Mogador

von Martin Mosebach 
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Mogador
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Sprachgewaltig und detailtreu erzählt Mosebach die Geschichte zweier Personen. die unterschiedlicher nicht sein können.

Kritisch (1):
Beusts avatar

sprachlich oft elegant, manchmal verwegen, im Ganzen aber langweilig und ziellos.

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Inhaltsangabe zu "Mogador"

Ein junger Mann ist als Mitwisser betrügerischer Finanzgeschäfte schuldig geworden, und nach einem Gespräch im Polizeipräsidium springt er aus dem Fenster. Er flieht nach Marokko, in eine Felsenstadt am Meer: Essaouira, das alte Mogador. Erneut übertritt er dort die eben noch unverrückbar scheinenden Grenzen seines Lebens. Er taucht ein in die Welt der Geister, Huren und Bettler, eine Welt des Zaubers und des Schreckens. Die Reise nach Mogador wird zum Traum – zum Traum, der zurückführt auf den Boden der Realität.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499272431
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:24.01.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.10.2016 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Wicki72vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sprachgewaltig und detailtreu erzählt Mosebach die Geschichte zweier Personen. die unterschiedlicher nicht sein können.
    1001 Nacht

    Ein junger Mann sitzt in einem Hammam in Mogador, dem heutigen Essaouira. Nach und nach schält sich heraus, dass es sich hier um Patrick Elff, einem jungen Banker aus Düsseldorf handelt. Dieser ist nach einem Gespräch mit der Polizei aus dem Fenster des Polizeipräsidiums gesprungen und nach Marokko geflüchtet, wo er sich Hilfe von einem marokkanischen Finanzmenschen erhofft, der ihm noch einen Gefallen schuldet. Es ist ein Sprung in eine andere Welt. Patrick findet Unterschlupf bei Khadija, einer zweifachen Witwe, eine Analphabetin, die sich als Hure, Geldverleiherin und Prophetin nach oben gearbeitet hat.

    Martin Mosebach zeichnet in diesem Werk zwei Figuren, die scheinbar gegensätzlicher nicht sein können. Im ersten Teil des Buches wird die Geschichte von Patrick erzählt, man erfährt wie er sich in diese Lage, in der er steckt, gebracht hat, erfährt von seinem beruflichen Aufstieg und von seiner Ehefrau Pilar, die er ahnungslos in Deutschland zurückgelassen hat. Im zweiten Teil zeigt uns Mosebach die Welt von Khadija, bringt uns ihre Kindheit näher, die Schwierigkeiten, in Armut aufzuwachsen. Er erzählt, wie sie es schafft, ihren eigenen Weg zu gehen und bringt uns gleichzeitig das Leben in Marokko näher. Es ist stellenweise wie eine Reise in 1001 Nacht. Mit sprachlich wunderschönen Bildern umschreibt Mosebach das Land, das Leben dort und die Sitten so farbenfroh und genau, dass man ganz in die Welt von Khadija eintaucht. Man hat das Gefühl mit „am Tisch“ zu sitzen, wenn beschrieben wird, mit welcher Liebe eine Teezeremonie durchgeführt wird oder wenn alle zusammen mit den Händen aus dem Topf versuchen die Fleischstücke heraus zu fischen. Besonderen Eindruck hat auf mich Mosebachs Beschreibungen des Meeres gemacht. Sätze wie „Gestaltung, Umgestaltung in eine frühere Gestalt zurückfließen, sie alsbald wieder auflösen, das war die anablässige Beschäftigung des Meeres, das keinen Augenblick ruhig dalag, sondern mit titanischer Energie Wogenprall und Wasserwucht erzeugte, nur um dieselben sich ausrasen und in überraschender Sanftheit wieder vergehen zu lassen“ ließen mich gedanklich in die Wogen eintauchen und ich hatte das Gefühl, das Rauschen des Meeres zu hören.

    Im dritten Teil werden die Geschichten von Khadija und Patrick in der Gegenwart erzählt. Man erfährt von Patricks Schwierigkeiten mit seinem vermeintlichen Retter, Monsieur Pereira, in Kontakt zu treten und wird mit Khadijas Alltag vertraut gemacht. Karim, ein guter Freund Khadijas, der die beiden Hauptpersonen zueinander gebracht hat, erhält ebenfalls ein Gesicht.

    Bevor sich im vierten Teil alles auflöst, bekommt auch Patricks Ehefrau, die anfangs blaß und eher schwach dargestellt wird, Konturen.

