Martin Krist Märchenwald

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Inhaltsangabe zu „Märchenwald“ von Martin Krist

Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt. »Geht zu Opa ...«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit. Ellie weint. Um sie zu beruhigen, erzählt Max ihr die Geschichte vom Märchenwald. Während Max und Ellie auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis. Im Wedding stehen die Mordermittler Paul Kalkbrenner und Sera Muth vor dem rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Und der Märchenwald birgt nichts Gutes.

Der Märchenwald hat nichts schönes vor,sehr viel Gewalt und Mord

— Missi1984
Missi1984

Konnte mich fesseln!

— MsChili
MsChili

Eigentlich spannend aber das Ende kommt mir zu kurz weg. Berlins Klischees werden alle wieder durchweg bedient.

— Glanzleistung
Glanzleistung

toller Thriller, mit wirklich ekelhaften grausamen Morden, allerdings kam mir das Ende zu schnell

— juli.buecher
juli.buecher

Grausame ekelhafte Geschichte, tolle Charaktere, mir fehlte leider ein bisschen Details am Ende, mir kam es zu abrupt

— juli.buecher
juli.buecher

sehr fesselnd!!

— Irinchen04
Irinchen04

Märchenwald ist gnadenlos spannend bis zum Showdown am Ende, hat mich von Anfang an gefesselt und am Ende hatte ich wieder Gänsehaut!

— Nina2401
Nina2401

Elegant gelöst..

— tschulixx
tschulixx

Düsterer und spannender Thriller

— Schnuck59
Schnuck59

Thriller der Extra-Klasse!

— SaskiaFFM
SaskiaFFM

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    Märchenwald
    Missi1984

    Missi1984

    06. March 2017 um 15:57

    Zusammenfassung: In der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt, Sie sollen ganz leise sein, Max und Ellie werden von ihre Mutter in einem geheimen Wandschrank gesperrt. Sie hören ihre Mutter noch sagen geht zu Opa und schon hören Sie das Geschrei von ihrer Mutter, jemand ist in die Wohnung eingebrochen. Ellie Weint,ihr Bruder beruhigt Sie mit einer Geschichte vom Märchenwald . Während Max und Ellie auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis Julia. Paul Kalkbrenner und Sera Muth übernehmen die Ermittlung, es ändert sich alles als Paul seine eigene Schwangere Tochter mit ins Boot gezogen wird... Fazit: Ich fände das Buch sehr spannend,hat mir gut gefallen

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  • Fesselnd bis zum Schluss

    Märchenwald
    MsChili

    MsChili

    06. February 2017 um 16:19

    „Märchenwald“ von Martin Krist der sechste Teil der Reihe rund um den Ermittler Paul Kalkbrenner und mein erstes Buch der Reihe. „Geht zu Opa…“ Das waren die letzten Worte ihrer Mutter, bevor diese sie in den Wandschrank sperrt und ihnen einschärft leise zu sein, denn im Märchenwald muss man ganz still bleiben und dann hören sie nur noch einen Schrei und alles bleibt still. So machen sich die beiden ganz allein auf den Weg zu ihrem Großvater. Parallel ermitteln Paul Kalkbrenner und sein Team in zwei anderen Fällen und eine Frau wacht auf dem Alexanderplatz auf und kann sich an nichts erinnern.   Trotz dieser Fülle an verschiedenen Ermittlungen schafft es der Autor den Leser zu fesseln. Oder vielleicht gerade deswegen. Anfangs war ich noch etwas überfordert, denn das war eine Riesenflut an Informationen und Tatorten, doch nach und nach läuft alles in eine Richtung zusammen und das sehr gekonnt mit viel Spannung. Schon der Einstieg in das Buch ist so intensiv und gut geschrieben, das man unbedingt mehr erfahren möchte. Und die Spannung bleibt erhalten, vor allem die kurzen Kapitel im stetigen Wechsel der Orte haben das noch verstärkt. Der Wechsel der Schauplätze (die Kinder, der Ermittler, die Frau) macht das ganze fesselnder und ich habe die ganze Zeit spekuliert, wie das alles zusammen hängt. Nach und nach lichtet sich auch das Dunkel, dennoch bin ich überrascht worden. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht und es kommt noch einiges ans Licht, mit dem man so nicht gerechnet hat. Das war für mich nervenaufreibend, aber schon fast zu viel des Guten, da s hätte gerne weniger Dramatik vertragen können.   Alles in allem aber ein gelungenes Buch, das mich fesseln konnte und das ich weiterempfehlen kann. Werde mir auch mal die restlichen Teile anschauen.

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  • Band 5 der Kalkbrenner-Reihe

    Märchenwald
    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    12. December 2016 um 16:46

