Martin Krist Wut

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Inhaltsangabe zu „Wut“ von Martin Krist

Ein perverser Serienmörder wütet in den Katakomben von Berlin Kommissar Paul Kalkbrenner hat die Schnauze voll. Von der Berliner Sommerhitze und von Idioten, die nicht gestehen wollen und ihn so daran hindern, auch nur einmal pünktlich zu einer Verabredung mit seiner Tochter Jessy zu kommen. Was die Laune seiner Noch-Ehefrau Ellen nicht verbessert. Als in der U-Bahn-Station Potsdamer Platz die übel zugerichteten Leichen einer Prostituierten und ihres Zuhälters gefunden werden, glaubt Kalkbrenner an einen Mord im Milieu. Wenig später taucht ein toter Bauarbeiter auf, und der Fall scheint klar: Ein Zeuge wurde beseitigt. Erst ein weiterer U-Bahn-Mord zeigt, dass ein perverser Serienmörder umgeht. Ausgerechnet jetzt, da alle Welt wegen eines Umweltgipfels auf Berlin schaut. Mit Hilfe des jungen Leif, der bei Obdachlosen Sozialdienst leistet, kommt Kalkbrenner einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, das in den Tunneln und Bunkern unter der Stadt verborgen ist … Mit exklusivem Zusatzmaterial über die Katakomben und Bunker Berlins!

Wut kommt hierbei höchstens deswegen auf, weil das Buch so schnell wieder vorbei war. Absolut gelungen!

— Cuddister
Cuddister

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  • Leserunde zu "Der Tod steckt im Detail" von Martin Krist

    Der Tod steckt im Detail
    MartinKrist

    MartinKrist

    Hallo Ihr Lieben, am 30.9. erscheint meine Short Crime-Anthologie  "Der Tod steckt im Detail" als Taschenbuch und als E-Book im Luzifer Verlag. Selbstverständlich möchte ich auch diesmal alle Leserinnen und Leser bei Lovelybooks zu einer Leserunde einladen. Das Buch: Denk nach! Kriminalhauptkommissar Kalkbrenner starrt auf die Pistole, deren Mündung auf seine Nase zielt. Lass dir was einfallen! Stattdessen denkt er an seine Tochter. Jessy ist im sechsten Monat schwanger. Vor wenigen Stunden erst hat sie ihm voller Freude ein neues Ultraschallbild gezeigt. Verdammt, konzentrier dich! Ihm fällt nichts ein, nicht einmal eine seiner Weisheiten, die er Meine kleinen Helferlein nennt, ein unerschöpflicher Fundus an Ratschlägen, die ihn seit Jahren durch den Berufsalltag begleiten. Die Wahrheit ist: Nichts kann einen auf eine solche Situation vorbereiten. Das Einzige, was hilft ist – Kalkbrenner macht einen Satz. Ein Schuss peitscht. Ein Polizist mit einer Knarre am Kopf. Ein Kronzeuge auf der Flucht. Ein Weichei als Killer. Und ein Hausdrachen, der endlich Urlaub macht. - Sechzehn Mal Hochspannung. UND EXLUSIV: der brandneue Kommissar Kalkbrenner-Fall »Der Tod steckt im Detail«. Hier gibt's eine Leseprobe!  Der Luzifer Verlag stellt 10 Taschenbücher und 10 E-Books für eine Leserunde zur Verfügung. Unter allen, die sich bis zum 4. Oktober 2015, 23.59 Uhr, zur Teilnahme anmelden, werden die Taschenbücher und E-Books verlost (und bitte angeben, was von beidem Ihr gerne lesen wollt). Die Leserunde beginnt am Freitag, 9. Oktober 2015, und läuft über zwei Wochen bis zum Freitag, 23. Oktober 2015. Ich freue mich auf spannende Diskussionen!

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  • Leserunde zu "Kalte Haut: Thriller" von Martin Krist

    Kalte Haut
    MartinKrist

    MartinKrist

    Hallo Ihr Lieben, in diesen Tagen ist mein Thriller KALTE HAUT als E-Book bei Midnight by Ullstein neuerschienen. Selbstverständlich möchte ich alle Leserinnen und Leser bei Lovelybooks zu einer Leserunde einladen. Das Buch: Berlin wird von einer Mordserie erschüttert. Der Täter stellt Filme ins Internet, auf denen zu sehen ist, wie er seine Opfer quält. Dann lockt er Journalisten zu den Leichen. Die türkischstämmige Kommissarin Sera Muth und ihr Ermittlungsteam ziehen den Polizeipsychologen Dr. Babicz hinzu. Diesem kommt das Vorgehen des Täters vertraut vor: Babicz hatte in den USA bei der Überführung eines Mörders mitgewirkt, der seine Opfer bei lebendigem Leib häutete. Ist der „Knochenmann“ nun zurück? »Hautnah dran am Bösen - die Thriller von Martin Krist sind einfach saucool!« (Mark Benecke) »Martin Krist ist der wirklich böse Bube unter den deutschen Krimi-Schreibern.« (Claudia Keikus, Berliner Kurier) Eine Leseprobe findet Ihr hier. Das Making-Of zu »Kalte Haut«, in dem ich einige der auf meiner Recherchereise entstandenen Bilder (San Francisco, Las Vegas, Boulder City, das Motel Nevada Inn, die Wüste Nevadas, die abgeratzten Trailerparks) zeige, außerdem ein bisschen über deren Bedeutung, die Hintergründe, also auch über die Entstehungsgeschichte des Thrillers berichte, lest Ihr hier. Midnight by Ullstein stellt 20 Leseexemplare des E-Books (sowohl im ePub- als auch im mobi-Format!) zur Verfügung. Unter allen, die sich bis zum 31. Januar 2015 zur Teilnahme anmelden, werden die E-Books verlost. Die Leserunde beginnt am Freitag, 6. Februar 2015, und läuft über zwei Wochen bis zum Freitag, 20. Februar 2015. Ich freue mich auf spannende Diskussionen!

