Guter Überblick zu archäologischen Funden in und um Deutschland. Eingeführte Fachbergriffe werden direkt erklärt und der Werdegang der Erkenntnisse wird aufbereitet. An manchen Stellen könnte früher kommen, was man heute denkt, was ein bestimmter Ort war. Die Karte im Anhang ist zwar nett, aber stehen dort mal die Fundstätten, mal Städte in der Nähe. Auch scheinen hier nicht alle im Buch besprochenen Orte vorzukommen. Schön wäre auch ein Register mit Orten, nach denen man suchen könnte.
Insgesamt aber trotzdem viele interessante Einblicke durch die verschiedenen Jahrtausende und ihre Kulture.
Martin Kuckenburg
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Martin Kuckenburg
Die Kelten
Kultstätten und Opferplätze in Deutschland
Das Zeitalter der Keltenfürsten
Die Kelten in Mitteleuropa
Die Welt der Kelten
Eine Welt aus Zeichen
Der Neandertaler
Die Kelten
Neue Rezensionen zu Martin Kuckenburg
Dieses gut aufbereitete und auch für den Laien verständliche Sachbuch zeigt auf, dass es die Kelten nicht nur in Deutschland gab, sondern dass sie sich in ganz Mitteleuropa verbreitet hatten und umfangreiche Handelsbeziehungen und kulturelle Verbindungen unterhielten, bis die Germanen und die Römer kamen. Die Zeit der Kelten - ein wichtiger Teil der europäischen Geschichte. Lesenswert!
In einem reich illustrierten sehr repräsentativen Band aus dem Theiss Verlag beschreibt der Wissenschaftsjournalist Martin Kuckenburg die Geschichte der Schrift. Er hat das Buch sowohl regional als auch chronologisch-strukturell aufgebaut und beschreibt „eine Welt aus Zeichen“ in drei Hauptkapiteln:
• Bild und Keil – die frühen Schriftkulturen des Alten Orients
• Orakelknochen und Maya-Glyphen – Schriftsysteme in anderen Weltteilen
• Vom Mittelmeer um die Welt – Entstehung und Siegeszug des Alphabets
Beeindruckende Bilder, Zeichnungen und immer wieder im Text herausgehobene wichtige Zitate lockern ein lehrreiches und ungemein verständliches Buch auf, in dem mir jedenfalls deutlich wurde, wie eminent wichtig die Schrift und auch ihre Weiterentwicklung für die Kultur und das Denken der Menschen war und ist und auch in Zukunft sein wird.
In seinem Ausblick am Ende des Buches zur Zukunft der Schrift bezeichnet er die modernen, oft erst im Computerzeitalter entstandenen Auflockerungen der Schrift und Verstöße gegen die herkömmlichen Schreibregeln als eine Bereicherung. Bildsymbole und Ideogramme seien wie in den frühen Schriften keine Notbehelfe. Vielmehr: „Zumindest im Bereich der Computerschrift und der informellen Kommunikation werden sie derzeit auch bei uns ein Stück wiederbelebt, und weit davon entfernt, der Schriftkultur zu schaden, wird diese Entwicklung im Gegenteil sogar zu ihrer Zukunftsfähigkeit und lebendigen Fortdauer in einer immer stärker visuell geprägten Welt beitragen.“
Etwas, woran sich der Rezensent, der sich damit schwer tut, noch gewöhnen muss. Aber niemand muss ja diese neuen Elemente benutzen. Er wird auch so verstanden. Wichtig ist nur, dass man irgendwann die Texte seiner Kinder und Enkel noch verstehen kann.
Gespräche aus der Community
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
15 Bibliotheken