    „Es war einmal … und ist nicht mehr“ mit diesen Worten und einem kleinen, aber intensiven Prolog beginnt dieser Thriller. Da fragte ich mich sofort: Warum lese ich erst jetzt ein Buch von diesem Autor??Max und seine kleine Schwester Elli müssen in die Höhle des Märchenwaldes:Und in dieser Höhle, das wisst ihr doch, da müsst ihr leise sein […]. Und dann wird alles gut. Denn im Märchenwald wird immer alles gut.[S. 11]Dies sind die letzten Worte die die Geschwister von ihrer Mutter hören. Und dann machen sich die Kinder auf den Weg zu Opa, doch dies wird nicht einfach sein. Ein 9jähriger mit seiner kleinen Schwester, mitten in Berlin.Währenddessen erwacht eine Frau auf dem Alexanderplatz, ohne sich erinnern zu können wer sie ist. Kaum das sie zu sich gekommen ist, ist sie auf der Flucht ~ aber warum? Und vor wem?Paul Kalkbrenner und seine Kollegen der Mordkommission haben es gleich mit zwei Fällen zu tun und beide stellen sie vor ein Rätsel.Zwei Kinder ohne Mutter, eine Frau ohne Gedächtnis & ein Ermittlerteam ohne Antworten.Dies sind die Zutaten für einen spannungsgeladenen Thriller! Von Beginn an war ich in der Geschichte, kein langes drum herum. Martin Krist umschreibt nicht, sondern konfrontiert die Leser mit der Situation:Sie presste die Lippen aufeinander. Finger hielten ihr die Nase zu. Sie schnappte nach Luft. Augenblicklich drängte der Schwanz in ihren Mund. Das Donnern einer weiteren Straßenbahn erstickte ihr Würgen.[S. 28]Solche Szenen sind nicht signifikant für das Buch, aber wenn der Thrill auftaucht, so beschreibt Krist ihn in seiner vollen Gänze. Dies verschreckt mich keinesfalls, vielmehr holt mich der Autor dadurch ab. Denn wenn ich einen Thriller lese will ich keine ‚rosa-Wolken-Welt‘, ich will Spannung, Nervenkitzel und ja, es darf auch derber sein. Und genau das ist dieser Thriller! Krist versteht sich darin den Leser zunächst in eine falsche Richtung zu führen, zu verunsichern. Das Buch wird bspw. auf Lovelybooks als Band 6 geführt, denn „Der Tod steckt im Detail“ geht um den Ermittler, gehört für den Ullstein-Verlag jedoch nicht zur Reihe. Ich denke dies liegt daran, da das Buch in Kurzgeschichten & verschiedene Genres eingeteilt ist. Ich bin also mitten in der Reihe eingestiegen. Das Privatleben von Kalkbrenner wird skizziert, nimmt jedoch nicht zu viel Raum ein. Sehr vorteilhaft, da ich nie das Gefühl hatte mir würden Hintergrundinformationen zum verstehen fehlen. Ich mag es wenn Charaktere porträtiert werden, sich in einer Buchreihe entwickeln. Aber es muss zum Buch passen und innerhalb eines Thrillers darf dies nicht zu viel Raum einnehmen, da die Spannung sonst schnell verloren geht. Dies ist dem Autor hervorragend gelungen: Die Ermittlungen stehen im Fokus und dennoch werden die Charaktere den Lesern näher gebracht. Kalkbrenner hat mit privaten Sorgen zu kämpfen und dies spürt man beim lesen, lernt ihn kennen. Die Perspektiven wechseln zwischen Max, der Frau & dem Ermittler Kalkbrenner. Die Kapitel sind dadurch sehr kurz gehalten und verführen somit zum weiterlesen. Ich spekulierte, versuchte die Geschichten miteinander zu verknüpfen und was sich dahinter verbarg war grauenhaft. Wer sich noch an alte Nachrichten entsinnen kann, wird schnell einen Bezug herstellen, welcher auch im Buch benannt wird.Wie in vielen Thrillern, fährt das Ende nochmals richtig auf. Hier bedient sich auch Krist an der Thriller-Action. Ich muss dies nicht lesen, scheint aber ein unverzichtbares Genremittel zu sein. Hier aber liegt für mich der Kritikpunkt am Buch! Krist wollte für mein Empfinden zu viel einbauen. Max und auch Kalkbrenner gelangen in schreckliche Situationen, welche den Nervenkitzel anheben sollen. Für mich jedoch, machte es die Geschichte unrealistischer.Ich war mitten in der Geschichte, war gespannt auf den roten Faden der Perspektiven. Der Autor packte mich mit der aufgegriffenen Thematik. Auch wenn sich drei Protagonisten mit ihrer Sichtweise abwechselten, war es in sich stimmig und verleitet zu falschen Schlüssen. Ich war begeistert! Warum also? Um die Geschichte zu einem Ende zu führen, dies ist mir schon bewusst und es wäre wohl auch schwer gewesen es zu einem Abschluss zu bringen. Dennoch lehne ich mich raus und sage: ein super Thriller, welcher zum Ende mein Lesevergnügen leider etwas schmälerte. Aber mich bei einem Thriller mit dem Ende zufrieden zu stellen ist eine kleine Kunst für sich … Mir geht es auch vielmehr darum, womit Max und Kalkbrenner zusätzlich zu kämpfen haben, um die Geschichte spannend zu machen hätte es das nicht gebraucht ~ sie hatte mich bereits gepackt.Wer nicht zart besaitet ist & eine hochfahrende Action liebt, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. Thriller-Fans kommen auf ihren Genuss, auch wenn mir der Weg zum Finale ein wenig zu viel der gewollten Spannung war. www.KeJas-BlogBuch.de

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    • 2
  • grausamer Märchenwald...