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  • 1. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe

    Wut
    Kerry

    Kerry

    22. February 2015 um 23:06

    Paul Kalkbrenner ist Anfang 40 und lebt in Berlin. Er ist Kriminalhauptkommissar im Kriminalkommissariat Berlin-Mitte und sein Job geht ihm über alles, was in den letzten Jahren sehr zur Entfremdung von seiner Familie geführt hat. Zu seiner 21-jährigen Tochter Jessica "Jessy" hat er kein besonders gutes Verhältnis mehr, was jedoch hauptsächlich daran liegt, dass er einfach nie da ist und auch seine 22-jährige Ehe ist an seinem Beruf gescheitert. Die Trennung von seiner Frau Ellen fand vor einigen Wochen statt und eine Scheidung scheint unausweichlich. Doch anstatt für seine Familie zu kämpfen, stürzt sich Kalkbrenner weiterhin in seine Arbeit. Tatsächlich lässt sein nächster Fall nicht lange auf sich warten. Eine Prostituierte und ihr Zuhälter sind in einem Berliner U-Bahn-Tunnel gestorben. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass die Frau vor ihrem Tod schwer misshandelt wurde, aber tatsächlich an den Folgen des Zusammenpralls mit der U-Bahn starb, wo hingegen ihr Zuhälter tödlich zusammengeschlagen wurde und bereits tot war, bevor die U-Bahn ihn erreichte. Für Kalkbrenner ist dies eine eher ungewöhnliche Situation, sind es doch gewöhnlich die Prosituierten, die sterben, doch hier scheint es sich bei dem Tod der jungen Frau tatsächlich um eine Art "Unfall" zu handeln, während der Tod des Zuhälters beabsichtigt war. Erschwerend kommt hinzu, dass am nächsten Tag die Leiche eines Bauarbeiters gefunden wird, der ebenso tödlich zusammengeschlagen wurde, wie der Zuhälter. Was hat das zu bedeuten, was haben die drei Personen miteinander zu tun? Paul Kalkbrenner nimmt zusammen mit seinem Assistenten Hans-Hermann Hängo die Ermittlungen auf. Derweil hat BWL-Student Leif Nehring ganz andere Probleme. Auf Grund von Drogenbesitz wurde er zu 60 Sozialstunden verurteilt, welche er in der Sozialstation "Obdachlose e. V." ableisten muss. Am meisten wurmt den jungen Mann, dass das im eigentlichen Sinne noch nicht mal seine Drogen waren, mit denen er erwischt wurde. Als er bei der Ableistung seiner Sozialstunden zufällig auf den Dealer trifft, dem er sein ganzes "Unglück" zu verdanken hat, folgt er diesem und wird Zeuge dessen Ermordung. Leif kann in letzter Sekunde fliehen, doch eines ist gewiss - der Killer hat ihn gesehen, auch wenn er höchstwahrscheinlich nicht weiß, wer Leif ist - zumindest noch nicht. Als wenig später die Leiche des Dealers gefunden wird, werden auch Fingerabdrücke von Leif am Tatort gefunden - und nun sind beide Seiten hinter ihm her, der Killer und die Polizei. Leif, der mit Garantie kein Unschuldslamm ist, weiß weder ein noch aus, denn er hat niemanden, an den er sich wenden kann. Wer wird ihn zuerst finden, der Killer oder die Polizei und wird es ihm gelingen, seine Unschuld zu beweisen?     Der 1. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe! Der Plot wurde ausgesprochen spannend und bildgewaltig erarbeitet. Was ich besonders faszinierend fand war die Tatsache, dass viele der Szenen im Berliner Untergrund und Obdachlosenmilieu spielten und ich mir hier diese Szenen jederzeit bildhaft vor Augen führen konnte. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet und obwohl weder Paul Kalbrenner, noch Leif Nehring anfangs große Sympathieträger sind, haben sie es doch geschafft, dass ich sie in mein Herz geschlossen habe und mit ihnen gebibbert habe, wie sich die ganze Geschichte auflösen wird. Den Schreibstil kann ich nur als ausgesprochen fesselnd beschreiben, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und ich es am Stück gelesen habe. Als abschließendes Fazit kann ich nur sagen, dass mir das Buch wundervolle Lesestunden bereitet hat und ich von Paul Kalkbrenner noch so einiges erwarten darf.

