Martin Kluger Abwesende Tiere

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Inhaltsangabe zu „Abwesende Tiere“ von Martin Kluger

Dem Zoodirektor, dem gottgleichen Oberhaupt der Anlage, ist die Frau abgehauen. Er rettet sich in die Entwürfe seines „Neuen Nachttierhauses", in wilde Eskapaden und immer bizarrere Wochenparolen, mit denen er sein Reich regiert. Der Professor für Schmerzforschung ist sein finsterer, unergründlicher Gegenspieler, der in seinem Privatlabor geheime Versuche an den „augenkranken Tieren" anstellt. Nachts dringen ihre Schmerzensschreie über das Gelände. Auch Papageno, der legendäre Revierchef des Vogelhauses, gehört bereits zum Zooinventar. In den Einzelgänger verliebt sich Dorothee Matthes, die als angehende Zoologin eine Stelle im Garten antritt, um über Großkatzen zu forschen. Doch ihre leidenschaftliche Affäre zerbricht an Papagenos Erinnerungen an Jali – an eine bewegende Liebe. Papageno hat die litauische Jüdin in den dreißiger Jahren kennen gelernt, im Berlin der Olympischen Spiele. Sie will von ihm Deutsch lernen, er lernt von ihr die Sprachen, die sie kennt, vor allem die der Liebe. Beide können nur ahnen, wie bedroht Jali ist. Eines Tages verschwindet sie. Papageno hofft, im Zoo auf ihre Spuren zu stoßen. Wild und wahnsinnig: die Welt als Zoo.

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  • Rezension zu "Abwesende Tiere" von Martin Kluger

    Abwesende Tiere
    broul

    broul

    Die ersten Seiten haben auch mich begeistert. Es tut sich eine Sprachwelt auf, die einen staunend vor seinem Buch sitzen lässt. Ich fand dann aber doch, dass das Buch zwischendurch etwas an (Saug)Kraft verliert. Es wird eine Geschichte erzählt (oder besser die Personen erzählen sich), wie sie das Leben schreibt. Das meine ich jetzt nicht im kitschig-abgedroschenen Sinne, sondern in der Realität. Und das macht Angst. Und fesselt. Und zieht einen an. Und stößt einen ab. Und lässt einen wünschen doch lieber was anderes zu lesen. Das Ende fast enttäschend, aber so und nicht anders passt es zum Buch. Ein Buch wie es mich fesselt, wo nichts klar ist und sich alles windet. Mir fehlen die Worte. ... Nachtrag: Es war ein komisches Gefühl danach durch den Berliner Zoo zu spazieren. Unbewusst hält man die ganze Zeit nach Schiefhals Ausschau... :)

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  • Rezension zu "Abwesende Tiere" von Martin Kluger

    Abwesende Tiere
    sumsidie

    sumsidie

    04. January 2010 um 13:07

    Dieses Buch ist ein sprachlicher Urwald, schillernd, wild, ungebändigt, schön. Ich las die erste Seite, war verwundert, beglückt, erstaunt. Der erste Gedanke dabei: das kann der Autor nie und nimmer das ganze Buch lang durchhalten. Aber er kann eben doch. Bei den Charakteren weiß man lange nicht ob man sie für verrückt, surreal oder einfach nur überzogen halten soll und doch fühlt man mit ihnen. Ein Buch, das lange nachhallt.

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