    Auch wenn sich für mich am Ende alle Fäden etwas zu abrupt entwirren, ein wunderschönes, lesenswertes Buch.Besonders beeindruckt hat mich die Genauigkeit und die Liebe mit der Mosebach seine Figuren zeichnet und uns Bräuche und Sitten einer anderen Welt näherbringt. Sei es eine Beschreibung der Bettler der Stadt, denen er ein Gesicht gibt, sei es die Darstellung des Heimatdorfes von Karim mit den dort immer noch üblichen Bräuchen oder das Ritual des Hammam – Mosebach gelingt es, dass ich seine Beschreibungen in farbige Gedanken verwandeln. Und auch die Geisterwelt, mit der er Khadija umgibt, fügt sich so leicht und natürlich in die erzählte Geschichte ein, dass es mir ganz natürlich erschien.

    Auf jeden Fall das beste Buch, welches ich in den letzten Wochen gelesen habe.

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    Sikalvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Sprung in eine andere Welt - nicht nur für Patrick Elff, auch für den Leser.
    Kein Märchen aus 1001er Nacht

    Zumindest würde man bei Geschichten aus Marokko und dem mystischen Cover dies gleich vermuten. Doch schlecht geraten – Mogador, das heutige Essaouira wird in Martin Mosebachs Roman zum Unterschlupf von Patrick Elff, Banker aus Deutschland.

    Als der Protagonist Patrick Elff während eines Verhörs aus dem Polizeipräsidium flieht und sich nach Marokko absetzt, möchte man als Leser am liebsten eingreifen, um ihn vor weiteren „Spontanitäten“ zu bewahren. Doch zu viel ist bereits geschehen, Patrick steckt mitten in zweifelhaften Geldgeschäften, gedeckt durch seine Vorgesetzten. Als sich schließlich einer seiner Mitarbeiter erhängt,  fühlt sich Patrick in die Enge getrieben, schaltet sein Handy ab und nimmt den nächstbesten Flug nach Marokko. Nur dort – so denkt er – kann ihm geholfen werden. In Mogador sucht er Unterschlupf in einem Privathaus, trifft dort auf Khadija, Kupplerin, Zimmervermieterin, Geldverleiherin und vieles andere mehr.

    Die Geschichte rund um Khadija nimmt den zweiten Teil der Geschichte ein, ihre Herkunft, ihr Aufwärtsstreben. Sie hatte wohl so manches glückliche Händchen und dies geschickt genutzt, um heute in dieser Position zu sein. Doch kann Patrick ihr vertrauen?

    Der Autor zeigt uns hier ein Marokko, das weit weg ist von orientalischen Fantasien, denen wir Europäer eher zugeneigt sind. Im Roman finden Bettler, Prostituierte, Betrüger ebenso ihr Stelldichein wie traditionelle Rituale, z.B. eine Brautfindung. Abwechslungsreich und faszinierend war für mich das Lesen dieser Geschichte, wenngleich der Protagonist stellenweise etwas wenig Raum erhielt.

    Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen, beeindruckt mit einer bildgewaltigen Sprache.
    Die Geschichte fesselt gleich zu Beginn durch die Fluchtszene und ist vollgepackt mit kulturellen, teils unterhaltsamen Sequenzen.

    Für mich war es eine wunderbare Geschichte, fesselnd, eindrucksvoll erzählt und auf jeden Fall lesenswert.

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    miss_mesmerizedvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Abtauchen in die bunte Welt Marokkos und ein Leben fernab bekannter Muster.
    Martin Mosebach - Mogador

    Patrick Elff hat sich hochgearbeitet. Von unbedeutendem familiären Hintergrund schafft er es in einer Bank Karriere zu machen und das entsprechende Einkommen zu erzielen. Dazu seine Frau, selbst aus wohlhabenden Verhältnisse – wie könnte es besser kommen? Doch Unregelmäßigkeiten in der Bank und ein zweifelhaftes Geschäft mit einem marokkanischen Investor rufen die Behörden auf den Plan und so flieht Elff nach Nordafrika, zunächst auf der Suche nach dem Marokkaner, der ihm aus der misslichen Lage helfen soll. Um möglichst unbehelligt seine Recherche fortzusetzen, steigt er in einem Privathaus ab. Die Patronin Khadija führt dort ihr eigenes kleines Unternehmen: auch sie kommt auch ärmlichen Verhältnissen, dank ihrer Cleverness ist sie aber nun als Bordellbetreiberin, Geldleiherin und gar Prophetin am lokalen Leben beteiligt. Patrick ahnt nicht, woraus er sich in diesem Hause eingelassen hat.

