Martin Moder , Mandy Fischer Treffen sich zwei Moleküle im Labor

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Inhaltsangabe zu „Treffen sich zwei Moleküle im Labor“ von Martin Moder

»Im Fruchtfliegen-Kostüm zum Sieg im Science-Slam-Eurofinale.« APA/DER STANDARD.AT Sie fragen sich, was Fruchtfliegen mit Bier zu tun haben und wie man in einem Reagenzglas ein Schnitzel züchtet? Martin Moder stellt die entscheidenden Fragen zu Biologie und Genetik und beantwortet sie sogar. Humorvoll und verständlich beschreibt der Molekularbiologe, wie man wissenschaftlich korrekt kuschelt, furchteinflößende Hühner züchtet und warum sich Anti-Aging Fanatiker mit jemandem zusammennähen lassen sollten. Selten war es so unterhaltsam, etwas Spannendes zu lernen! Mit praktisch-biologischen Tipps, um wissenschaftlich korrekt durch den Alltag zu kommen.

So Spass hat Biologie noch nie gemacht. Mit viel Humor werden entscheidende Fragen zur Genetik gestellt und beantwortet.

— Artemis77
Artemis77

Ein amüsanter Einblick in die Genetik

— rudi_nussbaumer
rudi_nussbaumer

Ein amüsanter, lehrreicher und äußerst gelungener Einblick in untschiedliche Forschungsbereiche der Biologie.

— Jashrin
Jashrin

Biologie auf der Kleinkunstbühne - herrlich!

— Sikal
Sikal

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  • Amüsant, lehrreich und äußerst gelungen

    Treffen sich zwei Moleküle im Labor
    Jashrin

    Jashrin

    28. December 2016 um 21:50

    Als ich den Titel gelesen habe war klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Ich habe es dementsprechend mit hohen Erwartungen aufgeschlagen und wurde nicht enttäuscht. Auf sehr unterhaltsame Art und Weise führt uns Martin Moder in seinem Buch von der Entstehung des Lebens, über Evolution und Gehirnforschung bis hin zu neuesten Erkenntnissen. Fakten, Forschungsergebnisse und Theorien werden anschaulich und amüsant dargestellt. Dabei vermeidet der Autor weitestgehend Fachvokabular oder bindet die Erklärungen so geschickt ein, dass es auch ohne Vorwissen keinerlei Verständnisprobleme gibt. Seine Aussage, dass die Biologie noch nie so spannend war wie heute, wird in jedem der sechs großen und den zahlreichen Unterkapiteln bestätigt. Die sechs Hauptkapitel beschäftigen sich mit der Entstehung des Lebens, der Fortpflanzung, den Modelorganismen und was wir durch sie alles lernen können, unserem Gehirn, Tipps und Tricks für den Alltag und der Frage, was die Zukunft bringen mag. Die Themen, durch die uns Martin Moder führt, scheinen sehr unterschiedlich und breit gefächert und dennoch schafft es der Autor Zusammenhänge anschaulich darzustellen. Ich wurde abwechselnd amüsiert und fasziniert und bei manchen präsentierten Forschungsergebnissen wurde mir auch ein wenig mulmig bei dem Gedanken daran, welche Möglichkeiten sich eventuell eröffnen könnten. Ob ich es gut finden würde, ein gesamtes Gehirn und die darin erhaltenen Gedanken dauerhaft zu konservieren, da bin ich mir nicht sicher, und die Art und Weise wie ein winziger, einzelliger Parasit es schafft, das Verhalten seines Wirtes im eigenen Sinne zu manipulieren ist schon etwas gruselig. Wenn es allerdings dazu kommen sollte, dass in den Supermarktregalen eines Tages Schnitzel liegen, die im Labor aus Stammzellen gezüchtet wurden, dann stehe ich dem wahrscheinlich eher positiv gegenüber und vielleicht würde es sogar helfen, die Massentierhaltung einzudämmen und die Tiere nicht mehr nur als Gegenstände und Waren zu betrachten. Doch wie bei allen Entwicklungen bleibt uns vorerst wohl nur abzuwarten und zu beobachten, was die Zukunft bringen mag. Martin Moder forscht selbst in Wien am Zentrum für Molekulare Medizin und ist Mitglied in der „Gesellschaft für Kritisches Denken“. Zudem hat er es 2014 geschafft zum Science-Slam-Europameister gekürt zu werden und betreibt den erfolgreichen Blog „GENau“. Seine Begeisterung für die Biologie spricht aus jedem Satz und schon allein deswegen macht es Spaß ihm in seine Welt zu folgen.   Mein Fazit: Martin Moders Einblick in die Biologie ist spannend, lehrreich, humorvoll und interessant und er schafft meines Erachtens nach die Gratwanderung sowohl absolute Laien als auch Leser mit einer gewissen naturwissenschaftlichen Vorbildung gleichermaßen anzusprechen. Dafür, dass er mich auf diese amüsante Reise mitgenommen hat, gibt es von mir fünf von fünf Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Treffen sich zwei Moleküle …

    Treffen sich zwei Moleküle im Labor
    Sikal

    Sikal

    23. October 2016 um 21:57

    Biologie auf der Kleinkunstbühne – so einfach lässt sich das Buch von Martin Moder umschreiben – oder auch nicht. Es steckt nämlich ein wenig mehr dahinter als  der Klappentext vermuten lässt. Wissenschaftlich korrekt Kuscheln oder sich mit jemandem zusammennähen zu lassen, klingt auf den ersten Blick nicht wirklich nach ernsthafter Wissenschaft. Das Martin Moder allerdings ein wirklich ernst zu nehmender Wissenschaftler ist, hat er bereits oftmals bewiesen – und auch bei der Lektüre von „Treffen sich zwei Moleküle…“ wird dem interessierten Leser das schnell klar. Um den Bogen von Dschingis Khan zu den Urzellen in so anschaulicher und humorvoller Weise zu spannen, gehört mehr als nur ein guter Wissenschaftler zu sein. Die Art und Weise wie der Autor Wissenschaft vermittelt, ist zwar nicht mehr ganz neu - „Science Busters“, Science Slam“ oder auch Ärzte als wissenschaftliche Talkshowmoderatoren (Eckart von Hirschhausen) findet man heute zuhauf – dennoch hat gerade diese Methode einen großen Vorzug: Die Leser werden auf unterhaltsame Weise durch eine Materie geführt, in der es sonst nur sehr schwer möglich ist, sich zurecht zu finden. „Treffen sich zwei Moleküle…“ ist über die ersten Seiten und Kapitel gespickt mit Humor. Je weiter man sich vorarbeitet (und es handelt sich um eine vergnügliche Arbeit), umso mehr erhält die Wissenschaft den Vortritt. Wenngleich ich hier so manche tiefergehende Ausführung gewünscht hätte. Wer in der Grundschule Biologie als reines Nebenfach betrachtet hat und sich deshalb in diesen Stunden mit „Bravo“ oder „Rennbahnexpress“ vergnügte, wird merken, dass es doch einiges gegeben hätte was – anders dargebracht – wirklich interessant gewesen wäre. Martin Moder selbst arbeitet am Zentrum für Molekulare Medizin in Wien und betreibt den Science Blog „GENau“. Er hat es sich zum Ziel gemacht, seine Forschungen und die Wissenschaft im Allgemeinen verständlich zu erklären und bezeichnet sich deshalb auch als „Wissenschaftsvermittler“. Dies ist ihm mit seinem Buch auch wirklich gelungen…

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