Martin Krist Die Mädchenwiese

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Inhaltsangabe zu „Die Mädchenwiese“ von Martin Krist

Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu. Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

Fesselnd geschrieben. Erzeugt starke innere Bilder. Kleiner Punktabzug: den Täter kann man sich denken...

— Wolkenkatze
Wolkenkatze

Auch wenn dieser Roman keine neue story aufweist und (für mich) einige Logikfehler hat, so bleibt er doch bis zum Schluss spannend

— StMoonlight
StMoonlight

Spannend, aber sehr speziell geschrieben.

— penelope33
penelope33

Was für ein Thriller! Grandios und fesselnd bis zur letzten Seite

— SaskiaFFM
SaskiaFFM

Erschreckender, fesselnder Thriller !

— Marlee3007
Marlee3007

Eine zutiefst traurige Geschichte.

— WortGestalt
WortGestalt

Im Prinzip ein spannender Plot, aber zu langatmig.

— GersBea
GersBea

Ein erschreckender, beklemmender und absolut lesenswerter Thriller.

— Sommermaedchen23
Sommermaedchen23

Anfangs langatmig, zum Schluss jedoch spannend bis zur letzten Seite.

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

Anfangs hat es sich in die Länge gezogen, aber dann .... superspannend!

— MaariSkog
MaariSkog

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    Die Mädchenwiese
    StMoonlight

    StMoonlight

    07. February 2017 um 17:33

    Die Geschichte ist nicht neu: Ein Psychopart der Mädchen entführt, foltert und sie umbringt, dennoch hat Martin Krist hier etwas anders gemacht, denn es sind eigentlich mehrere Geschichten in einer: Zum einen die Gurkenproduktion, dann die Suche nach dem Vater und natürlich die verschwunden Mädchen. Auch wenn die Handlungsfäden zusammen laufen, so könnte man auch jede Geschichte für sich stehen lassen. Leider war mir sehr schnell klar, wer der Mörder ist. Zumindest dachte ich dies. Aufgrund der Vorgeschichte, die der Leser erfährt (es wird aus zwei Sichten erzählt) lässt sich schnell kombinieren und die richtigen Schlüsse ziehen. Doch das „mein“ Mörder inzwischen eine andere Identität hatte, konnte ich nicht wissen. So war der Überraschungseffekt ganz auf Seiten des Schreibers – und ich vermutlich einen ziemlich blöden Gesichtsausdruck. ;) In der Geschichte fielen mir drei Stellen auf, kleine Logikfehler: Auf Seite 174 Beispielsweise: Dort wird Lisa gefangen gehalten. In ihrer Zelle befindet sich nicht viel. Nur eine Matratze, ein Tablett mit Essen und einem Glas Wasser, sowie ein Topf für Exkremente. Widerwillig hockt sie sich auf den Topf. Da es kein Toilettenpapier gibt wischt sie sich mit dem Handrücken ab, diesen säubert sie mit der Hälfte des Wassers. Hier frage ich mich warum Lisa, obwohl sie weiß dass sie keine Waschmöglichkeit hat, den Handrücken nutzt. Da dem Leser verraten wird das sie einen Slip und ein Kleid trägt, bestehen zwei andere Möglichkeiten: Entweder sie „schüttelt ab“ und zieht den Slip wieder hoch oder sie reißt ein Stückchen von ihrem Kleid ab. Immerhin weiß sie nicht wie lange sie noch eingesperrt sein wird oder wann sie das nächste Mal etwas zu Essen bekommt. Warum dann kostbares Wasser verschwenden? Auf Seite 229 hat Berta, die jahrelang von ihrem Onkel missbraucht wurde, ihr „erstes Mal“ mit ihrem frischgebackenem Ehemann. Auf dem Laken findet sich neben Sperma auch Blut. – Von dem Missbrauch hat Berta ihrem Gatten nichts erzählt, insofern hatte sie wohl Glück, denn wie hätte sie sonst erklären sollen das sie keine Jungfrau mehr ist? Nur wo kommt das Blut her? – Ich habe dann einfach mal vermutete, dass es vom harten Sex kommt. Ziemlich am Ende, die Seite habe ich leider nicht notiert, wird eine Frau, die grade erst ihr Kind geboren hat, im Keller festgehalten. Ihre Brust schmerzt, da ihr Kleines nicht bei ihr ist und sie nicht säugen kann. Mich wundert an dieser Stelle, dass sie nicht selbst Hand anlegt um die Schmerzen zu beseitigen, immerhin ist sie nicht gefesselt und könnte so ihre Brüste massieren und, wenigstens etwas, Milch und somit auch den Druck abbauen. Der Schreibstil ist angenehm. Der Autor benutzt während des ganzen Romans keine komplizierten Fachbegriffe, sondern schreibt so wie die meisten wohl reden. Dadurch wird aber keineswegs der Anspruch genommen. Es hat noch immer Stil und durch einige Witze wird alles noch einmal zusätzlich aufgelockert. Krist schreibt flüssig, so dass ich dieses Buch zügig lesen konnte. Ich lese gerne Bücher mit detaillierten und bildgetreuen Beschreibungen. Diese Aussage beziehe ich jedoch eher auf Vorgehensweisen, als auf jedes Detail in der Umgebung. So heißt es, recht am Anfang ungefähr: „Sie schaut auf den grünen Sekundenzeiger der Uhr in Form einer Sonnenblume...“ (Ganz genau weiß ich den Wortlaut nicht mehr und leider hatte ich mir die Stelle nicht markiert.) Dieser grüner Sekundenzeiger hat mich wirklich währende des ganzen Romans nicht mehr losgelassen. Zwar wurde er nur ein einziges Mal erwähnt, doch scheinbar hatte mein Unterbewusstsein ihn als „wird vielleicht noch wichtig“ eingestuft. Wieso sonst, würde jemand etwas so genau wie möglich beschreiben? (Ohne die Spannung nehmen zu wollen, aber weder der Zeiger noch die Uhr führen zum Mörder. ;)). Ebenfalls etwas unpassend fand ich die Markenplatzierungen, die sich durch den Roman ziehen. „Sie griff zu einer Marlboro.“ „Sie nahm die Marlboroschachtel vom Tisch.“ „Er reichte ihr eine Marlboro.“ „Sie... Er... Marlboro....“ Es kam mir schon vor, als gäbe es einen Sponsorenvertrag und alles Bezeichnungen für eine Zigarette wurden durch „suche & ersetzen“ ausgetauscht. Anfangs hatte ich mir sogar einen Spaß daraus gemacht und war schon versucht Wetten abzuschließen, ob auf den über 400 Seiten auch eine andere Zigarettenmarke erwähnt wird. Wird sie übrigens tatsächlich, denn ein anderer Charakter bevorzugt scheinbar „Karo“. Ich kann nicht nachvollziehen, welchen Sinneswandel es ab Mitte des Buches gab, doch da wurden aus Marlboros dann doch mal Zigaretten, Kippen oder ähnliches. ~°~ Fazit ~°~ Auch wenn dieser Roman keine neue story aufweist und (für mich) einige Logikfehler hat, so bleibt er doch bis zum Schluss spannend. Das Buch lässt sich zügig lesen und liefert tiefe Einblicke in die wichtigsten Charaktere, so dass man als Leser mitfiebern kann. Für knapp zehn Euro kann ich euch dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen.

