Martin Mosebach Was davor geschah

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Inhaltsangabe zu „Was davor geschah“ von Martin Mosebach

Ein Liebesroman, ein Gesellschaftsroman, ein SprachkunstwerkEs ist eine gefährliche Frage, die bereits den Keim einer Eifersucht enthält: Wie war das eigentlich mit dir, bevor wir uns kannten? Die beiden sind seit Kurzem ein Paar, und sie stellt ihm jene Frage. Seine Antwort wird zu einem Gespinst aus Wahrheit und Dichtung, einem wahren Lügenpalast, errichtet aus soliden Bausteinen von Wirklichkeit. Auf der Bühne Frankfurts inszeniert Martin Mosebach meisterhaft ein böses Spiel von Liebe und Zufall. »Ein Meister auf der Höhe seines Könnens.« Hubert Spiegel in der ›FAZ‹

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  • Rezension zu "Was davor geschah" von Martin Mosebach

    Was davor geschah

    Herbert Fraunhoffer

    07. August 2012 um 20:28

    Frankfurt, Reichtum, Familie

  • Rezension zu "Was davor geschah" von Martin Mosebach

    Was davor geschah

    Rock-n-Roll

    Selten habe ich mich bei der Lektüre eines Buches so sehr gelangweilt. Dabei fängt es vielversprechend an. Ein junger Mann zieht nach Frankfurt, wo er sich eine Wohnung mietet und die ersten Wochen in seinem neuen Zuhause beschreibt, die Strasse, die Umgebung, Nachbarn, Geräusche, Eindrücke, die Einsamkeit, wenn man ganz neu in einer Stadt ist... Die Langeweile setzt erst ein, als er zu sehr reichen Leuten in den Taunus eingeladen wird und fortan Gast in deren Villa ist. Es geht nur noch um diese Leute, ausführlich wird alles beschrieben, deren Kleidung, Haus, wer mit wem und warum... es ist schlicht ermüdend und belanglos bis man beim Lesen sogar wegnickt. Anfangs hat mich die Sprache sehr begeistert, aber man verliert schnell die Lust verstaubte, lange Sätze zu lesen, die altmodisch anmuten. Das Buch wurde über alle Maßen gelobt; Denis Scheck findet sogar, es sei eines der 3 besten Bücher des Jahres 2010 und eigentlich vertraue ich seinem Urteil.

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    • 2

    nordfriese

    16. May 2011 um 20:46
  • Rezension zu "Was davor geschah" von Martin Mosebach

    Was davor geschah

    Ulf_Borkowski

    28. February 2011 um 20:39

    „ Wie war das …?“ Mit dieser simplen Frage beginnt Martin Mosebachs neuer Roman „Was davor geschah“. Mancher mag sich nun fragen „Martin Wer“, denn trotz seiner diesjährigen Nominierung für den Deutschen Buchpreis ist Büchner-Preis-Träger Mosebach sicherlich kein Bestseller-Autor. Und bei denen, die Mosebach kennen ist er auch nicht eben unumstritten. So gehen auch die Kritiken zu seinem neusten Roman weit auseinander. Während Hubert Spiegel in der Frankfuter Allgemeinen sein neustes Werk zum Besten zählt, was die deutsche Gegenwartsliteratur zu bieten hat, befindet Judith von Sternburg in der Franfurter Rundschau selbiges als eine "unwichtige Geschichte über unwichtige Leute". Einig sind sich jedoch alle Rezensenten zumindest darüber, dass Mosebachs Sprache ein Genuss sei und zum Besten gehöre, was die deutsche Sprache zu bieten habe. Seit Anfang der 1980er Jahre ist der studierte Jurist Martin Mosebach als Schriftsteller in allen Genres tätig. Neben Romanen und Erzählungen ist er vor allem für seine zahlreichen Essays und Feuilletons bekannt, schreibt darüber hinaus aber auch Libretti, Filmdrehbücher, Hörspiele, Theaterstücke und Lyrik. So vielseitig sein Schaffen, so umstritten ist Martin Mosebach aufgrund seiner politischen und religiösen Überzeugungen, die dem gläubigen Katholiken immer wieder die Kritik vornehmlich linker Medien entgegen schlagen lässt. „Wie war was?“, entgegnet der namenlos bleibende Erzähler auf die Frage seiner neuen Freundin. Eine Frage, die bereits den Kern der Eifersucht enthält, die Frage „Was davor geschah“. Die Antwort lässt Martin Mosebach seinen Protagonisten auf 330 Seiten in einer Mischung aus Wahrheit und Dichtung ausbreiten. Sprachlich kann Mosebachs neuer Roman es in seiner schlichten Eleganz ohne weiteres mit seinen –selbst von seinen Kritikern- viel beachteten essayistischen Arbeiten aufnehmen. Doch alle sprachliche Leichfertigkeit und Stringenz der Geschichte kann nicht darüber hinweg täuschen, dass das, was zuvor geschah, den Leser nicht wirklich zu fesseln vermag. Ein kürzlich nach Frankfurt gezogener namenloser Bänker erzählt seiner ebenfalls zunächst anonym bleibenden neuen Freundin von seinen Erlebnissen als Debütant in den Kreisen des Frankfurter Geldadels. Als Dauergast auf den Festen der Familie Hopsten berichtet der 35-jährige Erzähler dem Leser mittels seiner Zuhörerin über den Niedergang der Familien Hopsten und Schmidt-Flex und anderer Menschen, die sich in deren Dunstkreis bewegen. Es ist die feinere Frankfurter Gesellschaft, die Mosebach portraitiert und durchaus hintergründig parodiert. Nichtsdestotrotz ist „Was davor geschah“ ein Roman über das uninteressante Leben uninteressanter Menschen.