    Nur kurz verweilt der Autor im kapitalismusgeprägten Europa mit korrupten Bankern und dem unbedingten Willen nach Ruhm und Geld. Der wesentliche Teil der Handlung spielt im heutigen Essaouira, wo der vordergründige Protagonist Patrick Elff hinter der schillernden Figur der Khadija zurücktreten muss. Als Leser taucht man ab in diese fremde Welt der Märkte, des Lebens auf der Straße und wo Tauschhandel und Mundpropaganda den Takt bestimmen. Geradezu märchenhaft erleben wir das Mädchen Khadija, das sich geschickt zu verstellen weiß, um seinen Aufstieg langsam aber stetig zu verfolgen. Als geschickte Geschäftsfrau stellt sie sich heraus, die das richtige Händchen hat, um lukrative Situationen zu erkennen und ihre eigene Rolle geschickt im Hintergrund zu halten.

    Martin Mosebachs hat mich durch zweierlei Dinge beeindruckt: zum einen seine Darstellung des Lebens in Marokko, das durch unterschiedlichste kleine Details Einblicke erlaubt; nicht das große Ganze steht im Vordergrund, sondern der Alltag, das Zurechtkommen mit den Gegebenheiten, insbesondere als Frau sich in der Männer-dominierten Gesellschaft einen Weg zu bahnen. Die Feste sind bunt und schillernd, das Leben oft hart und fernab der Farbenfrohe. Daneben ist natürlich die Kontrastierung der beiden Aufsteiger Khadija und Patrick das bestimmende Element. Er klassisch universitär gebildet, sie Analphabetin. Er im modernen Europa, sie im etwas rückständigen Marokko. Er als Mann mit einer dominanten Frau aus einer höheren Schicht an seiner Seite, sie mit dominanten Ehemännern, die sie jedoch überlebt und letztlich ohne Partner erst erfolgreich wird. Der Aufstieg in den beiden Systemen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, beide im Wissen um ihr nicht ganz legales Handeln. Sind am Ende all die Unterschiede doch nicht so groß, wie man zunächst vermuten mag?

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    schokoloko29s avatar
    schokoloko29vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, welches von seiner besonderen schönen Sprache lebt.
    Mogador

    Der Bankangestellte Patrick Elff flieht überhastet nach Mogador (Dies liegt in Marokko). Er hat Geld unterschlagen und betrogen und er ist kurz vor der Entdeckung. Er kommt in eine ganz andere Welt, die hauptsächlich von Frauen beherrscht wird.
    Das Buch ist in drei Teile aufgebaut. Die Vorgeschichte von Patrick Elff, die Vorgeschichte von der Vermieterin Khadija und die gemeinsame Zeit in Mogador.
    Mir hat besonders die Vorgeschichte von Khadija gefallen. Wie ihre Entwicklung ist von einer Hure, zu einer Vermieterin etc.

    Fazit:
    Ein Buch, welches mir sehr gut gefallen hat. Doch der Teil von Patrick Elff fand ich zu langatmig. Deshalb nur vier Punkte.

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    TochterAlicevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Habe ich trotz der unbestreitbaren Eloquenz des Autors mit Interesse, nicht jedoch mit Begeisterung gelesen.
    Die Macher

    Es gibt Macher unterschiedlicher Art - solche, die ihr eigenes Schicksal gestalten, dann solche, die darüber hinaus auch die Schicksale anderer Menschen - weniger oder auch vieler - bestimmen und dann gibt es noch solche, die andere wie Schachfiguren hin und her schieben, je nachdem, wie es ihnen gerade passt, egal ob es den anderen nun passt oder auch nicht.

    Patrick Elff gehört zunächst zur zweiten Kategorie: ein junger, erfolgreicher Aufsteiger, mit dem das Schicksal es gut gemeint hat. In seiner Bank hat er es schon ziemlich weit gebracht und leitet ein Team von teilweise wesentlich älteren und schon lange in dort tätigen Angestellten, die seit Jahren feststecken. Einer von ihnen wird ihm zum Verhängnis - indem er nämlich als Chef und Mitwisser für gewisse Machenschaften haften muss. Aus seiner Sicht rutscht er von jetzt auf gleich in die dritte Kategorie - im Schachspiel wird er zur tragischen Figur und damit zum Verlierer, der verfolgt wird und sich auf seiner Flucht nach Mogador/Marokko begiebt, wo - so meint er - sich der einzige Mensch befindet, der ihm noch helfen kann.