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  • Spannung pur bis zur letzten Seite ...

    Die Mädchenwiese
    engineerwife

    engineerwife

    02. June 2016 um 10:11

    Martin Krist! Für mich ein neuer deutscher Autor, den ich viel zu lange ignoriert habe. Mit Die Mädchenwiese hat er einen aufregenden Thriller kreiert, der mich nicht mehr losgelassen hat. Erzählt wird die schaurige Geschichte auf zwei zeitlich unterschiedlichen Erzählebenen. Immer wieder gelingt es dem Autor, den Leser geschickt auf falsche Spuren zu schicken und von dem eigentlichen Täter abzulenken. Lediglich die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt den Mörder, doch sie wird weiter schweigen. Zu schlimm hat ihr das Leben inzwischen bereits mitgespielt. Aber sie führt uns auf Die Mädchenwiese, wo die toten Mädchen ihre letzte Ruhestätte finden. Die vom Autor sehr authentisch geschilderten Charaktere wachsen einem als Leser sofort ans Herz. Man leidet mit Lisas Familie, dem armen von Schuldgefühlen gepeinigten kleinen Sam; der Mutter, die vor Sorge um Lisa fast den Verstand verliert und natürlich mit Lisa selbst, die sich ihren Ausflug in die Welt der bunten Lichter sicher anders vorgestellt hat. Auch mit Alex, der so gerne helfen möchte, fühlt man sofort Verbundenheit und durchlebt mit ihm seine Tiefen der Vergangenheit und seine verzweifelten Versuche, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Nach vielen spannenden Kapiteln schließt sich am Ende der Kreis und man versteht die Zusammenhänge, die einen dennoch etwas atemlos und schockiert zurücklassen. Hut ab, Herr Krist! Das war sicher nicht mein letzter Thriller des Autors. 

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  • Spannender Thriller und nichts für schwache Nerven