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  • Spannender Thriller aus dem Berliner Untergrund mit vielschichtigen Charakteren

    Wut
    PaolaR

    PaolaR

    13. October 2014 um 11:30

    Ein Thriller aus dem Berliner Untergrund der mich begeistert hat. Durch die von Kapitel zu Kapitel wechselnden Handlungsorte entstehen tolle Spannungsübergänge. Man überfliegt nur so die Seiten, um die Handlung rund um jeden Charakter weiter verfolgen zu können. Am meisten gefallen haben mir doch einige Feinheiten (Achtung, nachfolgend wird ein wenig Inhalt wiedergegeben): Die Charaktere handeln nicht immer vorbildlich wie in einer gemalten heilen Welt. So stürmt z.B. eine Protagonistin aus der Wohnung und auf die Frage, wen die verlassene Mutter denn jetzt noch hat kommt nur trocken als Antwort "Du hast doch deine Kissen" (sinngemäß). Man konnte die Leere fühlen. Oder der Student, um dessen "typisch studentischen" Lebenswandel die Mutter sich sorgt, der Student aber auch nicht weiß, wie er sein nicht so recht laufendes Leben verändern soll. Weiter der Polizist, der in seinem Erbrochenen aufwacht und darüber erschreckt, wie weit sein Leben gekommen ist. Man hat das Gefühl man könnte die Charaktere anfassen, so vielseitig sind sie gezeichnet. Dennoch ist die Handlung nicht nur düster sondern auch mit der einen oder anderen Prise Humor versetzt. Ich bin gespannt auf die weiteren Teile!

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  • Atemlose Spannung

    Wut
    Spatzi79

    Spatzi79

    13. May 2014 um 16:38

    Sommer in Berlin. Ein Umweltgipfel steht an und die Stadt steht Kopf, Politik und Polizei sind höchst angespannt. Kommissar Paul Kalkbrenner hat noch dazu seine ganz eigenen Probleme. Das Verhältnis zu seiner Tochter Jessy und seiner Noch-Ehefrau Ellen ist äußerst angespannt, da Kalkbrenner immer wieder Verabredungen vergisst und Vereinbarungen nicht einhält. Sein Beruf geht ihm über alles andere, für Privatleben ist keine Zeit. Als in einer U-Bahn-Station zwei Leichen gefunden werden, die sich als eine Prostituierte und deren Zuhälter entpuppen, scheint der Fall zunächst klar zu sein, Mord im Milieu. Doch bald kommt es zu weiteren Toten und die Situation spitzt sich immer weiter zu. Autor Martin Krist alias Marcel Feige gelingt es schon auf den ersten Seiten, den Leser zu schockieren und zu fesseln. Er beschreibt eine grausame und unheimliche Unterwelt in den Tunneln unter Berlin, die umso furchteinflößender wirkt, als man sich vorstellen kann, dass es unter manchen Großstädten tatsächlich derartige Zustände geben könnte. In Berlin nicht, wie das Nachwort klarstellt. Dennoch wirkt dies alles erschreckend realistisch. Kommissar Kalkbrenner ermittelt hier in seinem ersten Fall, das Buch ist bereits 2007 erschienen und nun als ebook neu aufgelegt worden. Der Ermittler wirkt auf den ersten Blick nicht unbedingt sympathisch, ein bisschen mehr Mühe könnte er sich im Umgang mit seiner Tochter schon geben. Andererseits ist sein Aufgeben in seinem Beruf, der für ihn wohl mehr Berufung ist, auch irgendwie bewundernswert. Egal welche Steine ihm von seinem Umfeld und seinen Vorgesetzten in den Weg gelegt werden, er beißt sich in seinen Ermittlungen fest und lässt sich durch nichts davon abbringen. Die kurzen Kapitel und schnellen Perspektivwechsel tragen zu einem hohen Tempo der Handlung bei und der Leser wird regelrecht durch das Buch gepeitscht. Am besten nimmt man sich ausreichend Zeit, bevor man damit anfängt, denn es wird schwer, es wieder aus der Hand zu legen! Weitere Ermittlungen führt Paul Kalkbrenner in „Gier“ und „Trieb“ durch und ich bin äußerst gespannt, mit was für Fällen er es da zu tun bekommen wird!

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  • Die Unterwelt von Berlin bietet hier Zuflucht und Gefahr

