Brandstifter: Thriller

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Inhaltsangabe zu „Brandstifter: Thriller“ von Martin Krist

Martin Krist ist Mr. Crime - spannend und genial verwoben! Wann gibt es mehr?

— SillyT
SillyT

Verschiedene Zeitebenen, verschiedene Charaktere - scheinbar unabhängig voneinander - gekonnt miteinander so nach und nach verbunden. Klasse

— Kerstin_KeJasBlog
Kerstin_KeJasBlog

Anspruchsvoll und mega-spannend!

— SanniR
SanniR

Ein äußerst spannender und fesselnder Thriller, unbedingt lesenswert!

— CarenL
CarenL

Spannung in der Deluxe-Version!

— KristinSchoellkopf
KristinSchoellkopf

Wieder eine komplexe Handlung mit solidem Spannungsbogen. Für mich als Berliner hoher Wiedererkennungswert!

— MarkVillain
MarkVillain

Ein spannender Thriller mit der richtigen Portion Nervenkitzel bis zum Schluss. Das Suchtpotenzial ist groß, ich will mehr!

— Sommermaedchen23
Sommermaedchen23

Hart Grausam Spannend

— Melody73
Melody73

Martin Krist ist ein Thriller-Autor der Extraklasse!

— Büchermona
Büchermona

Sorgt für durchlesene Nächte. 4,5/5 Sternen

— Literaturchaos
Literaturchaos
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  • Komplexes Krimipuzzle mit Suchtfaktor

    Brandstifter: Thriller
    Pharo72

    Pharo72

    26. March 2017 um 13:08

    Familienidylle im Grunewald. Dann wird Valentinas Ehemann brutal ermordet. Laut Polizei soll sich der wohlhabende Unternehmer mit den falschen Leuten eingelassen haben. Sind jetzt auch sie und ihre beiden kleinen Kinder in Gefahr? Valentina begibt sich auf eine gefährliche Spurensuche.David Gross, Ex-Polizist und Problemlöser. Er wird beauftragt, in einem ungeklärten Brandfall sowie bezüglich des Verschwindens eines jungen Wissenschaftlers zu ermitteln. Dabei tritt er schon bald den falschen Leuten auf die Füße. Außerdem beschäftigt ihn zunehmend die Sorge um seine verschwundene Frau und den kranken Sohn. Keine guten Voraussetzungen für einen Ermittlungserfolg.Meine Meinung:Eines sind Thriller von Martin Krist ganz sicher nicht – leichte Kost. Einmal mehr lässt der Autor in „Brandstifter“ seinen besonderen Ermittler David Gross von der Leine. Dieser ist eine sehr facettenreiche Figur. Anders als ein Polizist im Dienste des Staates umgeht er schon gern mal das Gesetz und folgt seinen eigenen Plänen und Ansichten. Neben seinen Ermittlungen spielt auch sein Privatleben eine Rolle, das ihn oft ablenkt. Hier bleibt vieles offen, was auf weitere spannende Thriller hoffen lässt.Wer den Autor bereits kennt, weiß, dass er seine Leser nicht schont. Weder was Brutalität und Realitätsnähe noch die Komplexität seines Stoffes angeht. Es gibt drei Handlungsebenen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Jedoch kristallisiert sich nach und nach heraus, dass dem ganz und gar nicht so ist. Alles hängt zusammen, aber erst ganz zum Ende hin lösen sich die losen Fäden und ergeben ein zufriedenstellendes Ganzes. Neben den zahlreichen Figuren, die aus mehreren Handlungsebenen resultieren, stellte eine weitere Schwierigkeit dar, dass diese auch noch auf unterschiedlichen Zeitebenen und nicht synchron ablaufen. Hier ist erhöhte Aufmerksamkeit ein Muss. Gerade durch die kurzen Kapitel, die ich sehr gern mag, und schnellen Wechsel verliert man da leicht mal den Faden bzw. übersieht Details.Hier befand ich mich mal wieder im Zwiespalt. Einerseits treiben die schnellen Wechsel mit teilweise bösen Cliffhangern das Tempo enorm in die Höhe, sodass man durch das Buch fliegen möchte, andererseits kann man sich genau das nicht leisten, wenn man alles verstehen will. Wie kaum ein anderer Thrillerautor vermag es Martin Krist, den Leser zum Miträtseln zu animieren. Dennoch fehlt es nicht an Überraschungsmomenten. Das Buch endet – auch das ist nicht neu bei Martin Krist – relativ abrupt und es braucht eine Zeit, sich das ganze Geschehen noch mal vor Augen zu führen.Das E-Book hat ein paar kleine (wahrscheinlich) Formatierungsfehler, sodass Sätze verstellt sind, aber das schränkt das Lesevergnügen nur geringfügig ein. Es werden sehr häufig bereits gesprochene Sätze aus vorherigen Kapiteln in Gedanken wiederholt. Dieses Stilmittel finde ich zwar gut, um die Intensität zu erhöhen, es kam mir dennoch ein paarmal zu oft zum Einsatz. Das soll es aber auch schon an Kritik gewesen sein. „Brandstifter“ ist für den anspruchsvollen Thrillerleser wieder eine echte Perle und sollte nicht lange im Buchregal verbleiben.

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  • Dieser Autor ist Mr. Crime inklusiver Suchtgefahr!!

