Martin Krist Engelsgleich

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Inhaltsangabe zu „Engelsgleich“ von Martin Krist

Ein verschwundenes Mädchen. Eine verzweifelte Mutter. Eine grauenhafte Entdeckung. In Berlin wird Hauptkommissar Paul Kalkbrenner zu einem Tatort gerufen. Auf einem Fabrikgelände wurde der verstümmelte Leichnam einer jungen Frau entdeckt. Unweit davon befinden sich stinkende Kloakebecken. Fassungslos müssen Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth zusehen, wie eine Leiche nach der anderen aus den Gruben geholt wird. Ist unter ihnen auch die verschwundene Merle, die von ihrer Pflegemutter Juliane Kluge verzweifelt gesucht wird?

Auch wenn am Anfang alles keinen Sinn und Zusammenhang zu ergeben scheint, denkt man am Ende nur wow.

— Kuhkla
Kuhkla

Spannung mit raffinierten Twists!!

— daneegold
daneegold

Dieses ist ein guter deutscher Hauptstadtkrimi. Der Schreibstil von Martin Krist ist ungewöhnlich, aber gefällt.

— Ekcnew
Ekcnew

Genial, wie die verschiedenen Handlungsstränge eine perfekte Symbiose eingehen! Schlichtweg begeistert von der Konstruktion der Geschichte!

— WortGestalt
WortGestalt

Ungewöhnlicher Thriller, leicht überladen, aber spannend!

— MSteinhausen
MSteinhausen

Nichts für zarte Gemüter: Brutal, hart, kompromisslos und ehrlich verspricht "Engelsgleich" Spannung bis zur letzten Seite.

— SelectionBooks
SelectionBooks

Die verschiedenen Handlungsstränge haben mich verwirrt und ich braucht bis zur Hälfte des Buches, um sie in wenig in Einklang zu bringen.

— trollchen
trollchen

Guter Thriller, wenn auch leicht verwirrend

— DariusBVB
DariusBVB

Der Schreibstill gefällt mir - leider waren die Handlungsstränge allzu verwirrend..

— roterrabe
roterrabe

Machmal ein wenig überfrachtet mit Handlungssträngen ansonsten Spitze !

— melli.die.zahnfee
melli.die.zahnfee

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  • Engelsgleich

    Engelsgleich
    Kleine8310

    Kleine8310

    06. November 2016 um 03:05

    "Engelsgleich" ist der vierte Band der Thrillerreihe, um die Ermittler Paul Kalkbrenner und Sera Muth, geschrieben von dem Autor Martin Krist. Für mich ist dieses Buch das erste des Autors, aber da ich schon soviel Gutes über seine Bücher gelesen hatte, war ich einfach nur sehr gespannt auf die Geschichte!    In diesem Buch bekommt es der Hauptkommissar Paul Kalkbrenner mit einem neuen Fall zu tun. Auf dem Gelände einer Fabrik, wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden. Aber damit nicht genug, denn in dem angrenzenden Kloakebecken finden sich weitere Leichen. Paul Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth müssen fassungslos mit ansehen welche Ergebnisse der wahnsinnige Täter hier hinterlassen hat. Zudem stellt sich den beiden die Frage, ob unter den gefundenen Leichen auch die vermisst gemeldete Juliane Kluge ist. Und falls nicht, wo ist sie sonst? Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen. Martin Krist hat einen sehr flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass der Autor es wirklich gut versteht schon gleich zu Beginn eine tolle Grundspannung entstehen zu lassen.    Manche Beschreibungen bestimmter Szenarien sind etwas heftig und manches Detail hätte ich nicht unbedingt lesen müssen, aber trotzdem passt es ins Thriller Genre und geht auch beim Niveau nicht zu weit herunter. Man kann dieses Buch auch gut und problemlos lesen ohne die vorigen Bände zu kennen, aber wer die Charaktere gern von Grund auf kennenlernen möchte, sollte vielleicht lieber mit Band 1 beginnen.   Die Charaktere hat der Autor ebenfalls gut ausgearbeitet. Beide Kommissare sind interessante Persönlichkeiten mit einigem an Potenzial, was mir gut gefallen hat. Und trotzdem sind sie nicht nur im Fokus, was ich wichtig finde. Die Handlung besticht durch verschiedene Handlungsstränge, die sehr gut verknüpfte Geschehnisse entstehen und am Ende miteinander verfliessen lassen. Alles löst sich logisch und gut verständlich auf, sodass am Ende keine Fragen mehr offen bleiben. In manchen Momenten fand ich Teile der Story ein bisschen zu konstruiert, beziehungsweise die Komplexität führte dazu, dass die Spannung kurzweilig etwas abflachte. Zum Glück war dies aber nicht allzu häufig der Fall! Von mir gibt es 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4. Positiv:  * angenehmer und flüssiger Schreibstil * raffinierter und komplexer Handlungsaufbau * gut gehaltener Spannungsbogen   Negativ:  * durch die verschiedenen, komplexen Handlungsstränge wirkte die Geschichte manchmal ein bisschen zu konstruiert auf mich   "Engelsgleich" ist ein Thriller, der eine komplexe Handlung und einiges an Spannung bietet! Lesenswert!

