Kalix - Werwölfin von London

von Martin Millar 
3,4 Sterne bei182 Bewertungen
Kalix - Werwölfin von London
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (97):
Perlenkettes avatar

Kalix ist ein süßer Underdog Charakter, ein Teenie Werwolf mit entsprechenden Problemen. Einfach geschrieben, für zwischendurch perfekt

Kritisch (39):
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Kam mir vor wie der Versuch eines Versuchs. Keine Spannung, keine wirkliche Handlung, keine Originalität.

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Inhaltsangabe zu "Kalix - Werwölfin von London"

Werwölfin Kalix MacRinnalch ist auf der Flucht. Von ihrem Clan geächtet und von Werwolfjägern verfolgt, streift sie durch London. Als sie Unterschlupf bei zwei Fremden findet, scheint Kalix vorerst sicher zu sein. Doch sie kann die Ereignisse der Vergangenheit nicht einfach abschütteln…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596184965
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:752 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.06.2009
Teil 1 der Reihe "Kalix"

Rezensionen und Bewertungen

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    DarthEnis avatar
    DarthEnivor 7 Monaten
    Was will uns der Autor eigentlich sagen?

    Ich frage mich wirklich, ob der Autor das, was er da zu Papier gebracht hat, ernst meint oder ob das eine Art Satire sein soll. Und wenn er es ernst meint - was will er uns mitteilen?

    Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und erinnert sehr an ein Jugendbuch. Das ist zwar nicht weiter schlimm, aber es braucht ein wenig Zeit, bis man sich eingelesen hat. Was mich ziemlich gestört hat, sind die ständigen Wiederholungen. Ein Beispiel von vielen: Der Autor erwähnt gefühlte 100 Mal, dass Kalix schöne, lange, dunkle Haare hat. Spätestens nach dem zweiten Mal wissen wir es doch ...

    In dem Buch lernen wir ziemliche viele Charaktere kennen - oder besser gesagt, sie werden erwähnt. Denn von Kennelernen kann man nicht sprechen, dafür bleiben die meisten Charaktere viel zu blass und unausgereift. Fast alle Figuren wurden mir von Zeit zu Zeit unsympathischer. Sie werden emotionslos, antriebslos, egoistisch und oberflächlich dargestellt. Der Autor bedient sich einigen Klischees, so gibt es beispielsweise die drogensüchtige, suizidgefährdete Kalix, die nichts von alleine auf die Reihe bekommt oder die oberflächliche, hart arbeitende Modedesignerin Thrix, die sich nur für ihre Kleidung interessiert. Die Handlungen der Charaktere sind nicht immer nachvollziehbar und je weiter man liest, desto genervter ist man.

    Die Krönung ist aber die alberne Darstellung der Werwölfe. Die meisten verwandeln sich nicht komplett, sondern bleiben in einer Zwischenform. Das heißt, dass sie mehr oder weniger aufrecht gehen können, aber dennoch wolfsähnlich aussehen. Eigentlich kein Problem, der Störfaktor ist nur, dass diese Werwölfe in dieser Zwischenform sprechen können und Pizza essen. Es werden also eigentlich nur Menschen mit zu vielen Haaren dargestellt; mit Werwölfen, wie man sie sich vorstellt, hat das wenig zu tun.

    Desweiteren hat mich gestört, dass im Buch so viele Längen auftauchen. Die Handlung zieht sich teilweise wie Kaugummi. Es wird manchmal Spannung aufgebaut, aber in der Regel ist der Ausgang vorhersehbar, sodass die Spannungskurve schon nach kurzer Zeit wieder auf den Nullpunkt sinkt. Jetzt, im Nachhinein, frage ich mich, was in diesen ca. 750 Seiten passiert ist. Die Brüder Markus und Serapen haben sich um den Thron gestritten, klar, aber sonst? Nun, es ging um Mode, Drogen, Alkohol und Musik - alles Themen, die in diesem Buch nur oberflächlich behandelt wurden. Und ein weiteres wichtiges Thema ist das Fernsehen. Die Frage, wie man es am geschicktesten anstellt, seine Mitbewohner für das Kabelfernsehen zu begeistern, wird in diesem Buch beanwortet. Kalix quengelt wie ein Kleinkind (das sie geistig auch zu sein scheint) und bekommt am Ende das, was sie will. Toll. Das passt meiner Meinung nach nicht zu einem Fantasyroman. Oder anders gesagt - ist "Kalix" überhaupt ein Fantasyroman? Die Werwölfe werden fast wie Menschen dargestellt und es wird ein bisschen gezaubert und die Feuerkönigin kann sich teleportieren, aber sonst? Nichts Großartiges jedenfalls.