    Märchenwald
    juli.buecher

    juli.buecher

    03. December 2016 um 20:11

    Martin Krist schreibt vom Märchenwald.Der Ermittler Paul Kalkbrenner und seine Kollegen ermitteln in einem Fall, bei dem ein Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist. Dies wäre allerdings kein Fall für die Mordkommision. Beim Auffinden der Leiche wurden noch einige andere grausame Sachen entdeckt, in der Gefriertruhe....Zwei Kinder werden von ihrer Mutter nachts geweckt und in den Wandschrank gesperrt. Mamas letzte Worte waren: "Geht zu Opa...". Allein machen sich die beiden auf den Weg....Gleichzeitig taucht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau auf, sie ist voller Blut, aber ohne Gedächtnis...Wie hängt das alles zusammen?Meine Meinung:Die Geschichte ist  besonders grauenvoll und brutal. Mir wurde teilweise richtig schlecht. Trotzdem konnte ich das Buch nicht weglegen, da ich immer weiter wissen wollte, was passiert. Das Buch ist in unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Es gibt verschiedene Handlungsstränge die gleichzeitig in Berlin ablaufen. Ständig passieren neue Dinge, neue Personen tauchen auf, und neue grausame Dinge werden aufgedeckt. Teils waren es mir dann zu viele neue und zu viele Sachen gleichzeitig.  Bei den Ermittlungen tauchen immer neue Hinweise aus. Unter anderen Videos. Hier hat mir leider ein bisschen die genaue Beschreibung gefehlt. Ich hätte wirklich gern gewusst, was alles dort zu sehen ist. Man konnte sich zwar vorstellen, wie grausam, oder eher merkwürdig die ganzen Videos sind, trotzdem hätte ich gern noch mehr erfahren.Die Aufklärung am Ende hat mir leider ganz gefehlt. Teils konnte man sich zwar denken, das höchstwahrscheinlich das oder das passiert ist. Allerdings wird es vom Autor nicht beschrieben. Das finde ich etwas schade. Da bei mir dann doch noch ein paar Fragen offen wären. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe es recht schnell durchgelesen.Fazit:Die Story ist mal etwas anderes. Zumin habe ich noch nicht viel davon geredet. Es ist zwar äußerst grauenhaft und wirklich eklig, trotzdem finde ich es für einen Thriller super.Ich habe ein paar Kritikpunkte bezüglich der Details. Wie oben beschrieben was das Ende so schnell und ohne wirkliche Erklärung da. (Daher einen Punkt Abzug.)Trotzdem war es ein super Thriller.

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  • Ein Thriller, wie ihn nur Martin Krist zu Papier bringen kann

    Märchenwald
    aly53

    aly53

    30. November 2016 um 00:49

    Bereits die ersten Seiten des neuen Thrillers um Paul Kalkbrenner ließen mich durch die Seiten fliegen. Die Spannung baute sich sofort auf extremste auf. Schon zu Beginn lagen meine Nerven blank. Denn das was uns hier erwartet, ist an Grausamkeit und Perfidität nicht mehr zu überbieten und doch machte sich auch ein Gefühl von Wärme in mir breit. Was den beiden Kindern Max und Ellie zu verdanken ist. Vor allem Max ist eine so tolle Persönlichkeit. Die Unschuld eines reinen und unerschütterlichen kleinen Kindes steckt in ihm. Plötzlich muss er soviel Verantwortung tragen, was auf seine kleinen Schultern lastet, hat mir förmlich das Herz zerrissen und doch, er gibt nicht auf. Er stellt sich sener Aufgabe und wächst immer mehr daran. Er erlebt Dinge,, die er nicht erleben sollte. Es gab Szenen, die sind so alltäglich und doch, schnürt es einem immer wieder das Herz zu. man möchte so gern helfen und hat doch nicht die Macht einzugreifen.Das sind nur eine der Momente in diesem Buch, die mich wirklich sehr ergriffen und berührt haben.Wie man es von Martin Krist gewöhnt ist, baut er eine sehr komplexe Story auf, in der erstmal alles ziemlich wirr erscheint.Man bekommt es hier mit drei Handlungssträngen zutun, die zunächst erstmal nichts miteinander zutun zu haben scheinen.Eine Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat und voller Verzweiflung und Qual auf der Flucht vor ihren Verfolgern ist.Wer ist sie und was hat sie erdulden und mitmachen müssen, das es soweit gekommen ist?Wer sind ihre Verfolger und was wollen sie?All der Schmerz, die Verzweiflung und der Wille mehr zu erfahren und einfach zu überleben, haben sie über ihre Grenzen hinauswachsen lassen. Sie ist am Boden und steht immer wieder auf und doch, die Verzweiflung treibt sie immer wieder vorwärts.Wird sie es tatsächlich schaffen oder ist alles umsonst?Im zweiten Handlungsstrang sind die zwei Kinder auf der Reise und im dritten ermittelt Paul Kalkbrenner in einem sehr interessanten und dellikaten Fall, der es wirklich in sich hat.Denn nichts ist wie es scheint und die Wendungen, die hier eingewoben sind überschlagen sich förmlich.Ein Grauen jagt das nächste und mein Adrenalienspiegel schellte immer wieder in die Höhe.Ich war fassungslos und entsetzt und doch, ich konnte nicht glauben, welche Richtung alles einschlug.Es hat an meinen Nerven gezerrt, mich wirklich berührt und mir gleichzeitig vor Augen geführt, in welcher Welt man sich bewegt. Es geht dabei um Macht, Kontrolle und Dinge, die man kaum benennen möchte und kann. Besonders die Ermittlungsmethoden haben mir wieder sehr gut gefallen. Ich konnte gut miträtseln und auch wenn es ansatzweise etwas vorhersehbar war, so konnte man doch nie richtig klar sehen.Dabei erfährt man auch wieder einiges über Kalbrenners Privatleben. Was mir sehr gut gefallen hat, denn es bringt ihn als Menschen noch näher und zeigt einfach auch, wie schwierig es gerade für ihn ist, Privat- und Berufsleben in Einklang zu bringen. Dabei hat er immernoch sein eigenes Päckchgen zu tragen. Es ist nicht leicht, man fühlt  mit, man betet man hofft.Die Spannung ist die ganze Zeit auf hohem Level. dadurch das es wirklich sehr actionreich zugeht, bin ich förmlich durch die Seiten geflogen und konnte es einfach nicht zur Seite legen.Ich musste einfach wissen, was es mit dem ganzen auf sich hat. Dabei bringt er einem die Charaktere so nah, das man sie komplett ins Herz schließt.Man bekommt es hier mit Wahrheiten zutun, de alles bisher dagewesene in den Schatten stellen.Vertrauen, Liebe - Fehlanzeige. Es gilt zu prüfen, wem man überhaupt vertrauen kann.Ein Thriller, der vor allem durch sein Facettenreichtum zu beeindrucken versteht und emotional berührt. Einige Charaktere wirkten für mich zwar mitunter etwas blass, das hat jedoch bei dem Gesamtpaket nichts ausgemacht.Man fiebert und zittert so unglaublich mit,das es der Wahnsinn ist und gleichzeitig spürt man all die Qual , die Verzweiflung und die Zerrisssenheit. es macht fertig und lässt uns an das Gute im Menschen zweifeln.Besonders das Ende hatte es nochmal in sich. Gewaltig, explosiv und absolut nervenzerrend.Für mich ein mehr als gelungener Band der Kalkbrenner Reihe.Ein Thriller, wie ihn nur Martin Krist zu Papier bringen kann.Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Paul Kalkbrenner, der jungen Frau und Max, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt.Die Charaktere sind ausdrucksstark, lebendig, facettenreich und authentisch.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.Die einzelnen Kapitel sind kurz bis normal gehalten.Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.Fazit:Im Märchenwald wird alles immer wieder gut... oder doch nicht?Der 5.Band um Paul Kalkbrenner ist an Perfidität und Grauen nicht mehr zu überbieten. Eine gewaltige und komplexe Story die ziemlich unter die Haut geht, an den Nerven zerrt und mit Charakteren und Themen aufwartet, die einfach vollkommen mitreißen und in den Bann ziehen.Ein Thriller, wie ihn nur Martin Krist zu Papier bringen kann.Ich bin auf ganzer Ebene begeistert und liebe einfach seine Art zu schreiben.Eine Thriller-Reihe die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte.Eine klare Leseempfehlung, mein persönliches Highlight.