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  • Engelsgleich

    Engelsgleich
    Ekcnew

    Ekcnew

    10. January 2016 um 15:59

    Dies ist das erste Buch, was ich von Martin Krist gelesen habe. Martin Krist ist für seine vielen Handlungsstränge bekannt, was in diesem Buch ebenso ist. Sehr schön finde ich die Gestaltung des Buches. Das Cover sieht gut und passend aus und es fühlt sich gut an. Auch die Innenseiten von Buchvorder- und Rückseite finde ich klasse gemacht. In der Innenseite von der Vorderseite kann man die Stadt Berlin sehr deutlich erkennen. Auf der Innenseite von der Rückseite ist ein Steckbrief vom Kommissar Paul Kalkbrenner.  Dieser Kriminalroman spielt in und um Berlin und Paul Kalkbrenner ermittelt mit seiner Kollegin Muth. In einem Kloakebecken auf einem alten Fabrikgelände wurden insgesamt 11 Leichen von Jungen und Mädchen gefunden. Ein weiterer Tote ist Patrik Cerny, der sich scheinbar in seinem eigenen Schlafzimmer erhängt hat.  Ein Handlungsstrang erzählt von Markus, der in dubiose Drogengeschäften verwickelt ist. Gleichzeit hat er seit langer Zeit wieder Kontakt zu seiner Schwester. Der Sohn der Schwester ist total in Markus vernarrt. Markus und seine Schwester haben eine noch nicht aufgearbeitete Familiengeschichte, auch davon lesen wir in diesem Buch. Weiter lesen wir von der verschwunden Merle. Merle ist ein Teenager und lebt bei ihren "Pflegeeltern" Juliane und Yvonne. Diese Erzählungen werden aus der Sicht von Juliane geschildert. An einem Sommertag verschwindet Merle spurlos, die verzweifelte und sehr intensive Suche von Juliane bleibt ohne Erfolg. Die Familie zerbricht an diesem Schicksal. Wie sich im Laufe des Buches herausstellt, liegt das Verschwinden von Merle schon fast zwei Jahre zurück. Das erfordert dann wieder etwas Mit- bzw. Umdenken im Kopf des Lesers. Erst sehr spät im Buch fließen die einzelnen Handlungsstränge ineinander  und der Zusammenhang wird deutlich. Dieses ist ein guter deutscher Hauptstadtkrimi. Der Schreibstil von Martin Krist ist ungewöhnlich, aber gefällt.

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  • Leserunde zu "Der Tod steckt im Detail" von Martin Krist

    Der Tod steckt im Detail
    MartinKrist

    MartinKrist

    Hallo Ihr Lieben, am 30.9. erscheint meine Short Crime-Anthologie  "Der Tod steckt im Detail" als Taschenbuch und als E-Book im Luzifer Verlag. Selbstverständlich möchte ich auch diesmal alle Leserinnen und Leser bei Lovelybooks zu einer Leserunde einladen. Das Buch: Denk nach! Kriminalhauptkommissar Kalkbrenner starrt auf die Pistole, deren Mündung auf seine Nase zielt. Lass dir was einfallen! Stattdessen denkt er an seine Tochter. Jessy ist im sechsten Monat schwanger. Vor wenigen Stunden erst hat sie ihm voller Freude ein neues Ultraschallbild gezeigt. Verdammt, konzentrier dich! Ihm fällt nichts ein, nicht einmal eine seiner Weisheiten, die er Meine kleinen Helferlein nennt, ein unerschöpflicher Fundus an Ratschlägen, die ihn seit Jahren durch den Berufsalltag begleiten. Die Wahrheit ist: Nichts kann einen auf eine solche Situation vorbereiten. Das Einzige, was hilft ist – Kalkbrenner macht einen Satz. Ein Schuss peitscht. Ein Polizist mit einer Knarre am Kopf. Ein Kronzeuge auf der Flucht. Ein Weichei als Killer. Und ein Hausdrachen, der endlich Urlaub macht. - Sechzehn Mal Hochspannung. UND EXLUSIV: der brandneue Kommissar Kalkbrenner-Fall »Der Tod steckt im Detail«. Hier gibt's eine Leseprobe!  Der Luzifer Verlag stellt 10 Taschenbücher und 10 E-Books für eine Leserunde zur Verfügung. Unter allen, die sich bis zum 4. Oktober 2015, 23.59 Uhr, zur Teilnahme anmelden, werden die Taschenbücher und E-Books verlost (und bitte angeben, was von beidem Ihr gerne lesen wollt). Die Leserunde beginnt am Freitag, 9. Oktober 2015, und läuft über zwei Wochen bis zum Freitag, 23. Oktober 2015. Ich freue mich auf spannende Diskussionen!