    Bisher wirkt mein Eindruck ja sehr negativ, aber das Buch hat auch seine positiven Seiten. Es gibt teilweise ziemlich lustige Szenen und Sprüche. Die Grundidee des Buches finde ich auch nicht schlecht, nur die Umsetzung ist meiner Meinung nach nicht ganz so gut gelungen. Ich war ein paar Mal kurz davor, das Buch abzubrechen, habe dann aber doch weitergelesen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich die letzen 200 Seiten nur noch quergelesen habe.

    Ich nehme an, dass "Kalix" zu den Büchern gehört, die man entweder liebt oder hasst. Bei mir ist es eher letzteres, aber dafür können sich, wie man an den anderen Rezensionen sieht, ja einige begeisterte Leser finden. Also ist es wohl am sinnvollsten, wenn man sich das Buch kauft/leiht und sich seine eigene Meinung bildet. ;-)

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    Perlenkettes avatar
    Perlenkettevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kalix ist ein süßer Underdog Charakter, ein Teenie Werwolf mit entsprechenden Problemen. Einfach geschrieben, für zwischendurch perfekt
    Kalix. Werwölfin von London

     ist der 2009 erschienene Auftakt der Kalix-Reihe von Martin Millar. Es lässt sich den Genren Fantasy und Drama einordnen. Protagonistin des Jugendbuches ist Kalix McRinnalch, Tochter einer Werwolfdynastie. Kalix ist eine labile junge Frau, drogenabhängig, selbstverletzend und essgestört, sie kommt mit dem Druck und der Erwartungshaltung ihrer Familie nicht zurecht. Sie tötet ihren Vater und streift auf ihrer Flucht durch das moderne London. Überraschende Unterschützung erhält sie dabei von modebegeisterten Feuergeistern, Werwolfzauberinnen/Designerinnen und gewöhnlichen Menschen. Im Laufe des Buches lernt Kalix langsam sich selbst zu akzeptieren und findet ihren Platz in der Gesellschaft.
    Das Buch ist in viele kurze Kapitel gegliedert, jedes Kapitel ist aus der Sicht einer Romanfigur geschrieben, so erhalten wir verschiedenste Hintergrundinformationen, der Fokus liegt klar auf der Gefühlswelt der Protagonisten und ihren Beziehungen untereinander. Dennoch bleibt das Buch übersichtlich, hauptsächlich durch die sehr einfach gehaltene Sprache, mit knappen und schnörkellosen Sätzen und vielen Wiederholungen. Nur wenige Figuren überraschen uns, jede Figur vertritt starr ihr Charaktermodell, dennoch wachsen sie uns mit ihren Eigenarten ans Herz und sorgen für viel Situationskomik. Die wirkliche Spannung entstand für mich nicht durch die Kämpfe und Intrigen des Buches, sondern durch Kalix Entwicklung.
    Fazit: Angenehm zu lesen, perfekt für zwischendurch, wenn man in seichterer Literatur Zerstreuung sucht

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    beautyfashionbuechers avatar
    beautyfashionbuechervor 2 Jahren
    Spannend

    Klappentext:


    Werwölfin Kalix MacRinnalch ist auf der Flucht. Von ihrem Clan geächtet und von Werwolfjägern verfolgt, streift sie durch London. Als sie Unterschlupf bei zwei Fremden findet, scheint Kalix vorerst sicher zu sein. Doch sie kann die Ereignisse der Vergangenheit nicht einfach abschütteln.

    Inhalt:

    Es geht um Kalix, sie ist eine Werwölfin die aus ihrem Land verstoßen worden ist, weil sie ihren Vater angriff und das wird gerade in der "Königsfamilie" gar nicht gern gesehen.
    Sie flieht nach London. Das erste mal ganz allein ohne Clan für sie etwas ganz neues.
    Sie wird gejagt nicht nur von ihrer Familie sondern auch von Wolfsjägern verfolgt. Ganz unerwartet kommt genau im richtigen Moment jemand und hilft ihr aus der Klemme und gibt ihr Unterschlupf. 
    Sie findet nun endlich Freunde. Allerdings keine Wölfe sondern ganz normale Menschen.Sie helfen ihr sich in einer ganz anderen Welt zurecht zu finden.