    Brandstifter: Thriller
    SharonBaker

    SharonBaker

    21. March 2017 um 19:22

    Valentina kuschelt sich nochmals in ihr Bett, bevor sie aufsteht. Im Geiste plant sie ihren Tag und schaut nach den Kindern, bevor sie nach unten geht, um ihren Mann einen Kuss zu geben, aber im Arbeitszimmer erwartet sie viel Blut. Panisch und geschockt rennt Valentina mit ihren Kindern zu den Nachbarn und kann das gesehene einfach nicht greifen. Aber wenn sie denkt, schlimmer kann es nicht werden, wird sie eines Besseren belehrt und Valentina muss über sich hinaus wachsen und ihre Kinder beschützen. Zur gleichen Zeit steht Problemlöser David Gross ganz am Anfang neuer Ermittlungen, diesmal soll er den Tod einer jungen Familie aufklären und gerät dabei selbst in Lebensgefahr. Warum wurde Valentinas Mann umgebracht? Wer bedroht ihre Familie? Und wie hängt da David Gross Fall mit drin? Sehr lang habe ich auf eine Fortsetzung von Drecksspiel gewartet, eigentlich viel zu lang. Erst lässt uns nämlich der Autor in einem wahren Leserausch verfallen und dann löst er noch nicht mal alles auf. Also habe ich gewartet und statt einer Fortsetzung, bekamen wir die Vorgeschichte zu David Gross, Engelsgleich und der Cliffhänger schwebte immer noch in der Luft. Nun endlich gibt es den dritten Gross Teil und dieser schließt an Drecksspiel an und da habe ich ziemlich aufgeatmet. Eigentlich mag ich gar nicht so viel vom Inhalt verraten, weil Martin Krist komplex erzählt und seine Fäden zu gern in unklaren lässt, bis zum Showdown und uns Leser mit offenem Mund zurück lässt. Aber ein bisschen mag ich schon erwähnen, es gibt diesmal drei Erzählstränge und fünf Teile bzw. Tage. Der erste Faden ist Valentina gewidmet, einer wohlhabenden Frau und Mutter, die sich um Heim und Wohltätigkeit kümmert und glücklich mit ihrem Mann ist. Bis sie diesen tot auffindet und nicht nur ihre Welt einstürzt, nein, sie auch noch ins Fadenkreuz von Kriminellen gerät. Dann haben wir natürlich David Gross, der immer noch seine Frau sucht, sich Sorgen um seinen Sohn macht und einen neuen Fall übernimmt. Diesen übernimmt er allerdings eher ungern, und bevor er sich versieht, ist er selbst in einer lebensgefährlichen Situation. Tja und der dritte Faden ist dem Kleinkriminellen Luka gewidmet, der versucht für seine Familie sauber zu bleiben und unfreiwillig doch immer wieder angezogen wird. Martin Krist versteht es einfach einen von der ersten Sekunde an zu fesseln und an die Seiten festkleben zu lassen. So steigt man in die Geschichte ein und kann erst aufhören, wenn der letzte Punkt erscheint. Ich mag einfach seine Art zu erzählen, die kurzen Kapitel, die schnellen aber konkreten Beschreibungen, er schafft mit so wenig, ein genaues Bild und absolute Berlin Atmosphäre und die jeweilige gewählte Sprache ist genial eingebunden. Das hat mir bis jetzt immer total gut gefallen, sein besonderer Blick in die dunklen Ecken von Berlin, realistisch, hart und überzeugend. Dazu kommt noch sein Spannungsaufbau, Häppchen für Häppchen lässt er uns den Figuren folgen, spielt mit unserer Ungeduld, lässt uns an der spannendsten Stelle verhungern und treibt uns nur so voran. Außerdem lässt er uns so gern in Unklaren, wie alles zusammenhängt, und hebt seine Figuren in jeden Strang so sehr voneinander ab, dass wir überhaupt nicht erraten können, welche Verbindung es am Ende geben wird. Dieses Chaos macht es für uns aber nie schwer zu folgen.Mit Brandstifter hat Martin Krist wieder stark nachgelegt, spannend Unterhalten, raffiniert konzipiert und immer noch nicht alles zu Ende erzählt. Ich warte also weiterhin auf eine Aufklärung und fiebere einer Fortsetzung entgegen, der Herr Krist, ist aber auch ein Bösewicht.

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  • Hast du ein Problem?

