Martin Mosebach Das Blutbuchenfest

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Inhaltsangabe zu „Das Blutbuchenfest“ von Martin Mosebach

Mitten in der Großstadt, im Garten unter der blutroten Buche, organisiert der kleine Geschäftemacher Rotzoff ein Fest, um mit dem Erlös aus den Eintrittskarten seine Schulden zu bezahlen. Ausgelöst wird ein figurenreicher Tanz um Liebe, Betrug und Eifersucht, vor dunkler werdendem Hintergrund. Der Erzähler, ein verbummelter Kunsthistoriker, verliebt sich in der U-Bahn in die zerbrechliche Winnie; Marusha dient als schillernde Geliebte mehreren Herren, darunter Wereschnikow, umtriebiger Planer eines Kongresses über das zerfallende Jugoslawien. Alle haben eines gemeinsam: die Putzfrau Ivana, die ihren Kundenstamm energisch zusammenhält und auch auf dem Fest für Ordnung sorgen soll. Doch während die Gäste feiern, beginnt auf dem Balkan der Krieg. Alles eskaliert, bis am Ende Ivana die Trümmer entschlossen zusammenkehrt. Martin Mosebach überrascht mit einem ganz ungewohnten, neuartigen Ton. Das gleichnamige Buch ist im Hanser Verlag erschienen.

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    Das Blutbuchenfest
    sofie

    sofie

    28. September 2014 um 22:13

    Es fällt mir etwas schwer, kurz zu sagen, worum es in „Das Blutbuchenfest“ eigentlich geht. Und wenn man den Klappentext liest, merkt man, dass es dem Verlag da wohl ähnlich ging. Das namensgebende Blutbuchenfest bildet zwar den Höhepunkt der Handlung, kommt aber recht spät ins Gespräch und die Vorbereitung nimmt auch nur eine kleine Nebenhandlung ein. Der Ich – Erzähler, ein mittelloser Kunsthistoriker, ist auch nicht unbedingt sehr aktiv, sondern steht meistens als Beobachter am Rand und wenn er handelt, hat man trotzdem eher das Gefühl, dass er von äußeren Einflüssen getrieben wird und sich treiben lässt. Zusammengehalten werden die vielen Charaktere, die auftreten, zum einen durch ihr Stammlokal bei Märzinger und die Putzfrau Ivana. Die angesprochenen Themen sind genauso vielfältig wie die Charaktere – es geht um Liebe, Eifersucht, den Jugoslawienkrieg, die Weltpolitik, Immobilien in Frankfurt, Familie, Tod, Trauer. Der Ich- Erzähler – ich weiß gar nicht ob man jemals seinen Namen erfährt – ist aber ein sehr guter Beobachter. Es gibt viele sehr feine Beschreibungen von Situationen und Atmosphären. Der Autor versteht es auch den einzelnen Personen jeweils eine ganz individuelle Stimme zu geben. Dafür hätte der Sprecher des Hörbuches dann auch darauf verzichten können, seine Stimme für einige zu verstellen. Das wirkt nämlich leider ziemlich schnell albern. Abgesehen davon hat mir der Sprecher aber sehr gut gefallen! Insgesamt hätte ich mir eine etwas stringentere Handlung gewünscht, einen roten Faden und ein paar Konsequenzen aus den Handlungen. Denn es passiert zwar viel, aber in dem Moment, in dem sich die Personen zu verändern beginnen, ist der Roman auch schon vorbei. Inhaltlich hat es mich also nicht ganz überzeugt, der Stil dafür umso mehr! 4 von 5 Sternen.

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