    Mein Fazit:

    Soweit ich mich erinnern kann war das Buch sehr, sehr spannend. Es beinhaltet viel Action und es wird nie langweilig. Es lässt sich sehr flüssig lesen. 
    Wenn es um den Inhalt und den Schreibstil geht spalten sich die Meinungen. 
    Aber soweit ich es in Erinnerung habe war es gut. Und auch dieses Buch werde ich bald noch ein mal lesen.
    Wie fandet ihr den Inhalt und den Schreibstil?

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    Archers avatar
    Archervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kam mir vor wie der Versuch eines Versuchs. Keine Spannung, keine wirkliche Handlung, keine Originalität.
    Zum Heulen

    Ja, ja, ich weiß, Wölfe heulen ja auch den Mond an, und Werwölfe wahrscheinlich auch. Aber der Titel der Rezension bezieht sich auf die Reaktion des Lesers, auf jeden Fall dieses Lesers hier. Was durfte ich laut Klappentext erwarten? Eine spannende Geschichte wurde mir versprochen, von einer Werwölfin (also dieser Kalix, der Titelheldin!), die sich gegen ihren Vater aufgelehnt hat, was ein totales No-Go ist, denn er ist Clanchef. Also streift sie allein durch London, wird von Werwolfsjägern gejagt, doch nicht nur denen: auch ihre eigenen Leute stellen ihr nach. Das macht aber eigentlich gar nichts, denn Kalix ist die Überkämpferin und ob ihr drei oder zehn Leute gegenüberstehen, ist egal, sie besiegt sie alle. Vielleicht sogar noch in weniger Worten, als ich hier gebraucht habe. Sie nistet sich bei Studenten ein, die durch ihre Dummheit auch noch in den Konflikt mit ihrem Clan gezogen werden.

    Ich weiß echt nicht, wie man so was schreiben oder eher noch wie man so was verlegen kann. Ist "Jugendbuch" ein Grund sauschlecht zu schreiben, damit die armen Kinder nicht überfordert werden und glauben, den Aufsatz eines Klassenkameraden vor sich zu haben? Dafür wird dann aber auch ordentlich gekifft, geritzt und Gewaltbereitschaft gezeigt. Vielleicht soll das ja ein Hinweis auf die zugrunde gehende Gesellschaft sein, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass dieses Buch sich durch langatmige Beschreibungen, zähe Handlungen und einer Heldin auszeichnet, dass einem das kalte Grausen kommen möchte. Empfehlung? Nur als Bestrafung für unartige Kinder: Wenn du nicht brav bist, musst du die ganze Woche lang diesen 800-Seiten-Klopper lesen und einzelne Passagen auswendig lernen! Funktioniert bestimmt besser als eine Wuttreppe.

    Kommentare: 2
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    D
    dowi333vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die knappen Sätze finde ich eher störend. Das Buch ist zwar für Jugendliche geschrieben, wirkt dadurch aber schon fast wie ein Kinder
    Werwölfin in London

    Kalix MacRinnalch stammt aus einer edlen Werwolfsfamilie, um nicht zu sagen aus DER Werwolfsfamilie. Doch wie in jeder Herrscherfamilie – das lehrte uns jüngst erst wieder George R. R. Martin – herrschen Streit, Machtkämpfen und Intrigen.

    Kalix ist die jüngste Tochter des Fürsten und trotz ihres hageren Aussehens hat sie unheimliche Kräfte, was insbesondere den besonderen Umständen zuzuschreiben ist, unter denen sie geboren wurde. Allerdings ist sie auch das "schwarze Schaf" unter den Werwölfen:  Schulverweigerin, Analphabetin, drogensüchtig, essgestört, depressiv, ausgestoßen und gejagt.

    Insoweit ist sie in gar keiner schlechten Gesellschaft in ihrer Familie. Auch andere Familienmitglieder haben ihre Schwächen. Unverzeihlich ist jedoch, dass sie ihren Vater angegriffen und lebensgefährlich verletzt hat, Ihre eigene Großmutter würde das Mädchen lieber tot als lebendig sehen.

    Auf der Flucht vor ihrer Familie und einer Gilde von Werwolfjägern verschlägt es Kalix von dem schottischen MacRinnalch-Anwesen nach London, wo sich zwei Menschen ihrer annehmen, obgleich sich auch ohne eine pubertieren Werwölfin schon genug Probleme haben.