    Brandstifter: Thriller
    DasBuecherregal

    DasBuecherregal

    21. March 2017 um 14:13

    Ein deutscher Thrilller mit vielen Irrungen und Wirrungen und einer unglaublichen Auflösung! Brandstifter erzählt die Geschichte mehrerer Personen, deren Schicksal unaufhaltsam miteinander verknüpft ist. Ganz gleich, ob Millionärsgattin oder ehemaliger Drogenhändler und Familienvater, das Schicksal trifft sie alle. Die Geschichte beginnt mit der Enthauptung eines Bauunternehmers, dessen Frau und Kinder kurz darauf bedroht werden. Schaffen sie es nicht 550.000€ innerhalb weniger Tage aufzutreiben, sind sie geliefert. Ein ähnliches Schicksal droht Luka, der endlich einen Job braucht, um seine Familie aus der schimmeligen Sozialwohnung holen zu können. Doch vorher muss er 5.000€ an seinen ehemaligen Dealer zahlen. Weniger Geld aber dafür mehr Informationen braucht hingegen der Privatermittler David Gross, dessen Frau vor 4 Monaten durch jemanden entführt wurde, der sehr wahrscheinlich zur Russenmafia gehört. Momentan soll er die Unschuld eines Mannes beweisen, der im Koma liegt und beschuldigt wird, seine Wohnungsamt Familie darin angezündet zu haben.   Wem diese Beschreibung des Inhalts mehr wie eine Aufzählung, denn wie eine zusammenhängende Geschichte erschien, fühlt sich genauso wie ich während der ersten Hälfte des Buches. Erst ab der Mitte treffen zum ersten Mal ein paar der Figuren aufeinander und ganz langsam beginnt sich die große Verwirrung zu lösen und Verbindungen der Menschen untereinander sichtbar zu werden. Wirklich logisch erscheint einem alles erst ganz zum Schluss. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch eine Postkarte des Autors, die eines Tages in meinem Briefkasten landete und mir auf diesem Wege ein Rezensionsexemplar anbot. Von der Handlung stand nichts darauf und selbst auf der Autorenhomepage erfährt man eher wenig über das Buch. Dennoch hatte ich persönlich etwas anderes erwartet, im neutralen Sinne. Ein wenig Geheimniskrämerei finde ich prinzipiell wichtig, um Spannung aufzubauen und Neugier zu wecken, je nach Gerne in unterschiedlichem Maße. Beim „Brandstifter“ fiel dieses Maß größer aus und wenngleich sich  in der Mitte endlich zwei Personen kennen lernen, die bisher nicht miteinander zusammen hingen, wird noch immer nichts für den Leser klarer. Zusätzlich unterstützt wird die Verwirrung dadurch, dass mal von den Figuren nur der Nachname und bei anderen Gelegenheiten hingegen der Vorname genannt wird. Mir persönlich war bis ganz zum Schluss bei einigen Personen überhaupt nicht klar, dass es sich um ein und dieselbe handelt und da die Perspektiven scheinbar teilweise zeitversetzt spielen, dies aber nirgendwo kenntlich gemacht wird, wächst die Ahnungslosigkeit. Zwei Dinge sind mir bei dem Buch wirklich negativ aufgefallen. Der Autor verwendet oftmals ähnliche Formulierungen und möglicherweise ist es in dem einen Fall gewollt, dass in einer Szene zwei Leute etwas unabhängig voneinander quasi gleich formulieren, da sie miteinander in Verbindung stehen, doch an einigen Stellen gibt es keinerlei Anlass für eine solche Annahme. Ebenfalls gestört hat mich die häufige Verwendung von Markennamen. Es ist vollkommen in Ordnung, mal hier und da mit Markennamen zu arbeiten aber wenn der Markenname durchgehend als Synonym für etwas verwendet wird, dann stört mich das. In Filmen ist man daran gewöhnt und es wird auch auf die Finanzierung durch Produktplatzierungen hingewiesen, im Falle des „Brandstifter“ bezweifle ich jedoch, dass dem so ist. Da ich mit keiner der Figuren wirklich warm geworden bin und viele Geheimnisse erst sehr spät gelüftet wurden, hat sich das Buch für mich streckenweise ein wenig gezogen. Grundsätzlich mochte ich die Idee hinter dem Buch und das Konzept, mit dem Zusammenführen verschiedener Leute, die sich nicht kennen, schmutzige Geheimnisse und Geldwäsche, jedoch hat mich die Umsetzung nicht überzeugen können. Wirklich gut fand ich an dem Buch hingegen die Schriftgröße und wenn es mal weiße Seiten zwischendurch gab, dann hatten diese einen erkennbaren Sinn. Zusätzlich positiv anzumerken sind die eher kurzen Kapitel, die für viel Abwechslung sorgen. Bei einem so „dicken“ Buch, wie dem „Brandstifter“ kommt man dann allerdings schnell auf über hundert Kapitel, was ein wenig komisch wirkt. Immerhin ließ sich das Buch schnell lesen und war trotz allen Kritikpunkten recht kurzweilig. Möglicherweise waren für mich einige Dinge nicht ersichtlich, da es sich bereits um den 3. Band einer Reihe handelt, deren ersten beide Bände ich nicht gelesen habe und auch inhaltlich nicht wirklich kenne. Insgesamt machte es allerdings einen eigenständigen Eindruck, so dass die ersten zwei Bände nicht als Voraussetzung erscheinen.     Mein Fazit: Ein Buch mit einer guten Idee, das mich aufgrund des sehr langen Hinhaltens des Lesers und unsympathischen Charakteren nicht in seinen Bann ziehen konnte. Wer bereit ist, sich auf viel Verwirrung einzulassen, könnte jedoch mehr Spaß als ich an dem Buch haben. Die Idee, durch eine Postkarte auf sein Buch aufmerksam zu machen war, zumindest für mich noch neu und hat mir gut gefallen, da es neugierig macht und zeigt, dass sich der Autor zumindest bis zum Impressum durch den eigenen Blog geklickt hat.  