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    • 262
  • Meisterhaft konstruiert

    Engelsgleich
    WortGestalt

    WortGestalt

    26. September 2015 um 17:27

    Man könnte eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte über die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter, einer vermissten Tochter. Von einer Suche voller Verzweiflung und Beharrlichkeit, obwohl schon alles verloren scheint. Eine Geschichte vom Nicht-Aufgeben. Man könnte auch eine andere Geschichte erzählen. Die Geschichte eines Mannes, eines Drogendealers, der es bis ganz nach oben schaffen will. Der Crystal Meth über die Grenze von Tschechien nach Deutschland schmuggelt und dabei zwischen die Fronten gerät. Eine Geschichte vom Guten und vom Bösen. Man könnte aber auch die Geschichte eines Kommissars erzählen, eines Hauptkommissars im Berliner Morddezernat, der für seinen Job brennt, für den die Opfer nicht nur Akten und Nummern sind, der Gerechtigkeit will, der alles daran setzt, einen Täter zu überführen. Eine Geschichte vom starken Willen. Man könnte so viele Geschichten erzählen, auch die eines jungen Mädchens aus Osteuropa, das mit dem Versprechen nach Deutschland gebracht wird, für ihre Familie in der Fremde gutes Geld zu verdienen. Nur wie, das verrät ihr keiner. Es ist die Geschichte einer Flucht vor Menschenhändlern, vor Missbrauch, Folter, Gewalt, und eine Geschichte vom Zusammenhalten. Nicht alle dieser Geschichten können gut enden. Und dann kommt da Martin Krist. Und packt all diese Geschichten, die jede für sich einen eigenen Roman füllen könnte, in einen einzigen Thriller, nennt ihn "Engelsgleich" und knallt der Welt 569 Seiten feinst-konstruierte Thrillerkost vor die Nase, dass dem Leser vor Vergnügen nur so die Ohren schlackern. Wobei das Buch inhaltlich kein leichtes Vergnügen ist, schwer wiegt die Auseinandersetzung mit Themen wie Menschenhandel, Zwangsprostitution, Pädophilenringe, Kindesmissbrauch, organisierter Kriminalität und Drogenschmuggel. Alles keine neuen Motive in einem Thriller, aber von Martin Krist mit einer Mischung aus Sensibilität und Härte umgesetzt, die auf jeglichen Voyeurismus verzichtet, die keine bizarren Details braucht, um schwer im Magen zu liegen. Ein Thriller wird für mich umso abstrakter, je aufschweifender psychische und physische Gewalt beschrieben werden. "Engelsgleich" verzichtet an vielen Stellen darauf, ins Detail zu gehen, Martin Krist scheint genau zu wissen, welche Szenen er ausformulieren muss, damit sie eine bestimmte Wirkung erzielen und bei welchen er alles sagt mit dem, was nicht gesagt wird. Konstruiert ist „Engelsgleich“ meisterlich. Da sind diese vier Geschichten, diese vier Leben, vier Handlungsstränge, die sich spiralförmig umeinander winden, sich berühren, wieder auseinanderdriften, rasch wechseln, da entsteht Dynamik und Tempo, ohne Hektik, aber mit Druck und Spannung. Es gibt Ahnungen, Überraschungen, einen für mein Empfinden unglaublich gut inszenierten Aha-Moment, über den ich mich auch in ein paar Wochen noch freuen werde und es gibt ein Finale, das dem Buch, seiner Idee und seiner Handlung in vollem Umfang gerecht wird. Fazit: Für mich der erste, aber ganz sicher nicht der letzte Thriller von Martin Krist, ein Autor, der bei mir mit nur einem Buch so einen starken Eindruck hinterlassen konnte, dass ich ihn zu den Autoren zählen möchte, denen man lauschen sollte. Er bringt eine Sensibilität für seine Themen mit, einen Respekt für die Realität, die viele Autoren vermissen lassen und erwischt einen damit volle Breitseite. Mich hat die Geschichte von "Engelsgleich" inhaltlich gepackt und technisch begeistert, ein Thriller, der so gut und komplex konstruiert ist, dass es von meiner Seite Beifallsstürme und stehende Ovationen gibt. Bewertung: 93 % Stil: 4/5 | Idee: 4/5 | Umsetzung: 5/5 | Figuren: 4/5 | Plot-Entwicklung: 5/5 Tempo: 5/5 | Tiefe: 5/5 | Komplexität: 5/5 | Lesespaß: 5/5 | = 4,67 Punkte Rezension auch auf http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

