Martin Lassberg Steinroller

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Inhaltsangabe zu „Steinroller“ von Martin Lassberg

Ein ziemlich platt gedrückter Mensch liegt im Gras. Zertreten von einem Mammut? Sieht nicht so aus. Ermordet? Schon eher. Der erste Fall für den jungen Kommissar Steinroller hat es in sich. Zum Glück hat ihn irgendein Darwinistischer Zufall mit ziemlich viel Grips ausgestattet. In einer Welt, in der Konflikte immer noch mit der Keule ausgetragen werden, eher ein Problem. Aber nützlich, wenn man eine Frau liebt, die Intelligenz erotisch findet. Und wenn man herausfinden will, wer den eigenen Stamm bedroht. Auf der Jagd nach dem Täter macht Kommissar Steinroller seinem Namen alle Ehre und vollbringt nebenbei eine historische Tat: die Aufklärung des ersten Mordfalls der Menschheitsgeschichte.

Kurzweilig, mit einer Prise Humor hier und da :-)

— gorgophol

Genial, humorvoll, empfehlenswert!

— becauseitsme

Witzige Steinzeitunterhaltung

— Tanzmaus

Grenzgenial! Bitte mehr davon...

— Miamou

Einfach zum schmunzeln und herrlich anders, mal eine ganz neue Art von Krimi

— sandy_201

Ein absolut unterhaltsamer Steinzeit-Spaß, bei dem man nur so durch die Seiten fliegt!

— Kathycaughtfire

Endlich mal wieder ein Buch, das mich überrascht hat!

— Cocolinchen

Selten so gelacht - ein wunderbarer Krimi

— Bellis-Perennis

Witziger Krimi aus der Steinstein. Mal was ganz anderes.

— ChattysBuecherblog

Ein sehr witziges und unterhaltsames Buch!

— Nusseis

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    Steinroller

    sandina77

    06. June 2017 um 15:08

    „Wenn ein nackter, toter Jäger den man im Sumpfgras findet, ganz fürchterlich zerquetscht aussieht, ist meistens nur ein wütendes Mammut über ihn hinweggetrampelt.“Titel und erster Satz deuten darauf hin – das ist kein gewöhnlicher Krimi. Es gibt keine moderne Forensik, keine Fallanalytiker, die ein Täterprofil erstellen, wie man es aus der aktuellen Literatur kennt und erwartet. Nein, hier ist der Kommissar – Moment, eigentlich ja ein „Besserwisser“, aber da diese Bezeichnung nicht sehr klangvoll ist und die „eindrucksvolle Kombination von zwei doppelten Konsonanten“ (S. 11), wie sie in „Kommissar“ vorkommt, mehr Eindruck macht – ein junger Höhlenmaler namens Steinroller aus der Altsteinzeit. Er findet einen plattgedrückten Stammesgenossen im Gras, und da sein Vater der Sippenchef ist, wird er kurzerhand von diesem aufgefordert, den Todesfall aufzuklären. Selbstverständlich bekommt Steinroller auch einen Assistenten an die Seite gestellt, einen Flussfischer namens Otterfang, der sich durch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Spurenleser, Geräuschelauscher sowie durch seine Geschmacksnerven in der ganzen Sippe einen Namen machte. Zusammen mit Weichhaar, Steinrollers frisch angetrauter Frau (ihres Zeichens Erfinderin mit Ideen für praktische Werkzeuge), machen sie sich auf, den wohl ersten Mordfall in der Geschichte der Menschheit aufzuklären. Steinroller ist der bisher ungewöhnlichste Krimi, den ich gelesen habe. Die Ermittlungsmethoden unterscheiden sich im Wesentlichen gar nicht so sehr von den heutigen, nur sind sie an die damaligen Bedingungen angepasst. Otterfang kommt da eine Schlüsselrolle zu, er ist quasi ein forensisches Labor auf zwei Beinen. Die Situationsbeschreibungen und –erklärungen sind einfach gehalten und auf den Punkt gebracht, und entwickeln gerade aus diesem Grund eine Komik, die einen laut loslachen lässt. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, es liest sich leicht und flüssig, ist unterhaltsam und die Parallelen zur heutigen Zeit machen bewusst, dass sich die modernen Menschen und ihre Motive im Prinzip gar nicht so sehr von denen aus der Altsteinzeit unterscheiden...

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  • Der erste Krimi der Menschheit

    Steinroller

    Tanzmaus

    26. September 2016 um 10:31

    Steinroller ist völlig perplex. Irgendwie sieht Taamus so merkwürdig aus. So flach, irgendwie platt. Aber ein Mammut? Nein, das kann dafür nicht verantwortlich gewesen sein. Zudem ist kaum noch Blut im Leichnam und wo sollte das hin? Steinroller ist so durcheinander, dass er mit seinem Vater darüber spricht. Kann es ein Mord gewesen sein? Steinrollers Vater möchte das Ganze so schnell wie möglich erledigt wissen, daher beschließt er gleich mehrere Dinge. Zum einen bekommt Steinroller eine Frau, zum anderen einen Titel und damit dann auch den Auftrag, den ersten Mordfall der Menschheitsgeschichte zu lösen. Mit Feuereifer macht sich Steinroller an die Arbeit und ist dabei froh, dass seine Frau auch etwas aus der Art geschlagen ist und deutlich mehr Grips hat, als die anderen Frauen. Mich hat gleich Beginn das Cover angesprochen und ich war überrascht, als sich die Geschichte als witzig, aber auch geistreich und spannend erwies. Steinroller und Weichhaar (seine Frau) ermitteln n der Steinzeit, unterstützt von Otterfang, der den beiden als Assistent dient. Der Leser blickt zum einen auf ein Steinzeitleben, wird aber zeitgleich mit einer witzigen Geschichte unterhalten. Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz, denn immerhin muss das Trio zwei Morde aufklären und das mit steinzeitlichen Methoden, was gewiss nicht ganz einfach ist. Fazit: Ein unterhaltsamer Roman, der wohl der ungewöhnlichste Krimi sein dürfte, den ich in der letzten Zeit gelesen habe.