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  • Martin Krist - "Brandstifter"

    Brandstifter: Thriller
    SanniR

    SanniR

    19. March 2017 um 12:27

    Ich bekam ein Rezensionsexemplar als eBook vom Autor zur Verfügung gestellt. Dafür noch einmal herzlichen Dank! Es hat mir viele Stunden Lese-Spannung bereitet! Cover Das Cover von Brandstifter ist eher weniger spektakulär. Doch meiner Meinung nach zeichnet sich der Autor nicht durch tolle Cover sondern durch eine fesselnde Story aus, was auch hier absolut wieder der Fall war! Inhalt Valentina Starke findet ihren Mann eines Morgens tot in seinem Büro auf. Er wurde brutal ermordet und sein Leichnam zur Schau gestellt. Valentina steht nun allein, mit ihren zwei Kindern, vor den Trümmern ihres Lebens und muss alles tun, um die beiden zu beschützen. Wie weit wird sie dabei gehen? David Gross ist „Problemlöser“, fast ein „Mädchen für alles“. Er soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären, für den vermutlich ihr Mann die Verantwortung trägt. Doch dieser liegt bewusstlos im Krankenhaus. Wenig später soll Gross außerdem noch den vermissten Sven Scheder aufspüren, der an einer Konferenz in Berlin teilgenommen hat und anschließend spurlos verschwand. Eigene Meinung An Charakteren und Handlungssträngen mangelt es im neuen Thriller von Martin Krist wahrlich nicht. Doch gerade diese Vielfalt macht die Bücher des Autors so spannend! Die einzelnen Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aber Kapitel für Kapitel fügen sich die Einzelgeschichten - wie bei einem Puzzle - zu einer Gesamthandlung zusammen. Ich persönlich habe erst ab Teil 3 einen Zusammenhang zwischen den drei großen Handlungssträngen gesehen. Was aber der Spannung absolut nicht schadet! Ich hätte „Brandstifter“ am liebsten nicht mehr aus den Händen gelegt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammen hängt. Bis zur letzten Seite wurde die Spannung aufrecht erhalten und bis dahin hatte ich ehrlich gesagt auch immer noch einige Fragezeichen im Kopf. Diese wurden jedoch durch den Autor beseitigt und waren auch komplett mir selbst geschuldet: Hätte ich nicht so schnell und dafür aufmerksamer und konzentrierter gelesen, hätte sich alles von selbst geklärt.  Naja ihr kennt das sicher: ihr wollt das Ende des Buches unbedingt erfahren, und werdet beim Lesen immer schneller… Keine so gute Idee bei Büchern von Martin Krist ;-) Fazit „Brandstifter“ ist kein Buch für Zwischendurch. Es erfordert die komplette Aufmerksamkeit des Lesers, um die gesamte Handlung und alle Zusammenhänge zu überblicken. Nichts desto trotz war „Brandstifter“ ein unwahrscheinlich spannender Thriller! Kein anderer Autor schafft es, so viele Handlungsstränge zu einer Gesamtgeschichte zu vereinen und dabei auch noch die Spannung – bis zum Schluss – aufrecht zu erhalten!  Wenn ihr noch kein Buch von Martin Krist kennt, solltet ihr dies schnellstmöglich nachholen!  Auf seiner Homepage könnt ihr euch noch über den Autoren informieren.

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  • Ein Thriller-Highlight- Spannung pur!

    Brandstifter: Thriller
    CarenL

    CarenL

    18. March 2017 um 08:53

    Inhalt: 1. Valentina ist zu beneiden! Sie führt eine liebevolle Ehe, hat zwei gesunde Kinder, an Geld mangelt es auch nicht. Das Glück endet abrupt, als die ihren Ehemann eines morgens brutal ermordet auffindet. Und das ist erst der Anfang des Albtraums... 2. Luka Gurski hat es nicht weit gebracht im Leben. Er ist arbeitslos und gerät immer wieder auf die schiefe Bahn und lässt sich auf kriminelle Geschäfte ein. Seine Frau und seine Kinder haben darunter zu leiden. 3. David Gross ist ehemaliger Polizist und arbeitet jetzt als Privatermittler. Er ist bekannt für seine eher unkonventionellen Methoden und gilt als Problemlöser für heikle Fälle. Dabei hat er privat gerade schwer zu kämpfen, seine Frau ist verschwunden (entführt?), sein Sohn schwer krank. Meine Meinung: Diese drei Handlungsstränge ziehen sich durch das Buch. Erst gegen Ende erfährt der Leser, wie die Personen und Schicksale zusammen gehören. Für mich war es das erste Buch von Martin Krist. Ich war von der ersten Seite an begeistert und gefesselt. Besonders gut gefallen mir die kurzen Kapitel (103 bei 400 Seiten im eBook). Fast jedes endet mit einem Cliffhanger, bevor es im nächsten Kapitel mit einem anderen Erzählstrang weitergeht. Dadurch erhöht sich die Spannung und man möchte immer noch schnell ein Kapitel lesen, dann noch eins, dann..... Wäre ich nicht durch eine Leserunde "ausgebremst" worden, hätte ich das Buch sicher in einem Rutsch durchgelesen. Es ist allerdings keine leichte Kost, d. h., man kann es ich so nebenbei lesen. Es erfordert schon einiges an Konzentration und Aufmerksamkeit, den Durchblick zu behalten. Die Charaktere sind im großen und ganzen überzeugend gezeichnet. Der Hauptschuldige war mir von Anfang an suspekt, wobei ich nicht sagen kann, warum. Es war nur so ein Gefühl. Zu manch anderen Personen habe ich allerdings keinen Zugang gefunden. Der Showdown am Ende ist überraschend. Der Fall an sich ist geklärt, trotzdem bleiben noch Fragen offen. Also warten wir geduldig (?) auf die Fortsetzung. Die Wartezeit werde ich mir mit den Vorgänger-Bänden vertreiben. Fazit: Für mich seit langem mal wieder ein Thriller-Highlight! Absolut lesenswert.