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  • Engelsgleich

    Engelsgleich
    Thrillertante

    Thrillertante

    25. August 2015 um 09:55

    Auf einem Fabrikgelände in Berlin wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden. Als das Gelände durchsucht wird, finden die Ermittler in verschiedenen Kloakebecken elf weitere Leichen.  Juliane Kluge sucht verzweifelt ihre Pflegetochter Merle, die seit Stunden vermisst wird... Endlich habe auch ich mal einen Thriller von Martin Krist gelesen. Das war längst überfällig, wie mir scheint. Der Autor hat es geschafft, mich von Beginn an an "Engelsgleich" zu fesseln. Anfangs war es für mich etwas schwierig in die Story hereinzukommen,denn ich hatte es mit mehreren verschiedenen Handlungssträngen zu tun, bei denen jedoch bald klar wird, das eins mit dem anderen zu tun haben muss nur wie und warum wird, wie es in einem guten Thriller sein muss, nur langsam entwirrt. Martin Krist legt falsche Fährten und ich war durchaus einige Male von den Wendungen überrascht. Kalkbrenner hat ein paar private Probleme, die gewiss schon in den vorigen Thrillern von Martin Krist angesprochen wurden. Wenngleich ich noch kein Buch aus der Reihe gelesen habe, fiel es mir nicht sehr schwer mich auf Kalkbrenner einzulassen. Außerdem befindet sich auf der Rückseite des hinteren Buchdeckels ein Steckbrief von dem Ermittler, was es mir noch mal einfacher gemacht hat zu verstehen, wie der Ermittler tickt. Mit Sera Muth zusammen ein erfolgreiches und äußerst symphatisches Team. Der Charakter deer Juliane Kluge hatte es mir besonders angetan. Verzweifelt sucht sie nach ihrer Pflegetochter Merle und steht eigentlich ganz alleine da. Die Polizei vertröstet Juliane, denn von Merle ist bekannt, dass sie gerne mal ausreißt und so ist die Sache für Polizei und auch für die Lebensgefährtin von Juliane, Yvonne, nicht unbedingt überraschend. Juliane tut eigentlich nichts anderes mehr als nach ihrer Pflegetochter zu suchen und ich konnte mich sehr gut in die Frau hineinversetzen. Wie schrecklich muss es sein, ein Kind zu vermissen, von dem man selbst hundertprozentig weiß, dass es eben nicht nur ausgerissen ist. Die Story ist gewiss nichts für zartbesaitete Leser. Martin Krist erzählt die Story schnörckellos, hart und auch brutal. Mich selbst hat die Geschichte auch einige Male an meine Grenzen gebracht, denn wenn es um ermordete Kinder geht, nimmt mich so eine Story wirklich mit und selbst nach Beendigung des Thrillers, beschäftigt und begleitet mich die Story noch. Ich möchte zur Story gar nicht mehr erzählen. "Engelsgleich" ist ein Thriller, der schockiert,überrascht und fast unerträglich spannend ist. Für hartgesottene Thrillerfans kann ich eine absolute Leseempfehlung geben! Und ich mache mich nun daran, mir die Vorgänger der Kalkbrenner-Reihe zuzulegen!

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  • Mitreißend

    Engelsgleich
    ConnySch

    ConnySch

    24. August 2015 um 20:43

    „Mitreißend“ – so würde ich den Thriller „Engelsgleich“ von Martin Krist beschreiben, wenn ich nur ein Wort verwenden dürfte. Es kam beim Lesen öfters mal vor, dass ich vor lauter Spannung die Luft angehalten habe. Stellenweise ist die Geschichte doch recht heftig. „Ein verschwundenes Mädchen. Eine verzweifelte Mutter. Eine grauenhafte Entdeckung“, so die Überschrift am Buchrücken von „Engelsgleich“. Das lässt doch das Herz eines Thriller-Liebhabers gleich viel höher schlagen, oder? Im Buch geht es um Merle (das verschwundene Mädchen) und ihre Familie. Merle ist eines von drei Pflegekindern bei Juli (die verzweifelte Mutter) und deren Lebenspartnerin Yvonne und verschwindet eines Abends. Ist sie von zu Hause weggelaufen? Ist ihr etwas zugestoßen? Oder ist vielleicht alles nur ein Missverständnis? Dann gibt es da noch den Hauptkommissar Paul Kalkbrenner, der privat auch mit einigen Veränderungen zu kämpfen hat. Er macht unter anderem die grauenhafte Entdeckung, von der bereits auf dem Buchdeckel die Rede war. Hat dies etwas mit Merle und ihrer Familie tun? Oder eventuell mit Markus, einem Kleinganoven, der sich mit den falschen Leuten eingelassen hat und dessen Geschichte auch in dem Buch vorkommt? Oder doch eher mit Anezka – einem Mädchen das gefesselt im Kofferraum eines Wagens gelegen hat und allem Anschein nach entkommen konnte? Fragen über Fragen, die in diesem Buch (hoffentlich) alle beantwortet werden. Wenn ihr also wissen wollt, wie es ausgeht dann rate ich euch: Lest das Buch! 