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  • Vor Ur -, Ur -, Ur -, Ur -, Ur -, Ur -, Urzeiten....

    Steinroller

    Miamou

    19. September 2016 um 10:02

    Die Steinzeit ist ja eine Zeit, über die wir relativ wenig wissen, aber was wir jetzt wissen: auch dort gab es schon Mord und Totschlag der übelsten Sorte. Und einen Kommissar, der seinen ersten Fall zu lösen hat… Steinroller findet seinen Vetter plattgewalzt am Flussufer. Ermordet! Durch Vorsehung ist er mit besonderen Grips ausgestattet, weswegen sein Vater Felsschmetterer ihn zu der großen Aufgabe auserwählt, diesen Fall zu lösen. Steinroller zur Seite stehen sein Assistent Otterschlag und seine frischangetraute Frau Weichhaar. Die Ermittlungen der drei führen sie bis zu dem Stamm der Tuerits und zu den vom Aussterben bedrohten Neandertalern. Mit viel Geschick löst Steinroller den ersten Fall der Menschheitsgeschichte. Schon der Klapptext zu dem Buch hat mich gleich eingenommen, weswegen es bei meinem letzten Buchkauf unbedingt mit mir mitkommen musste. Und was soll ich sagen...ich wurde nicht enttäuscht und dieses Buch war jeden Cent wert. Schon alleine die Idee eine Kriminalgeschichte in die Steinzeit zu setzen ist einfach grenzgenial und etwas Neues und Anderes. Dabei nimmt der Autor diese Zeit sehr auf die Schippe, macht sie zu seiner eigenen und lässt den Leser auf tolle Weise daran teilhaben. Nicht eine Sekunde hätte man die Handlung auch in eine andere Zeit setzen können, was sicher auch an der teilweise sehr archaischen Ausdrucksweise lag. So bekamen die Frauen in Lassbergs Steinzeit keine Babies, sondern „Junge“, sie wurden aufgrund ihrer langen Achselhaare bewundert (je mehr umso besser) hatten aber trotzdem auch schon diese klassischen weiblichen Klischees (sie tratschen viel und stehen auf die neuesten Handtaschenmoden). Die Männer waren alle groß und stark und natürlich auch behaart bis zum geht nicht mehr. In jeder Situation, wirklich jeder Situation, wussten sie ihren Mann zu stehen. Gleichzeitig findet man aber auch Themen, die die Menschheit scheinbar von jeher beschäftigt haben, wie Ehe, Verhütung, Homosexualität, Drogenmissbrauch, Haustiere, Erfindungen und die „böse“ Schwiegermutter. Die Figuren selbst mochte ich gleich auf Anhieb. Steinroller ist seiner Zeit eigentlich in vielen Dingen voraus. Er ist Künstler, deswegen einer der sensiblen Sorte und auch sonst sehr abgeklärt. In seinem Haus herrschen nicht, die für die Zeit üblichen, patriarchalischen Werte (auch, wenn er das gerne hätte ;-)). Er liebt seine Frau Weichhaar und lässt ihr deswegen auch so einiges durchgehen. Sie nutzt das aber nicht aus, womit die beiden eine sehr harmonische „Ehe“ führen. Auch Otterschlag war ein Unikat. Als Assistent hat er es nicht immer leicht und er muss oft Sachen schlucken (im wahrsten Sinne des Wortes), die ihm nicht unbedingt schmeckten. Und doch hilft gerade seine unnachahmliche Art sehr mit, den Fall zu lösen. Der Fall an sich, zieht sich wie ein Roter Faden durch die Handlung und wirkt daher an manchen Stellen vielleicht ein wenig konstruiert, was aber gar nichts macht, weil unser Ermittlertrio sonst gar nicht in seinen Nachforschungen weiterkommen würde. Zum Schluss wird der Schuft und Verräter gestellt und erhält seinen dramatischen Auftritt, inklusive Abstrafung. Ich hatte einen Heidenspaß mit dem Buch und hoffe auf weitere Fälle von Kommissar Steinroller und seinem Team. Eine Wochenendlektüre, die auch an einem verregneten Tag mal einen Sonnenschein aufs Gesicht zaubert.