    Die Mädchenwiese
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    Finkenwerda, ein Dorf im Spreewald nahe Berlin. Der ehemalige Polizist Alex Lindner lebt hier und führt die Kneipe seiner Eltern weiter. Vor drei Jahren hat er den Dienst quittiert, nachdem die Suche nach einem Serienkiller gründlich schiefging.  Im Dorf lebt auch die getrennt lebende Laura Theis mit ihren Kindern Lisa und Sam. Eines Tages ist Lisa verschwunden und zunächst glauben alle, die Sechzehnjährige sei abgehauen, da es zuhause ständig nur noch Streit gab. Aber der achtjährige Sam ist überzeugt, dass ihr was passiert ist, denn seine Schwester hat ihm versprochen, sie kommt zurück und ist nur am Wochenende weg. Aber niemand will ihm zuhören, nicht einmal sein Onkel Frank, der bei der Kripo ist. Und seine Mutter ist mit den Nerven am Ende und muss erkennen, dass sie ihre Kinder, besonders ihre Tochter, anscheinend gar nicht wirklich kennt.Einzig Alex Lindner sieht einen Zusammenhang zwischen den Morden damals und dem Verschwinden von Lisa. Und der Mörder scheint ein Spiel mit ihm zu spielen und schickt ihm Hinweise.Und auch die alte Berta, die im Dorf als Hexe beschimpft wird, weil sie sich nur im Dunkeln raus wagt und ständig Selbstgespräche führt, weiß was vor sich geht. Aber sie kann die Wahrheit niemandem erzählen, dafür ist diese zu schrecklich und sie ist überzeugt, dass sie selbst eine Mitschuld an allem trägt.  Schließlich wird eine Mädchenleiche im Wald gefunden. Ist es Lisa? Oder gibt es noch eine Chance für sie? "Die Mädchenwiese" ist ein rasanter, spannender Thriller und nichts für schwache Nerven und Zartbesaitete. Das trifft besonders auf den Bericht von Berta und sie Szenen mit Lisa zu. Das Buch ist ein echter Pageturner, allein schon durch die relativ kurzen Abschnitte und Kapitel, die fast immer mit einem Cliffhanger enden und die häufigen Perspektivwechsel. Mal wird aus Sicht von Alex erzählt, mal aus der von Laura Theis oder von Sam und dann aus der von Lisa. Unterbrochen wird die gegenwärtige Handlung immer wieder von der Erzählung von Berta und der Leser erfährt schließlich wie alles zusammenhängt und welche Rolle die alte Frau bei der ganzen Sache spielt. Hätte sie etwas ändern, das Ganze verhindern können? Ich glaube nicht. Was die Charaktere angeht, so war mir Lisa eigentlich noch am sympathischsten, auch wenn sie anfangs doch recht fies zu ihrem kleinen Bruder war. Aber sie ist sechzehn und da nerven kleine Brüder halt. Und Sam ist sicher auch nicht einfach. Der Autor stellt ihn als schüchternen, zurückhaltenden, verträumten Jungen dar und manchmal kam es mir so vor, als wollte er ihm autistische Züge verpassen oder zumindest ADS. Laura nervte mich ein bisschen mit ihrem Gezeter und ihrem Verhalten Sam gegenüber. Bei Alex bin ich zwiegespalten, manchmal mochte ich ihn, aber manchmal konnte ich sein Verhalten und seine Handlungen nicht so ganz nachvollziehen. Das Ende und die Auflösung kamen für mich dann doch etwas überraschend und die Erklärung ging mir ein bisschen zu schnell und so ganz nachvollziehen konnte ich die Motive des Täters nicht. Ich kann jetzt auf Einzelheiten schlecht eingehen, ohne zu viel zu verraten, aber wer das Buch kennt, weiß vielleicht, was ich meine.Empfehlen kann ich das Buch aber auf jeden Fall allen, die spannende Thriller mögen. Ich habe es in zwei Tagen gelesen und das soll schon was heißen. *g*

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    • 9
  • Erschreckend, fesselnd, - verdammt gut !

    Die Mädchenwiese
    Marlee3007

    Marlee3007

    24. January 2016 um 00:00

    "Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu. Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen." Uff.. Ich fing das Buch an. Und plötzlich war es aus. - Ich war so gefesselt von der Story, dass ich die 410 Seiten in einem Rutsch durchgelesen habe. Dieses war das erste Buch, welches ich von Martin Krist gelesen habe. Durch gelesene Rezessionen, in denen oft von seinem etwas verwirrenden Schreibstil berichtet wurde wurde ich neugierig. Ich hab es mir durchaus "schlimmer" vorgestellt. Martin Krist erzählt parallel von einer Story in der Vergangenheit und dem aktuellen Verschwinden von jungen Mädchen in der Gegenwart - die wiederum in "Aus der Sicht des Opfers" und des Geschehens im Dorfes unterteilt sind. Die Geschichten, sind gut zu verfolgen, allerdings erschließt sich im größten Teil des Buches kein Zusammenhang zwischen den Storys. - Kann stören, muss aber nicht. Im Gegenteil, mich hat es geradezu angetrieben immer weiter zu lesen, um herauszufinden wie die beiden Handlungen zusammenpassen. Und Martin Krist enttäuscht nicht. Nach 2/3 des Buches nimmt alles nochmal rasant an Fahrt zu und die Geschehnisse von damals und heute verbinden sich immer mehr zu einer absolut grausamen, gut durchdachten, perfiden und spannenden Tat ! Einen Stern Abzug, da mich einzelne Charaktere nicht ganz überzeugt haben.