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  • Rezension zu "Was davor geschah" von Martin Mosebach

    Was davor geschah

    Elisabeth87

    28. February 2011 um 09:47

    In „Was davor geschah“ lernen wir einen Mann kennen, der von seiner leicht eifersüchtigen neuen Liebe ins Verhör genommen wird. Und zwar wird er gefragt, was er gemacht habe, bevor er ihr begegnet sei. Wie war deine Frankfurter Welt, bevor du mich gefunden, bevor du sie mit mir geteilt hast? Der Erzähler, von dem man bis zum Schluss den Namen nicht erfährt, erzählt dass er die erstbeste Wohnung genommen habe, die er finden konnte, dass er von ihr wegen des Lichtes, das durch die Baumkrone einer Kastanie gefiltert werde, fasziniert gewesen wäre. Weiteres gibt es noch eine zweite Wohnung mit dessen Bewohner, den der Erzähler jedoch nie zu Gesicht bekommt, ein seltsamer Nachbar, in dessen Wohnung auch seltsames vor sich geht und von dessen Leben und eventuellen Geheimnissen er jedoch gar nichts mitbekommt. Bei einem Bier nach Arbeitsende in der Frankfurter Stadt wird er von dem jungen Hopsen zu einem der legendären Wochenendnachmittage eingeladen, die seine Familie am eigenen Swimmingpool in der prächtigen Villa veranstaltet. Es scheint ein angenehmes Wochenende zu sein, das von zwei Generationen, nämlich den Eltern und deren Kindern, verbracht wird. Die Gäste sind schöne Menschen, die Geschmack und Stil haben, sie können miteinander umgehen und lassen ihre Bosheit nur sehr selten an die Oberfläche. Neuzugänge bei den Gästen werden geprüft, bevor sie eine weitere Einladung erhalten. Im Mittelpunkt steht das Ehepaar Hopsen, sie sind unglaublich reich, er ein Bauernsohn, der zu Reichtum gekommen ist und nie viele Worte verliert und neben seiner Frau fast nicht wahrgenommen wird. Als Gegengewicht gibt es einen Ex-Politiker namens Schmidt-Flex, der alle niederredet mit seinen Lebenserfahrungen und seinen Sohn dabei kategorisch niedermacht. Dessen Frau Silvi, eine entzückende versteckte Alkoholikerin, löst eine Katastrophe aus, als sie sich mit Bernard Hopsen auf eine Liebschaft einlässt, und alle Harmonie zusammenbricht. Ebenfalls trifft man auf einen Mann namens Salem, der dick ist, aus seinen Anzügen fast heraus platzt und der es dennoch schafft die anfängliche Abneigung von Rosemarie Hopsten zu überwinden und ebenfalls eine Beziehung mit ihr ein geht. Man wird überrascht von der genauen Beobachtung der Personen, es gibt poetische Szenen wie auch hinreißend komische Augenblicke, wie zum Beispiel, wenn der ins sizilianische Ferienidyll vorausgeschickte Schmidt-Flex-Sohn genüsslich eine Zigarre raucht und deren Stummel dann in die Trockenheit wirft, um sie dann panisch zu suchen und den drohenden Brand löschen zu wollen. Und natürlich kommt auch die Zeit, vor allem deren Vergänglichkeit nicht zu kurz. Dies sieht man, als der junge Schmidt-Flex an einem Denkmal sitzt und die Leute beobachtet, die Stadtstreicher ignorieren ihn, als ein Alter vorbeischlurft, offenbar von einer Pflegerin gekämmt und in den zu großen Anzug verpackt, sieht sich der junge Schmidt-Flex wie in einem dreißigjährigen Vorgriff aus der Zeit schlurfen…. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich anfangs etwas enttäuscht war, da ich mir unter dem Titel einfach etwas anderes vorgestellt hatte, aber man wird im Laufe der Geschichte so neugierig auf diese Menschen und wie alles zusammenspielt, dass man fast nicht mehr mitbekommt, dass es so gut wie kein Gespräch gibt und fast die ganze Zeit der Erzähler spricht. Man vergisst zeitweise sogar, dass es überhaupt einen Erzähler gibt. Dieser Roman ist wunderschön geschrieben, man bemerkt kleine Details, die einem zu Beginn vielleicht unwichtig vorkommen, die jedoch im Verlauf der Geschichte noch an Wichtigkeit gewinnen. Alles in allem bin ich sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben und ich werde in Zukunft vermutlich noch mehr von diesem Autor lesen.

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  • Rezension zu "Was davor geschah" von Martin Mosebach

    Was davor geschah

    Brahms

    05. January 2011 um 17:48

    Elegantes Buch, schön konstruiert, leicht leblos. Es macht den Eindruck, es spielt in den 50er Jahren und nicht heute. Das Buch ist etwas für Freunde von Abschweifungen. Die sind mal mehr, mal weniger interessant. Großartig seine Beschreibung eines Altenheims. Langweilig die Beschreibung einer Kastanie.

  • Rezension zu "Was davor geschah" von Martin Mosebach

    Was davor geschah

    Aufeinbuch

    08. September 2010 um 17:28

    Eine souveräne Meisterschaft literarischen Könnens.Sprachkultur in höchster Perfektion.Mosebach als gnadenlos guter Fabulierer.Fünf Sterne.

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