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  • Unterhaltsam

    Steinroller

    Jisbon

    14. September 2016 um 23:01

    "Wenn ein nackter toter Jäger, den man im Sumpfgras findet, ganz fürchterlich zerquetscht aussieht, ist meistens nur ein wütendes Mammut über ihn hinweggetrampelt." // Seite 7 "Steinroller" ist ein sehr unterhaltsamer Krimi. Es geht um den titelgebenden Höhlenmaler Steinroller, der eines Tages auf eine Leiche stößt, die scheinbar heimtückisch ermordet wurde. Niemand bekennt sich zur Tat und es war auch keine gewöhnliche Auseinandersetzung zwischen Angehörigen der Sippe. Zudem gibt es noch einige Umstände, die den Protagonisten stutzig machen... und deshalb beauftragt ihn sein Vater, der Älteste, damit, den Mord aufzuklären. Steinroller ernennt sich kurzerhand zum ersten Kommissar der Menschheit und beginnt, mit Hilfe seiner neuen Frau und seines Assistenten mit der Spurensuche. Die Ermittlungen selbst sind dabei ganz interessant dargestellt, aber dadurch, dass die Geschichte in der Steinzeit spielt, sind die Methoden und die Technik natürlich eingeschränkt. Dem Autor sind hierbei aber kreative Wege eingefallen, um moderne Errungenschaften oder ein passendes Äquivalent in die Geschichte einzuarbeiten. So ist der Assistent des Kommissars nicht nur ein begabter Spurenleser, sondern aufgrund seines großartigen Geschmackssinnes auch eine Art Forensik-Team und Weichhaar, Steinrollers Frau, erfindet einige sehr nützliche Utensilien, beispielsweise die Pinzette. Gepaart mit Steinrollers hohem Intellekt gelingt es den dreien recht gut, dem Mörder auf die Schliche zu kommen; obwohl die Geschichte sehr humorvoll ist und mich auch mehrfach zum Lachen gebracht hat, fand ich den Fall doch interessant und stellenweise durchaus spannend, gerade, weil der Täter aus der unmittelbaren Nähe der Charaktere kommen muss. Ich kann nicht beurteilen, ob der Autor die Steinzeit vollkommen authentisch dargestellt hat, da ich mich mit dieser Zeit nicht wirklich auskenne, aber für mich war sie überzeugend. Stellenweise kam sie mir überzeichnet vor und einiges ist definitiv anachronistisch, beispielsweise das Spiel 'Jäger ärgere dich nicht', aber all das hat gut zum Buch und zum humorvollen Unterton der Geschichte gepasst und ich fand die Darstellung der Kulisse und des Leben der Steinzeitmenschen glaubwürdig. Auf jeden Fall macht das Buch neugierig auf ein wenig Recherche über die genauen Lebensumstände der damaligen Zeit. Die Charaktere selbst sind ganz gut ausgearbeitet, obwohl auch sie ein wenig überspitzt und auch klischeehaft dargestellt sind. Steinroller und sein kleines Team sind dabei ziemlich sympathisch und mir hat gefallen, dass sie sich bei der Ermittlungsarbeit ergänzt haben und dass sie alle drei für die Aufklärung des Falles nötig waren. FAZIT "Steinroller" ist ein Krimi, der sehr gut unterhält und bei dem die Mischung aus Krimi und Humor auf jeden Fall gelungen ist. Die Figuren sind zwar alle ein wenig überzeichnet , aber das unterstreicht den humorvollen Charakter der Geschichte noch und ich bin schon gespannt, ob der Steinzeitkommissar weitere Fälle lösen wird - auch wenn die Sippe wohl bald aussterben wird, wenn dort weiter lustig gemordet wird... _________________ Herzlichen Dank an den Piper Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779

    Floh

    11. July 2016 um 05:09
    Bellis-Perennis schreibt Ob's wirklich zählt weiß ich jetzt nicht. Ich habe es einfach probiert. Dein Tipp war einfach genial!

    Lach* Das freut mich! Dann füge ich den Steinroller auch einfach mit ein!

  • Endlich mal wieder ein Buch, das mich überrascht hat!

    Steinroller

    Cocolinchen

    07. July 2016 um 21:07

    Worum geht's?Eigentlich lebt es sich für den jungen Höhlenmaler Steinroller in seinem Dorf ziemlich entspannt. Bis er eines Tages eine grauenhafte Entdeckung machen muss. Denn er ist es, der die Überreste des Jägers Taanu findet. Die Leiche sieht aus, als hätte ein Mammut den Armen zertreten. Doch da keinerlei weitere Spuren eines solchen Exemplares am Tatort zu sehen sind, wird Steinroller bald klar, dass Taanu sehr wahrscheinlich ermordet worden ist. Und so wird der Höhlenmaler von seinem Vater und Anführer der Sippe zum Kommissar ernannt. Er soll den Täter finden. Dafür bekommt Steinroller sogar einen Assistenten - den Hünen Otterfang. Doch bevor er das Dorf für seine Ermittlungen verlassen darf, muss er noch die junge Weichhaar zur Frau nehmen. Für den Höhlenzeichner kein Problem. Zusammen mit Otterfang machen er und seine Frau sich auf den Weg und versuchen den ersten Mordfall der Menschheitsgeschichte aufzuklären.Meine Meinung:Ganz genau, dieses Buch spielt in der Steinzeit. Mein erster Gedanke war ehrlich gesagt, "Och nee!". Doch nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte um den jungen Steinzeitkommissar dann doch um den Finger gewickelt. Ich wurde neugierig und wollte unbedingt wissen, wie funktioniert CSI Steinzeit!Und meiner Meinung nach funktioniert es wunderbar! Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, Steinroller, seinen Assistenten und Weichhaar bei den Ermittlungen zu begleiten. Ich würde sogar nochmal einen Steinzeit-Krimi lesen, so viel steht fest!Doch wie bin ich eigentlich auf dieses Buch gekommen? Es war das Cover. Das Mammut hat mich  magisch angezogen. Es schaut so herrlich desinteressiert vor sich hin. Das musste einfach wiederum mein Interesse wecken. ;-) Auch farblich sprach mich der Einband gleich an. Und dann diese kleine Zeichnung mit den Mammuts auf der Jagd nach den Jägern. :-)Und die Bezeichnung "Steinzeit-Kommissar" machte mich auch gleich neugierig. Tja, so wurde mein Interesse geweckt und das Buch fand zu mir. Und ich bereue es definitiv nicht!!!Das Ganze hat eine gewisse Komik, was an den Beschreibungen, aber auch an den Dialogen liegt. Es ist wirklich mal was ganz anderes und hat mich total überrascht. Der Fall an sich ist zwar nicht der "Knaller", aber spannend. Die Ermittlungsarbeiten waren da zum Teil noch viel interessanter. ;-) Mal eben Daten mit dem Computer abgleichen ist ja noch nicht möglich. ;-) Und viele andere hilfreiche Instrumente fehlen einfach. Es ist schon mal was anderes zu erleben, wie sich die drei bei ihren Nachforschungen behelfen müssen. Aber man sieht, manches geht mit einfacheren Mitteln, als man denkt. Außerdem fand ich es sehr lustig, wie bestimmte Details mit einem gewissen Augenzwinkern eingefügt worden sind. Zum Beispiel entpuppt sich Weichhaar als Erfinderin der Pinzette und braucht sie genauso wie wir Frauen heute zum Zupfen ihrer Augenbrauen. ;-)Die Charaktere haben mir sowieso gut gefallen. Vor allem eben Steinroller und seine Frau. Steinroller passt nicht so ganz in die rohe Zeit, denn er hat deutlich mehr Köpfchen als all die anderen. Anstatt wie ein "richtiger Mann" als Jäger zu arbeiten, wie alle von ihm erwarten, will er als Künstler tätig werden. Dann kommt seine große Chance und er steigt zum Kommissar auf. Und was für ein Tag, er bekommt sogar noch eine Ehefrau! ;-) Er ist ein ruhiger und besonnener Mensch, der clever kombiniert. Seinen Gedankengängen zu folgen war oftmals sehr amüsant.Weichhaar ist eine Frau durch und durch. Sie hat nicht nur auffällig schöne Kopf- und Achselbehaarung, sondern auch einen Handtaschenfimmel. ;-) Auch Weichhaar ist intelligent und passt daher perfekt zu Steinroller. Ihre manchmal auch für Steinroller unkonventionellen Ideen bringen das Ermittlerteam aber oft weiter. Mir war sie sympathisch. Eine praktisch veranlagte Frau, die weiß, was sie will und Köpfchen hat.Ihr merkt sicher, mich hat die Steinzeit voll erwischt! ;-) Natürlich ist das Ganze irgendwie auch gewöhnungsbedürftig, aber ich finde, darauf sollte man sich ruhig mal einlassen. Es lohnt sich auf jeden Fall! Bitte weitere Abenteuer aus der Steinzeit!!!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    01. July 2016 um 18:57
  • unterhaltsam und kurzweilig