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  • Es war einmal ...

    Märchenwald
    Nina2401

    Nina2401

    28. November 2016 um 18:27

    Im Märchenwald wird immer alles gut … aber nicht, wenn Martin Krist zwei Kinder in den Großstadtdschungel Berlin schickt. Da passiert eher das Gegenteil und die Kinder müssen einige Hindernisse auf dem Weg zu ihrem Opa überwinden. Auch für Zoe tun sich zunächst Abgründe auf und sie versucht verzweifelt herauszufinden, was mit ihr passiert ist. In der dritten Handlungsebene stoßen Paul Kalkbrenner und Sera Muth auf menschliche Abgründe, die die beiden versierten Ermittler an ihre Grenzen bringen. Es ist nun schon auch für mich das fünfte Mal, dass ich Paul Kalkbrenner über die Schulter schaue und nach wenigen Seiten fühle ich mich heimisch im Märchenwald. Martin Krist ist seinem Stil treu geblieben, er kombiniert atemlose Spannung mit seinem exzellenten Schreibstil. Der Prolog sorgt für absolutes Gänsehautfeeling und Martin Krist beweist einmal mehr, dass er nur wenige Sätze benötigt, um Hochspannung zu erzeugen und mich schaudern zu lassen. Die Kapitel sind gewohnt kurz, beginnen mit genialen Einleitungen oder Übergängen und enden sehr oft mit gut ausgesuchten Cliffhangern, die mich an das Buch fesseln und Lesepausen fast unmöglich machen. Ich mag es sehr, wenn auf mehreren Handlungsebenen erzählt wird, das steigert das Tempo und hält den Spannungsbogen konstant oben. Besonders hier, wo ich anfangs überhaupt keine Ahnung habe, wie das alles zusammenhängt und hinführen wird. Die Figuren laufen sich zwar unbewusst mal über den Weg und Martin Krist lässt mich bestimmte Szenen aus verschiedenen Perspektiven erleben, aber dennoch tappe ich bis kurz vor Schluss völlig im Dunkeln. Ich finde es immer wieder genial, wie Martin Krist seine Handlungsebenen zusammen führt und am Ende alles stimmig auflöst. Obwohl Paul Kalkbrenner bereits zum fünften Mal ermittelt und seine private Story kontinuierlich weiter erzählt wird, kann man Märchenwald auch gut lesen ohne die Vorgänger zu kennen. Aber dann entgehen einem wirklich gute und spannende Geschichten. Dieses Mal wird es für Paul Kalkbrenner besonders emotional und für den Leser manchmal ganz schön eklig. Aber Martin Krist erzählt auch hier nicht alles bis ins kleinste Detail, sondern überlässt es mir und meiner Vorstellungskraft, wie weit ich gehen möchte. Das schätze ich sehr und ich bin froh, dass Martin Krist hier seiner Linie treu bleibt. Fazit: Martin Krist hat einmal mehr bewiesen, wie gut er sein Handwerk versteht und dass er zu den besten deutschen Thrillerautoren gehört: Märchenwald ist gnadenlos spannend bis zum Showdown am Ende, hat mich von Anfang an gefesselt und am Ende hatte ich wieder Gänsehaut!