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  • Je öfter man hinschaut

    Engelsgleich
    SillyT

    SillyT

    17. August 2015 um 15:28

    ... desto leichter fällt es... So lautet Paul Kalkbrenners, Hauptkommissar aus Berlin, Motto, wenn es um einen Mordfall und der damit verbundenen Leiche geht. Als er jedoch in einer verlassenen Lagerhalle den Mord an einer jungen Frau untersuchen soll, tauchen in Kloakebecken, die sich auf dem ehemaligem Firmengelände befinden, weitere Leichen auf. Das es sich dabei auch noch um Kinderleichen handelt und dann gleich so viele, läßt auch den scheinbar so hart gesottenen Kommissar ins Wanken geraten. Währenddessen sucht Juliane Kluge, die mit ihrer Lebensgefährtin Yvonne und den Pflegekindern in einem "noch" ruhigen Vorort Berlins lebt, nach ihrer verschwundenen Pflegetochter Merle. Diese wollte bei ihrer besten Freundin übernachten, ist dort jedoch nie aufgetaucht. Warum ist Merle verschwunden? Fällt sie in alte Verhaltensmuster zurück? Oder ist sie das Opfer eines Verbrechens geworden? Juliane glaubt nicht daran, dass Merle fortgelaufen sein soll, doch scheinbar will ihr niemand glauben, selbst Yvonne nicht. Weiterhin wären da noch Anezka und Kevin, die sich auf der Flucht vor dubiosen Männern befinden, sowie Markus, ein kleiner Drogendealer, der nach höherem strebt und sich dabei immer mehr in Schwierigkeiten verstrickt. Und was hat es mit dem zu Anfang erwähnten Selbstmörder auf sich? Für mich war dieser Thriller einer der spannendsten, die ich dieses Jahr gelesen habe. Viele fanden die vielen Handlungsstränge- und auch sprünge verwirrend, doch ich fand, dass man sich da schnell dran gewöhnt und mit den Charakteren regelrecht mitgefiebert hat. Durch die teilweise recht schnell aufeinander folgenden Wechsel entwickelt der Thriller ein rasantes Tempo und man befindet sich wie in einem Sog und will immer mehr wissen, wie es weitergeht, zumal jeder Wechsel mit einem Cliffhanger endet. Ein absoluter Pageturner, den man jedoch keines Falls so runterlesen kann, aufpassen ist hier angesagt. Martin Krist wechselt in seinem Thriller nicht nur die Handlungsstränge, sondern auch die Erzählperspektiven. So wird z. B. für Juliane Kluge die Ich-Form gewählt und man fühlt regelrecht mit ihr, wenn sie sich unverstanden fühlt. Auf Grund der Rückblicke kann man ihre Handlungsweisen gut nachvollziehen. Dadurch das sie zwischendurch sogar mit dem Leser spricht, fühlt man sich schon fast mir ihr verbunden. Alle anderen Charaktere erhalten einen Erzähler und man sieht ihnen bei den Geschehnissen zu, als würde man einen Film betrachten. Perfektes Kopfkino! Also ein Autor, dem es ganz besonders gut gelingt, seine Leser mit einzubeziehen. Im Laufe des Buches treibt der Autor seine zu Anfang noch scheinbar unabhängigen Geschichten immer mehr aufeinander zu und verknüpft sie zu einem großen, erschreckenden Ganzen. Viele aktuelle und brisante Themen werden hier geschickt und sehr glaubhaft dargestellt. Engelsgleich war für mich der erste Thriller aus Martin Krists Feder, aber mit Sicherheit nicht der letzte, denn ich werde ganz bestimmt auch seine folgenden Bücher lesen und werde mir auch die anderen, bereits erschienenen Werke zulegen.

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  • Kompromisslos, hart und ehrlich - Spannung bis zur letzten Seite

    Engelsgleich
    SelectionBooks

    SelectionBooks

    12. August 2015 um 12:37

    "Engelsgleich" von Martin Krist konnte mich von der ersten Seite an fesselt. Auf einem alten Fabriksgelände wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Kurze Zeit später werden auf dem Gelände elf weitere Leichen geborgen. Das Entsetzen ist groß, als man feststellen muss, dass es sich um die Leichen von Kindern handelt. Kinder, die anscheinend niemand vermisst. Kinder, die grausam verstümmelt wurden. Ein schrecklicher Fall, in dem Hauptkommissar Kalkbrenner nun ermitteln muss. Juliana Kluge vermisst ihre Pflegetochter Merle, die spurlos verschwunden ist. Obwohl es nicht das erste Mal wäre, dass Merle davonläuft, glaubt Juliane nicht daran. Zu sehr hat sich Merle inzwischen geändert. Doch niemand außer ihr glaubt an ein Verbrechen. Juliane macht sich alleine auf Spurensuche. Beißt sich an jedem kleinen Hinweis fest, vernachlässigt dabei ihre anderen Pflegekinder und zerstört schließlich ihre Beziehung. Juliane ist verzweifelt und kompromisslos, nichts ist wichtiger, als Merle wiederzufinden. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Was wäre, wenn wir einen Teil von uns verlieren, ein Kind, dass wir über alles lieben? Und jeder ist der Meinung, das Kind ist einfach abgehauen und lässt es sich irgendwo gutgehen? Julianes Welt bricht zusammen, als sie erkennt, dass niemand hinter ihr steht. Selbst ihre Partnerin ist die Ruhe selbst und versteht Julianes Aufregung nicht. Doch Juliane gibt nicht auf. Während ihre heile Welt mehr und mehr auseinanderbricht, bis schließlich nichts mehr davon übrig bleibt, verbeißt sich Juliane weiterhin in jedem noch so kleinen Hinweis. Anders, als alle anderen, verschließt sie ihre Augen nicht und ist bereit, die schreckliche Wahrheit herauszufinden. Der Schreibstil von Martin Krist passt zu seinem Buch: Klar und gradlinig. Keine überflüssigen Sätze oder Wörter. Die Herangehensweise an die Geschichte ist durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge anfangs für den Leser etwas schwierig, erhöht aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase die Spannung und macht den Leser aufmerksamer. Martin Krist springt immer wieder von einem Erzählstrang zum nächsten. Auf den ersten Blick scheinen sie nichts miteinander zu tun zu haben. Erst nach und nach entknoten sich sie Wirrungen und die Zusammenhänge werden sichtbar. Der Spannungsbogen wird durch viele überraschende Wendungen und das langsame aufeinander zulaufen der Erzählstränge konstant hochgehalten. Etwas verwirrend fand ich allerdings die Tatsache, dass das Verschwinden von Merle zeitlich weit vor dem Auffinden der elf Kinderleichen liegt. Das erfährt man irgedwann recht spät nebenbei, was mich sehr irritiert hat. Kinderhandel, Prostitution, Drogen und Gewalt - Engelsgleich ist nichts für schwache Nerven. Besonders beängstigend ist die Tatsache, dass sich alles vor unserer Haustüre abspielt. Nichts ist sicher - deine glückliche Familie kann von einem Tag auf den anderen zerstört werden. Erkennst du das Böse, wenn du es siehst? Oder läuft das Böse jeden Tag an dir vorbei, winkt nett und sagt freundlich hallo, während es dein Kind schon ins Visier genommen hat? Das Finale des Buches ist rasant, ein Ereignis jagt das nächste. Und doch ist das Ende nicht befriedigend. Warum - weil es so verdammt realistisch ist. Weil wir der Wahrheit in Wirklichkeit nicht ins Auge sehen wollen. Fazit: Nichts für zarte Gemüter: Brutal, hart, kompromisslos und ehrlich verspricht "Engelsgleich" Spannung bis zur letzten Seite.