    Er gerät in eine eigenartige Gemeinschaft, in die Welt von Khadira, die quasi über ein eigenes Universum herrscht und es mit eigener Kraft aus Kategorie eins, also der Abhängigkeit in die zwei, die Herrschaft über andere, geschafft hat. Eine faszinierende Person in einem ebenso eindringlichen Umfeld, das in ausführlicher Beschreibung den Mittelteil des Romans und aus meiner Sicht den qualitativen Höhepunkt der Geschichte bildet.

    Eine besondere Thematik, die mir zu Beginn, als Patrick Elff sich absetzte und auf seine Wanderung begab, ziemlich krimilastig vorkam, was sich jedoch bald änderte. Denn die  Geschichte von Khadija hat ganz klar etwas von 1001 Nacht. Mir hat gefallen, wie schnell Khadija davon abkam, sich manipulieren zu lassen, sondern vielmehr selbst die Rolle des Manipulators übernahm. Wird auch Philipp wieder dorthin gelangen?

    Eine sehr wortreich und blumig erzählte Geschichte, bei der es mir manchmal des Guten zuviel war - sprachlich und stilistisch gesehen, meine ich. Bei den Charakteren empfand ich insbesondere die weiblichen Figuren als gut gezeichnet, Philipp Elff hingegen verlor sich ein wenig hinter den Ereignissen, was möglicherweise auch beabsichtigt war. Das orientalische, opulente passte aus meiner Sicht gut zu Khadija, nicht jedoch zu Philipp, mir hätte es besser gefallen, wenn es sich auch stilistisch ein wenig abgesetzt hätte. Wobei dies mein erster Roman von Martin Mosebach war - ich bin also vollkommen unbelastet und somit auch frei von Erwartungen in dieses Buch gestartet. Und jetzt? Nun, ich werde es vom Thema abhängig machen, ob ich mich nochmal an einen Mosebach wage - dieses Buch habe ich trotz der unbestreitbaren Eloquenz des Autors mit Interesse, nicht jedoch mit Begeisterung gelesen: an die sehr wortreiche, stellenweise verschnörkelte Sprache konnte ich mich wie erwähnt nur teilweise gewöhnen.

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    Beusts avatar
    Beustvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: sprachlich oft elegant, manchmal verwegen, im Ganzen aber langweilig und ziellos.
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    nordfrauvor 3 Monaten
    dirki_1974s avatar
    dirki_1974vor 6 Monaten
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    Schneekeksvor 6 Monaten
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    *Wölkchen*vor 2 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Man liest dieses außerordentliche Buch derart gebannt, dass man fast enttäuscht ist, sich nach rund 370 Seiten im eigenen Alltag wiederzufinden. Was natürlich daran liegt, dass Mosebach ein begnadeter Erzähler ist. Seine Leser wissen das längst, doch Mogador bildet einen neuen Höhepunkt seiner Kunst.

    Mit Mogador hat sich Martin Mosebach stilistisch glanzvoll, intelligent und überaus unterhaltsam über Gebote der modernen Erzähltheorie hinweggesetzt und den phantastischen Realismus meisterlich neu erfunden.

    Virtuos inszeniert Martin Mosebach den Zusammenprall der Welten. … So klug, so kenntnisreich und anschaulich wurde in der deutschen Gegenwartsliteratur lange nicht mehr über die arabische Welt geschrieben. Also, lesen Sie Mogador!

    Für Sprachliebhaber ein Genuss. Bedrohlich ragen hinter der marokkanischen Küstenstadt Mogador die Frankfurter Finanztürme auf.

    Martin Mosebach ist, wie man aus früheren Büchern weiß, ein ausgezeichneter Reisender. … Und da erblickt er Dinge, die den anderen entgangen sind, also: etwas Neues.

    Mogador handelt von Realitäten, die sich unserem Begreifen entziehen und die erst in der Erzählung sichtbar werden – vorausgesetzt, man kann so erzählen wie Martin Mosebach.

    Wir würden uns gern noch länger in diesem so farbigen, spannungsvollen, konstrastreichen Gemälde namens Mogador vertiefen und verlieren und nachdenken über die so leicht erschütterbaren Fundamente unseres Lebens …dies ist ein Meisterwerk.

    Martin Mosebach ist wohl einer der letzten großen Wahrnehmungs- und Sprachkünstler unserer Literatur. … Ein zeitloses Leseglück, wie es nur eine sich in ihren eigenen Rhythmen wiegende und ergehende Sprache zu erzeugen vermag.

    Martin Mosebach hat mit seinem Anti-Helden in Mogador wieder einmal eine grandiose Geschichte geschrieben. … Ein wirklich großartiger Roman.

    Fabelhaft.

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