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  • Es war einmal im Märchenwald...

    Märchenwald
    Kellerbandewordpresscom

    Kellerbandewordpresscom

    06. November 2016 um 22:13

    Thriller, Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, , ISBN-13 9783548287645, Erschienen: 12.08.2016 Inhaltsangabe von Ullsteinverlage.de Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt. »Geht zu Opa …«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit. Ellie weint. Um sie zu beruhigen, erzählt Max ihr die Geschichte vom Märchenwald. Während Max und Ellie auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis. Im Wedding stehen die Mordermittler Paul Kalkbrenner und Sera Muth vor dem rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Und der Märchenwald birgt nichts Gutes. Meine Buchbewertung: Bei dem Wort Märchen denkt man sofort an Kinder. So auch hier. Sogar der Beginn mit „Es war einmal…“ erinnert an ein Märchen. Aber dann folgt einer der der besten Thriller, die ich je gelesen habe. 2 kleine Kinder machen sich alleine und ohne Hab und Gut auf den Weg zu ihrem Opa. Kapitelweise begleitet der Leser die Kinder auf ihrem Weg und ihren Abenteuern. Zur gleichen Zeit erzählt das Buch von einer Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat und miseriöse Leute trifft und sich selbst erst richtig kennenlernt. Parallel wird noch eine Leiche gefunden, deren Aufklärung bedarf. Im Laufe des Buches verstricken sich alle drei Geschichten und die Spannung ist kaum auszuhalten. Gerade die Abwechslung der Schauplätze und die Art den Leser miträtseln zu lassen hat mir sehr gut gefallen. Fazit: Nichts für schwache Nerven und weiche Gemüter Vielen Dank an den Ullsteinbuchverlage.de und Netgalley.de für das kostenlose Rezensionsexemplar. mehr Buchtipps findest du im Blog kellerbande.wordpress.com

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  • Geht unter die Haut!

    Märchenwald
    tschulixx

    tschulixx

    22. October 2016 um 18:07

    Ach Gott...ich hab den Titel des Buches gelesen und war schon hin und weg. Märchen können ja was schönes sein, können aber auch ganz in eine andere Richtung gehen. Beziehungsweise sind Märchen ja auch hin und wieder grausam und scheußlich. Die schlimmen Details lassen wir beim erzählen jedoch immer weg...."Und der Märchenwald birgt nichts Gutes." steht im Klappentext und ich hab mich gefragt, was wohl der Märchenwald mit den zwei Kindern und der verängstigten Frau zu tun hat. Eine blutüberströmte Frau, eine Mutter schreit, die Kinder hören sie Flüstern... Puh. Ich hab mich sofort entschieden das Buch zu lesen und mich auf die Mordermittlung von Martin Krist einzulassen. Danke Martin, dass Du mich auf Dein Buch aufmerksam gemacht hast! Es ist großartig!Ein bewegender Roman mit Gänsehaut Effekt!1.Kriterium: Die Idee des Buches.Der Klappentext hat mich schon mal richtig neugierig gemacht und ich war von der Idee dahinter begeistert. Und die Idee wurde, wie auf den Cover versprochen, mit viel Intelligenz und Logik umgesetzt. Am Ende fügt sich alles, ohne Lücken zu hinterlassen, zusammen und ich konnte das Buch mit allen beantworteten Fragen getrost zur Seite legen.Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr komplex aufgebaut und der Autor zeigt sein Können. Ich hab sofort gemerkt, dass es mit viel Erfahrung geschrieben wurde..2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.Ich habe mich auf eine Geschichte eingestellt, die gerade ihren Weg geht. Es kam jedoch ganz anders, und ich war von den vielen Handlungssträngen angenehm überrascht. Viele Personen, mit den unterschiedlichsten Schicksalsschlägen und jede Erzählung ist für sich interessant.Ich stehe solch vielen Szenenwechseln meist sehr skeptisch gegenüber, weil ich oft dadurch wahnsinnig werde. Man ist gerade richtig in die Geschichte vertieft und zack....ganz wo anders und ganz andere Personen. Deswegen bin ich bei solchen Büchern immer recht kritisch. Hier ist das jedoch nicht der Fall und die vielen Szenenwechsel haben mir richtig gut gefallen. Der Thriller gewinnt dadurch wahnsinnig schnell an Tempo und ich wurde in die Geschichte hineingezogen.Als diese Wechsel zwischen den Personen anfing war mir sofort klar, dass sie alle etwas miteinander zu tun haben müssen. So war ich immer auf der Suche nach den Zusammenhängen und möchte hiermit gleich ein großes Lob an den Autor aussprechen, der es wirklich geschafft hat, mich fast bis zum Ende im Dunkeln tappen zu lassen.Ich muss jedoch hier einen halben Weltentaucher abziehen, weil mich das Ende ein bisschen enttäuscht hat. Wie wenn es gekürzt worden wäre obwohl es eine längere Version gegeben hätte. Das fand ich sehr schade...3. Kriterium: Die Charaktere.Das war mein erstes Treffen mit den Charakteren, es gibt ja noch weitere Bücher mit diesen Ermittlern, und ich war begeistert. Die Personen waren sehr glaubwürdig und professionell aufgebaut und lassen sie dadurch sehr real erscheinen. Auch die Kinder und diese verwirrte Frau wirkten auf mich sehr echt und haben mir auch zwischendurch eine Gänsehaut herbeigezaubert.Man durchlebt mit den Charakteren einige gewagte Situationen. Der Autor hat es geschafft, das der Leser mit diesen miteifert sowie Sorgen um sie hat. Das ist für mich bei einem Thriller sehr wichtig, denn so bleibt das Buch erst richtig bei mir hängen.Wundervolle Charaktere, mit speziellen Schicksalen, die ich nicht so schnell vergessen werde.4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Es ist ein Thriller, der unter die Haut geht. Die Spannung wurde von Kapitel zu Kapitel weiter aufgebaut, weil man miträtselt und mitleidet. Auf den Spuren der Ermittler bin ich immer weiter in das Geschehen hineingetaucht. Das Finale sozusagen war wirklich richtig gut und ich kann nur einen Daumen hoch geben. Das viel zu schnelle Ende hab ich oben schon erwähnt und werde hier deswegen keine Punkte abziehen.5. Kriterium: Die Schreibweise.Martin Krist schreibt sehr spannend und bringt die Sache auf den Punkt! Es wird nicht viel drumherum erzählt, die Kapitel sind sehr kurz, und löst die Sprünge elegant.Das Buch war sehr angenehm zu lesen und ich bin sehr schnell durch die Seiten gekommen, weil sich ein sehr guter Lesefluss aufbauen ließ.Ich habe schon seit längerem keinen Thriller mehr gelesen, weil ich in diesem Genre sehr hohe Erwartungen habe. Ich gebe mich nicht mit halb gruseligen und halb spannenden Büchern zu frieden und greife deswegen nur zaghaft zu neuen Autoren. Martin Krist hat mich mit seiner Schreibweise und wie er die Spannung aufbaut wirklich sehr überzeugt. Auch die Handlung dieses Buches mit diesen vielen Erzählsträngen hat mich umgehauen! Ich kann euch dieses Buch sehr empfehlen und ich werde mich jetzt auf andere Bücher von Martin Krist stürzen! Also nochmals "Danke" an Dich Martin und an den Verlag!