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  • Eine zutiefst traurige Geschichte

    Die Mädchenwiese
    WortGestalt

    WortGestalt

    25. November 2015 um 17:43

    Eine Lichtung im Wald. Ein kleines Dorf in Brandenburg. Ein Ex-Kommissar aus Berlin, der dort eine Kneipe betreibt. Eine Mutter, deren Tochter verschwindet. Und eine alte Frau mit einer Geschichte. Das ist „Die Mädchenwiese“ von Martin Krist. Ein Thriller, der sich mit dem Davonlaufen und dem Verlorengehen beschäftigt. Zerrüttete Familien, verschwundene Töchter, Kindheit, das sind die Themen, die aufgegriffen werden und denen ich auch in „Engelsgleich“ und „Drecksspiel“ begegnet bin, den anderen beiden Thrillern, die ich von Martin Krist bisher gelesen habe. Die Umsetzung ist hier aber eine andere. Der Schauplatz wechselt vom lauten Berlin ins leise Finkenwerda, ein kleines Dorf im Spreewald. Und statt der organisierten Kriminalität tritt hier ein Serienkiller auf den Plan. Allerdings weicht „Die Mädchenwiese“ von der üblichen Herangehensweise an die Serienkillerthematik ab, geht ganz anders an die Geschichte heran, erzählt eine andere Geschichte. Und es ist eben diese Geschichte von Berta Kirchberger, die für mich diesen Thriller prägt. Die alte Frau, die im Dorf von den Kindern als Hexe verlacht wird und für Schauergeschichten herhalten muss, als Drohung, wenn die große Schwester dem kleinen Bruder einimpft, auf keinen Fall Mama zu verraten, dass sie übers Wochenende zu ihrem neuen Freund nach Berlin fährt. Denn wenn er das verrät, dann kommt die alte Kirchberger und holt ihn! Dabei kommt sie nie zu den lebenden Kindern... Ihre Geschichte, ihr Leben, wird parallel zur Haupthandlung erzählt und erreicht eine Traurigkeit, die die Serienkillerelemente in den Schatten zu stellen vermag. Natürlich ist wie immer alles eng miteinander verbunden, was in einem Krist-Thriller passiert. Mit dem gewohnt-geliebten temporeichen Wechsel von Handlungsstrang zu Handlungsstrang baut Martin Krist auch in diesem Buch wieder ein sehr dynamisches Geschehen auf. Hauptakteure sind in diesem Fall die Mutter Laura Theis, die von ihrem Mann verlassen wurde und unter Schulden, Frust und Kummer die Zuneigung zu ihren Kindern begräbt und der Ex-Polizist Alex Lindner, der seine Marke und seine Waffe gegen einen Zapfhahn und Gurken im Spreewald tauschen musste. Beide haben jedoch nur peripher miteinander zu tun, das Bindeglied zwischen diesen beiden Ketten ist Lauras verschwundene Tochter Lisa. Die kehrt nach einem Wochenende in Berlin, von dem ihre Mutter nichts wusste, nun nicht mehr nach Hause zurück. Ausgerissen oder weggenommen? Davongelaufen oder Verlorengegangen? Der Ex-Polizist Alex Lindner hat da so einen Verdacht. Seinen letzten Fall in Berlin konnte er nie abschließen. Und so verweben sich hier wieder mehrere Handlungsfäden dicht an dicht und verwickeln auf Basis des Serienkillermotivs den Leser in eine Geschichte, die aus verschiedenen Blickwinkeln wahrgenommen ganz unterschiedliche Eindrücke aufkommen lässt und weit über die Inszenierung eines Killers hinausgeht. Es sind die Defizite und das Fehlverhalten einzelner Figuren, die einen hier immer wieder anspringen. Da ist diese Mutter, abgekämpft vom Alltag, die ihre Kinder nur noch als nervige Randnotiz wahrnimmt, bis eines verschwindet, dann der Ex-Polizist, müde und kraftlos erst, dann wütend und tatendurstig, der kleine Bruder des verschwundenen Mädchens, der sich in den Augen der Erwachsenen zu oft zu seltsam benimmt um gehört zu werden, wenn er wieder vom Spielen im Wald zurückkehrt und dann die alte Frau, Berta Kirchberger, deren Geschichte auch Erwachsenen eine Gänsehaut über den Rücken jagt, nur aus ganz anderen Gründen als es bei den Kindern im Dorf und ihren Spukgeschichten geschieht. Fazit: „Die Mädchenwiese“ erzählt eine zutiefst traurige Geschichte, die die Serienkillerthematik dieses Thrillers in den Schatten zu stellen vermag. Die Story ist wendig und temporeich und arbeitet mit allen klassischen Thrillerelementen, aber mit der Figur der Berta Kirchberger prägt der Geschichtenerzähler Martin Krist dieses Buch in besonderer Weise. Bewertung: 86,6 % Stil: 4/5 | Idee: 4/5 | Umsetzung: 5/5 | Figuren: 4/5 | Plot-Entwicklung: 4/5 Tempo: 5/5 | Tiefe: 5/5 | Komplexität: 4/5 | Lesespaß: 4/5 | = 4,33 Punkte © http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