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  • "Engelsgleich" von Martin Krist

    Engelsgleich
    SanniR

    SanniR

    29. July 2015 um 13:30

    Im Prolog erzählt der Autor von Markus, der scheinbar vor einem brennenden Haus liegt. Mehr erfährt man noch nicht. Auch, wie der Prolog mit der Hauptgeschichte zusammen hängt wird erst später klar.  In den folgenden Kapiteln schreibt der Autor abwechselnd über Juli und Yvonne, über die Ermittlungen des Kommissar Kalkbrenner, über die Flucht zweier Teenager die einen Mord beobachtet haben und zu guter letzt über Markus, bei dem zunächst nicht klar ist, was er eigentlich macht.  Juli und Yvonne sind seit geraumer Zeit ein Pärchen und es wird schnell klar, dass sie eines ihrer Pflegekinder - Merle - vermissen.  Kommissar Kalkbrenner und seine Kollegin werden in Berlin zu einem Tatort gerufen. In einer Fabrikhalle wird eine verstümmelte Frauenleiche gefunden. Unweit der Halle befinden sich Kloakebecken. Während der Spurensicherung werden weitere Leichen aus den Becken geborgen.  Anezka und Kevin sind auf der Flucht vor Mördern und diese Verfolgungsjagd ist so spannend geschrieben und mit so vielen "Hoffnungsschimmern" versehen, dass man sich als Leser wünscht, die beiden mögen es schaffen.  Markus scheint im Drogengeschäft tätig zu sein. Hat viel mit "bösen Jungs" zu tun und scheint sich einen Job bei der "Drogenmafia" beschaffen zu wollen, der ihm viel Geld einbringt. Doch nicht immer ist alles so, wie es scheint...  Die einzelnen Handlungsstränge werden spannend und in einem rasanten Tempo erzählt. Es ist auf keiner Seite langweilig obwohl (oder gerade weil?) man nicht weiß, in welcher Verbindung die einzelnen Personen zu einander stehen.  Etwa ab der Hälfte kommt dann etwas Aufklärung in die Geschichte und man beginnt (oder versucht) die einzelnen Puzzlestücken zusammen zu setzen. Doch der Autor hat immer noch eine kleine Überraschung auf Lager, die den Leser wieder von Neuem rätseln lässt. Ja, er schafft es sogar an einer Stelle mich zu Tränen zu rühren und das hätte ich bei einem Thriller nicht erwartet! Auch mit dem Schluss hätte ich in keinster Weise gerechnet, finde ihn aber ebenso gelungen wie das gesamte Buch. "Engelsgleich" war das erste Buch von  Martin Krist das ich gelesen habe, aber es war mit Sicherheit nicht das Letzte!  Nach Sebastian Fitzek auf Platz 2 meiner Lieblingsautoren aus Deutschland!

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  • Vergangenheit und Gegenwart

    Engelsgleich
    Annika_70

    Annika_70

    23. July 2015 um 19:31

    Spannendes Buch vom Anfang bis zum Schluss.Es war mein erstes Buch von ihm aber bestimmt nicht mein letztes.Das Thema was Krist angesprochen hat war sehr interessant.Nicht nur das,sondern auch aktuell.
    Zum Schluss musste ich ein paar Tränen zurück halten,weil ich traurig war.Ist mir schon lang nicht mehr passiert.

