Martin Mosebach Stadt der wilden Hunde

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Inhaltsangabe zu „Stadt der wilden Hunde“ von Martin Mosebach

Ein Buch wie ein exotisches Fotoalbum

Martin Mosebach auf der Reise in Indien: Er berichtet von seinen Eindrücken aus einer Provinzhauptstadt im Bundesstaat Rajasthan, von einem Sandsturm in der Wüste, dem Rattentempel in Deshnok, vom Gott der wilden Hunde und dem Heiligen des Shivatempels, von den Kasten und der Konfrontation mit dem uralten Königtum. Nur wenige deutsche Schriftsteller der jüngsten Zeit haben sich so tief eingelassen auf die verstörende Erfahrung einer ganz und gar anderen Tradition.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie

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    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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  • stadt der wilden hunde

    Stadt der wilden Hunde

    michella propella

    ich war wohl die falsche leserin für dieses buch. selbst viel gereist, mit meinem oft kindlichen staunen, stelle ich mich inzwischen offen und wertfrei meinen reisen. indien durch den blick von mosebach zu erfahren war fast unangenehm und anstrengend. den typischen leser dieses buches stelle ich mir so vor: weiß, gutbürgerlich, akademiker, jahrgang 1960 oder älter, selbstbewusst mit ästhetischem anspruch und werturteil, sehr sehr konservativ. der hauptteil des buches liest sich denn auch so, aus den augen eben jener person, zu denen der schriftsteller (ich habe mich NIE mit ihm befasst) - aus den zeilen herausgelesen - auch gehören könnte. zwischen 1. STÄNDIGEN vergleichen mit europa, immer wieder europa und den religionen in europa, der antike oder der restlichen (westlichen) welt, 2. ver- und beurteilungen was schön, hässlich, dumm und dick, dreckig ist, 3. seiner einschätzung der menschen nach ihrem äußeren sowie seinem aufenthalt in einem wohlhabenden haushalt - ja, wir wissen irgendwann dass er dort gut hinein passt und dass es ihm angemessen ist 4. seinen gewollt pointierten und am ende jeder kurzgeschichte gewollt "philosophischem fazit", das trotzdem für mich oft humorlos war und 5. den teils oberflächlich verhafteten erfahrungen, die wahrscheinlich viele indienreisenden ebenfalls machen, auch wenn sie nicht in einer wüstenstadt in einer wohlhabend-vornehmen familie gastieren, musste ich mich regelrecht zwingen weiterzulesen. dazu kommt dann sprachlich ein zwanghafter drang zu wiederholender beschreibung (honigfarben, honiggelb, honigmilch, dickes säuglingsbäuchlein etc.) und übertreibung (wie wir es alle kennen, wie es überall auf der welt benutzt wird, wie es schon immer gemacht wurde). diese ständige wertung und der vergleich mit sich als europäer - unerträglich. ich habe auf meinen reisen irgendwann gelernt, dass man seine kultur ersteinmal zurückstellen muss und einfach nur "da" ist. stelle man sich vor, man bekommt besuch aus indien, der die ganze zeit sagt: so machen wir das auch, das kenne ich, das ist wie in indien, das ist wie im hinduismus, das ist ja total wie in neu delhi.... das ist für den gastgeber nicht schön, da man den vergleich, und die wertung daraus, zieht man am ende einer reise, wenn man eingetaucht ist und abstand gewonnen hat um zu verarbeiten - ohne überheblichkeit und ohne selbstherrlichkeit. nachdem ich meine rezension gelesen habe, muss ich von den zwei sternen nun doch noch einen abziehen. oh mann, schade.

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