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  • Spannende Geschichte um eine verschwundene 16jährige, leider etwas zu lang

    Die Mädchenwiese
    GersBea

    GersBea

    18. September 2015 um 07:52

    Die 16jährige Lisa aus einem kleinen Spreewalddorf Finkenwerda verschwindet. Ist sie einfach abgehauen, weil sie mit ihrer Mutter im Dauerstress lebt? Ist ihr etwas passiert, was ihr kleiner 8jähriger Bruder vermutet. Erst am Ende des ersten Drittels erfahren wir Genaueres. Ich würde 3 ½ Sterne vergeben, wenn das möglich wäre. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln erzählt. Anhand von sechs Personen werden die Ereignisse geschildert und so geschickt verwoben. Berta erzählt ihre traurige Lebensgeschichte in Ich-Form und geht so auf die Vergangenheit ein. Alex, Ende Dreißig, war bis vor 3 Jahren Kriminalkommissar, betreibt jetzt die heruntergekommen geerbte Kneipe seiner Eltern in Finkenwerda. Laura, die Mutter der verschwunden Lisa, geschieden, ist mit ihren beiden Kindern überfordert und lebt im Dauerstress. Sam, der 8jährige Bruder, sucht verzweifelt nach seiner Schwester und wird von den Erwachsenen leider nicht ernst genommen. Erst am Ende des ersten Drittels erfahren wir Genaueres durch Lisa, die verschwundene 16jährige. Eine Adoptionsgeschichte spielt eine Rolle, die meiner Meinung nach die Geschichte überfrachtet und am Ende eine „angeflickte“ Erklärung bieten will. Insgesamt hätte es dem Buch gut getan, wenn es ca. 100 Seiten kürzer wäre. Genervt hat mich, dass jedes zweite Kapitel mit einem Cliffhänger endet. Hat sich denn kein Lektor um das Buch gekümmert? Trotzdem habe ich bis zum Ende gelesen, weil die Geschichte selbst spannend ist und deren Aufbau mit den verschiedenen Sichten mir gefiel.

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2015

    Lesesommer
    Daniliesing

    Daniliesing

    Im letzten Jahr hat uns der Lesesommer mit euch so viel Spaß gemacht, dass wir auch 2015 passend zu den Sommerferien wieder durchstarten. Die sommerlichen Temperaturen sind schon da, deshalb wollen wir nun auch schnell mit unserem LovelyBooks Lesesommer beginnen. Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben & zusätzliche Specials freuen. Auf unserer Aktionsseite stellen wir euch außerdem tolle Lesetipps für den Sommer vor und ihr findet dort zusätzlich jede Woche eine Verlosung, bei der ihr weitere Punkte sammeln könnt. Selbstverständlich sind auch all jene herzlich willkommen, die im letzten Jahr noch nicht dabei waren. Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 13. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln - bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Zusätzlich zu diesen Aufgaben, gibt es jede Woche ein Verlosungsspecial, an dem ihr eine Woche lang teilnehmen und so weitere Punkte sammeln könnt. Schaut dazu am besten immer am Montag auf unserer Aktionsseite zum Lesesommer vorbei, wenn dort das neue Special vorgestellt wird. Bitte beachtet, dass ihr hier immer nur eine Woche lang - von Montag bis Sonntag - teilnehmen & so Punkte sammeln könnt! Wer bis zum Ende des Lesesommers am 13. September die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Lissabon (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück). Außerdem gibt es für die Plätze 2-5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete, egal wie viele Punkte man sammeln konnte. Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen! Wenn ihr über Twitter, Instagram und/oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet! Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden - egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon - und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher! P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 2823
  • ein erschreckender, beklemmender und absolut lesenswerter Thriller