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  • Sehr spannender Thriller

    Brandstifter: Thriller
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    13. March 2017 um 09:55

    Valentina findet ihren Mann enthauptet in seinem Arbeitszimmer. Als die Polizei des Haus und die Firma ihres Mannes auf den Kopf stellt, findet sie mit den Kindern zunächst Unterschlupf bei ihrer Freundin Amy, bis sie dann mittellos bei dem Kindermädchen ihrer Kinder landet. Aber sind sie dort sicher? Privatermittler David Gross soll im Auftrag der Familie den verschwundenen Sven Scheder finden, aber gleichzeitig ist er auch auf der Suche nach seiner seit Monaten verschwunden Frau Caro. Dabei kommt er gefährlichen Leuten ins Gehege. Dann ist da noch der verzweifelte Luke, der seine Familie endlich aus dem Elend herausholen will und dabei die falschen Wege geht. Die Handlungsstränge und die Zeiten wechseln ständig, was einerseits zu Verwirrungen für den Leser, aber andererseits auch für Spannung sorgt. Was aber verbindet die einzelnen Stränge? Es dauert eine ganze Weile, bis man Zusammenhänge erkennen kann. Wer aber ist der Mörder von Georg? Dass ergibt sich erst ganz zum Schluss. Einige der Charaktere kannte ich schon aus Vorgängerbänden, zu denen es auch immer wieder Verknüpfungen gibt. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, diese zu kennen, ist es schon sinnvoll. Als die Polizei herausfindet, dass Georgs Geschäfte nicht sauber sind, kann Valentina das nicht glauben. Sie traut ihrem Mann, den sie sehr liebt, sowas nicht zu und macht sich an eigene Recherchen. Doch was sie herausfindet, verwirrt sie und sie weiß nicht mehr wem sie trauen kann. Sie ist eine starke Frau, die ihr Möglichstes tut, um ihre Kinder zu schützen. Davids Gedanken kreisen unablässig um seine verschwundene Frau, so dass er seine Aufmerksamkeit nicht immer auf seinen Auftrag richten kann. Schön fand ich, dass auch der Reporter Hardy Sackowitz wieder im Spiel ist. Der Spannungsbogen wird bis zum dramatischen und schlüssigen Ende gehalten. Trotzdem bin ich mit dem Ende nicht ganz glücklich, denn es bleiben viele Fragen ungeklärt. Da wird man auf den Folgeband warten müssen, damit sich das klärt. Ein superspannender und sehr fesselnder Thriller.

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  • Der neue Thriller von Martin Krist...

    Brandstifter: Thriller
    KristinSchoellkopf

    KristinSchoellkopf

    09. March 2017 um 14:54

    Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Edel Elements zugeschickt bekommen, vielen Dank an dieser Stelle!Von einem Thriller verspreche ich mir Spannung und eine Handlung, die mich nicht zur Ruhe kommen lässt.Das Cover war für mich ein passender Einstieg in einen Roman, welcher aufregend und doch durchdacht ist. Die Geschichte ist, so könnte man sagen, in zwei Teile aufgeteilt. Einerseits lernt der Leser Valentina kennen, welche eine sehr eindrückliche weibliche Protagonistin ist. Auf der anderen Seite steht David Cross, ein Ermittler, welcher dem Leser schon aus vorigen Werken Martin Krists bekannt ist. (Keine Sorge, Ihr müsst die anderen Romane nicht gelesen haben, um diesen zu verstehen und doch lässt es den letzten Funken überspringen). Die Geschichte beginnt spannend und bleibt dies auch durchgängig, was primär der Gestaltung des Romans zu verdanken ist. Besonders die Wechsel der Perspektive empfand ich als sehr angenehm. Dennoch waren mir die beiden Handlungsstränge etwas zu verschieden, um sie in einem Roman - also einer Geschichte - sehen zu können, besonders da ich die anderen Romane Krists zum Zeitpunkt des Lesens noch nicht kannte.Die Figuren sind realitätsnah und authentisch dargestellt und besonders, wie schon erwähnt, Valentina hat mich beeindruckt. Sie zeigt eine Stärke, an welcher es vielen Menschen mangelt und wird dadurch zu einem sehr sympathischen Charakter.Martin Krist weiß, wie er das Mittel der Sprache einzusetzen hat, um eine gewisse Reaktion beim Leser auszulösen. Dies gelingt ihm schon fast meisterhaft und ich konnte mich seinen Worten gar nicht mehr entziehen.Fazit"Brandstifter" ist ein Thriller aus dem Bilderbuch und es mangelt nur an sehr wenigen Stellen an der Gestaltung der Zusammenhänge. 