    Steinroller

    fuxli

    27. June 2016 um 16:48

    Ich war ja ein bisschen skeptisch. Muss jetzt auch noch Fred Feuerstein unter die Detektive gehen? Aber da tat ich dem Autor furchtbar Unrecht. Denn statt an die Familie Feuerstein erinnerte mich der Roman in Sachen Witz und Niveau eher an Asterix und Obelix: Humorvoll und manchmal auch ein wenig nachdenklich und philosophisch. Natürlich kann niemand wissen, wie das Leben damals wirklich war. Dafür gibt es einfach zu wenige Quellen. Und so ist es sicherlich eine gute Idee, gar nicht erst zu versuchen, dieses Leben realistisch nachzubauen. Dabei müsste man letztlich ganz sicher scheitern. Stattdessen geht es der Autor frech und schnurrig an, erfindet mal eben einen schwulen Modedesigner mit einem Schweinchen als Haustier, der von der Sippe eher belächelt wird, eine Ehefrau, die Handtaschen über alles liebt und eine Vegetarierin. Es gibt Probleme mit Drogenabhängigen, Empfängnisverhütung und penetranten Schwiegermüttern. Außerdem wird man Zeuge, wie mal eben der Schlitten erfunden wird, das Taschenmesser oder auch das Spiel „Jäger ärgere dich nicht“. Martin Lassberg schöpft aus dem Vollen, wie man es nur bei einem Erstroman zu einem neuen Thema tun kann. Und er macht es großartig.  Daneben vergisst er aber auch nicht, dass das Leben damals oft grausam war und der Verlust eines Menschenlebens einen ganz anderen Stellenwert hatte, als heutzutage. Der zu klärende Mord wirkt mehr als roten Faden, der sich durch die Handlung zieht, denn als Hauptanliegen. Trotzdem ist er spannend, komplett mit falschen Fährten und Nebensträngen und letztlich glaubhaft gelöst. Alles in allem ist „Steinroller“ ein so unterhaltsamer wie kurzweiliger Roman. Mal sehen, ob da noch mehr kommt.

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  • Der erste Ermittler der Weltgeschichte

    Steinroller

    Archer

    24. June 2016 um 11:22

    Tote hat Steinroller schon viele gesehen. Doch so plattgewalzt wie seinen Vetter noch keinen. Was ist da geschehen? Ist er von einem Mammut zertrampelt worden? Eher nicht, erkennt er, denn Mammute können nicht fliegen und würden von daher Spuren hinterlassen. Es war also Mord. Was tun? Da Sherlock Holmes erst in etwa 30.000 Jahren geboren wird, bleibt dem jungen Urmenschen mit dem großen Gehirn wohl nichts anderes übrig, als den Fall selbst zu klären. Zum Glück ist sein Vater der Anführer der Urmenschensippe, so dass er ihn zum Kommissar (das Wort hat Steinroller natürlich selbst erfunden, weil es so wichtig klingt) ernennt und ihm außerdem gleich eine Frau und einen Assistenten an die Seite stellt. So ausgerüstet macht sich Steinroller daran, einem Mörder das Handwerk zu legen. Nebenbei macht seine Frau einige dramatische, lebenserhaltende Erfindungen und Steinroller lernt äußerst geschäftstüchtige Nachbarn kennen ...Das ist ja mal eine außergewöhnliche Idee. Ermittler kennen wir ja schon zu allen Zeiten, seien es viktorianische oder mittelalterliche oder sogar welche im Alten Rom. Aber Steinroller ist sicherlich mit Fug und Recht der Erste seiner Zunft. Lassberg hat einen locker-leichten Ton angeschlagen, er berichtet mit einem Augenzwinkern von einer Zeit, in der eigentlich keiner was zu lachen hatte. Dabei nimmt er durchaus Bezug zur heutigen Zeit und man kann problemlos vieles wiedererkennen, das uns heute vertraut ist. Ob das Amtsmissbrauch ist oder Habgier, Steuerabgaben, Geschäftstüchtigkeit, Erfindergeist, es ist alles dabei. Amüsant sind dabei typische Stereotypen wie der Handtaschenfimmel von Frauen oder alternde Sexprotze, die noch immer versuchen, alles flachzulegen, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Und als Erkenntnis konnte man dann schon in der Urzeit mitnehmen: Drogen zerstören die Gesundheit!

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  • Ein Besuch in der Steinzeit ...