    Die Mädchenwiese
    Sommermaedchen23

    Sommermaedchen23

    14. March 2015 um 22:45

    In dem kleinen Dorf Finkenwerda im Spreewald ist nicht viel geboten. Es gibt eine kleine Kneipe, einen Supermarkt und einen Jugendclub. Alles ist völlig normal. Bis ein Mädchen spurlos verschwindet - Lisa. Lisa Theis, 16 Jahre, ist die Tochter von Laura, diese ist alleinerziehend und immer furchtbar gestresst, hat kaum Zeit für ihre Kinder Lisa und Sam. Genau genommen hat sie nicht einmal eine Ahnung davon was ihre Kinder gerne mögen oder essen, da sie eigentlich nur mit sich selber beschäftigt ist. Furchtbar unsympathisch macht sie auch, dass sie ständig nur rumschreit und niemanden ausreden lässt, ständig fährt sie jemandem über dem Mund, genau wie ihr Schwager Frank. Auch er lässt niemanden zu Wort kommen. Diese Eigenschaft macht die beiden zu unangenehmen Zeitgenossen. ich wäre gerne ein paar Mal ins Buch gesprungen, um sie zu schütteln.  Das Buch ist in unterschiedlichen kurzen Abschnitten aufgebaut, sprunghaft und am Höhepunkt der Spannung wechselte Martin Krist in eine andere Perspektive. Da wäre zum einen die Geschichte von Berta Kutscher. Sie erzählt jemandem ihre traurige und teilweise schreckliche Geschichte.  Dann wäre da noch Alex Lindner, er besitzt die Kneipe "Elster". Sie gehörte früher seinen Eltern. Eigentlich ist Alex Kriminalpolizist. Er jagte bis vor drei Jahren die Bestie. Ein Mörder, welche junge Mädchen entführte, quälte, folterte und anschließend irgendwo ablegte. Doch Alex beging einen folgenschweren Fehler und hat seinen Job an den Nagel gehängt. Seine Freunde sind ihm sehr wichtig. Da wäre Ben, ein Sozialarbeiter ohne Job, der den Jugendclub im Ort betreut. Norman ein Anwalt, der mit seiner Familie in Berlin wohnt und Paul. Paul ist Journalist und auf der Suche nach der großen Story.  Alle Handlungsstränge laufen parallel zueinander, nur bei Berta ist es anders, ihre Geschichte spielt in der Vergangenheit. Ganz klar sticht heraus, was fehlende Kommunikation zur Folge haben kann. Nicht zuhören oder ausreden lassen oder einfach etwas verschweigen oder gar totschweigen macht die Dinge nicht besser. Martin Krist schafft realistische Charakter mit allen Fehlern und Schwächen, die ein Mensch eben haben kann. Da wäre zum einen der kleine Sam, er möchte nicht als Loser angesehen werden, hat aber vor allem möglichen furchtbare Angst und ist dennoch auf seine Art mutig. Auch Bertas Geschichte ist erschreckend glaubwürdig und nachvollziehbar. Und lies mich manches Mal nach Luft schnappen. Fazit: Es geht in Mädchenwiese nicht nur alleine um eine Bestie, die willkürlich Mädchen mordet, sondern auch um zwischenmenschliche Beziehungen. Das Versagen und auch die Überforderung der eigenen Vergangenheit oder der Fehler, die man nicht wieder ungeschehen machen kann. Die Auflösung, wer die Bestie tatsächlich ist hat mich überrascht. Martin Krist zeigt in Mädchenwiese auf was das Umfeld und die Erziehung aus einem Menschen machen können und vor allem wozu Menschen wirklich fähig sind. Ein erschreckender, beklemmender und absolut lesenswerter Thriller. 

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  • Leserunde zu "Engelsgleich" von Martin Krist

    Engelsgleich
    MartinKrist

    MartinKrist

    Hallo Ihr Lieben, heute ist im Ullstein Verlag mein neuer Thriller "Engelsgleich" erschienen. Selbstverständlich möchte ich auch alle Leserinnen und Leser bei Lovelybooks zu einer Leserunde einladen. Das Buch: Ein verschwundenes Mädchen. Eine verzweifelte Mutter. Eine grauenhafte Entdeckung. In Berlin wird Hauptkommissar Paul Kalkbrenner zu einem Tatort gerufen. Auf einem Fabrikgelände wurde der verstümmelte Leichnam einer jungen Frau entdeckt. Unweit davon befinden sich stinkende Kloakebecken. Fassungslos müssen Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth zusehen, wie eine Leiche nach der anderen aus den Gruben geholt wird.  Ist unter ihnen auch die verschwundene Merle, die von ihrer Pflegemutter Juliane Kluge verzweifelt gesucht wird?  »Hautnah dran am Bösen - die Thriller von Martin Krist sind einfach saucool!« (Mark Benecke) »Martin Krist ist der wirklich böse Bube unter den deutschen Krimi-Schreibern.« (Claudia Keikus, Berliner Kurier) Eine Leseprobe findet Ihr hier. Der Ullstein Verlag stellt 10 Leseexemplare zur Verfügung. Unter allen, die sich bis zum 2. Januar 2015 zur Teilnahme anmelden, werden die Bücher verlost. Die Leserunde beginnt am Freitag, 9. Januar 2015 und läuft über zwei Wochen bis zum Freitag, 23. Januar 2015.

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    • 429
  • Eine Story mit Steigerung