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  • Martin Krist ist ein Garant für spannende Thriller

    Brandstifter: Thriller
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    09. March 2017 um 10:20

    Wahnsinnig schnell war ich in der Geschichte gefangen und die ersten 100 Seiten flogen nur so an mir vorbei.Wie bei Martin Krist üblich, verfolgen wir mehrere Erzählstränge, die zunächst vermeintlich nichts miteinander zu tun haben. Nach und nach verflechten sich die Stränge immer weiter miteinander, bis eine runde Geschichte entsteht. Wobei ich gestehen muss, dass ich zum Ende hin irgendwo ein bisschen den Überblick verloren habe. So ganz hat sich mir nicht erschlossen, wie nun alles zusammen hing, und was mit Sven Schrader passiert ist. Das zeigt, dass man Thriller von Martin Krist wirklich mit voller Aufmerksamkeit lesen muss. Zu leicht passiert es, dass man ein Detail übersieht. Ich mag diese Art sehr gerne, denn das Gehirn wird definitiv gefordert.Insgesamt ist der Schreibstil gewohnt spannend und schnell. Zu keiner Zeit kamen Längen auf. Immer will man unbedingt wissen, wie es weitergeht. In diesem Band spart der Autor wahrlich nicht mit Leichen. Die eine oder andere wird euch beim Lesen des Thrillers begegnen.David Gross, den wir bereits aus anderen Büchern (Drecksspiel – Band 1 und Engelsgleich – Band 2) kennen ist inzwischen „Problemlöser“. Immer wieder schwankt er zwischen seinem Auftrag, der Sorge um seinen Sohn und der Suche nach seiner verschwundenen Frau hin und her. Man merkt richtig, wie zerrissen David Gross heute ist. Sein Leben ist völlig aus den Fugen geraten. Ich bin gespannt, wie David sich über die nächsten Bände (die es hoffentlich geben wird) weiterentwickelt. Da ist definitiv noch viel Potential in dieser Figur und in seiner Geschichte vorhanden.Alle Nebenfiguren, wie z. B. Amy, eine Freundin Valentinas, sind gut ausgearbeitet, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Einige Figuren kann man zunächst nicht so recht einordnen. Auf welcher Seite stehen sie wirklich? Wie passen sie in die Geschichte. Nach und nach wird aber die Geschichte jeder einzelnen Person aufgelöst, so dass sich alles zu einem runden Ganzen fügt.Valentina ist eine unheimlich starke Protagonistin. Ihr Leben liegt von einer Minute auf die andere in Scherben. Sie zerbricht fast daran, aber nur fast. Schnell wird klar, dass sie überleben muss, um ihrer Kinder willen und auch wenn sie immer wieder Rückschläge verkraften muss und alles absolut undurchsichtig für sie ist, verliert sie nie ihren Kampfgeist. Ich denke, dass so etwas nur eine Mutter für ihre Kinder schaffen kann.Von mir gibt es diesmal 4 Sterne für einen sehr spannenden Thriller aus der Feder von Martin Krist, der mich allerdings am Ende etwas überfordert hat. Insgesamt spreche ich aber gerne wieder eine Leseempfehlung aus.Mann kann diesen Band übrigens auch sehr gut lesen, ohne Band 1 und 2 gelesen zu haben.

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  • Ein spannender und packender Thriller

    Brandstifter: Thriller
    Sommermaedchen23

    Sommermaedchen23

    08. March 2017 um 20:32

    Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet - jetzt bedrohen sie deine Kinder! Wie weit würdest du gehen, um ihr Leben zu beschützen?Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen. Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist ...David kannte diesen Blick. Aus Verzweiflung geborene Hoffnung, dass er – die letzte Rettung – Erfolg haben würde. Position 1364 eBookAls eine Postkarte von Martin Krist ins Haus flatterte konnte ich einfach nicht anders. Ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Also habe ich auf die Postkarte reagiert und begann zu lesen. David Gross ist der Problemlöser. Zu Anfang wiegt Martin Krist uns in Sicherheit. Ein Familienidyll, dass jäh zerstört wird, als Valentina Starke ihren Ehemann ermordet auffindet. Valentina ist wie vor den Kopf gestoßen, ihre komplette Welt zerbricht und dann werden ihrem Mann auch noch dunkle Machenschaften nachgesagt. Das kann sie einfach nicht glauben und beginnt selbst zu ermitteln.Ihr Leben war ein Albtraum. Es war schlimmer. Aus einem Albtraum konnte man erwachen. Für sie dagegen gab es kein Erwachen mehr.Position 3197 – eBook Dann kommt Luke dazu. Ich bin gespannt wie Martin Krist die drei Handlungsstränge miteinander verweben wird. Luke ist ein Versager, der nichts auf die Reihe bekommt und immer wieder falsche Entscheidungen trifft. Durch diese falschen Entscheidungen kommt er auch an gefährliche und böse Leute heran. David Gross bleibt lange ein Rätsel für mich. Eine Person von der ich unbedingt wissen wollte was vorgefallen ist in seiner Vergangenheit. Er wird zerfressen von Schuldgefühlen und hat wahnsinnige Angst um seine Familie. Als er einen neuen Auftrag annimmt ahnt er nicht in welche Gefahr sich seine Familie befindet. Martin Krist beherrscht es wie kein anderer die Spannung durch die unterschiedlichen Kapitel in die Länge zu ziehen, denn immer wenn es gerade furchtbar spannend war kam ein Kapitelwechsel. Ja gut, dann muss ich halt noch eines lesen. Immer wieder hatte ich diesen Gedanken, ein Kapitel geht noch und das nächste bestimmt auch, dann erfährst du schon was passiert ist. Da ist glatt mein Kaffee kalt geworden, denn ich habe ihn vollkommen vergessen. Die Ungewissheit birgt auch ein Stück Hoffnung.Position 4489 eBookDas bedrohliche, böse schwebt über den Kapiteln wie ein Damoklesschwert. Immer wieder muss ich die Entwicklung der Charaktere bewundern, vor allem Valentina. Aus der trauernden Witwe wird die Löwin, die für ihre Familie kämpft. Und vom Schluss muss ich euch auch unbedingt noch erzählen: Wer macht denn bitte so etwas? Ich muss doch wissen wie es weitergeht, wo ist das nächste Buch? Martin Krist lässt mich ganz schön in der Luft hängen. Immer habe ich gedacht, dass kann nicht sein, da müssen noch ein paar Seiten kommen, aber nein, das Buch war tatsächlich zu Ende. Hatte ich noch bei Märchenwald kritisiert, dass der Schluss zu einfach und schnell gelöst wurde, so bin ich hier wahrlich überrascht worden, dass das wirklich schon das Ende ist. Ich will doch wissen wie es mit David Gross weitergeht. Oh man, einfach aufhören, dass ist voll mies. Dennoch habe ich es nicht bereut das Buch gelesen zu haben, denn ich mag, dass Martin Krist mich als Leser fordert und ich lasse mich da auch gerne ein bisschen an der Nase herumführen. Seine Figuren werden auch dieses Mal nicht sonderlich zimperlich behandelt und es hat mich nicht nur einmal vor Schock gerissen. FazitDer Meister des deutschen Thrillers ist wieder da. Martin Krist hat einen spannenden und packenden Thriller mit viel Nervenkitzel geschrieben. Ich will mehr davon! 