    Steinroller

    Bellis-Perennis

    16. June 2016 um 09:27

    Selten habe ich über einen Krimi so gelacht, wie über diesen. Autor Martin Lassberg entführt seine Leser in die Steinzeit. Die Neandertaler sind noch nicht ganz ausgestorben, doch auf dem besten Weg dorthin.Eine etwas höher entwickelte Spezies lebt in der Nähe und blickt herablassend auf die Nachbarn.Dann wird ein Mitglied dieser Sippe, Taamu, tot aufgefunden. An sich nichts besonders, ist doch der Tod allgegenwärtig. Doch diese Leiche ist platt – im wahrsten Sinn des Wortes.Steinroller, Sohn des Sippenoberhauptes Felsschmetterer, macht sich seine eigenen Gedanken. Dass die wertvollen Feuersteine und ein Amulett fehlen, lässt ihn seinen Vater aufscheuchen.Steinroller wird als Kommissar eingesetzt. Ihm zur Seite stehen Assistent Otterfang und Weichhaar. Auf Weichhaar hat Steinroller ohnehin schon längst ein Auge geworfen. Allerdings ist er kein allzu geschickter Jäger sondern malt lieber Jagdszenen in Felshöhlen. Ohne aber zu jagen, kann er keine Familie gründen und erhalten.Doch was ist das Motiv Taamu zu töten? Dann wird noch eine zweite Leiche gefunden. Das wackere Trio erlebt interessante Abenteuer bis es ihnen gelingt den Mörder zu fassen.Erzählstil/Spannung:Der witzige Erzählstil punktet vor allem durch die gute Charakterisierung der Figuren. Die ausgewählten Namen passen sehr gut zu den Personen. Speerschleuderer, Rehauge, Otterfang usw. – einfach genial.Der Krimi hat neben den humoristischen Gepräge natürlich auch Spannendes zu bieten.Korruption und Machtgier sowie der Hang zu Verbotenem ist schon in der Steinzeit bekannt. Und dass sich ein Sippenoberhaupt über die von ihm aufgestellten Regeln hinwegsetzt, ist auch keine Erfindung der Neuzeit.Charaktere:Herrlich sind die erfundenen Charaktere: Weichhaar entstammt einer erfinderische Sippe, hat ein Faible für Handtaschen und badet gerne.Otterfang liebt Fische und Flusskrebse und hat eine geniale Gabe: er kann an Hand einer Geschmacksprobe erkennen wessen Blut er vor sich hat oder aus welches Gegend ein Gegenstand oder Tier stammt.Steinroller löst seine Probleme lieber mit Verstand als mit roher Gewalt.Witzig ist auch Modedesigner Pilu gestaltet.Fazit:Ein wirklich witziger Ausflug in die Zeit Fred Feuersteins und eine 5-Sterne Lesempfehlung.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    ChattysBuecherblog

    06. June 2016 um 14:32
  • Mein Leseeindruck

    Steinroller

    ChattysBuecherblog

    06. June 2016 um 14:17

    Selten habe ich bei einem Krimi so gelacht. Stellen wir uns vor, wir reisen zurück. Nein nicht 10 Jahre oder 100 Jahre. Nein, wir reisen in die Steinzeit. Dort treffen wir auf den Höhlenmaler Kamu, auch Steinroller genannt. Steinroller lebt inmitten seines Gemeinschaft, halt sich aber etwas traurig darüber, dass seiner Kunst niemand wirklich Beachtung schenkt. Da kommt es gerade recht, dass er eines Tages einen Toten findet. Schnell wird klar, dass hier ein Mord geschehen war. Die Leiche war zudem noch sein älterer Vetter, Taamu, der beste Höhlenbärjäger der Sippe. Steinroller bittet seinen Vater, den Tod aufklären zu dürfen. Sein Vater erklärt ihn somit zum Besserwisser, vor dem alle anderen der Sippe großen Respekt haben sollte. Eine Frau soll ihn noch unterstützen. Auch hier ist schnell die geeignete Partnerin gefunden: die schöne Weichhaar. Schon lange findet Steinroller die Frau attraktiv und ist sehr glücklich, nicht nur eine schöne, sondern auch überaus schlaue Partnerin an seiner Seite zu haben. Eine Partnerin, nicht nur bei den Ermittlungen, sondern auch sonst im Leben. (Hier ist dann von Wolfssprung die Rede, den ich jedoch nicht näher ausführen möchte 😃)  Als zweiter Mann soll ihn Otterfang unterstützen, der ein gutes Herz und die besten Augen hatte. Somit nehmen die Ermittlungen ihren Lauf.   Ich kann mit absoluter Gewissheit sagen, dass ich bislang noch keinen Krimi gelesen habe, der in der Steinzeit spielt. Auf witzige Weise entführt der Autor seine Leser in eine längst vergessene Zeit. Der Wortwitz, die Bedeutung heutiger Begriffe zu Zeiten der Neandertaler einzuflechten, ist wirklich eine grandiose Idee. Aber wie man am Ende des Buches lesen kann, beschäftigt sich der Autor sehr mit der Steinzeit.   Gefallen haben mir die Personenbeschreibungen. Hauptsächlich Weichhaar, die doch sehr moderne Züge zeigt. Ich erinnere hier nur an den Handtaschentick. Oder auch die Pinzette aus dünnen Vogelknochen, um ihre Augenbrauen zu zupfen.😃 Ihre moderne Art lockert die Geschichte oftmals richtig auf.   Auch die Beschreibungen der Umgebung, der Tiere etc. haben mir sehr gut gefallen.     - Fazit -    Wer Krimis mag, die nicht 08/15 sind und gerne auch mal mit einem Lächeln liest, ist bei diesem Buch sehr gut aufgehoben. Ich hoffe sehr, dass der Autor noch genügend Material für eine Fortsetzung hat. Ich werde dieses Buch meinen Krimi-Freunden ans Herz legen. Vielen Dank für die sehr gute Unterhaltung.