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  • Märchenwald

    Märchenwald
    kampfsenf

    kampfsenf

    18. October 2016 um 12:57

    In Martin Krists "Märchenwald" geht es zunächste um 3 Erzählstränge: Die Kinder Max und Ellie werden von ihrer Mutter mitten in der Nacht geweckt und in einen Schrank gesperrt. Sie sollen alleine zu ihrem Großvater gehen. Zoe wacht ohne sich daran erinnern zu können was passiert ist, geschweige denn wie sie überhaupt heißt, blutüberströmt mitten auf dem Alexanderplatz auf. Und der Ermittler Kalkbrenner und seine Partnerin Muth haben es mit einem Leichenfund der besonderen Art zu tun.Der Thriller ist sehr rasant geschrieben. In kurzen Kapiteln, die fast alle in gewohnter Krist Manier mit einem Cliffhanger enden, wird zwischen den drei Geschichten hin und her gewechselt. Der Leser kann gar nicht anders, als immer weiter zu lesen. Auf raffinierte Weise treffen die drei Erzählstränge nach und nach zusammen und lösen beim Leser einen Aha-Effekt aus, den man zu Anfang des Buches nicht vermutet hätte.Das Ende kam mir dann leider etwas zu plötzlich. Hier wäre meiner Meinung ganz sicher noch mehr drin gewesen. Auch ist das Buch nicht zu dick, dass man denken könnte, das läge daran. Mir fehlte hier die Erklärung, warum gewisse Aktionen passiert sind. Nichts desto trotz kann ich das Buch an Thrillerfans empfehlen.

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  • Berlin als düsterer Märchenwald

    Märchenwald
    Schnuck59

    Schnuck59

    15. October 2016 um 12:22

    „Märchenwald“ von Martin Krist ist ein düsterer Thriller mit furchtbaren Enthüllungen. Das Pseudonym Martin Krist steht für einen erfolgreichen Berliner Schriftsteller, geboren 1971, der als leitender Redakteur für verschiedenen Zeitschriften arbeitete und seit 1997 Bücher unterschiedlicher Genre veröffentlichte. Ab 2005 konzentrierte er sich auf Krimis und Thriller. „Es war einmal“ so beginnt der grausame Prolog, der mit „und ist nicht mehr“ endet. Das 1. Kapitel beginnt mit zwei verängstigten und verlassenen Kindern. Die Szene erinnert an Der Wolf und die sieben Geißlein und im Verlauf der Handlung denkt man an Hänsel und Gretel. Deren dunkler Märchenwald ist die Großstadt Berlin. Der Thriller ist in insgesamt 96 kurze und teilweise sehr prägnante Kapitel eingeteilt. Darin gibt es 3 Handlungsstränge, deren Vernetzungen erst nach und nach deutlich werden. Dadurch entstehen verschiedene Spannungsbögen, die zu einem gemeinsamen Ende kommen. Am Ende war dies für mich allerdings nicht ganz schlüssig, eher verworren. Manches Detail bleibt unbeantwortet. Der Epilog ist dann mit „Und wenn sie nicht gestorben sind…“ überschrieben, was wieder ein Hinweis auf das Märchen von Hänsel und Gretel ist, hier auf die beiden Kinder Max und Elli. Der Schreibstil ist deutlich und klar, nicht ausschweifend und für einen Thriller passend. Diesen 5. Band rund um Mordermittler Paul Kalkbrenner fand ich spannend und gleichzeitig beängstigend. 