  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    kubine

    01. July 2015 um 16:09
  • Mich konnte er nicht so ganz überzeugen

    Engelsgleich
    trollchen

    trollchen

    Engelsgleich Herausgeber ist Ullstein Taschenbuch (5. Dezember 2014) und hat 592 Seiten. Kurzinhalt: In Berlin wird Hauptkommissar Paul Kalkbrenner zu einem Tatort gerufen. Auf einem Fabrikgelände wurde der verstümmelte Leichnam einer jungen Frau entdeckt. Unweit davon befinden sich stinkende Kloakebecken. Fassungslos müssen Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth zusehen, wie eine Leiche nach der anderen aus den Gruben geholt wird. Ist unter ihnen auch die verschwundene Merle, die von ihrer Pflegemutter Juliane Kluge verzweifelt gesucht wird Meine Meinung: Am Anfang hatte ich ganz schön mit den ganzen Schauplätzen zu tun, weil die kapitel einfach zu kurz waren, um eine Verbindung herzustellen. Aber als man in der Geschichte drin war, war es einfacher. Die Geschichte rankt sich einfach um eine Mutter, der ein Pflegekind abhanden kommt und die Polizei auch nicht einen Schritt weiter kommt, weil sie der Mutter einfach nicht so glauben will, was sie immer heraus findet.  Leider erfährt man erst ab der Mitte des Buches, dass das verschwundene Pflegekind nicht jetzt vermisst wird , sondern dies schon in der Vergangenheit passiert ist. Und dies verwirrt noch zusätzlich. Und was hat es mit den vielen Kinderleichen auf sich? Auch die vielen Täter, die in Frage kommen, haben mich sehr verwirrt und ich konnte am Ende den wahren Täter nicht so richtig mit der Geschichte in Einklang bringen, da er für mich nicht in Frage kam.  Aber ist das nicht Sinn eines guten Thrillers? Ich weiß es nicht, da ich nicht wusste am Ende, warum er dies gemacht hat und was er damit noch zu tun hat. Also, dies war das einzige Manko an der Story. Ansonsten schreibt der Autor wie gewohnt, flüssig, brutal und schonungslos. Auch die Protagonistin, die ihre Pflegetochter sucht, ist mal etwas anderer Natur, denn sie ist lesbisch und ihre Beziehung geht auch noch flöten, während ihrer Suche. Der Ermittler Kalkbrenner hat mich auch wieder sehr erfreut, denn er ist voller Mitgefühl und auch sehr komisch. Er ist sehr sympathisch. Mein Fazit: Ein tolles Buch, welches ich aber nur mit 4 Punkten bewerten kann! Warum? Weil ich die verschiedenen Handlungsstränge erst ab der Mitte des Buches ein wenig zuordnen konnte, weil es mir zu verworren war. Und auch weil die Spannung dadurch ein wenig getrübt war. Aber ansonsten hat mich Krist wieder überzeugt, er kann gut schreiben und viel Gänsehaut erzeugen, durch die vielen Gefühle, die auch noch Platz haben in der Story.

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    • 2
  • Engelsgleich hat mich nicht 100%ig überzeugt

    Engelsgleich
    roterrabe

    roterrabe

    11. April 2015 um 22:27

    Die Leiche einer jungen Frau wird auf einem alten Fabrikgelände in Berlin entdeckt. Bei den anschließenden Untersuchungen des Tatorts werden elf weitere Kinderleichen gefunden. Die Mädchen und Jungen wurden auf grausame Weise verstümmelt. Wer tut so etwas? Und warum wurde keins der Kinder als vermisst gemeldet? Juliane Kluge („Juli“ genannt) lebt mit ihrer Lebenspartnerin Yvonne und 3 Pflegekindern in einem Haus und ist eigentlich recht glücklich. Als aber ihre Pflegetochter Merle spurlos verschwindet, ist für die Familie nichts wie es vorher war. Juli verzettelt sich immer mehr in die Suche nach Merle und vernachlässigt dabei ihre übrigen Pflegekinder.   Ich hatte beim Lesen des Buches große Schwierigkeiten, die verschiedenen Erzählstränge miteinander in Einklang zu bringen. Erst nach mehr als der Hälfte des Buches erfährt man eher so nebenbei, dass das Verschwinden von Merle gar nicht in der Gegenwart stattfindet, sondern schon längere Zeit zurückliegt. Das hat mich beim Lesen vollkommen irritiert und verwirrt. Meiner Meinung nach hätte irgendwie erkennbar sein müssen, dass dieser Handlungsstrang in einer anderen Zeit passiert.  Da „Engelsgleich“ für mich das erste Buch von Martin Krist war, bin ich mit der Person des Kommissars Kalkbrenner nicht vertraut. Ich konnte mir ihn nach der Lektüre des Buches noch nicht richtig vorstellen, eventuell wäre es da besser gewesen, die Vorgängerbände der Serie zu kennen. So kann ich nur sagen, dass er mir nicht wirklich sympathisch, aber auch nicht unsympathisch war. Allerdings, und das muss ich trotz meiner Kritik sagen, gefällt mir der Schreibstil des Autors gut. Der Plot war nicht ganz mein Fall, zu grausam an manchen Stellen, aber dennoch spannend geschrieben. Vielleicht werde ich irgendwann noch einmal ein anderes Buch von Martin Krist lesen. Dieses Buch erhält von mir drei Sterne.

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  • Leider konnte mich die Figuren nicht packen ...