    Im Übrigen findet Kalix gelegentlich Hilfe bei ihrer Schwester, einer Designerin und Zauberin, und ihrer Freundin, einer istischen Feuergötting Malveria, die modebewussten, wie egozentrischen daher kommt sowie einigen Cousinen.

    Die Geschichte ist ganz nett. Mehr aber auch nicht. Es gibt einige wirklich komische Stellen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir allerdings Malveria mit ihrer Nichte. Kalix weist hingegen deutlich asoziale Züge auf, obwohl diese im Verlauf des Buches „aufweichen“.

    Diese sehr knappen Sätze finde ich eher störend. Das Buch ist zwar für Jugendliche geschrieben, wirkt dadurch aber schon fast wie ein Kinderbuch.

    Bei all der Kritik war ich beim Lesen trotzdem gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

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    MrsFoxxs avatar
    MrsFoxxvor 5 Jahren
    Eine Werwölfin auf Abwegen

    Die völlig verwahrloste und heruntergekommene junge Werwölfin Kalix streift durch London. Immer auf der Suche nach einer möglichst annehmbaren Unterkunft und auf der Flucht vor ihrer Familie und den Werwolf-Jägern der Avenaris-Gilde. Nachdem ihr Geliebter Gawain aufgrund ihrer Verbindung von der heimatlichen Burg verbannt wurde, griff Kalix ihren Vater, den Fürsten der Schottischen Werwölfe an und floh vor ihrer sicheren Strafe nach London. Dort erhält sie zumindest geringfügige Unterstützung von ihrer Schwester Thrix, die dort ein Modelabel führt. Als sie zufällig vom Studenten Daniel aus einer äußerst brenzligen Situation gerettet wird, findet Kalix Freunde und ein Heim. Doch ihre Familie sinnt noch immer auf Rache für Kalix' Überfall auf ihren Vater. 

    Die kurzen und abwechslungsreichen Kapitel und die schwelende Familienfehde der MacRinnalch-Wölfe sorgen für großartige Spannung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie Kalix' Geschichte weitergeht. Der Schreibstil des Autors ist sehr einfach und schnörkellos. Es wird großes Augenmerk auf die Gemütszustände der Protagonisten gelegt, wodurch die Beschreibung der Protagonisten und ihrer Umgebung leider etwas auf der Strecke bleibt. Auch die ständigen Wiederholungen, wer im Werwolfclan miteinander verwandt ist und dass die MacRinnalchs außergewöhnlich schön sind, nerven ein wenig. Zum Glück wird das in der zweiten Hälfte des Buches besser. Nichts desto trotz hätte man den 750seitigen Roman um sicherlich 100 Seiten kürzen können. 
    Die Story um die unglückliche und ausgestoßene Werwölfin fand ich sehr gut. Kalix und der ein oder andere Darsteller dieser Geschichte sind mir im Laufe der Seiten doch sehr ans Herz gewachsen. So manche unglaublich komische Situation in diesem Buch lassen auch den Humor nicht ganz außen vor. 

    Fazit: Eine von Selbstzweifeln zernagte Anti-Heldin, die den Beschützerinstinkt des Lesers weckt, lässt diesen Roman zur spannenden Lektüre werden. Hoffentlich werden die Schwächen des Buches im zweiten Band ausgemerzt. 

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    G
    Guenhwyvarvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Der Schreibstil des Autor lässt zu wünschen über oder der Übersetzer gehört erschlagen. Es ist Grotten schlecht. Das könnten KITA-Kids lesen
    Ob sich das Lesen lohnt...

    Kalix ist siebzehn Jahre alt, leidet an Depressionenund, ist süchtig nach Laudanum und eine Werwölfin. Allein diese Mischung scheint bereits verhärend, doch als wäre das nicht genug, macht ihre eigene Familie Jagt auf sie, weil sie ihren Vater, den Fürst der Werwölfe angegriffen hat und es zuletzt die Wunden waren, die sie ihm zufügte, welche ihn ins Grab brachten. Ein Kampf zwischen ihren Brüdern, Marcus und Sarapen, entbrennt um die Nachfolge. Derweil schlägt sich Kalix Schwester Thrix mit den modischen Problemen eines hysterischen Feuergeistes herum.