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  • Extra Klasse

    Märchenwald
    Anne11997

    Anne11997

    10. October 2016 um 17:31

    Das Cover: Das Cover ist sehr schick. Man erkennt eine Tanne, welch eventuell den "Märchenwald" darstellen soll. Zudem ist der Titel und der Verlag in roter Farbe. Der Hintergrund ist weiß. Insgesamt finde ich das Bild sehr gut gemacht. Der Autor steht oben. Meine Meinung: Der Autor hat sich während der Bewerbungsphase bei mir gemeldet. Dadurch, dass viele nach dem Erscheinen des Buch gelesen haben, musste ich dies ebenfalls tun. Die Handlung: Die Handlung war sehr spannend und abwechslungsreich. Der Leser fiebert mit dem Kripobeamten, mit den Kindern und einer jungen Dame mit. In der Mitte des Buches, fand ich den "Krimi"-Teil ein wenig zu viel, das es ja ein Thiller ist. Der Schluss war wieder super gewesen. Sehr spät wird nach und nach das ganze aufgelöst, was ich super fand. Die Charaktere: Die Charaktere waren sehr unterhaltsam und spannend. Jeder hat seine eigene "Probleme", die er versucht zu lösen. Zudem gehen die Personen in die Tiefe und haben persönliche Eigenschaften. Insgesamt finde ich die Charaktere gut. Der Stil: Der Stil war genauso spannend wie das Buch. Die Kapitel waren kurz und knapp. Die Perspektiven wechselten ständig. Zudem war der Lesefluss flüssig. Ein Topstil muss ich sagen. Das Ergebnis: Dieses Buch ist Nervenkitzel pur. Der Leser ist von der ersten bis zur letzten Seite gefangen. Super Charaktere, Handlungsorte in Berlin uns Stil. Meisterklasse, welche man verfilmen sollte.

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  • Leserunde zu "Märchenwald" von Martin Krist

    Märchenwald
    MartinKrist

    MartinKrist

    Hallo Ihr Lieben,am 12. August 2016 erscheint mein neuer Thriller MÄRCHENWALD im Ullstein Verlag. Auch diesmal möchte ich mit Euch bei Lovelybooks eine Leserunde dazu veranstalten.Worum geht's in MÄRCHENWALD?Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt.  »Geht zu Opa ...«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit. Ellie weint. Um sie zu beruhigen, erzählt Max ihr die Geschichte vom Märchenwald.Während Max und Ellie auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis.Unterdessen stehen im Wedding die Mordermittler Paul Kalkbrenner und Sera Muth vor dem rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Und der Märchenwald birgt nichts Gutes.»Düster und intelligent, mit einer Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Für mich ein Thriller-Highlight 2016.« (Arno Strobel)»Martin Krist ist der wirklich böse Bube unter den deutschen Krimi-Schreibern.« (Berliner Kurier)Ein erster Teaser (Prolog):Das Ende der Bewerbungsphase für die Freiexemplare ist der 2. September 2016. Die Leserunde beginnt eine Woche später und läuft vom 9. September bis zum 23. September 2016.Viel Glück. Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion, Eure Meinungen und Anregungen!

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    • 365
  • Spannend und gut durchdacht

    Märchenwald
    Idefix040410

    Idefix040410

    03. October 2016 um 11:03

    Wer schon mal ein Buch von Martin Krist gelesen hat, dem dürfte klar sein, dass er anspruchsvolle Lektüre erwarten kann. So war es dann auch hier der Fall beim neuen Thriller „Märchenwald“. Schon der Titel lässt den Leser, geht man mal vom Genre Thriller aus, hier weniger an ein romantisches Märchen mit Happy End denken. Gut gewählt ist der Titel jedenfalls und der Leser bekommt auch im Laufe der Handlung den Bezug dazu, was diesen betrifft. Ebenso schafft es Martin Krist wieder, ein brisantes aktuelles Thema in einen sehr guten Plot einzubauen. Es gibt wie auch in den anderen Büchern des Autors, die ich schon lesen durfte, wieder mehrere Handlungsstränge, die auf dem ersten Blick nicht wirklich etwas gemeinsam haben und den Leser ein wenig ratlos und mit Fragezeichen im Kopf Seite für Seite umschlagen lassen. Da wären die kleinen Kinder Max und Elli, die sich auf die Suche nach dem Opa begeben, weil ihre Mutter verschwunden ist. Ein Abenteuer, welches beide bestimmt nicht so schnell vergessen werden. Der nächste Handlungsstrang handelt von einer jungen Frau, die anscheinend ihr Gedächtnis verloren hat und nun auf der Suche nach sich selbst ist. Nur leider sind auch andere Personen hinter der Frau her und die wollen sie am liebsten tot sehen.Der dritte Handlungsstrang handelt von einem älteren Herrn, der tot in seiner Küche gefunden wurde. Nur blöd, wenn man außer ihm noch andere Dinge in dessen Wohnung findet, die ein grausames Geheimnis ans Licht bringen.Ja und dann ist da noch Kommissar Paul Kalkbrenner, der zusammen mit seiner Kollegin Sera Muth, in Berlin im Morddezernat arbeitet. Er hat gerade privat so seine Probleme mit Ex-Frau, Mutter und der schwangeren Tochter. Diese vielen Handlungsstränge haben mich zu Beginn ein wenig irritiert, weil ich die verschiedenen Protagonisten und Handlungssorte einfach nicht sofort zuordnen konnte. Im Laufe des Buches bekam ich aber auch hier mehr und mehr Aufklärung. Kapitelweise wechseln die Handlungsstränge, was zur Folge hat, dass man stets einen Cliffhanger vorgesetzt bekommt am Kapitelende. Das ist natürlich äußerst vorteilhaft für einen stetig wachsenden Spannungsbogen. Die Kapitel sind zum Glück relativ kurz gehalten, man muss also auf die Fortsetzung der einzelnen Handlungsstränge nicht allzu lange warten. Zumal Martin Krist diese dann wirklich zusammenlaufen lässt und man als Leser ein rundes Bild vor sich hat. Ein paar Fragen lässt Martin Krist leider offen, hier hoffe ich ja auf eine Fortsetzung der Bände um Paul Kalkbrenner. Es handelt sich bei „Märchenwald“ übrigens um den 5. Band des Ermittlers. Man kann die Bände unabhängig voneinander lesen, bekommt dann aber die Privatgeschichten um Kalkbrenner nicht chronologisch mit. Also wäre das Einhalten der Reihenfolge durchaus angebracht. Die Charaktere der Protagonisten sind unterschiedlich dargestellt wie ich finde. Mit manchen bin ich gar nicht warm geworden, sie waren mir einfach zu blass. Andere wiederum, wie Kalkbrenner selbst und auch die Kinder Elli und Max fand ich sehr gelungen beschrieben. Das Buch endet in einem gekonnt inszenierten Showdown, der mir persönlich jedoch zu schnell von statten ging. Hier hätten es ruhig noch ein paar Seiten mehr sein dürfen. Insgesamt fesselt das Buch den Leser sehr und man kann sich auf einen rasanten Thriller freuen, in dem man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Ich vergebe daher 5 Sterne für diesen Thriller. 

