Martin Kluger

 3.2 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Die Gehilfin, Der Vogel, der spazieren ging und weiteren Büchern.

Neue Bücher

KÜHE. MENSCHEN. BERGE.
Neu erschienen am 12.09.2018 als Buch bei context verlag Augsburg.

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Martin KlugerDie Gehilfin
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Die Gehilfin
Die Gehilfin
 (21)
Erschienen am 03.12.2007
Martin KlugerDer Vogel, der spazieren ging
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Der Vogel, der spazieren ging
Der Vogel, der spazieren ging
 (9)
Erschienen am 21.02.2008
Martin KlugerDie Fugger
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Die Fugger
Die Fugger
 (4)
Erschienen am 06.03.2009
Martin KlugerAbwesende Tiere
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Abwesende Tiere
Abwesende Tiere
 (2)
Erschienen am 01.10.2010
Martin KlugerAugsburg. Der offizielle Stadtführer der Regio Augsburg
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Augsburg. Der offizielle Stadtführer der Regio Augsburg
Martin KlugerHistorische Wasserwirtschaft und Wasserkunst in Augsburg
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Historische Wasserwirtschaft und Wasserkunst in Augsburg
Martin KlugerDer Lech
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Der Lech
Der Lech
 (1)
Erschienen am 04.03.2011
Martin KlugerJakob Fugger (1459 – 1525)
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Jakob Fugger (1459 – 1525)
Jakob Fugger (1459 – 1525)
 (1)
Erschienen am 06.03.2009

Neue Rezensionen zu Martin Kluger

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Barbara62s avatar

Rezension zu "Die Gehilfin" von Martin Kluger

Die Berliner Charité um 1900
Barbara62vor 3 Jahren

Wissenschaftshistorische Romane haben Konjunktur, das sieht man z. B. bei Kehlmanns Bestseller Die Vermessung der Welt. Auch Martin Klugers neuer Roman Die Gehilfin gehört in dieses Genre, allerdings stellt Kluger im Gegensatz zu Kehlmann eine erfundene Figur in den Mittelpunkt: Henrietta Mahlow. 

Bei ihrer Geburt in der Berliner Charité in den 1880er-Jahren stirbt ihre Mutter. Ihr Vater, ein kleiner Schreiner, verfällt zunehmend dem Alkohol. Aus Mitleid bieten Mitarbeiter der Charité ihm eine Tätigkeit als Krankenpfleger bei den Tuberkulosekranken an. So wächst Henrietta in der Charité auf, ihre Kindheit und Jugend verbringt sie zwischen Krankensälen, Leichenkellern, Nährbodenküchen und Laboratorien und wird zum Maskottchen der Ärzte, die in diesen Jahren die Medizin revolutionieren: Rudolf Virchow, Robert Koch, Emil Behring und Paul Ehrlich. 

Das vertraute Verhältnis findet jedoch ein abruptes Ende, als die intelligente, neugierige und ehrgeizige junge Frau Medizin studieren und forschen will. So fortschrittlich man in der Charité in medizinischen Fragen denkt - die gesellschaftlichen Strukturen sind zementiert. Doch so leicht lässt sich Henrietta nicht entmutigen: Als Student verkleidet, schleicht sie sich in Hörsäle und beginnt, auf eigene Faust zu forschen ...

Martin Kluger erzählt in Die Gehilfin eines der spannendsten Kapitel deutscher Forschungsgeschichte und zugleich die traurige Geschichte einer Frau, die aufgrund ihrer Herkunft und ihres Geschlechts weder ihren Lebenstraum noch ihre große Liebe verwirklichen kann.

Leider konnte mich die Geschichte trotz des interessanten Hintergrunds nicht vollständig überzeugen, zu bemüht und zu konstruiert wirkte sie auf mich.

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Ruth_liests avatar

Rezension zu "Der Vogel, der spazieren ging" von Martin Kluger

Rezension zu "Der Vogel, der spazieren ging" von Martin Kluger
Ruth_liestvor 7 Jahren

"Der Vogel der spazieren ging" erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie des 20. Jahrhunderts über drei Generationen. Mit intelligenten Witz begleitet der Autor seine Figuren auf der Suche nach ihrer Identität. Wobei sie nicht nur die Frage nach ihrer jüdischen Identität quält. Großvater und Sohn stehen zudem im Wettbewerb um die selben Frauen und um das größere schriftstellerische Können. Die Enkelin wiederum ist auf der Suche nach ihren Wurzeln Das Buch beeindruckt durch seinen Humor und seine Leichtfüßigkeit gepaart mit Tiefsinn.

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Thailas avatar

Rezension zu "Der Vogel, der spazieren ging" von Martin Kluger

Rezension zu "Der Vogel, der spazieren ging" von Martin Kluger
Thailavor 8 Jahren

Man könnte Samuel Leiser eine gescheiterte Existenz nennen, er hat es sich in seinem Leben jedoch ganz gemühtlich eingerichtet. Er übersetzt die Romane seines Vater, erfolgreicher Autor einer Krimi-Reihe, ins deutsche und lebt in einer ziemlich verfallenen Wohnung in Paris, ein Überbleibsel seiner Zeit mit Frau und Kind, die ihn beide verlassen haben. Eines Tages überschlagen sich jedoch die Ereignisse. Seine pubertierende Tochter will zu ihm ziehen, sein Vater und sein Onkel kündigen sich an und zu allem Überfluß verliebt er sich in seine Spanischlehrerin.
Martin Klugers Roman erinnert ein bißchen an Dany Levys Film "Alles auf Zucker" oder "Einfach so" von Lilly Brett. Erzählt wird auf charmantische und witzige Weise die Geschichte einer disfunktionalen jüdischen Familie. Samuels Vater wächst bei seinem Vater und seinem kleinkriminellen Onkel in New York auf, die drei sind unter ziemlich dubiosen Umständen aus dem Europa der Nationalsozialisten geflohen, das Schicksal von Samuels Mutter ist ein Geheimnis. Die jüdische Identität und der Holocaust sind in der Familie Leider kein Thema. Fast agressiv reagiert Samuel als seine Tochter Ashley beginnt sich für jüdische Kultur zu interessieren. Im Verlaufe der Geschichte muss er jedoch einsehen, dass diese Vergangenheit für ihn und seinen Vater sehr wohl eine Bedeutung hat. Die Geschichte wird im Verlaufe der Zeit zunehmend skuriler, jedoch auch düsterer trotz des leichten Grundtons.
Martin Kluger ist mit "Der Vogel, der spazieren ging" ein unterhaltsames, witziges, trauriges und ernsthaftes Buch gelungen, dass viel Stoff zum Nachdenken bietet.

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