    Wut
    Heimfinderin

    Heimfinderin

    24. March 2014 um 13:57

    Inhalt Im sommerheißen Berlin herrscht gerade wegen des bevorstehenden Umweltgipfels hohe Sicherheitsstufe als in einer U-Bahnstation ein grausamer Mord an einer Prostituierten und ihrem Zuhälter gemeldet wird. Kommissar Kalkbrenner findet daher schon wieder keine Zeit, sich endlich mit seiner Tochter zu treffen, was die dicke Luft zwischen ihnen nur noch verschlimmert. Dabei wäre eine richtige Aussprache mehr als fällig. Kurz darauf wird, ebenfalls in einem Tunnel, eine weitere Leiche gefunden, diesmal ein Bauarbeiter. Der Druck auf die Ermittler wächst, als ein dritter Mord geschieht, denn in der momentan sowieso schon etwas aufgeheizten Stimmung in der Stadt kann man einen Serienmörder schlecht gebrauchen. Gleichzeitig wir der Student Leif wegen Drogenbesitzes zu einer Strafe von 60 Sozialstunden verdonnert, die den Partygänger in die Tiefen der Stadt führt, wo er einen Mitarbeiter der Obdachlosenhilfe unterstützt, die dort unten lebendenden Obdachlosen medizinisch zu versorgen. Erschüttert über den Zustand der oft kranken Menschen, die in Tunneln und Schächten vor sich hin dämmern, wird sein bisheriges Leben noch mehr auf den Kopf gestellt, als er Zeuge eines grausamen Mordes wird. Was ist los im Untergrund von Berlin? Meine Meinung Dieses Buch ist der erste Teil einer Thriller-Reihe mit Kommissar Kalkbrenner, einem sehr engagierten Ermittler, der sich für die Aufklärung seiner Fälle auch gerne mal mit Vorgesetzten anlegt. Man spürt sehr gut, wie wichtig ihm seine Arbeit ist, aber auch wie sehr er dadurch unter Druck gerät und er seine Familie vernachlässigt. Mit seiner Frau lebt er nicht umsonst gerade in Scheidung und seine Tochter erwartet nichts Gutes mehr von ihm, so oft wie er sie schon versetzt hat. Seine etwas ruppige Art machte es anfangs nicht so leicht, ihn zu mögen, aber mit der Zeit gefiel er mir sehr gut. Und da die mütterliche Sekretärin seines Teams schon immer zu ihm hält, kann er schließlich so schlecht nicht sein. ;) Die Charaktere sind insgesamt sehr lebendig beschrieben. Kalkbrenners junger Assistent wirkte gegen Kalkbrenner sehr frisch und sympathisch und sorgte innerhalb des recht düsteren Szenarios für ein paar humorvolle Einschübe. Mit Kalkbrenners Tochter konnte ich sehr gut mitfühlen, während sie versucht, ein eigenständiges Leben aufzubauen. Und auch mit Leif, der durch seine Arbeit mit den Obdachlosen zum ersten Mal die Welt aus einer anderen Perspektive kennenlernt. Die Handlung ist durchweg äußerst spannend, was noch durch die kurzen Kapitel und die damit verbundenen häufigen Perspektivwechsel verstärkt wird. Besonders interessant fand ich dabei die Szenen, die sich aus dem Blickwinkel einer anderen Person noch einmal wiederholten. Dieses Stilmittel mag ich besonders gerne. Besonders viel Spannung wurde auch durch das Umfeld erzeugt, in dem der Thriller spielt. Berlin ist sowieso schon eine spannende Stadt, die sich hier durch den Umweltgipfel zudem noch in einer besonders angespannten Lage befand, was Kalkbrenner nicht nur mit der Tat, sondern auch mit intriganten Chefs und aufdringlichen Reportern kämpfen lässt. Überraschend war für mich aber, wie sehr die Stadt Berlin untertunnelt ist. Eine riesige Unterwelt aus Tunneln und Bunkern findet sich dort. Wer Interesse hat, kann sogar Führungen buchen, die der Verein Berliner Unterwelt e. V. anbietet (im Nachwort des Buches gibt es interessante Informationen, auch die Homepage dazu ist sehr spannend). In diese vorhandene Unterwelt hat der Autor für seinen Thriller nun ein Szenario gesetzt, das die Obdachlosen der Stadt beherbergt. Dies wirkt so real und vorstellbar, dass allein schon dies erschreckend ist, vor allem, da Tunnelmenschen ja in einigen Städten auch vorkommen, warum also nicht auch in Berlin. Die Intensität der beschriebenen Bilder, wenn Leif dort unten hilft, die Menschen zu versorgen, ist dabei schrecklich und traurig zugleich. Und ist Kalkbrenner in den dunklen Gängen unterwegs läuft es einem gerne mal kalt den Rücken hinunter, besonders wenn man keine gute Orientierung hat. Mir hat der Thriller sehr gut gefallen. Er bot mir sehr viel Spannung, viele Puzzleteile zum Rätseln, interessante Charaktere und gab aufgrund der dargestellten Schicksale der Obdachlosen auch viel Raum zum Nachdenken. Ich freue mich auf den nächsten Fall!

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  • Thriller in der Berliner Unterwelt

    Wut
    utaechl

    utaechl

    19. March 2014 um 23:25

    Inhalt: Für Kommissar Paul Kalkbrenner geht so gut wie nichts nach Plan, sein Job verhindert wieder einmal, dass er sich mit seiner Tochter Jessy treffen kann, die genau wie seine Noch-Ehefrau daraufhin die Beziehungseiszeit ausrufen. Ihm ist keine ruhige Minute vergönnt, nachdem in einer U-Bahn-Station die Leichen einer Prostituierten und ihres Zuhälters gefunden werden. Dabei steht gerade ein wichtiger Umweltgipfel in Berlin bevor und es herrscht oberste Sicherheitsstufe. Als dann auch noch ein toter Bauarbeiter entdeckt wird, beginnen die Spuren in den Berliner Untergrund zu weisen, eine Welt in der sich vor allem die Obdachlosen zu Hause fühlen. Setting und Stil: Martin Krist ist Berliner und das merkt man den hervorragend beschriebenen Handlungsorten an. Dazu kommt noch seine Recherche über den Berliner Untergrund und die Infos der Berliner Untergrund e.V., die auch in einem speziellen Artikel am Ende des Buchs vorgestellt werden. Der Thriller verströmt den Duft der Großstadt und es fällt leicht, sich in und unter die Straßen Berlins zu versetzen. Relativ kurze Kapitel, die zwischen den Hauptcharakteren hin- und herspringen sorgen für rasante Geschwindigkeit und andauernde Spannung. Einige Szenen erlebt man aus verschiedenen Sichtweisen und es gibt kaum Ruhepausen, so dass es eher schwer fällt, den Thriller aus der Hand zu legen, da man ja eben schnell noch das nächste Kapitel lesen kann. Charaktere: Paul Kalkbrenner ist ein Kommissar, auf den es von allen Seiten einstürmt, Vorgesetzte, Familie, Kollegen, Presse, alle wollen etwas von ihm, wobei er dies allen nicht unter einen Hut bringen kann. Ihm steht ein ziemlich holpriger Weg bevor, dem man gerne folgt. Eine weitere wichtige Figur ist Leif, der ziemlich tief in den Fall hineingezogen wird. Noch jemand, der ziemlich einstecken muss. Neben den Herren der Schöpfung gibt es natürlich auf noch die weibliche Seite in Form seiner Tochter Jenny, seiner Frau und seiner Sekretärin. Mit der letzten kommt er gut zurecht, mit dem Rest ist es eher schwierig bestellt. Es deutet sich schon an, dass in Kalkbrenner und seinem Umfeld einige Klischees verarbeitet wurden. Nicht wirklich neue Ideen, die trotzdem gut umgesetzt und vermischt wurden und unterhaltsamen Lesestoff ergeben. Geschichte: Die Geschichte gibt uns einen interessanten Einblick in die Berliner Unterwelt. Eine interessante Handlung bringt viele mögliche Spuren logisch zusammen und man kommt nicht um den einen oder anderen Aha-Effekt drum herum. Die Reaktionen der Charaktere sind nachvollziehbar und der oder die Täter schön geheimnisvoll. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und sich weiter mit der Handlung befassen einlädt. Fazit: Einen in Deutschland spielenden Thriller zu schreiben, ist gar nicht so einfach, die die deutsche Polizeiarbeit nicht wirklich für Thrillerstoff taugt. Umso erfreuter war ich, dass mich dieses Buch fesseln und mitreißen konnte. Es hat Spaß gemacht, sich in die mögliche Parallelwelt unterhalb der Berliner Straßen entführen zu lassen und dort in den engen, unbeleuchteten Gängen zu ermitteln. Es ist also der Beginn einer Reihe, die ich Thrillerfans empfehlen kann, die Action lieben, Klischees akzeptieren und den Thrill auf deutschen Straßen faszinierend finden.