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  • Ein neuer Fall für David Gross

    Brandstifter: Thriller
    Nirena

    Nirena

    08. March 2017 um 19:30

    In "Brandstifter" begleitet der Leser David Gross wieder ein Stückchen weiter. Auch wenn die eigentliche Thrillerhandlung abgeschlossen ist, sollte man die vorherigen Bücher mit David Gross gelesen haben, um die Rahmenhandlung wirklich nachvollziehen zu können.Ich war von Anfang an ein Fan von David Gross und daran hat sich auch mit dem aktuellen Buch nichts geändert - allerdings muss ich zugeben, dass mir in "Brandstifter" die reine Thrillerhandlung dieses Mal besser gefallen hat. Der Handlungsstrang mit David war sehr hin- und hergerissen zwischen seinem Fall und seinem Sohn. Das wäre soweit kein Problem gewesen, aber David verliert sich für meinen Geschmack ein wenig zu häufig in wirren Gedanken. Nichts desto trotz hoffe ich inständig, dass es mit David und seiner Suche weiter geht, wovon man am Ende des Buches durchaus ausgehen darf.Der Lesefluss ist, wie wir es von Martin Krist gewohnt sind, sehr gut. Kurze Kapitel mit fiesen Cliffhangern, anschließende Perspektivenwechsel - da bleibt man gern am Ball bzw. am Buch. Was mir an Martin Krists Büchern besonders gut gefällt und was ich in dem Ausmaß bisher selten gefunden habe, ist die Komplexität der gesamten Handlung, aufgeteilt in viele kleine Häppchen, die Stück für Stück den Weg zum Leser finden. Was anfangs wie verschiedene Handlungen wirkt, greift am Schluss stimmig ineinander.Allerdings sollte man, aufgrund genau dieser Komplexität, ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit beim Lesen mitbringen, damit man den Weg durch die Wirrungen auch findet - ich mag es gern, wenn ein Autor meine Intelligenz fordert und in dieser Hinsicht hat mich Martin Krist bisher noch nie enttäuscht.

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  • Grausam aber Suchtfaktor

    Brandstifter: Thriller
    Melody73

    Melody73

    02. March 2017 um 11:39

    Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet - jetzt bedrohen sie deine Kinder! Wie weit würdest du gehen, um ihr Leben zu beschützen? Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen. Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist .Im Brandstifter werden 3 Geschichten erzählt, wo man am Anfang nicht weiss, wie das alles zusammengehört. Da ist zum einen Luka der seine Familie versorgen will und doch immer an die falschen Leute und Jobs gerät.Dann gibt es den Privatermittler David Gross der neben seinem Job auch noch seine familiären Sorgen mit seinem Sohn Jan hat.Und dann gibt es Valentina, deren Mann ihr auf grausame Weise genommen wird. Warum? Weiss man nicht. Ist sie und die Kinder in Gefahr? Auch das weiss man nicht.Man weiss eigentlich sowieso nie wirklich etwas und wenn man denkt man weiss es kommt es anders :-)Aber genau das macht Martin Krist aus. Das ist der Grund warum ich seine Bücher liebe. (Danke dafür mal am Rande gesagt :-))Der Schreibstil ist flüssig und man will unbedingt immer wissen wie es mit den Geschichten der 3 weitergeht und wie alles zu einem roten Faden zusammenläuft.Die Kapitel sind kurz gehalten und immer ein kurzer Cut zwischen den Geschichten, sodass ein Kapitel mit Cliffhanger endet und man die Geschichte einer der anderen Person weiterliest.So bleibt zumindest für mich auch der Spannungsbogen hoch.Das Ende ist wie immer nicht voraussehbar und komplett anders als man denkt. Von mir auf jeden Fall mal wieder 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung

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  • Allerfeinste Thriller-Unterhaltung!