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  • Der Steinzeit- Kommissar

    Steinroller

    AdrienneAva

    Das Buch:Im Dorf der Altsteinzeit- Jäger macht Steinroller, der begabte junge Höhlenmaler, eine unerfreuliche Entdeckung. Der von allen bewunderte Höhlenbär- Bezwinger Taanu ist brutal ermordet worden. Von seinem Vater Felsschmetterer, dem ruppigen Stammesältesten, erhält Steinroller den Auftrag, den Mörder zu finden. Vorher muss er allerdings noch Weichhaar zur Frau nehmen, damit auch er endlich alles tut, um das Aussterben der Sippe zu verhindern.Das Cover und die Idee der Geschichte haben mich sofort angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Ausgefallen und witzig beschreibt Martin Lassberg den ersten Mordfall in der Menschheitsgeschichte. Viele lustige, kleine Sprichwörter (welche in die Steinzeit übersetzt wurden) würzen dieses Werk und haben mir manch einen Schmunzler eingebracht:Seite 229:Einige Details ließ er jedoch aus, ein guter Spieler hatte immer ein paar Kiesel in Reserve.Die Figuren sind liebevoll beschrieben und wecken viel Sympathie. Das Trio um Steinroller versucht den Fall auf, für Steinzeitmenschen, unkonventionelle Art zu lösen und erfindet nebenbei die Kriminaltechnik :) Ein Buch für zwischendurch, das sich selbst nicht zu ernst nimmt. Eine wirklich witzige Geschichte die ich jedem empfehlen kann, der auch gerne mal einen witzigen Krimi liest. 

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    Floh

    28. May 2016 um 04:43
    AdrienneAva schreibt Ein Buch für zwischendurch, das sich selbst nicht zu ernst nimmt. Eine wirklich witzige Geschichte die ich jedem empfehlen kann, der auch gerne mal einen witzigen Krimi liest. 

    Absolut! Ich kann dir da wirklich zustimmen. Ich habe Kieselsteine gelacht. Das Buch ist so abgefahren und anders, und eigentlich braucht es kein (Steinzeit-)Mensch.

  • Hat was von Fred Feuerstein, Monty Python und Der Schuh des Manitu mit Bully Herbig! Witzig!