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  • Morde in der Unterwelt von Berlin

    Wut
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    18. March 2014 um 20:04

    Berlin befindet sich im Ausnahmezustand: in Kürze wird in der Hauptstadt der Umweltgipfel tagen, um sich mit den Auswirkungen des Klimawandels zu beschäftigen. Die Stadt hat alle Hände zu tun, die Sicherheit während des Gipfels zu gewährleisten. Ausgerechnet jetzt findet die Polizei in der Berliner U-Bahnstation Potsdamer Platz die Leichen einer Prostituierten und ihres Zuhälters, die Leiche des Mannes weist Verletzungen durch brutale Schläge auf. Kommissar Paul Kalkbrenner geht von einem Mord innerhalb des Rotlichtmilieus aus, als eine weitere Leiche gefunden wird, ebenfalls erschlagen. War der Tote ein Zeuge der ersten Tat oder treibt ein Serienmörder sein Unwesen in Berlin? Der junge Leif, der aufgrund von Drogenbesitz zu 60 Sozialstunden bei der Sozialstation für Obdachlose verurteilt wird, kommt durch seine Arbeit in den Tunnel und Bunker unter der Stadt dem Mörder sehr nahe. „Wut“ ist der erste Band um den Berliner Kriminalkommissar Paul Kalbrenner, wobei er auch in anderen Bücher des Autors Gastauftritte hat. Wie gewohnt, gestaltet der Autor den Einstieg wieder sehr spannend, so daß ich bereits nach dem Prolog das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die sich permanent abwechseln und damit die Spannung durchgehend aufrechterhalten, außerdem ist die Handlung nicht vorhersehbar. Obwohl es einige Hinweise gibt, bin ich auf die Auflösung nicht gekommen. Der Leser erfährt zwar ungewöhnlich früh, wer hinter den Taten steht, aber das Motiv bleibt sehr lange im Dunkeln, daher hat mich das Ende des Buches überrascht und schockiert; es hat mich noch Tage nach der Lektüre beschäftigt. Die Personen sind ebenfalls sehr gut gelungen und detailliert beschrieben mit ihren Stärken und Schwächen. Paul Kalkbrenner ist ein Workaholic, der es besser mit den Toten als mit den Lebenden kann. Seine Ehe steht kurz vor der Scheidung und auch in der Beziehung zu seiner Tochter, die Kunst studiert, steht es nicht zum Besten. Mit seiner Frau verbindet ihn Sprachlosigkeit und Vorwürfe wegen seiner Arbeit, über die er seine Familie vernachlässigt, seine Tochter Jessy ist von ihm enttäuscht, weil er unzuverlässig ist. Außerdem macht ihm seine demenzkranke Mutter Sorgen, die immer wieder aus dem Altenheim wegläuft. Jessy ist von ihren Eltern genervt und will so schnell wie möglich auf eigenen Beinen stehen. Aber auch bei der Ermittlungsarbeit werden ihm Steine in den Weg gelegt: sein Chef verweigert ihm die nötige Hilfe zur Aufklärung der Morde, weil alle Kapazitäten für die Sicherheit bei dem Umweltgipfel abgezogen werden. Wenigstens auf seine Kollegen in der eigenen Abteilung kann er sich verlassen. Der junge Leif ist ein Jugendlicher, der sich bisher vom Leben hat treiben lassen: Partys mit den Freunden, Cocktails, bunte Pillen und seine Freundin Alina waren bisher sein einziger Lebensinhalt. Umso mehr ist er geschockt, als er aufgrund seiner Strafe in den Untergrund von Berlin gehen muß, um dort bei der medizinischen Versorgung der Obdachlosen zu helfen. Es ekelt ihn vor dem Dreck, der Armut und der Hoffnungslosigkeit, der er sich dort unten gegenübersieht. Das erste Mal wird ihm bewußt, daß das Leben auch anders aussehen kann. Leif und Kalkbrenners Tochter Jessy kennen sich übrigens aus der Schule, können sich aber nicht leiden. Der Kontrast zwischen dem Leben über der Erde und dem Leben in den Tunnel und Bunker ist dem Autor sehr gut gelungen, es ist jedes Mal wie der Eintritt in eine andere Welt. Spannend finde ich auch das Bonusmaterial des eBook, das von der Geschichte der Tunnel und Bunker unter Berlin handelt. Da mir der Thriller wieder sehr gut gefallen hat, bin ich nun gespannt auf die folgenden Fälle von Paul Kalkbrenner.