    Die Mädchenwiese
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    Die Mädchenwiese von Martin Krist (Thriller, 2012) - eine Story mit Steigerung -   Bei diesem Thriller handelt es sich um das Pseudonym des Berliner Autors Marcel Feige.   Insgesamt muss ich sagen, hat mich dieser Thriller sehr gut unterhalten, auch wenn er mich nicht vollends überzeugen konnte. Doch zunächst einmal zu den Fakten. Die Story spielt sich aus 5 verschiedenen Charakterperspektiven und nicht nur in der Gegenwart ab. Zum Einen erfährt man abwechselnd nach jedem gegenwärtigen Kapitel etwas aus der Vergangenheit  der alten Frau, in der vom Klappentext die Rede ist. Diese Passagen fand ich von der Spannung her die am gelungensten, da sie wirklich neugierig machten und ich es gar nicht erwarten konnte, bis wieder eine dieser Passagen an der Reihe war. Dieses sind auch die Passagen, die in der Vergangenheit spielen.   Dann wären da noch der Expolizist Alex Lindner, Laura, die Mutter der verschwundenen Lisa, Sam, Lisas Bruder, sowie Lisa selbst, von denen man immer wieder aus wechselnden Perspektiven liest. Hier störte mich vor allem, dass die Übergänge nicht gekennzeichnet waren, so dass ein fließender Übergang entsteht und man sich somit zeitweise fragte, ob man etwas überlesen hätte. Es dauerte etwas, bis die Story zu dem wurde, was ich sie am Ende empfand, nämlich spannend und mitreißend, denn gerade anfangs war sie doch verworren, teilweise gefühlt ohne wirklich Hand und Fuß und über die Handlungen einiger Protagonisten konnte man auch manchmal den Kopf schütteln. Dennoch muss ich sagen, hat die Story einfach etwas, was mich gut unterhalten und am Ball bleiben ließ, nicht zuletzt aufgrund der vielen eingestreuten Cliffhänger. Am Ende wartete noch eine ziemliche Überraschung auf mich und somit die anfangs erwähnte Steigerung, auch wenn ich mit dem Schluss nicht hunderprozentig zufrieden war, da ich die Zusammenhänge gerne noch genauer auseinanderklamüsert gehabt hätte.   Fazit:   Ein Thriller, der schon ein wenig seine Macken hat, mich jedoch aufgrund seiner tollen Steigerung doch noch ein wenig mehr überzeugen konnte, als ich anfangs vermutet hatte. Wer über die ein oder andere Macke hinwegsehen kann, könnte an dieser Story Gefallen finden. Der Thrillercharakter findet sich hier mal nicht nur in stumpfen Polizeiermittlungen wieder, die hier sogar mal dauern, bis sie in die Puschen kommen, sondern kann mit sowas wie Thrill punkten, durch immer mal eingestreute Täter-Opferszenen. Note: 2

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    • 2
  • Rezension zu "Die Mädchenwiese" von Martin Krist

    Die Mädchenwiese
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    Ein deutscher Thriller, der es in sich hat. Beim Lesen dieses Buches werden Zeit und Raum vergessen. Manches mal stockt einem der Atem und man hält kurz die Luft an, um darauf gleich wieder weiterzulesen und ins Geschehen einzutauchen. In einer kleinen Ortschaft im Spreewald, wo jeder fast jeden kennt, geschehen sonderbare Dinge. Eine alte Frau schon etwas verwirrt, wie es scheint, schleicht Nachts durch das Dorf und spricht mit sich selbst über seltsame und grausige Ereignisse. Lisa, ein junges Mädchen verschwindet und ihre Mutter Laura, wie auch ihr achtjähriger Bruder Sam machen sich grosse Sorgen um sie. Weitere Personen tauchen auf und werden sogleich ins Geschehen hineingezogen. Da ist einmal Lauras ehemaliger Mann Rolf, der Vater der Kinder, sein Bruder Frank, von Beruf Kriminalbeamter und dessen Frau. Weiters, der vom Dienst suspendierte Kriminalbeamte Alex Lindner, jetzt Besitzer der schon etwas herabgekommenen Dorfkneipe "Elster", mit seinen Freunden Norman, Ben und Paul. Sie alle, darunter auch Bauer Schulze, spielen in diesem Triller, welcher in zwei Erzählebenen den Leser fesselt, mehr oder minder bedeutsame Rollen. Grausame Begebenheiten werden in einer Weise, die den Leser sehr betroffen machen, erzählt. Wirken aber nicht abstossend, sondern regen zutiefst zum Nachdenken an. Mir hat dieser deutsche Thriller, der in sechzig, teilweise kurze Kapitel aufgeteilt, mit Prolog und Epilog versehen ist, ausnehmend gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. Damit ich es aber nicht vergesse; Ein Hund Namens "Gitzmo" war auch dabei und gewürzt wurde das Ganze noch mit "Fielmeister`s Beste" Spreewaldgurken.