    Steinroller

    Floh

    OMG! Was geht mir nach diesem Buch alles durch den Kopf?... Von Aha, bis Sowas-braucht-kein-(Steinzeit-)Mensch, über Nicht-zu-fassen, bis hin zu Total-abgedreht und abgefahren ist hier wirklich alles dabei. Wenn man mal ehrlich ist, und sich das Cover, den Klapptext und vor allem den Titel „Steinroller – Der Steinzeitkrimi“ ansieht, dürfte ja bereits alles klar sein: Dieses Buch ist eine absolute Neuheit!!! Wer mal was ganz Neues und noch nie dagewesenes sucht, der sollte sich mit Martin Lassbergs „Steinroller“ unbedingt betraut machen. Ein Leseerlebnis, was sich schlecht in urteilende Worte fassen lässt… Dieser Krimi ist soooo überflüssig, aber auch wieder so skurril abgefahren komisch und sonderbar, dass ich ihn doch aus meinem Leseschatz nicht missen möchte. Puuuuh, keine leichte Sache dieses urige und abgedrehte Werk nun zu besternen. Es stellt schließlich den Ursprung aller Kriminalermittlungen und Techniken dar. Dank dem Team um Steinroller, Weichhaar und Otterfang… Hat was von Fred Feuerstein, Der Schuh des Manitu und Monty Python! Abgefahren komisch, auf ganzer Linie. Voller skurriler Ideen und Bilder im Kopf. Entdeckt und erstöbert im Piper Verlag (https://www.piper.de/)Inhalt:"Köpfchen oder Keule?Ein ziemlich platt gedrückter Mensch liegt im Gras. Zertreten von einem Mammut? Sieht nicht so aus. Ermordet? Schon eher. Der erste Fall für den jungen Kommissar Steinroller hat es in sich. Zum Glück hat ihn irgendein Darwinistischer Zufall mit ziemlich viel Grips ausgestattet. In einer Welt, in der Konflikte immer noch mit der Keule ausgetragen werden, eher ein Problem. Aber nützlich, wenn man eine Frau liebt, die Intelligenz erotisch findet. Und wenn man herausfinden will, wer den eigenen Stamm bedroht. Auf der Jagd nach dem Täter macht Kommissar Steinroller seinem Namen alle Ehre und vollbringt nebenbei eine historische Tat: die Aufklärung des ersten Mordfalls der Menschheitsgeschichte."Schreibstil:Was soll ich bloß zu diesem ganz besonderen Schreibstil des Autors Martin Lassberg noch sagen? Ich habe bisher wirklich noch nie so ein plattes, überflüssiges und abgefahrenes Buch in meinem Leben gelesen. Ob der Autor schriftstellerisches Talent hat? Weiß ich nicht! Muss er hier auch nicht unbedingt, denn so wie die Neandertaler und Steinzeitmenschen (uuuaaaaah, unsere Ur-urahnen und damit nahen Verwandten) nun mal einst waren, bildet dieses Krimierlebnis eine plumpe und flache Basis. Ein Steinzeit-Fundament, auf dem jede Menge Humor, Ironie, Wortwitz, bildhafte Sprache, witzige Paarungspraktiken und erste Ermittlungsstrategien und Werkzeugerfindungen vorherrschen und sogar das erste Fahrzeug, ein Sitzsessel mit vier Rädern als Gespann für ein Mammut. Martin Lassberg versteht es für Humor und Lacher zu Sorgen. Mal ehrlich, wer hätte gedacht, dass die erste Pinzette der Welt aus Knöchelchen erschaffen wurde um die Augenbrauen der Steinzeitfrauen zu zupfen, die sonst so dick wie Antilopenschwänze wären? Oder dass ein fingerhutähnlicher Köcher aus Frettchenleder als Stängelschützer der Vorreiter des heutigen Kondoms ist? Oder dass eine Geschmacksprobe von Blut und Spuren an Fellen und Kleidern mit der Zunge getestet der erste DANA-Test ist? All diese Momente machen diesen Krimi trotz aller Nichtnotwendigkeit zu einem MUST-READ. Anspruchslos, kurzweilig, unterhaltsam und definitiv total neuartig! Das zeichnet den Schreibstil von Martin Lassberg aus, der hier wirklich mal was ganz abwegiges und sonderbares für den Buchmarkt geschaffen hat. Aus der dritten Perspektive erzählt führt er uns gekonnt in das Steinzeitleben mit allen Vorzügen und Nachteilen ein. Sesshaft, oder doch lieber Normadisch? Wie wird man zu einer höheren Spezies? Was kann man lernen? Was muss unbedingt erfunden werden? Wild, haarig, animalisch, kultiviert und lernwillig, so sind Steinroller, Weichhaar und Otterfang im Team. Und ganz wichtig: Der Mord an Taamu muss aufgeklärt werden. Doch Felsschmetterer, der Oberhaupt der Sippe und Steinrollers Vater, rückt immer näher in den Fokus etwas zu verheimlichen… Dadurch wird dieser Krimi sogar auch ein bisschen spannend, wo er sonst einfach nur lustig und abgefahren-informativ ist. Autor Martin Lassberg besitzt einen besonderen Humor, labt sich an Sarkasmus, Ironie und Zweideutigkeit, er schreibt schonungslos, offen und nimmt kein Blatt vor dem Mund, er verrät nur so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich um die Phantasie der Leser anzuregen und so für Kopfkino zu sorgen. Er besitzt eine ganz einzigartige Note, an die man sich zunächst gewöhnen sollte, um das ganze Programm seiner Ideen und seines Brainstorming genießen und erleben zu können. Charaktere:Hier frage ich mich wirklich: Wo hat der Autor diese Urzeit-Personen im wirklichen Leben vielleicht schon mal gesehen? Wer hat ihn inspiriert und wo bitteschön bekommt man den Input für solche abgedrehten und einmaligen Charakterstudien? Mensch wie Tier verschwimmen hier zu einem Pool aus Facetten, Merkmalen, Kuriositäten und echt herzhaften Ideen. Ein wahres Schauspiel sich in die Höhle der Steinzeitmenschen zu setzten, mit ihnen Mammuts zu jagen, Feuer zu entfachen oder besonders mit dem Team Steinroller zu ermitteln. OMG, was für eine verdrehte und irrsinnig witzige Mischung an Macken und Schrullen. Die Charaktere sind natürlich ebenso vielschichtig wie die entsprechenden Story der Urzeit. Besonders witzig und lieb gewonnen habe ich natürlich Steinroller, seine erfinderische Frau Weichhaar und den treuen und großen Otterfang. Auffallend ist hier, dass all die Charaktere irgendwie so gar nicht „normal“ sind und allein aus ihren Personen heraus schon für viel Humor und Witz sorgen. Dem Autor bleiben in diesem Buch mit seinen knapp 240 Seiten nur wenige Zeilen um sich gänzlich an den Figuren und Hauptdarstellern auszulassen, denn es gilt ja noch den sonderbaren Mord zu lösen… So speziell ausgearbeitete und besondere Persönlichkeiten sind mir selten in einem Roman gebündelt begegnet. Herzhaft. Hach, was habe ich gefrönt. Toll. Steinroller: Steinroller ist der Sohn vom Sippenoberhaupt Felsschmetterer. Steinroller ist ein Künstler und widmet sich der Höhlenmalerei. Doch niemand würdigt seine Künste. Allein ist er auch. Kein Jäger = keine Frau. So einfach ist das. Doch dann wirbelt ein sonderbarer Todesfall die Sippe auf und Felsschmetterer ernennt seinen Sohn zum Kommissar (so hat er wenigstens eine sinnvolle Aufgabe). Gleichzeitig spricht er ihm Weichhaar zur Frau (was Steinroller nur zu sehr erfreut) und bietet ihn mit Otterfang sogar einen Assistenten. Nun liegt es an Steinroller den Fall zu lösen. Doch Steinroller nimmt diese Aufgabe wirklich ernst und führt so manches Verdecktes ans Höhlenlicht…Otterfang: Groß, plump, liebt Krebsschwänze, Salzbarsche und hat ein gewissenhaftes und gütiges Herz. Ein großer Bär, der einschüchternd wirkt und der mit seiner Zunge die ersten DANN-Tests durchführen kann. So ermittelt er beispielsweise, dass die Spuren an einem Wolfspelz kein Blut, sondern Mäusedreck sind. Um genau zu sein Mäusedreck einer Feldmaus, mittleren Größe…Weichhaar: Eine Frau von Steinzeit-Welt. Sie wirbelt Steinrollers Leben richtig auf. Zudem beherrscht sie nicht nur den „Wolfssprung“, sondern zeigt Steinroller noch ganz andere Bettstatt-Künste. Außerdem hat Weichhaar viele Handtaschen, denkt logisch, hat Erfindergeist und nutzt eine Pinzette aus Vogelknöchelchen um sich ihre antilopenschwanzartigen Augenbrauen zu zupfen. Ist sie nicht klasse? Schauplätze:Die einzelnen Schauplätze sind so abwechslungsreich wie jede einzelne zeile in dem Buch. Tja, die Steinzeit mit Kopfkino hautnah. Höhlen, Felder, Berge, Neandertal, Geröllhalden, Benutztläden, Fellhütten, Lendenschutz-Ateliers… Hier lernt der Leser die Steinzeit wirklich kennen. Mir boten sich Bilder aus Fred Feuerstein, Der Schuh des Manitu mit Bully Herbig und Monty Python. Aberwitzig und wunderbar skizziert. Großartig! Meinung:Beim Schreiben meiner Rezension merke ich nun doch, wie begeistert ich auf einer besonderen Art doch bin. Beim Lesen der knapp 240 Seiten habe ich jedoch oft gedacht: Wer braucht so ein Buch? Was soll das? Nee oder? OMG und Zum Glück hat das Buch nur 240 Seiten….etc. Aber irgendwie ist es soooo goldig, herzlich, amüsant, ideenreich und so sonderbar abgefahren, dass es schon wieder irgendwie gut ist. Es scheint mir wirklich nicht schwer diesen „Krimi“ zu bewerten. Ich lobe hier einfach den Mut des Autors, seine sprudelnden Ideen und seinen bildhaften Stil. Ob ein Leser diese Skurillität und abgedrehte Story erleben möchte, muss er für sich selbst entscheiden. Ich habe auf jeden Fall mehrmals herzlich gelacht, den Kopf schütteln müssen und ausgiebig geschmunzelt! Man braucht dieses Buch wirklich nicht, doch wenn man es einmal erlebt hatte, will man es doch nicht mehr missen. Und hey: Es ist der Ursprung allen weiteren modernen Ermittlungen! Ein Meilenstein in der Steinzeitgeschichte, ein Pionierstück!!! Es ist wichtig unsere Wurzeln zu verstehen! Hier bekommt man eine vage Ahnung davon mit Humor und Witz garniert! Cover / Buch:Das Buch ist hochwertig und sehr schön verarbeitet. Ein toller Blickfang ist natürlich das Coverbild: Das runde Mammut mit den Stoßzähnen und dem vielsagendem Blick. Hat dieses Urzeitwesen etwa den Höhlenbär-Bezwinger Taamu ermordet und geplättet? Obwohl Vollmond war und Mammuts doch bei Neumond wechseln???? Der Autor:„Martin Lassberg lebt im Inntal und ist als Journalist leidenschaftlicher Sammler und Jäger von außergewöhnlichen Geschichten. Auf seinen zahlreichen Reisen hat der promovierte Literaturwissenschaftler immer wieder den Ursprüngen der Menschheit und der alten Kulturen nachgeforscht. Einmal im Jahr ernährt er sich vier Wochen lang von einer Steinzeit-Diät, deren Grundzüge er bei den Ojibwa-Indianern in Kanada erlernt hat.“ Fazit:Eine glasklare Leseempfehlung für jeden Unterhaltungs- und Krimifan, der auch mal die andere Art von Täter und Opfer mag. Skurril, humorig und sehr abgefahren. Hat was von Fred Feuerstein, Monty Python und Der Schuh des Manitu mit Bully Herbig. Ein Buch, was niemand wirklich braucht, aber das man nach dem Lesen irgendwie doch geliebt hat…. 3 Kieselsteine, äääh, Sterne gibt es mit Tendenz nach unten und nach oben (was das wohl heißen mag????)