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  • Leserunde zu "Wut (Ein Paul-Kalkbrenner-Thriller)" von Martin Krist

    Wut
    MartinKrist

    MartinKrist

    Bevor im Oktober mein brandneuer Thriller DRECKSSPIEL im Ullstein Verlag erscheint, bringt der Verlag jetzt meinen 2007 veröffentlichten Thriller WUT als E-Book neu auf den Markt.  In diesem Zusammenhang ist der Wunsch einer Lovelybooks-Leserunde zu WUT an mich herangetragen worden. Gerne komme ich diesem Wunsch nach. Es ist meine erste Leserunde bei Lovelybooks. Umso gespannter bin ich auf das gemeinsame Diskussion mit Euch. Kommissar Paul Kalkbrenner hat die Schnauze voll. Von der Berliner Sommerhitze und von Idioten, die nicht gestehen wollen und ihn so daran hindern, auch nur einmal pünktlich zu einer Verabredung mit seiner Tochter Jessy zu kommen. Was die Laune seiner Noch-Ehefrau Ellen nicht verbessert. Als in der U-Bahnstation Potsdamer Platz die übel zugerichteten Leichen einer Prostituierten und ihres Zuhälters gefunden warden, glaubt Kalkbrenner an einen Mord im Milieu. Wenig später taucht ein toter Bauarbeiter auf, und der Fall scheint klar: Ein Zeuge wurde beseitigt. Erst ein weiterer U-Bahn-Mord zeigt, dass ein perverser Serienmörder umgeht. Ausgerechnet jetzt, da alle Welt wegen eines Umweltgipfels auf Berlin schaut. Mit Hilfe des jungen Leif, der bei Obdachlosen Sozialdienst leistet, kommt Kalkbrenner einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, das in den Tunneln und Bunkern unter der Stadt verborgen ist … "Wut ist starker Tobak und spannend bis zur letzten Seite." (FAZ) Der Ullstein Verlag stellt 15 Exemplare des E-Books zur Verfügung, die ich gern verlose. Selbstverständlich freue ich mich über jeden weiteren Leserundenteilnehmer.  Bewerben könnt Ihr Euch für die E-Book bis zum Sonntag, 4. August 2013. Am Montag, 5. August 2013, lose ich die Gewinner aus.

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    • 187
  • Untergrund

    Wut
    Selfesteem

    Selfesteem

    26. August 2013 um 09:06

    Im Buch wird Leif zu 60 Sozialstunden verurteilt, worduch er den Obdachlosen im Untergrund helfen soll. Als er nun alleine runter muss, wird er Zeuge eines Mordes und wird verfolgt. Gleichzeitig ermittelt Paul in diesem Mord. Positiv: Der Thriller spielt in einem anderen Gebiet, dem Untergrund. Es gibt Interessante Wendungen. Paul ist ein sehr Sympatischer Charakter, der sich wenig um seine Familie kümmert, am Ende , wenn es wichtig ist, dann aber doch da ist. Leif ist am Anfang nicht Sympatisch, verändert jedoch seinen Charakter wodurch man ihn dann doch mag. Obwohl man den Täter schon früh kennt wird man am Ende doch etwas Überrascht. Negativ: Man kennt sehr früh den Täter. Es kommen sehr viele Charaktere vor, worduch man am Anfang ein bisschen überfordert ist. Ich kann das Buch jedem Empfehlen, der auf nicht so blutige Thriller, eher Krimis steht. Außerdem jedem der Spannung mag:)

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  • Paul Kalkbrenner ermittelt