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    • 4
    Arun

    Arun

    21. April 2014 um 11:46
  • Das Buch der Unterbrechungen

    Die Mädchenwiese
    Krimifee86

    Krimifee86

    14. April 2014 um 13:09

    Inhalt: Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu. Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als er das grausam ermordete Mädchen sieht, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen. Cover: Das Cover finde ich total schön, auch wenn sich die Wiese unter den ganzen Schmetterlingen nur erahnen lässt. Es hat für mich aber irgendwo etwas mystisches und wie gesagt, das mag ich sehr gerne. Auch die Farbgebung – ganz in blau, nur ein Schmetterling wirkt etwas blutbefleckt – finde ich sehr gelungen. Ein schönes Cover! Schreibstil: Ich bin mir nicht sicher, ob mir der Schreibstil gefallen hat. Irgendwie nicht, glaube ich, denn er war mir einfach zu umgangssprachlich. Davon abgesehen habe ich aber auch keinen richtigen Zugang zu den Charakteren gefunden. Sie alle hatten etwas an sich, was ich überhaupt nicht mochte. Insbesondere Sam. Ich glaube, der Autor wollte, dass man Mitleid mit dem armen, kleinen Jungen hatte, aber was mich angeht, ist ihm das überhaupt nicht gelungen. Ich fand Sam einfach nur unglaublich kindisch, dumm und nervig. Und leider auch meiner Meinung nach unrealistisch dargestellt, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kind seines Alters so wie er handeln würde – zumindest kenne ich solche Kinder nicht. Die Story: Die Story an sich wäre gar nicht so schlecht gewesen. Wäre da nicht die Tatsache gewesen, dass der Autor versucht hat, künstliche Spannung zu erzeugen, was ihm jedoch gründlich misslungen ist. Aber mal von vorne: Mädchen werden entführt und umgebracht, Jahre später wiederholt sich das Spiel. Dieses Mal trifft es Lisa (deren Mutter im Übrigen nicht einmal gemerkt hat, dass ihre Tochter bereits ein komplettes Wochenende verschwunden ist). Wie dem auch sei: Lisa ist verschwunden – wobei der Anfangsverdacht besteht, dass sie nur von zuhause weggelaufen ist. Doch es gibt Leute, die etwas wissen / mitbekommen haben. Zum einen Lisas Bruder Sam, zum anderen der ehemalige Polizist Alex. Sie alle versuchen ihr Wissen mitzuteilen, doch leider werden sie nicht angehört. Und das immer und immer und immer wieder, sodass es irgendwann einfach nur noch vollkommen unrealistisch ist. Da wird Sam erzählt, dass er nur träumt, Alex wird die Tür vor der Nase zugeschlagen, Sam wird von seinem Onkel oder seiner Mutter JEDES Mal wenn er etwas erzählen will, unterbrochen Alex wird als Spanner beschimpft, der sich am Leid anderer erfreut, irgendwann sogar als Täter verhaftet, ohne, dass ihm überhaupt mal irgendjemand zuhört. Das ist nicht nur für Sam und Alex mehr als frustrierend, sondern vor allem auch für den Leser. Ich war jedenfalls irgendwann an einem Punkt, wo es mich nur noch genervt hat. Und deswegen konnte ich das Buch, das vielleicht ansonsten sogar gut war, einfach nicht genießen. Fazit: Ich habe das Buch leider über sehr lange Strecken hinweg einfach nur als nervig empfunden. Irgendwie wussten die ganze Zeit alle irgendwas – und dieses Wissen hätte den Fall in null komma nichts lösen können. Aber nein, weil man von jemandem unterbrochen wird, redet man einfach nicht weiter und lässt lieber zu, dass Menschen sterben. Sehr weit hergeholt, sehr unrealistisch, sehr frustrierendes Leseerlebnis, ich vergebe zwei Sterne.

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  • Geschichte mit spannendem Ende..

    Die Mädchenwiese
    tomatenjohnny91

    tomatenjohnny91

    09. March 2014 um 14:34

    Zum Buch: Anfangs konnte mich dieses Buch überhaupt nicht fesseln. Die Sprünge zwischen den einzelnen Charakteren haben mich verwirrt und auch teilweise wirklich genervt. Langatmige Geschichten der einzelnen Personen, die anfangs sogar keinen Zusammenhang zulassen wollten. Doch nach und nach wurde die Story spannender und alles begann plötzlich einen Sinn zu ergeben und dann irgendwann konnte auch ich es nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Auch wenn anfangs etwas zu lang, eine spannende Geschichte mit unerwartetem Ende. Ein Buch das unterhält.

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  • Genial :)

    Die Mädchenwiese
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 10:56

    Endlich wieder ein Buch das mich von vorne bis hinten begeistert hat! Es geht gleich emotional und spannend los und dieser Spannungsbogen wurde auch bis zum Schluss mit immer wieder neuen Überraschungen gehalten. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was mir gut gefallen hat denn man ist gut mitgekommen und jede Perspektive war so spannend das man unbedingt wissen musste wie es weitergeht. Fast jeder Kapitel endet mit einem fiesen Chliffhanger. Noch dazu waren viele Stellen sehr emotional und auch wenn ich schon sehr zeitig wusste wer der Täter ist (hier ist es meiner Meinung nach dem Autor nicht gelungen den Leser zu täuschen) war Spannung bis zum Ende garantiert. Allerdings auch nicht unbedingt was für schwache Nerven weil es manchmal wirklich brutal und blutig zugeht. Das Ende fand ich super, mit noch einem kleinen Schock im Epilog, den ich dann doch nicht erwartet hätte, der aber logisch und nachvollziehbar ist. Auf jeden Fall bleibt keine Frage mehr offen! Ein Klasse Buch!!!

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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