Martin Lassberg Steinroller. Der Steinzeit-Kommissar

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Inhaltsangabe zu „Steinroller. Der Steinzeit-Kommissar“ von Martin Lassberg

Ein ziemlich platt gewalzter Mann liegt in der Steppe. War’s ein Mammut oder hat da ein Jäger mit der Keule zugeschlagen? Für Kommissar Steinroller sieht die Sache nach Mord aus. Doch wer glaubt schon einem Sippenmitglied, das lieber seinen Höhlenmalereien nachgeht, als zu jagen, und das zudem mit Grips gesegnet ist? Zumindest für Weichhaar, die smarte Frau an seiner Seite, ist Intelligenz sexy. Und so macht sich Steinroller mit ihr und seinem grobschlächtigen Assistenten daran, herauszufinden, wer den eigenen Stamm bedroht. Die urkomische Aufklärung des ersten Mordfalls der Menschheitsgeschichte – gelesen von Star-Sprecher Boris Aljinovic.

Ungekürzte Lesung mit Boris Aljinovic
1 mp3-CD | ca. 7 h 54 min

Nette Unterhaltung. Aber nicht wirklich überraschend. Sehr vorhersehbar.

— Kaddi

Viele Klischees sehr witzig serviert. Nettes Urlaubshörbuch. Null Anspruch aber das mit Niveau😉 mehr Fred Feuerstein als Krimi

— thursdaynext

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  • Der erste Ermittler der Menschheitsgeschichte

    Steinroller. Der Steinzeit-Kommissar

    ChrischiD

    05. March 2017 um 17:47

    Steinroller ist anders als die anderen in seiner Sippe. Anstatt auf die Jagd zu gehen, widmet er sich lieber seinen Höhlenmalereien. Da er sich zudem in der glücklichen Lage befindet mit Intelligenz ausgestattet zu sein, ist für ihn sofort klar, dass er den Tod eines Sippenmitglieds aufklären wird, denn Steinroller weiß sogleich, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Gemeinsam mit seiner Gefährtin Weichhaar und seinem Assistenten begibt er sich also auf Spurensuche, um den Mord schnellstmöglich aufzuklären, nicht, dass noch weitere Opfer beklagt werden müssen... Ermittlungen ohne neueste Technik, ohne die Möglichkeit der beinahe totalen Überwachung? Inzwischen fast schon undenkbar, jedoch nicht unmöglich. Das zeigt Martin Lassberg, indem er Steinroller, den wohl ersten Ermittler der Menschheitsgeschichte, auf den Plan ruft. Natürlich ist dieser mitunter etwas unbeholfen, doch gleichsam erfinderisch, wenn der eingeschlagene Weg in einer Sackgasse zu enden droht. Mit gegebenen Mitteln erschafft er so einen spannenden Kriminalfall, den man sicherlich nicht so schnell vergessen wird. Damals wie heute wird vor Intrigen nicht zurückgeschreckt, Neid und Missgunst bahnen sich ebenfalls ihren Weg. Entsprechend sind durchaus Parallelen zur heutigen Zeit zu finden, man muss manche Dinge nur zu deuten wissen. Steinroller wird von seiner Gemeinschaft nicht unbedingt ernst genommen, zeitweise sogar verspottet, und doch schafft er es immer wieder sich zu motivieren, nicht aufzugeben und sein Ziel weiter zu verfolgen. Nicht nur intelligenter als der Rest der Sippe, auch mit Humor ausgestattet, den nicht unbedingt jeder versteht, hat Steinroller eine Mission, die es bestmöglich zu beenden gilt. Dabei geht es keineswegs nur bierernst zur Sache, mit viel Wortwitz bestückt, wird der Hörer an die Geschichte gefesselt. Gleichzeitig wird durchweg, mal mehr mal weniger, Spannung aufgebaut, schließlich darf man den Todesfall nicht aus den Augen verlieren, auch wenn die Spurensuche sich manches Mal mühsamer als gedacht gestaltet. Dadurch wirken manche Passagen etwas langwierig, bei denen man sich durchaus ein paar wenige Kürzungen gewünscht hätte. Boris Aljinovic haucht dem Steinzeitkommissar und seiner Sippschaft Leben ein, indem er die Geschichte lebendig und authentisch erzählt. Die Darstellung ähnelt mehr einem Bühnenstück als einer einfachen Lesung, wodurch konkrete Bilder im Kopf des Hörers entstehen, die man mit ein wenig Fantasie noch weiter ausschmücken kann. Stellt sich die Frage, ob es weitere Fälle für Steinroller geben wird, die ihren Weg in die reale Welt antreten wollen?!

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  • Wie Asterix und Obelix

    Steinroller. Der Steinzeit-Kommissar

    Starbucks

    01. July 2016 um 23:03

    Ich habe Martin Lassbergs „Steinroller – der Steinzeitkommissar“ als ungekürztes Hörbuch im DAV (der Audio-Verlag) gehört und werde hier auch explizit das Hörbuch bewerten. Es wird gelesen von Boris Aljinovic, ist erschienen als mp3-CD und hat eine Gesamtlänge von 7 Stunden und 9 Minuten. Zum Inhalt: Ein Steinzeitmann wird tot aufgefunden, er ist platt wie eine Flunder. Steinroller glaubt nicht an einen Mammutunfall, wie er so häufig vorkommt. Dieser Mann ist wohl eher ermordet worden. Auf die Schnelle erfindet Steinroller die Worte „Kommissar“ und „Assistent“, nimmt sich die clevere Weichhaar zur Frau, macht sich selbst zum Kommissar und braucht natürlich auch einen Assistenten, den grobschlächtigen Hünen Otterfang. Weichhaar ist die Erfinderin, Steinroller der clevere Kombinierer, der nicht an Aberglauben glaubt, und Otterfang ist der starke Zupacker. Insgesamt erinnert das ungleiche Paar sehr an Asterix und Obelix.Die Story, gelesen in guter, aber relativ neutraler Manier, ist witzig konstruiert. Immer wieder werden Erfindungen gemacht, die die Menschheit auch heute noch kennt. Nun wissen wir endlich, wie diese wirklich das Licht der Welt erblickten. Am Ende stellt sich heraus, dass auch der Tod des platten Mannes einer solchen Erfindung geschuldet ist – ich wäre da nicht darauf gekommen.Fazit: „Steinroller“ ist witzig und nett zum Anhören. Es ist aber nicht extrem spannend oder fesselnd. Es ist eine gefällige Geschichte mit sehr schönen Ideen, z.B. mit den ganzen Erfindungen. Dafür gibt es gute vier Sterne, einen Folgefall mit Kommissar Steinroller würde ich aber auf jeden Fall hören!

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