    Wut
    mama2009

    mama2009

    25. August 2013 um 20:37

    Inhalt: Die Welt schaut nach Berlin, Ausnahmezustand – der Umweltgipfel – es werden mehrere Staatsoberhäupter erwartet. Und dann werden zwei Tote an den U-Bahn-Schienen gefunden, zunächst deutet alles aufs Rotlichtmilieu hin, doch dann gibt es immer mehr Tote, die Gewalt ist enorm. Wer steckt dahinter? Leif, ein junger Mann, der wegen Drogen zu Sozialstunden verurteilt worden ist, leistet diese beim Obdachlosenverband ab. Dort wird er mit Menschen konfrontiert, die unter der Erde, in alten U-Bahnschächten von Berlin leben bzw. ihr Leben dahin fristen. Paul Kalkbrenner ist mit den Ermittlungen rund um die Mörde betraut, doch ihm werde Steine in den Weg gelegt. Doch dies soll es zum Inhalt gewesen sein. Fazit: Mit Wut gelingt es Martin Krist einen packenden Thriller rund um die Unterwelt von Berlin dem Leser vorzulegen. Mit Paul ruft Martin Krist einen sonderbaren Ermittler ins Leben, der die Aufklärung der Taten vor allem stellt, alles ist nachrangig, auch seine Familie. Er merkt erst, als es bereits zu spät ist, dass die eigene Familie daran zerbricht. Ab und zu lässt er den Leser an seinen Gedanken teilhaben, so dass man einige Entscheidungen nachvollziehen kann, in all seiner Sonderbarkeit. Wut besteht aus kurzen spannungsreichen Kapiteln, mit häufigen Szenewechseln. Als Leser ist man wie gefangen und kann das Buch kaum weglegen. Man verfolgt gerade einen Gedanken, ist gerade vor der Aufklärung und dann wieder Ortswechsel. Die Person Paul ist perfekt gebaut, so dass ich auf die weiteren Teil gespannt bin und bald verfolgen werde, wie es mit Paul weitergeht. Das Buch empfehle ich gerne weiter.

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  • gelungener erster Fall für Kalkbrenner

    Wut
    loewe

    loewe

    25. August 2013 um 16:15

    Mein Eindruck Dies ist der erste Fall für Kommissar Paul Kalkbrenner. Paul lebt für seinen Job, leider vergisst er auch seine Familie darüber. Dies hat zur Folge, dass die Scheidung von seiner Frau bald ansteht. Auch der Kontakt zu seiner Tochter Jessy gestaltet sich als schwierig, oft vergisst Kalkbrenner Termine, oder es kommt die Arbeit dazwischen. In meinen Augen ist Jessy zwar eigentlich alt genug um auch für die Situation des Vaters ein wenig Verständnis aufzubringen. Aber für enttäuschte Kinder ist solch eine Situation eben immer sehr schwierig. Und dies sind nur die privaten Sorgen, mit denen Kalkbrenner sich herumschlagen muss. Berlin steht Kopf. Der Umweltgipfel steht kurz bevor und im Berliner Untergrund geschehen einige mysteriöse Morde. Während Paul Kalkbrenner von seiner "Noch-Frau"  drangsaliert wird soll er mit seinem Team die Ermittlungen aufnehmen. Wir lernen Leif kennen, ein ehemaliger Mitschüler von Kalkbrenners Tochter Jessy. Er  wäre gerne mit seiner  Clique in den Urlaub gefahren, aber da er sich beim Drogenkauf für seine Freundin erwischen liess, muss er nun Sozialstunden ableisten.Diese Sozialstunden soll er in einer Sozialstation ableisten, die sich unter anderem um die Obdachlosen im Berliner Untergrund kümmert. Was Leif da bei seinem ersten Einsatz erlebt ist wirklich sehr erschütternd. Es scheint dass Leif nun an einem Punkt in seinem Leben angekommen ist, in dem sich seine Weichen neu stellen. Stück für Stück kristallisiert sich heraus, dass seine Freundin und sein Freund ein böses Spiel mit ihm treiben, und noch viel schlimmer, er tappt mitten in einen Mord und kann selber nur knapp dem Täter entkommen. Der Schreibstil ist so flüssig und die kurzen Kapitel mit den schnellen Szenenwechsel machen es dem Leser sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen. Die Protagonisten sind alle sehr tiefgründig ausgearbeitet worden. Paul Kalkbrenner wurde sehr gut eingeführt und ich erwarte in den kommenden Bänden um seine Person noch die eine oder andere Überraschung. Besonders fasziniert hat mich der Schauplatz der Morde. Der Berliner Untergrund, man vergisst ja schnell dass sich unter den Städten noch einiges mehr befindet.  Ein toller Thriller, der auch einen sozialkritischen Blick auf  unseren Umgang mit "Randgruppen" wirft. Auch wenn der Thriller bereits 2007 zum ersten mal ( unter dem Pseudonym Marcel Feige) erschienen ist, scheint er mir immer noch brandaktuell. Für mich steht fest, ich will mehr von Paul Kalkbrenner.

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  • Morde unter Berlin

    Wut
    sandy0815

    sandy0815

    24. August 2013 um 21:09

    Im Berliner Untergrund geschieht eine Serie von mysteriösen Morden, die Kriminalhauptkommisar Paul Kalkbrenner aufklären soll und das während in Berlin ein Umweltgipfel stattfindet. Außerdem quält er sich mit seiner Exfrau herum und versucht den Kontakt zu seiner Tochter zu behalten, was ihm sehr schwer fällt, das er sehr in seinem stressigen Beruf aufgeht. Zeitgleich soll Leif, ein ehemaliger Schulkamerad von Kalkbrenners Tochter, Sozialstunden in einer Obdachlosenunterkunft ableisten, die sich auch um die Obdachlosen im Untergrund kümmert. Durch den bildhaften Erzählstil fühlte ich mich teilweise selbst in den Untergrund gezogen und hatte das Gefühl die ganze Zeit dabei zu sein. Da die kurzen Kapitel immer wieder in den Handlungssträngen wechselten, viel es mir teilweise sehr schwer beim Lesen mal eine Pause einzulegen, da ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht und ich mir immer gedacht habe, komm ein Kapitel geht noch. Ich freue mich, dass es sich bei diesem Krimi um den Auftakt zu einer Serie mit Paul Kalkbrenner handelt. Als Besonderheit befindet sich am Ende des Ebooks außerdem exklusives Bonusmaterial über die Berliner Unterwelt, welches noch einmal sehr interessant ist.