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  • Unterhaltsames und modernes Steinzeitabenteuer

    Steinroller

    Zank

    Einst in der Steinzeit: Eine plattgedrückte Leiche liegt im Gras - doch warum ist kein Blut zu sehen? Auch persönliche Gegenstände, die das Opfer immer bei sich trug, fehlen. Der junge, intelligente Höhlenmaler Steinroller wird zum ersten Kommissar der Weltgeschichte ernannt, um diesen Mordfall aufzuklären. Zur Seite stehen ihm seine Frau Weichhaar und sein Assistent Otterfang, ein Meister im Spurenlesen. Das fröhliche, bunte Cover mit dem Mammut, das an Manny aus den Ice-Age-Filmen erinnert, machen bereits deutlich, dass man in dem Buch weniger mit einer realitätsgetreuen Beschreibung des Lebens in der Steinzeit und mehr mit einem spaßigen und verrückten Abenteuer rechnen darf. Der Schreibstil des Autors ist locker und lässt sich angenehm flüssig lesen. Die größte Stärke des Buches ist allerdings die Verknüpfung zwischen moderner Welt und Steinzeit und die kleinen Anspielungen auf zukünftige Entwicklungen, die es immer wieder gibt. Es tauchen viele moderne Begriffe und Verhaltensweisen auf: So gibt es den schwulen Modedesigner, der von der Sippe für seinen "Fummel" eher belächelt wird und der eine große Handtaschensammlung besitzt oder auch eine Veganerin, die versucht, andere von ihrem Lebensstil zu überzeugen. Steinroller muss sich neben seinen Ermittlungen mit sehr neuzeitlichen Problemen wie Gaffern, Drogenabhängigen und der bösen Schwiegermutter herumschlagen. Wie nebenbei werden dann im Laufe der Handlung bedeutende Erfindungen gemacht, wie z.B. das Taschenmesser, das Fernglas oder das Spiel "Jäger ärgere dich nicht". Gut gefallen haben mir auch die witzigen, sprechenden Namen, die Aussehen oder Eigenschaften der Figuren widerspiegeln: Löwenkopf ist ein Mann mit auffällliger Haarpracht, Speerschleuderer der beste Jäger der Sippe und Blumenblatt die oben angesprochene Veganerin. Auch der Name Weichhaar spricht für sich selbst.Die Hauptfiguren waren mir schnell sympathisch und ich habe mich beim Lesen keine Sekunde gelangweilt. Die viele lustigen Kleinigkeiten erinnern an die Bücher von David Safier und ich bin mir sicher, dass man beim erneuten Lesen noch mehr Anspielungen auf die heutige Zeit entdeckt. Die witzige Art, auf die in dem Buch viele Stereotype verarbeitet werden, kann allerdings durchaus auch zum Nachdenken über unsere aktuelle Gesellschaft anregen. Die ganze Geschichte ist gleichermaßen niedlich wie lustig, so dass die Aufklärung des ersten Mordfalls der Menschheitsgeschichte schon fast zur Nebensache wird. Doch auch dieser wird schließlich gelöst und die Auflösung brachte mich erneut zum Schmunzeln. Alles in allem handelt es sich bei "Steinroller" um eine wirklich unterhaltsame, kurzweilige Geschichte für zwischendurch, die vor allem durch die Verbindung von steinzeitlichem Setting und Bezügen zu unserer Zeit aus der Masse der humorvollen Bücher hervorsticht. Ich habe viel gelacht und empfehle das Buch gerne weiter.

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