Martin Kuchejda Winterlicht

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Inhaltsangabe zu „Winterlicht“ von Martin Kuchejda

Michael Kleinewetter ist zurück. Und diesmal hat er ein ganzes Dorf hinter sich. Einen Herbst und ein Frühjahr lang hatte der Serienmörder Michael Kleinewetter im Oberbergischen Land seinen Spaß mit seinem Lieblingskommissar Schneider. Der Killer entkam und rund um Gummersbach ging es wieder ruhiger zu. Aber der nächste Winter kommt bestimmt. und Michael Kleinewetter ist noch lange nicht am Ende seiner mörderischen Reise angelangt. Sie führt ihn, unter neuer Identität, zurück nach Kottdorf, dorthin, wo einst alles begann. Doch diesmal beschränkt sich Kleinewetter nicht auf das Töten allein: Er manipuliert, verführt, bedroht, bis sich das gesamt Dorf ihm anschließt - und sich von der Außenwelt abkoppelt. Als es nur noch die hier drinnen und die da draußen gibt, als die ersten Auswärtigen verschwinden und schreckliche Morde geschehen, beginnt Hauptkommissar Schneider zu ahnen, mit wem er es zu tun hat. Aber kann er dieses Duell gewinnen.? Im dritten Fall des Gummersbacher Hauptkommissars Schneider zieht Martin Kuchejda alle Register: Staubtrocken, dabei atemlos spannend und zugleich mit lakonischem Humor erzählt er seinen Landkrimi, der das Kleinstadtleben genauso auf die Schippe nimmt wie modernes Sektierertum. Eine brillante Geschichte voller Anspielungen auf den Oberberger Way of life, bei dem Wahrheit und Satire oft nur den Hauch eines Winterlichtes voneinander entfernt sind.

komisch und spannend zugleich

— Manu2106
Manu2106

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    Winterlicht
    Manu2106

    Manu2106

    28. April 2014 um 14:29

    Neben dem Klappentext, der mich schon ansprach, wurde ich aber vorallem durch diese Aussage sehr neugierig auf das Buch: (Auszug aus der Kurzbeschreibung): "Martin Kuchejda zieht alle Register: Staubtrocken, dabei atemlos spannend und zugleich mit lakonischem Humor erzählt er seinen Landkrimi, der das Kleinstadtleben genauso auf die Schippe nimmt wie modernes Sektierertum. Eine brillante Geschichte voller Anspielungen auf den Oberberger Way of life, bei dem Wahrheit und Satire oft nur den Hauch eines Winterlichtes voneinander entfernt sind." Meine Neugier wurde geweckt, ich habe es gelsen, und bin begeistert! Dies ist schon der dritte Fall vom Gummersbacher Hauptkommissar Schneider, dennoch kann man ihn lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Ich kenne die Vorgänger leider noch nicht, werde es aber nachholen. Ich habe mich sehr schnell und gut in die Geschichte eingefunden, sehr viel von dem was in den Vorgängern passierte, bekommen wir hier nicht zu lesen, nur das was wir wissen müssen. Zur Geschichte: Michael Kleinewetter ist zurück. Und diesmal hat er ein ganzes Dorf hinter sich ... Einen Herbst und ein Frühjahr lang hatte der Serienmörder Michael Kleinewetter im Oberbergischen Land seinen Spaß mit seinem Lieblingskommissar Schneider. Der Killer entkam und rund um Gummersbach ging es wieder ruhiger zu. Aber der nächste Winter kommt bestimmt ... und Michael Kleinewetter ist noch lange nicht am Ende seiner mörderischen Reise angelangt. Sie führt ihn, unter neuer Identität, zurück nach Kottdorf, dorthin, wo einst alles begann. Doch diesmal beschränkt sich Kleinewetter nicht auf das Töten allein: Er manipuliert, verführt, bedroht, bis sich das gesamt Dorf ihm anschließt - und sich von der Außenwelt abkoppelt. Als es nur noch die hier drinnen und die da draußen gibt, als die ersten Auswärtigen verschwinden und schreckliche Morde geschehen, beginnt Hauptkommissar Schneider zu ahnen, mit wem er es zu tun hat. Aber kann er dieses Duell gewinnen ...? Die Geschichte ist interessant, wie Kleinewetter die Dorfbewohner unter seine fittiche nimmt, alle nach und nach nach seiner Nase tanzen, keiner mehr eine eigene Meinung hat.... Hauptkommissar Schneider ist ein richtiger Filmfanatiker, eigentlich dreht sich bei ihm alles um Filme, stellenweise wurde seine "Liebe" recht nervig, weil schon wieder solch ein Filmausschnitt kam, aber das ist halt Schneider, also hab ich drüber hinweg gesehen :) ansonsten ist er recht sympathisch, wie auch sein Kollege Kattjer. Kleinewetter ist ein schräger Vogel, der gerne "Spiele spielt", sein liebster Spielkamerad ist Schneider. Auch wenn Kleinewetter der "Böse" in dieser Geschichte ist, mochte ihn auf einer Art und Weise, ich weiß nicht woran das lag, vielleicht an der Schreib- Erzählweise vom Autor, an dem Humor... keine Ahnung, ich hab komischerweise mit Kleinewetter mitgefiebert, der manipuliert und mordet, anstatt für Schneider, der all dies verhindern möchte... hab ich sonst nicht, die meisten Autoren lassen ihre "Bösen" meist unsympathisch erscheinen, sollte Martin Kuchejda es hier auch veruscht haben, ist bei mir nicht gelungen. Die Restlichen Protagonisten können wir uns auch alle sehr gut vorstellen, und haben klare Bilder vor Augen, diese haben wir auch bei den Schauplätzen, dem Kopfkino steht also nichts im Wege, einfach laufen lassen, das ist herrlich. Zum Schluss kommt es zum großen Showdown, wenn ich dran denk muss ich wieder lachen *gg* Ich konnte mir während des lesens nicht wirklich ausmalen wie das Buch endet, aber mit diesem Ende hab ich nicht gerechnet... Der Schreib- und Erzählstil ist einfach klasse, zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich recht recht schnell dran. Die Geschichte lässt sich flüssig, und recht zügig lesen, das Buch nur schwer wieder aus den Händen legen. Ich war während des lesens stellenweise doch etwas an Loriot erinnert, der Humor mit dem der Autor hier geschrieben hat, ist einfach herrlich. Und trotzdem fehlt es nicht an Spannung, die ist vorhanden, nicht wirklich von anfang an, sie baut sich langsam auf, aber dann ist sie durchweg vorhanden. Spannend und witzig zugleich. Eine richtige Kapiteleinteilung gibt es nicht, es gibt kleiner Abschnitte, wo wir aus verschiedenen Perspektiven lesen, das stört aber den Lesefluss nicht, das hebt die ganze Spannung. Wer Lust hat auf einen tollen Krimi, bei dem man auch Tränen lachen kann, der sollte diesen auf jedenfall lesen, ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden mit diesem Buch.

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