    Brandstifter: Thriller
    Büchermona

    Büchermona

    28. February 2017 um 10:51

    Kurzbeschreibung: Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet – jetzt bedrohen sie deine Kinder! Wie weit wird die junge Witwe Valentina gehen, um ihre Familie zu beschützen? Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen. Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist .. Allerfeinste Thriller-Unterhaltung! Martin Krist ist ein Thriller-Autor der Extraklasse! Hier bekommt man als Leser allerfeinste Unterhaltung, hochgradige Spannung und raffinierte Plots geboten. Bei Martin Krist kann man sich darauf verlassen, ein Buch an einem Stück durchlesen zu wollen, denn seine Stoffe sind nichts für zwischendurch. Man muss schon sehr aufmerksam lesen, sonst verpasst man eventuell wichtige Details. Aber auch ich, die mit seiner Schreibe nun tatsächlich schon seit einigen Jahren vertraut ist, kann nicht immer hinter die Kulissen schauen. Sehr lange tappte ich im Dunkeln und Martin Krist genießt es immer sehr ausgiebig, seine Leser an der Nase herumzuführen. Verschiedenen Szenen, verschiedene Figuren und parallele Geschichten fordern mich als Leser jedes Mal, aber immer wieder auf eine sehr unterhaltsame Weise. Der Autor lässt sich nicht die Fäden aus der Hand nehmen und führt den Leser sehr konsequent durch die Handlung. Man darf immer darauf vertrauen, dass man nie allein gelassen wird und sich vor lauter Chaos vielleicht dann fragt, wo man eigentlich hineingeraten ist. Martin Krist beherrscht es wie kaum ein anderer deutscher Thriller-Autor, ein komplexes Netz zu bauen. Alles hat einen Zweck und die Spannung bleibt durchgehend erhalten. Dabei geht er nicht zimperlich mit seinen Figuren um und erschafft so ein sehr lebensnahes und eingehendes Geschehen. „Brandstifter“ hat mich wieder einmal überzeugt und ich bin froh, dass Martin Krist immer wieder neue Geschichten schreibt. Ansonsten würde mir tatsächlich etwas fehlen! Wer ihn noch nicht kennt, sollte das definitiv ändern.

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  • Und am Ende fügt sich alles zusammen...

    Brandstifter: Thriller
    Literaturchaos

    Literaturchaos

    23. February 2017 um 11:16

    In meiner nun schon ein paar Jahre währenden Zeit als Thriller-Liebhaberin habe ich die Erfahrung gemacht, dass es Autoren gibt, mit deren Schreibstil ich absolut nicht warm werde und von deren Büchern ich nach dem ersten Versuch nie wieder etwas lese - und dass es Autoren gibt, bei denen ich überhaupt nicht wissen muss, worum es im nächsten Buch geht. Weil nämlich schon der Autorenname ein Garant für allerbeste Unterhaltung ist. Martin Krist ist einer dieser Autoren, denn er versteht es perfekt, den Leser an die Seiten zu fesseln mit seinen verschiedenen Erzählsträngen, kurzen Kapiteln, häufigen Szenenwechseln und Cliffhangern. Dieser Autor sorgt regelmäßig für viel zu wenig Schlaf, weil man nur eben noch das nächste Kapitel lesen will. Und das danach. Und dann noch eins. Und noch eins. Und noch eins....   So auch im aktuellen Thriller "Brandstifter": Fängt diese Geschichte auch für Herrn Krists Verhältnisse fast schon brav an (eine Leiche gibt es trotzdem), bekommt man schon gleich am Anfang ein Gefühl dafür, dass es auf diesen 412 Seiten noch hoch hergehen wird: Eine brutale Hinrichtung in allerbesten Kreisen, ein kleiner Alkoholiker mit Geldproblemen, eine Mutter, die um ihre Kinder kämpft. Aber wie passt das alles zusammen?   Schon bald erscheint auch ein (manchen altbekannter) Charakter auf der Bildfläche: David Gross, der ehemalige Polizist und heutige Privatdetektiv und "Problemlöser", der mit der Suche nach einem Wissenschaftler beauftragt ist, der allerdings mit der Suche nach seiner verschwundenen Ex-Frau und mit der Sorge um seinen Sohn eigentlich mehr als genug um die Ohren hat. Hier hätte ich mir zwischendurch ein paar mehr Randinformationen über David Gross gewünscht, denn er ist ein interessanter Protagonist, der in vorherigen Bänden schon ein sehr bewegtes Leben hatte. Man kann "Brandstifter" jedoch auch lesen, wenn man die vorangegangenen David Gross - Bände nicht kennt.   Martin Krist webt in diesem Thriller ein Netz, das zunächst aus einzelnen Teilen zu bestehen scheint, die nichts miteinander zu tun haben. Das mit seinen ständigen Perspektivwechseln den Leser fordert und außer Atem bringt. Das Stück für Stück zusammengefügt wird, zum Ende hin immer enger wird - bis schlussendlich alles zusammenpasst. Alles? Nun ja, ein paar Fragen bleiben schon noch offen, was wiederum nach einer Fortsetzung über David Gross schreit.   Aber Vorsicht! Als Urlaubslektüre für zwischendurch sollte man "Brandstifter" auf gar keinen Fall einplanen! Nicht nur die verschiedenen Erzählperspektiven fordern die Aufmerksamkeit des Lesers, sondern auch die Tatsache, dass man bald schon bemerkt, dass die Geschichte sich in verschiedenen Zeitzonen bewegt. Hier ist Konzentration gefordert, was allerdings aufgrund des stetig steigenden Spannungslevels nicht schwer ist.   MEIN FAZIT lautet hier: Mal wieder ein Thriller-Highlight. Unbedingt lesenswert!

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