     

    Lässt man den schlechten Stil des Autors oder des Übersetzers einmal außer Acht handelt es sich bei dem Buch "Kalix Werwölfin von London" um ein recht interessantes Werk. Es ist leicht zu lesen und recht spannend. Lästig dagegen finde ich wie einige Charakter beschrieben sind. Die Feuergeister Malveria und Vex finde ich arg übertrieben. Nehmen wir einmal Malveria als Beispiel. Einerseits soll sie eine erfahrene Kriegerin sein, andererseits fängt sie an zu weinen, wenn sie andere Feuergeister modisch nicht übertrumpfen kann. Wie zum Teufel passt das zu sammen? Was Kalix anbelangt hat der Autor meiner Meinung nach etwas zu dick mit den Depressionen aufgetragen, sodass der Charakter nicht nur schnell eintönig und langweilig wird, sondern auch leicht zu durchschauen ist.

    Mein Fazit: Das Buch ist recht unterhaltsam aber nichts mit dem man sich wirklich auseinandersetzt. Es bleiben einfach nur Worte auf Pappier.  

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    MJ_Skys avatar
    MJ_Skyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Kalix. Werwölfin von London" von Martin Millar

    Klappentext:
    London: Werwölfin Kalix MacRinnalch streift allein durch die Stadt. Sie hat ihren Vater, den Anführer des Werwolfclans, attackiert eine unverzeihliche Tat. Nun wird sie nicht nur von mörderischen Werwolfjägern verfolgt, sondern auch von ihren rachsüchtigen Verwandten. Kalix findet jedoch Unterschlupf bei den Studenten Daniel und Moonglow. Diese werden dadurch in einen Konflikt hineingezogen, der vom schottischen Hochland bis nach London reicht und noch ein paar Dimensionen weiter. Denn die Werwölfe rüsten sich zum Krieg um die Führung des Klans, und Kalix steht im Zentrum des Geschehens.

    Mein Eindruck:
    Ein sehr spannendes Buch und super erzählt. Was mich begeistert ist, dass dieses Buch auch vollkommen ohne Vampire auskommt. Keine dieser typischen Werwolf/Vampir Fehden oder ähnliches. Der Autor hatte eine angenehme Art die verschiedenen Szenen zu beschreiben und man kann sich 100%ig in die Hauptfigur hinein versetzen. Man wird mit der Spannung mitgerissen und der Humor kommt auch nicht zu kurz.

    Fazit:
    Ein gelungenes Buch mit Spannung, Humor und einen Tropfen Herzschmerz.

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    Ennis avatar
    Ennivor 6 Jahren
    Rezension zu "Kalix. Werwölfin von London" von Martin Millar

    Kalix ist eine Werwölfin. Doch sie wurde von ihrer Familie verstoßen. Sie ist eine Einzelgängerin und lässt niemanden an sich heran. Nicht nur die Werwolfjäger sind hinter ihr her - sondern auch ihre Familie...

    Meine Meinung
    Ich fand es grottig-schlecht.
    Was mich am meisten an dem Buch störte, waren die ständigen Wiederholungen. Ein Beispiel: Es wurde bereits um die zwanzig Mal erwähnt, dass zwei der Protagonisten eine Beziehung hatten, die schief ging. Seither hassen sie sich. JA, nach den ersten zehn Mal konnte ich es mir tatsächlich merken.

    Eigentlich zerreiße ich Bücher nicht so gerne, aber die Rezensionen auf amazon sind zumeist positiv - das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Allerdings muss ich zugeben, dass es teilweise recht unterhaltsam ist. Irgendwie möchte man dennoch wissen, wie es aus geht...

    Millar schreibt aus der Sicht aller vorkommenden Personen. Das lässt die eigentliche Handlung sehr langsam vorangehen. Wobei ich bis jetzt noch nicht genau weiß, was die "eigentliche Handlung" überhaupt sein soll. Jeder Charakter verfolgt eigene Ziele. Die Frage ist, auf welcher Seite der Leser sein soll?! Das ist mir nicht ganz klar geworden... Theoretisch dürfte das ja die Seite von Kalix sein - aber die kann man meines Erachtens nach gar nicht mögen. Die Hauptperson ist nämlich drogenabhängig, obdachlos und verdreckt, ist Analphabet, Kleptomanin, hat Bulimie, kann andere (sei es Mensch oder Werwolf) nicht leiden und benimmt sich teilweise wie eine Dreijährige in der Trotzphase. Alles schön und gut. Viele Hauptcharakter haben ja Probleme - aber das ist doch zu viel des Guten. Das einzig interessante an Kalix ist, dass sie stärker als viele andere Werwölfe ist.
    Die Namen der Protagonisten fand ich wirklich blöd: Thrix, Malveria, Moonglow, Verasa, Serapen usw.
    Malveria zum Beispiel ist Feuerkönigin in einer anderen Dimension. Da sie alle ihrer Feinde besiegt hat, langweilt sie sich zu Tode (das wurde auch schon an die hundert Mal erläutert...). Nun ist sie verrückt nach Mode - die Werwölfin Thrix hat ein Modehaus und stattet sie aus (??) Diese und solche merkwürdigen Gegebenheiten häufen sich sehr in dem Buch. Erst hielt ich Moonglow, eine menschliche Studentin, für interessant. Man mag sie irgendwie. Mittlerweile hat sie den Status wieder verloren.