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  • Es war einmal

    Märchenwald
    Natalie77

    Natalie77

    02. October 2016 um 15:16

    Inhalt:Max und seine Schwester Ellie werden mitten in der Nacht von ihrer Mutter in einem Wandschrank versteckt. Das letzte was Max noch versteht ist das sie zu ihrem Opa gehen sollen. Als die Beiden sich wieder raus trauen ist ihre Mutter verschwunden.Währenddessen erwacht Zoe ohne Erinnerung am Alexanderplatz und im Wedding wird eine Leiche gefunden die jede Menge Fragen aufwirft. Kalkbrenner und Muth müssen sich durchs Dickicht vom Märchenwald schlagen und der verbirgt einige Gefahren.Meine Meinung:Ich habe nun schon einige Thriller von Martin Krist gelesen und auch Fälle in denen Paul Kalkbrenner der Ermittler gewesen ist waren dabei. An alle Bücher habe ich durchweg positive Erinnerungen, so dass Märchenwald für mich ein Must-Read war.Der Einstieg fiel gewohnt leicht. Martin Krist verfügt über einen leicht verständlichen und flüssigen Schreibstil. Kein Geschnörkel, nicht viele Erklärung. Immer auf den Punkt, genau das mag ich an ihm. Er schreibt nicht um den heißen Brei herum. Sehr angenehm, vor allem bei Thriller in denen es um die Spannung geht. Die hier von Beginn an, bis zum Ende, spürbar war.Es gibt viele Kapitel die recht kurz gehalten sind und dazu animieren immer weiter zu lesen. Ich war wirklich erstaunt wie schnell ich dieses Buch beendet habe. Wie die Kapitel nur so vorbei zogen.Der Plot ist höchst interessant und in mehrere Stränge aufgeteilt. zu Beginn war mir nur klar das sie irgendwie zusammen gehören, nur wie war da noch fraglich. Das blieb es auch bis fast zum Schluss. Man fühlte sich als Leser erst in einem Sumpf von Fragen, einer Ermittlung bei der das Ergebnis über einem steht und einem nur nicht einfallen will wie genau dieses aussieht. Da ging es mir als Leser ähnlich wie dem ermittelnden Kommissar.Dieser dürfte einigen schon von den Vorgängern bekannt sein. Für mich ein sehr sympathischer Ermittler mit dem Herz am recht Fleck. Jemand der leider die Arbeit oft über das Private stellt auch wenn das bei dem Job nicht ausbleibt. Das Verbrechen schläft leider nie. Doch auch für seine Tochter ist er da wenn sie ihn braucht. Eben manchmal leider auch genauso schnell wieder weg, wenn etwas gravierendes passiert.Die anderen Ermittler erlebt man nur sehr wenig, genauso wie seine restliche Familie. Ein Einzelkämpfer ist er dennoch nicht.Interessant gestaltet sich der Thriller auch dadurch das er aus verschiedenen Sichten erzählt wird. Da ist noch Zoe, die Frau die ohne Erinnerung wach wird und gleich Gefahr spürt und Max, der mit seiner Schwester alleine auf dem Weg zu seinem Opa ist um dort seine Mutter zu treffen.Am Ende zeigt sich wie sich alle Stränge verknüpfen und aus einem heillosen Durcheinander wird ein geordnetes Ganzes. Für mich ein Thriller der keine Wünsche offen lässt und auf den ich mich vollkommen einlassen konnte ohne auch nur einen makel zu finden.Danke Martin Krist für sehr spannende und unterhaltsame Stunden. Ich kann Märchenwald jedem Thriller- Liebhaber uneingeschränkt empfehlen

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. October 2016 um 18:18
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