Treffen sich zwei Moleküle ...

von Martin Moder und Mandy Fischer
4,0 Sterne bei6 Bewertungen
Treffen sich zwei Moleküle ...
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (5):
MelaKafers avatar

Dieses Buch wurde mit jeder Seite besser. Topaktuelle Wissenschaft mit Humor, Witz und viel Selbstironie erklärt. Ein irre tolles Buch !!

Kritisch (1):
StMoonlights avatar

Gewollt witziger Schreibstil, der irgendwann nur noch anstrengend ist.

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Inhaltsangabe zu "Treffen sich zwei Moleküle ..."

Wissenschaft mit Witz auf Weltniveau!
Was haben Fruchtfliegen mit Bier zu tun? Wie kann man in einem Reagenzglas ein Schnitzel züchten? Und wie viel Weißbrot muss man essen, um betrunken zu werden? Martin Moder, Science-Slam-Europameister und Mitglied der legendären Science Busters, stellt nicht nur die entscheidenden Fragen zu Biologie und Genetik, er beantwortet sie sogar. Humorvoll und anschaulich beschreibt der Molekularbiologe, wie man wissenschaftlich korrekt kuschelt, warum Angstschweiß beim ersten Date sinnvoll ist und weshalb sich Anti-Aging-Fanatiker mit jemandem zusammennähen lassen sollten. Selten war es so unterhaltsam, etwas Spannendes zu lernen. Mit praktischen Tipps, wie Sie wissenschaftlich korrekt durch den Alltag kommen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442159482
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesemietzes avatar
    Lesemietzevor 24 Tagen
    So macht Wissen Spass

    Dieses Buch ist einfach genial oder es liegt daran, dass ich selber aus dem naturwissenschaftlichen Bereich bin. Aber selten wurde Wissen mit so viel Humor und einer Prise Selbstironie präsentiert.
    Biologie, Genetik und Molekularbiologie empfand ich noch nie so spannend wie hier.
    Vom Urknall bis zur Fortpflanzung ist alles dabei was das Leben so bewegt. Vom größten Lebewesen und Organ sowie kleine Parasiten, die uns zu merkwürdigen Dingen verleiten.
    Ich konnte dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, so gut hat es mich Unterhalten. Auch wenn man bei den Themen denken könnte, dass es trocken rüber kommt, war es genau das Gegenteil. Wer gern Wissenschaft mal auf eine ganze andere Art näher gebracht werden will, ist hier genau richtig

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Gewollt witziger Schreibstil, der irgendwann nur noch anstrengend ist.
    Gewollt witzig

    Molekularbiologie. Liest man nur dieses Wort, schwirrt Laien erst einmal der Kopf. Für den Wissenschaftler Martin Moder ist dieses Alltag und nimmt man es genau, dann auch für jedes andere Lebewesen. Moleküle gibt es eben überall. Das Wissenschaft nicht nur interessant, sondern auch einfach sein kann, davon überzeugt der Autor in „Treffen sich zwei Moleküle…“. Wer sich also schon immer einmal gefragt hat, ob er sich mit seiner „besseren Hälfte“ zusammennähen lassen soll oder wie viel Weißbrot er essen muss, um betrunken zu werden, der wird in diesem Buch endlich Antworten erhalten. Die Themen die behandelt werden, sind vielfältig, aber meist Alltagsnah.

    Angangs fand ich den Schreibstil ganz gut, da diese eigentlich trockene Materie sehr gut aufgelockert wird. Am Stil des Autors hat sich zwar während meiner Lektüre nichts geändert, allerdings war es später einfach nur noch anstrengend. Da stieß man als Leser auf etwas Interessantes und dann gab es - mittendrin - Verweise auf anderen Phänomene oder ähnliches. Irgendwann wirkte es nur noch gezwungen witzig. Mich hat es leider genervt.

    ~°~ Fazit ~°~

    Die Idee eines (quasi) wissenschaftlichen Buches für Laien ist ganz gut, besonders durch die Alltagsnahen und verständlichen Erklärungen. Durch den Schreibstil nimmt der Autor seinem Buch dann aber leider die gewisse Ernsthaftigkeit.