    Also: Mir hat es leider überhaupt nicht gefallen...

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    keks_kruemelchens avatar
    keks_kruemelchenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Kalix. Werwölfin von London" von Martin Millar

    Inhaltsangabe Buchrückseite
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Werwölfin Kalix MacRinnalch ist auf der Flucht. Von ihrem Clan geächtet und von Werwölfen verfolgt, streift sie durch London. Als sie Unterschlupf bei zwei Fremden findet, scheint Kalix vorerst sicher zu sein. Doch sie kann die Ereignisse der Vergangenheit nicht einfach abschütteln

    Hier möchte ich gleich mal anmerken, dass ich das Buch nicht auf Grund dieser "Inhaltsangebe" gekauft habe! Nach diesen kurzen Sätzen hat man doch eher den Eindruck, das Buch braucht kein Mensch!

    Inhaltsangabe Buchinnenseite
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    London: Werwolf Kalix MacRinnalch streift allein durch die Stadt. Sie hat ihren Vater, den Anführer des Werwolfclans, attackiert eine unverzeihliche Tat. Nun wird sie nicht nur von mörderischen Werwolfjägern verfolgt, sondern auch von ihren rachsüchtigen Verwandten. Kalix findet jedoch Unterschlupf bei den Studenten Daniel und Moonglow. Diese werden dadurch in einen Konflikt hineingezogen, der vom schottischen Hochland bis nach London reicht und noch ein paar Dimensionen weiter. Denn die Werwölfe rüsten sich zum Krieg um die Führung des Klans, und Kalix steht im Zentrum des Geschehens.

    Gut das sind zwar ein paar mehr Informationen, aber auch die hätten mich wohl nicht so überzeugt.... .
    Der Kaufgrund war eine Leseprobe, die mir wirklich gut gefallen hat und ich musste das Buch kaufen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht!
    Zur Leseprobe:
    http://www.fischerverlage.de/sixcms/media.php/308 /LP_978-3-596-18496-5.pdf

    Daten und Fakten
    ~~~~~~~~~~~~~~~~
    Kalix Werwölfin von London
    752 Seiten, Broschur
    ISBN 978-3-596-18496-5
    Fischer Taschenbuch Verlag
    Aus dem Englischen von Eva Kemper
    Gattung: Roman
    Preis: Euro 9,95

    Über den Autor
    ~~~~~~~~~~~~~~
    Martin Scott (* 1956 in Glasgow), der auch unter seinem bürgerlichen Namen Martin Millar schreibt, ist ein schottischer Fantasy-Autor.
    Er wurde in Glasgow geboren, lebte dort aber nicht lange. Sein Vater arbeitete in einer Zigaretten-Fabrik, seine Mutter als eine Ladenhelferin. Er verzichtete darauf, ein Studium zu beginnen, direkt nach der Schule zog er nach London und verrichtete dort viele "niedere Tätigkeiten", was schlussendlich als Verwaltungsangestellter endete. Als seine Bücher veröffentlicht wurden, hörte er mit dem Arbeiten auf. Seitdem, und das ist 20 Jahre her, lebt er im Süden Londons, für sich alleine, so wie er es mag, da es ihm ermöglicht, in seiner Unterwäsche herumzuliegen und Bier zu trinken wie das große Vorbild Homer Simpson.
    Unter seinem Namen Martin Millar veröffentlichte er bereits mehrere Romane im weiteren Spektrum der fantastischen Literatur. Inspiration findet er nach eigenem Bekunden in den Kneipen von Süd-London. Die Romane um den schwergewichtigen Detektiv Thraxas schrieb er sämtlich unter seinem Pseudonym Martin Scott.
    (Quelle: wikipedia.de)

