Martin Mrosk

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Rezension zu "Nicht immer ist es Mord" von Martin Mrosk

Strafrecht auf den Punkt gebracht
Liane-von-Zvor 5 Jahren

Eine nahe Verwandte wollte nach dem Abitur ein Studium beginnen, konnte sich aber nicht zwischen BWL und Jura entscheiden. Bei Jura schreckte sie die Vielzahl der Paragrafen, die man kennen muss, auch glaubte sie in allem, kein System erkennen zu können. Nachdem sie „Nicht immer ist es Mord“ gelesen hatte, war die Entscheidung gefallen und sie begann, Jura zu studieren. Das Buch hatte wohl geholfen, ihre Bedenken zu zerstreuen, denn sie entdeckte einen roten Faden, der sich in der Bewertung durch die verschiedenen Tötungsdelikte zieht. Das Buch ist gut verständlich geschrieben und klar strukturiert. Durch Fallbeispiele kann sich auch ein Nicht-Jurist das strafrechtliche Denken aneignen. Man wird in die Lage versetzt, ein Tötungsdelikt durch die Augen eines Staatsanwaltes, Verteidigers und eines Richters zu sehen.

Der konkrete Unterschied zwischen Mord, Totschlag, fahrlässiger Tötung und Körperverletzung mit Todesfolge wird erklärt, auch wird dargelegt, weshalb es Straftaten wie Polizistenmord, Ehrenmord, Massenmord, Kinds- oder Tyrannenmord gar nicht gibt und wie diese Konstellationen in der Systematik des StGB unter den einheitlichen Mordtatbestand mit seinen neun möglichen Mordmerkmalen fallen und bestraft werden können.

Liane von Z.

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J

Rezension zu "Nicht immer ist es Mord" von Martin Mrosk

Gelungene Erklärung: Abgrenzung Mord - Totschlag
JuRiLvor 5 Jahren

Dieses Buch war mir zu Beginn meines Jura-Studiums eine wertvolle Hilfe. Bei den Abgrenzungsmerkmalen der Tötungsdelikte, wo vieles auf Auslegung beruht, kann ein Tatbestand schnell eine völlig andere Bewertung nach sich ziehen. Dieses Buch erklärt auf 100 Seiten alles, was wichtig ist und was man wissen sollte. Letztlich geht es darum, dass man die Logik in den Abgrenzungen der Tötungsdelikte erkennt. Das half mir bei mancher Klausur, auch bin ich mir sicher, dass dieses im Examen nicht anders sein wird. Es müssen nicht immer Bücher von 600 Seiten und mehr sein.

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