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    MelaKafers avatar
    MelaKafervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch wurde mit jeder Seite besser. Topaktuelle Wissenschaft mit Humor, Witz und viel Selbstironie erklärt. Ein irre tolles Buch !!
    Wissenschaft, erklärt vom Science-Slam-Europameister mit Humor und einer Menge Selbstironie


    Martin Moder schafft etwas, das nur sehr wenige hinkriegen. Er vermittelt Wissen über Biologie im Allgemeinen sowie Genetik und Molekularbiologie im Speziellen mit so viel Humor, Ironie und Witz, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.
    Wissenschaftlich fundiert (das Literaturverzeichnis reicht für eine Bachelorarbeit), aber unglaublich komisch, erklärt er dem Leser, warum er zum Beispiel vor dem ersten Date nicht duschen sollte, wann der beste Zeitpunkt für die Kaffeepause ist, wie man theoretisch ein Leben lang jung bleiben könnte und warum Forscher erst etwas kaputt machen müssen, um etwas reparieren zu können.
    Ich hätte mir für mich und meine Kinder Lehrer und Professoren wie Martin Moder gewünscht, dann hätte manches leichter den Weg in unser Hirn gefunden und wäre da auch geblieben.
    Also, Leute, lest es, ihr werdet euren Spaß haben und auch noch eine Menge dabei lernen.







    Kommentare: 2
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    Laecheln86s avatar
    Laecheln86vor 7 Monaten
    Science Slam To Go: Molekularbiologie leicht & unterhaltsam erklärt!

    Treffen sich zwei Moleküle ist ein populärwissenschaftliches Sachbuch aus der Feder des österreichischen Molekularbiologen & Science-Slam-Europameisters Martin Moder. Als neustes Mitglied der Wissenschaftskabarett-Gruppe Science Busters wurde ich jüngst auf ihn aufmerksam. Die Taschenbuchausgabe seines Sachbuchs erschien am 19.02.2018 bei Goldmann. Das passt ja. :)


    Was passiert? 


    Was bedeutet es, wenn die Chemie zwischen zwei Menschen stimmt? 

    Kann man ein Menschenleben konservieren? Seine Erinnerungen physisch bewahren? 

    Auf welchen Kaffee des Tages sollte man auf keinen Fall verzichten? 

    Wenn unsere Eigenschaften in unseren Genen einprogrammiert sind, wer testet dann auf Bugs? 

    Wieviel wissenschaftlicher Optimismus steckt in der Planung von Jurassic-Park-Projekten? 


    In sechs großen Kapiteln, unterteilt in knackige Abschnitte von im Schnitt je 5 Seiten, erfährt man hier allerhand über die Gene & die Chemie der Liebe, erhält sinnvolle Tipps für reibungslosen Alltag, möglichst im Einklang mit dem eigenen Biorhythmus, und entdeckt nach und nach das Potenzial des bisher unscheinbaren Zweigs der Molekularbiologie. 


    Worum geht´s?


    Die Wissenschaft erobert die Kleinkunstbühnen & die Molekularbiologie mein Hirn. Es ist schon sau spannend, einen Blick in die Labore zu werfen, doch auch befremdlich. Und das muss es sein, will man doch Neues erfahren. 


    In „Treffen sich zwei Moleküle“ wirft Martin Moder in bester Science-Slam-Manier mit Wissen und Witz um sich (und trifft); wer Humor lieber „light“ genießt, dem könnte die deftige Ladung den Lesefluss verhageln. Mir gefiel das aber sehr gut. Doch das Buch kann auch das Gegenteil:


    Natürlich sind Tierversuche fester Bestandteil der genetischen Forschung und als solcher kaum wegzudenken. Im Buch findet sich deshalb ein ganzes Kapitel zu den „winzigen Helden der Molekularbiologie“, der sowohl einen Rückblick auf vergangene Experimente als auch Einblick auf jüngste Studien bietet. Dort berichtet er, jederzeit respektvoll, vom Umgang mit Tierversuchen, die notwendig und aufschlussreich, aber nie unumstritten sind. Wer eine große Empathie für Tierchen jeder Art hegt, der möge aber lieber ein anderes Buch wählen.