    Meine Inhaltsangabe
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Kalix ist eine Werwölfin im Körper einer 17jährigen. Sie wurde in Schottland als jüngstes Kind des Fürsten der Werwölfe geboren. Wirklich geliebt oderakzeptiert hat Kalix sie nur bei Gawain, ihrem Geliebten, gefühlt. Als ihr Vater jedoch auf Grund der Liebelei (ja, ja. Schon gut! Da war mehr!!!) Gawain verbannt, greift sie ihren Vater an und verletzt nie schwer. Ihr bleibt nur die Flucht aus Schottland, denn auf ihr Herz ist ein Kopfgeld ausgesetzt.
    Allein, magersüchtig und mit einer großen Sucht nach Laudanum, schlägt sie sich allein durch London. Niemand aus ihrer Familie will noch etwas mit ihr zu tun haben, allerdings nicht alle aus den gleichen Gründen. Ihre ältere Schwester Thrix hat in London ein Modeunternehmen. Sie hat der Familie schon vor vielen Jahren den Rücken gekehrt und minimiert ihren Kontakt auf einen Besuch pro Jahr. Kalix Brüder, Sarapen und Markus dagegen, wollen ihren Tod, erstrecht, als der Fürst seinen Verletzungen erliegt und sich die Frage stellt, wer von den beiden der neue Fürst sein wird.
    Während eines Angriffes einen fremden Werwolfes lernt Kalix Daniel kennen. Er rettet ihr das Leben, aber noch bevor er ihr überhaupt irgendwelche Fragen stellen kann ist Kalix aus seinem fahrenden Auto verschwunden. Dumm nur, dass sie ihre Tasche mit ihrem Tagebuch (wenn man es so nennen kann, Kalix kann nämlich kaum lesen oder schreiben), einigen Cassetten der Runaways (Kalix stellt sich immer vor, dass eigentlich Joan Jett ihre Mutter ist) und ihrer Sonnenbrille in seinem Auto vergessen hat.
    Als sie sich kurz darauf ihre Tasche zurückholen will, lernt sie auch Moonglow, Daniels Mitbewohnerin kennen. Moonglow ist sowas wie die Mutter Theresa für alle. Weder Daniel noch Moonglow wissen, dass sie es eigentlich mit einem Werwolf zu tu haben. Um Kalix zu helfen suchen sie ihre Schwester Thrix auf, allerdings wohl in dem denkbar schlechtesten Augenblick. Denn nicht nur, dass Malveria, die Feuerkönigin, damit droht Thrix umzubringen, weil der Absatz einer ihrer Highheels bei einer Opferung abgebrochen ist und sie sich damit vor ihrem Folk lächerlich gemacht hat, nein auch Thrix Bruder taucht auf und die beiden geraten in einen Streit, in dem sie sich in Werwölfe verwandeln.

    Ich könnte jetzt wahrscheinlich immer weiter schreiben, aber ich glaube, dann wird niemand mehr Spaß an diesem Buch haben!

    Meine Meinung
    ~~~~~~~~~~~~~~
    Ich finde das Buch sehr gelungen. Trotz der Tatsache, dass es diverse Charaktere mit den eigenartigsten Namen gibt, kommt man beim Lesen nicht durcheinander. Die Geschichte ist flüssig und mit sehr viel Humor geschrieben, trotz der vielen Kämpfe und der Toten. Obwohl wir ja eigentlich von einer Werwölfin sprechen, werden auch viele aktuelle Probleme mit in die Geschichte einbezogen. Magersucht, sich selbst Schmerzen zufügen, die Sucht nach Laudanum (gut heutzutage wäre es dann wohl der Alkohol).
    Das Buch ist in insgesamt 236 Kapitel eingeteilt, was mir das Lesen in Bus und Bahn etwas erleichtert hat, denn ich lese immer gerne ein Kapitel zu Ende bevor ich das Buch wegpacke. Auch den Preis von Euro 9,95 für knapp 760 finde ich noch human.
    Der Schluss hat mich etwas enttäuscht, weil einfach zu viele Fragen offen geblieben sind, aber was gute Recherche doch ausmacht! 2010 wird es eine Fortsetzung geben. Der englische Titel lautet: Queen Vex.
    Von mir gibt es hier 4 Tatzen.

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