Martin Mucha Beziehungskiller

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Inhaltsangabe zu „Beziehungskiller“ von Martin Mucha

Der Wiener Universitätslektor Arno Linder begleitet seine Freundin ins Weinviertel. Mit eingeladen sind auch Lauras Auftraggeber, Kollegen und deren Lebensgefährtinnen. Es scheint ein erholsames Wochenende zu werden, wäre da nicht Arnos unheilvolle Gabe förmlich über eine Leiche zu stolpern. Die Polizei präsentiert zwar bald einen Täter, doch Laura ist nicht ›amused‹. Um seine Beziehung zu retten, bleibt Arno nichts anderes übrig als den wahren Täter aufzuspüren …

Arno Linder lässt sich nicht verbiegen - er findet wieder einmal eine Leiche

— Bellis-Perennis

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  • Das Auffinden von Leichen, tötet die Beziehung ...

    Beziehungskiller

    Bellis-Perennis

    06. August 2016 um 10:55

    Im dritten Kriminalfall mit und um Arno Linder steht die Beziehung zu Freundin Laura im Mittelpunkt. Sie ist ob der „Fähigkeit“ Arnos, ständig über Leichen zu stolpern und sich in Schwierigkeiten zu bringen, gewillt, beim nächsten Vorfall, die Beziehung zu beenden.Gemeinsam mit Laura ist er auf ein Wochenende ins Weinviertel eingeladen. Hoch und heilig hat er Laura versprochen, weder über seine eigene (klein)kriminelle Vergangenheit zu sprechen noch den Besserwisser hervor zu kehren. Na ja, versprochen ist versprochen, doch Arnos redliches Bemühen wird durch den Tod des Gastgebers zunichte gemacht. Der ist nämlich nicht nur tot, sondern auch ermordet. Blöderweise hat Arno auch noch die Leiche gefunden.Also stürzt sich der Universitätslektor kopfüber in die Ermittlungen. Wird er das Verbrechen aufklären können?Wird ihm Laura gewogen bleiben?Ich mag sie nicht sonderlich, ist sie doch der Archetypos einer Karrierefrau. Arno verhält sich ihr gegenüber wie ein beim Lügen ertapptes Kleinkind. Diese Beziehung ist mir nicht geheuer.Mucha lässt diesmal außerhalb Wiens ermitteln, womit ein beliebtes Stilmittel (Beschreibung von der Stadt und ihren wunderlichen Menschen) teilweise wegfällt. Trotzdem ist es dem Autor gelungen das Niveau der Vorgängerbände („Papierkrieg“ und „Seelenschacher“) zu halten.Die Figuren sind manchmal in ihrer Kuriosität ein wenig überzeichnet, doch das macht den Reiz dieser Geschichten aus.Diesmal ist die Spannung ein wenig flacher gehalten. Ich habe relativ bald gewusst, wer der Täter ist. Doch darum geht es mir hier gar nicht. Ich lese einfach gerne Muchas Wortwitz und die satirischen Bemerkungen.

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  • Das nächste Abenteuer von Arno und ich hab mich wieder köstlich amüsiert ...

    Beziehungskiller

    SharonBaker

    25. January 2014 um 09:39

    Was tut man nicht alles für die Liebe. So muss Universitätslektor Arno Linder seine Freundin zu einen Wochenende unter Kollegen begleiten. Natürlich soll er gut gekleidet sein, wofür Laura sorgt und er soll natürlich seine kriminelle Vergangenheit für sich behalten. Außerdem soll er nicht so den Herrn Dr. Oberschlau raushängen lassen, also kurz um, er soll sich so benehmen wie Laura es gerne hätte. Klingt doch nach einem wunderbaren Wochenende im Weinviertel. Arno gibt sich auch redlich Mühe, den vorzeigbaren Partner zugeben, aber wer ihn kennt weiß, es muss was passieren. Nachts auf den Weg zur Küche, um seiner Liebsten ein Wasser zu holen, findet er den Gastgeber tot in seinem Arbeitszimmer. Für Arno eine Katastrophe, denn er sieht seine Beziehung in Gefahr, Laura glaubt doch nie und nimmer, das er nichts damit zu tun hat. So kommt es auch wie es kommen muss, Laura lässt ihn stehen. Es gibt also nur eine Lösung um das Herz seiner Liebsten zurück zu erobern, er muss den Mord aufklären. Wird Arno das gelingen? Und worein wird er diesmal geraten? Und wird Laura ihm überhaupt glauben? Arno die Dritte und diesmal mit Laura. Ich muss ja gestehen, ich mag sie nicht sonderlich und kann diese Beziehung auch nicht wirklich verstehen. Was findet Arno an ihr? Sie ist die typische Karrierefrau, für die nichts anderes in Vordergrund steht und das lässt sie auch wieder gut am Anfang raushängen. Allerdings benimmt sich Arno in ihrer Gegenwart wie ein kleiner verliebter Schuljunge. So geht es erstmal raus aus meinen geliebten Wien und ab ins Grüne. Im ersten Moment war ich ein bisschen geknickt, denn ich liebe Muchas Beschreibungen von Stadt und Leute. Aber dann nahm die Geschichte ihren Lauf und als der Inspektor am Tatort eintrifft, hat man das Gefühl in einen Agathe Christi Krimi eingetaucht zu sein. Natürlich steckt mehr hinter den Mord und erst zurück in Wien, kommt Arno Stück für Stück der Sache auf die Schliche. Um an Informationen zu kommen, muss er natürlich wieder den Weg, in seine Vergangenheit, nehmen und so kommen wir wieder in den Genuss von Arnos Kleinkriminellen Seele. Hier tappt er natürlich von einen Fettnapf in den Nächsten und muss so einige Tiefschläge hinnehmen. Martin Mucha hat einfach ein Talent kuriose Geschichten zu erfinden und ein Können diese unterhaltend zu präsentieren. Als Leser hat man riesig Spaß    und geniesst einfach den Wortwitz. Er erzählt flott und rasant mit viel Humor. Seine Figuren sind immer sehr originell und das in jeder Gesellschaftsschicht. Mucha spielt da gern ein bisschen mit der Realität und nimmt auch gern die Gegenwart so ein bisschen auf die Schüppe. Allerdings fand ich die beiden Bände davor noch einen Ticken besser, hier kam man so schnell dahinter, aber das ist Luxusdenken. Ich habe genau das bekommen was ich wollte: Arno, Wien, eine Geschichte auf sprachlichen hohen Niveau und Humor über den ich lachen kann. Ich freu mich schon auf den nächsten Teil und reise gerne wieder nach Wien.

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