    Weiter geht es mit Kapiteln über den Alltag, den eigenen Biorhythmus und wie man optimal - also: fit - durch den Alltag kommt. Wann setzt der Körper welche Stoffe frei & wie wirken sich diese auf unser Befinden aus? Abgerundet wird der Ausflug in die Molekularbiologie mit einem Kapitel über die Zukunft dieses Gebiets: Denn die Genetik ist noch recht jung, die Möglichkeiten zur Nutzung verlockend, die daraus resultierenden Gefahren nicht einschätzbar. 


    Wie war´s? 


    Noch nie hat sich Martin Moder so verständlich ausgedrückt! Diese zum Buch gebundenen Untertitel sind echt der Hit. 


    In Treffen sich zwei Moleküle gelingt es Martin Moder, einen faszinierenden Einblick in Biologie & Genetik zu gewähren, der unterhaltsam und verständlich zugleich ist. Dabei beleuchtet er nicht nur die theoretischen Möglichkeiten seines Fachs, sondern auch die ethischen Grenzen. 


    Der Mensch ist das erste Lebewesen, das theoretisch seine eigene Natur beeinflussen kann, und das ist erstaunlich und beängstigend zugleich. Wird die Menschheit erwachsen genug sein, mit der ihr gegebenen Macht über die Genetik verantwortungsvoll umzugehen? Dies wird im Buch angesprochen, aber kein Diskurs eröffnet, was ich gut fand. 


    Besonders empfehlen möchte ich „Treffen sich zwei Moleküle…“ regelmäßigen Lesern populärwissenschaftlicher Sachbücher. Martin Moder bleibt bei seinem Thema: Ausflüge neben sein Gebiet gibt es kaum, dafür aber einen angenehmen Einstieg & sinnvolle Thementiefe, für jeden, der grob weiß, worum es geht. Ein spezielles und fokussiertes Sachbuch für Neugierige. 


    Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für dieses Rezi-Exemplar. 

    Ausführliche Rezi auf meinem Blog.



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    melli_2897s avatar
    melli_2897vor 7 Monaten
    Unterhaltsam und lehrreich

    Ich muss zugeben, dass mir im Voraus nicht wirklich klar war, was denn nun das Kernthema dieses Buches ist und ob es sich auf einen speziellen Aspekt der Mikrobiologie fokussiert. Titel und Klappentext waren aber überzeugend genug, um den "Sprung in die Ungewissheit" zu wagen und das Buch zu bestellen. 
    Um die (auch meine) anfängliche Frage gleich zu Beginn zu beantworten: der Autor legt sich nicht auf eine bestimmte Thematik fest, sondern bietet dem Leser einen Überblick über ganz verschiedene Bereiche der Mikrobiologie. Er schafft es auch komplexe Vorgänge anschaulich darzustellen ohne, dass man das Gefühl einer zu starken Vereinfachung der Inhalte hat. Im Verlauf der Kapitel ist nicht unbedingt ein deutlicher roter Faden zu erkennen - ich hatte das Gefühl, der bekannte Science-Slammer schreibt einfach darüber, was er persönlich spannend findet. Er opfert also ein bisschen Struktur, um durchweg spannende Inhalte zu bieten. Dieses Prinzip funktioniert wirklich nicht bei allen Büchern, hier wurde es aber gut umgesetzt und hat den Lesefluss nicht gestört. 
    Was mich aber manchmal gestört hat, war ab und zu der "Witz zu viel" an Stellen, wo ich eigentlich vertieft in die Materie war und ein bisschen abgelenkt wurde. Mir kam es so vor, als hätte der Autor Angst gehabt, dass man von wissenschaftlichen Fakten gelangweilt ist und mal wieder eine spaßige Unterbrechung braucht. Hier kann ich aber beruhigen :-) Ich wurde beim Lesen immer sehr gut unterhalten und habe gleichzeitig vieles mitgenommen aus dem Reich der Mikrobiologie. Martin Moder steckt einen mit seiner Begeisterung einfach an und hat es häufig geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. Insgesamt halte ich das Buch für definitiv empfehlenswert für Alle, die sich für Mikrobiologie interessieren und nicht so recht wissen, wo sie mit dem Lesen anfangen sollen. In diesem Buch findet sich genügend Inspiration für die weitere Recherche.

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    Alienonauts avatar
    Alienonautvor 6 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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