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  • WUT*** einfach genial

    Wut
    Hutzelchen

    Hutzelchen

    24. August 2013 um 13:37

    Statt Urlaub zu machen, muss der Berliner Student Leif wegen eines Drogendelikts Sozialstunden leisten. In einer Einrichtung kümmert er sich um die Obdachlosen der Stadt. Zur gleichen Zeit sieht sich Paul Kalkbrenner, Kriminalhauptkommissar der Mordkommission im Dezernat Mitte, mit einer Serie von grausamen Morden konfrontiert. Alle Taten haben eines gemeinsam: Sämtliche Opfer wurden im Berliner Untergrund gefunden. Kalkbrenner ist sich schnell sicher, dass er es mit einem skrupellosen Serienkiller zu tun hat. Ausgerechnet jetzt, wo alle Welt wegen eines Umweltgipfels auf Berlin schaut. Mit Hilfe von Leif kommt Kalkbrenner einem Jahrzehnte alten Geheimnis im Untergrund Berlins auf die Spur – einem Geheimnis, das jetzt die ganze Stadt bedroht ... Der Thriller von Martin Krist hat mich sfort in den Bann gezogen. Schon die ersten Seiten waren spannend und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die Kapitel sind kurz und flüssig zu lesen. Die Kapitel enden immer so, dass man einfach weiter lesen muss. Der Ort, die Berliner Unterwelt, ist wie eine Vorgängerin schon sagte, genial! Alleine die Vorstellung, dass sich dort so etwas abspielen könnte, versetzt mir eine Gänsehaut. Man taucht vollkommen in die Geschichte ein und fühlt mit den einzelnen Personen mit, so bildhaft kann Martin Krist die Szenen beschreiben. Ich kann jedem Thriller-Fan das Buch "Wut" nur ans Herz legen. Meiner Meinung nach würde man sonst ein geniales Buch verpassen.

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  • Spannend bis zum Schluss

    Wut
    hexe2408

    hexe2408

    23. August 2013 um 21:45

    Für Paul Kalkbrenner ist seine Tätigkeit als Kriminalpolizist mehr als nur ein Job, es ist seine Berufung, die ihn selten in Ruhe lässt. Und da auch die Mörder nie zu schlafen scheinen, gelingt es ihm immer seltener, seine familiären Verpflichtungen einzuhalten. Der neue Fall stellt ihn jedoch nicht nur vor das Problem den Mörder zu finden, durch den bevorstehenden Umweltgipfel werden Kalkbrenner von allen Seiten Steine in den Weg gelegt, die seine Arbeit nahezu unmöglich machen. Die Jagd beginnt, denn schnell wird klar, ein Serienkiller treibt sein Unwesen und die bisherigen Opfer sollen nicht die letzten sein.   Paul Kalkbrenner hat es zu Beginn des Buches nicht unbedingt leicht Sympathiepunkte beim Leser zu sammeln. Ständig versetzt er seine Tochter, was nicht nur diese nervt und enttäuscht, auch seine Noch-Frau Ellen macht ihm deswegen immer wieder Vorwürfe. Dabei ist es gar nicht so, dass er seine Familie versetzen will, sein Job fordert einfach jede Sekunde seiner Aufmerksamkeit, besonders jetzt, da immer mysteriöse Fälle von Morden auftreten, zwischen denen sich bald ein interessanter Zusammenhang ergibt. Mir ist Kalkbrenner im Laufe der Geschichte sympathisch geworden, da man durch den Einblick in seine Gedankenwelt ein vielseitigeres Bild bekommt, als seine Umgebung. Er lebt für seine Arbeit und für den Schutz der nächsten möglichen Opfer, was man ihm auf keinen Fall als schlechte Eigenschaft anlasten sollte. Besonders schön war zu sehen, dass er sich durch die Vorfälle in der Stadt mehr Gedanken über sich und sein Leben macht. Auch der stärkste Polizist ist nicht unerschütterlich. Die anderen Charaktere im Buch haben zusammen mit Paul Kalkbrenner für eine sehr abwechslungsreiche Mischung gesorgt. Dabei waren zwar nicht alle nett und umgänglich, aber Bösewichte und Miesepeter gibt es ja überall und auch die machen eine Geschichte interessant, da man nie weiß, was sie als nächstes einfädeln.   Der Schreibstil von Martin Krist hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und man wird so richtig in den Bann der Handlung gezogen. Durch die kurzen Kapitel und die damit verbundenen schnellen Orts- und Szenenwechsel entsteht ein rasantes Tempo, in dem die Geschichte vorangetrieben wird. Jedoch hat man nie den Eindruck den Überblick zu verlieren, eher im Gegenteil. Durch die vielen unterschiedlichen Einblicke, erhält man einen sehr umfangreichen Blick auf die Zusammenhänge der Handlungsstränge. „Wut“ ist sehr spannend geschrieben, immer wieder gibt es Wendungen und Szenen, mit denen man nicht gerechnet hat und auch die Auflösung des Falles ist sehr gut gestaltet.   Mir hat „Wut“ sehr gut gefallen. Es zeigt verschiedene Seiten vom Leben in einer Großstadt, in der es ganz besonders starke Unterschiede gibt, gibt Einblicke in die Polizeiarbeit, beschäftigt sich mit Machtspielchen und Intrigen und den ganz alltäglichen Problemen, die jeder mit sich herumträgt und verliert dabei nie die Spannung.

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