    Engelsgleich
    SharonBaker

    SharonBaker

    07. April 2015 um 20:24

    Hauptkommissar Paul Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth werden zu einem Tatort gerufen. Ein bisschen außerhalb von Berlin auf einem alten Fabrikgelände wurde eine Leiche gefunden, aber das sollte nicht das einzige Verbrechen an diesem Ort sein, denn in den hinten stehenden Kloakebecken findet die Spurensicherung noch mehr und holte eine Leiche nach der anderen hervor. Ein Schock für alle und sehr schwer zu verarbeiten, als auch noch festgestellt wird, dass es sich um Kinder und Jugendliche handelt. Die Ermittlungen beginnen, die Spuren sind schwer aufzudecken. Aber was wird Kalkbrenner herausbekommen? Auf welche schmutzigen Geschäfte wird er stoßen? Aber nicht nur die Polizei ermittelt, nein eine Frau sucht ihre Pflegetochter und das verbittert und kompromisslos. Ist sie unter den Leichen? Oder besteht noch Hoffnung? Nachdem ich Drecksspiel förmlich verschlungen hatte und hier auch schon meine Begeisterung zum Ausdruck gebracht habe, war meine Vorfreude riesig auf sein neustes Buch. Obwohl ich ja schon enttäuscht war, dass die Geschichte nicht dort weitergeht, wo sie mit mega Cliffhänger aufgehört hatte, sondern fünf Jahre davor spielt. Tja und jetzt habe ich das Buch gelesen und weiß gar nicht, wie ich meine Gedanken und Gefühle in Worte packen soll, denn mit Engelsgleich habe ich nicht die gleich aufregende positive Erfahrung gemacht. Mich konnte diesmal die Geschichte nicht erreichen und auch der tolle Schreibstil und der Spannungsbogen, war für mich nicht so spürbar, denn wenn man eine Geschichte weglegen kann, ohne sie so sehr zu vermissen, ist das schon kein gutes Zeichen, aber woran lag es? Klar hat Martin Krist immer viele Erzählstränge und lässt einen dadurch schon allein durch die Geschichte rauschen, aber diesmal hatte ich keine Figur, der ich so recht folgen wollte. Dieses, ich muss jetzt unbedingt wissen, wie es mit ihm oder ihr weitergeht, dieser Sog bei der spannendsten Stelle eine andere Figur folgen zu müssen, um dann endlich wieder mit der erwünschten weiterzulesen, fehlte mir hier total. Das heißt nicht, das mir die Figuren nicht gefallen haben, aber so richtig warm bin ich mit keinem geworden. Wir haben da Markus, für ihn ist es auch die Vorgeschichte zum Drecksspiel, er beherrscht seinen Beruf, ist privat aber immer noch recht schräg. Irgendwie werde ich nicht richtig warm mit ihm. Er ist ein Einzelgänger, lässt sich ungern in die Vergangenheit gucken und überhaupt überwiegen bei ihm die Geheimnisse. Okay, das ist natürlich durch seinen Beruf so gewollt, aber mir fehlt einfach der Mensch dahinter und der ist für mich einfach nicht greifbar und so weiß ich jetzt immer noch nicht, was ich von ihm halten soll. Paul Kalkbrenner ermittelt für mich, als Leser, das erste Mal, obwohl er Martin Krist schon einige Fälle aufs Papier bringen lassen hat. So kann ich natürlich zu seinen anderen Fällen nichts sagen, und obwohl er mir recht sympathisch erscheint, gab es so, den einen oder anderen Moment, wo ich dachte, erst denken, dann handeln. Vielleicht sollte ich mal einen alten Fall von ihm lesen, denn hier gab es doch einige Stellen, die mir nicht so gefallen haben. Zu guter Letzt möchte ich noch auf die suchende Pflegemutter Juliane Kluge eingehen. Ich mag mich gar nicht in ihre Lage hineinversetzten mögen, aber durch ihre engstirnige Art und ihre eingeschränkte Sicht, ihre Hartnäckigkeit, ihre Kompromisslosigkeit war es oft schwer sie zu mögen, oder Verständnis für sie zu haben. Ich mag mich hier nicht anmaßen, ob es überzogen ist, aber ich fand es meistens schwer, ihren Strang zu lesen. Zu den anderen Figuren und Begebenheiten mag ich gar nichts verraten, denn das müsst ihr wenn selber lesen. Dass der Autor schreiben kann, weiß ich ja und das es nicht mein letztes Buch von ihm ist, weiß ich auch. Er hat hier nur nicht meinen Zahn der Zeit getroffen. Aber er nimmt sich Themen an, die nicht so leicht zu verarbeiten sind, Drogenhandel, Menschenhandel, Prostitution und die ganz große Kriminalität, das finde ich ziemlich gut. Dabei geht er mit uns Lesern hart und brutal ins Gericht und bringt wieder so einige Wendungen an, die man nicht erraten hätte. An Gewalt mangelt es auch nicht und so sollte man, wenn man schwache Nerven, oder kein Blut lesen kann, nicht unbedingt zu einem „Krist“ greifen, denn dieser kommt ohne viele Leichen nicht aus. Leider konnte mich Engelsgleich nicht so packen, wie ich es mir gern gewünscht hätte und so musste ich mich doch durch fast 600 Seiten lesen, ohne dass mich die Spannung gepackt hätte. Vielleicht wollte man hier mehr, als nötig ist. Mich konnten auch leider die Figuren nicht so berühren oder fesseln und so fand ich den Thriller zwar solide, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt, oder die Person.

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  • Kalkbrenner in Berlin

    Engelsgleich
    dieFlo

    dieFlo

    29. March 2015 um 22:02

    3 Sterne plus und ich runde auf Erst eine Leiche, dann zwei .. .dann drei ... Eigentlich beginnt es harmlos, eine verzweifelte Mutter sucht ihr Kind und Paul Kalkbrenner ( geniale Namenswahl übrigens) fängt an zu suchen und zu ermitteln. Die Pflegetochter kam bei der Freundin nie an - doch Berlin ist groß! Was niemand ahnt, dass es fast ein Fass ohne Boden wird. Das die Anzahl der Opfer ( und alle sind Kinder) steigt und er ratlos ermittelt. Doch dann ... Zwei parallele Handlungsstränge sorgen für Spannung. Es gab Zwischendurch Momente, da erschien es langatmig und ich konnte mal nicht einfach weiterlesen, der Reiz fehlte, aber nach den kurzen Tiefs, ging es weiter und nun am Ende muss ich sagen: es war ein guter Thriller.

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