Martin Mucha Seelenschacher

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Inhaltsangabe zu „Seelenschacher“ von Martin Mucha

Den schlecht bezahlten Wiener Universitätslektor Arno Linder plagen einmal mehr die Geldsorgen. Da kommt es ihm gerade recht, dass ihn ein alter Bekannter um einen Gefallen bittet. Bruder Erich, der Sekretär und Vertraute des Wiener Kardinals Gutbrunn, hat ein seltsames Anliegen: Ein kleines privates Kreditbüro akzeptiert die Seelen seiner Kunden als Sicherheit. Mutter Kirche ist natürlich beunruhigt und will sich informieren. Die Aussicht auf ein Nebeneinkommen und die eigene Neugier drängen Arno dazu, den Auftrag anzunehmen. Nicht ahnend, dass er damit schon bald knietief in neuen Schwierigkeiten steckt …

Auf die Idee, "Seelen" als Besicherung für einen Kredit zu nehmen, muss man er einmal kommen - super!

— Bellis-Perennis
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  • Arno Linders zweiter Fall ...

    Seelenschacher
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    04. August 2016 um 16:44

    Arnos Linders Situation gerät weiter aus dem Lot. Durch einen Wasserschaden ist seine Wohnung vorübergehend (wie lange das wohl sein wird?) nicht bewohnbar. Daher schläft er verbotener Weise in seinem Institut, wohl wissend, dass das die Missbilligung seiner Chefin finden wird. Doch was tun - sprach Zeus?Also nimmt er seinen „zweiten Fall“ an. Er ist mit einem recht kurios anmutenden Kriminalfall konfrontiert: es gäbe ein Kreditbüro, dass die Seelen der Kreditnehmer als Sicherstellung akzeptiere. So erzählt es zumindest Bruder Erich, der Sekretär und Vertraute von Kardinal Gutbrunn. Seit Goethes „Faust“ hat man solches nicht mehr gehört. Das, und seine chronische Geldnot lassen Arno Linder ermitteln. Selbstverständlich gerät Arno wieder in Schwierigkeiten, Mord an einer Journalistin inklusive. Blöd nur, dass er der letzte war, der die Frau lebend gesehen.Wird er den mysteriösen Kredithaien das Handwerk legen können? Wer oder was steckt wirklich dahinter? Diese Idee finde ich richtig entzückend. Seelen als Sicherstellung für einen Kredit? Normalerweise zahlt der Sünder für den Sündenerlass.Zusammen mit den bekannten und neuen Figuren aus Martin Muchas Feder (äh Tastatur) kann sich der Leser auf allerlei Verschwörungstheorien gefasst machen. So halten G’schichteln um Wunderwaffen der Nazis („Nurflügler“), ein pensionierter Einbrecherkönig und ein Spekulant, der Regierungsgelder veruntreut hat, unseren wackeren Helden auf Trab. Gemeinsam erkunden wir wieder bekannte und unbekannte Plätze der schönen Wiener Stadt.Ein ganz schön schräge Geschichte, die uns der Autor diesmal auftischt.Toll und stimmig wieder das Cover - einfach ein Rosenkranz

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  • Rezension zu "Seelenschacher" von Martin Mucha

    Seelenschacher
    SharonBaker

    SharonBaker

    26. February 2012 um 19:31

    Das war also Arno die zweite! Wie kann ein Universitätslektor nur so oft in so verrückte Lagen kommen und wo hat er die leicht kriminelle Ader her. Wie immer aus Geldsorgen und Neugier lässt er sich auf ein Abenteuer ein was ihm auch gleich seine Seele kostet. Ich möchte hier gar nicht so sehr auf den Inhalt eingehen, den sollte man einfach selber lesen, denn er ist wieder ziemlich verrückt und hat einfach zu viele Handlungsstränge um sie hier zusammenzufassen. Ich mag es wie Mucha schreibt sein Wien entspricht auch meinen Wien, erst mal einen Kaffee und die Welt sieht besser aus, bei Arno variiert das zwischen Mokka und Tee. (Ich habe auch gleich eine Kanne aufgesetzt) Er beschreibt die Stadt so wie sie ist und ich sie auch liebe (Ich habe im Sperl auch 15 Minuten auf die Bedienung gewartet) und die Sprache ist so schön zu lesen, mein Mann sagt ich verfalle dann auch ins wienerrische. Aber Herr Mucha erlässt die/den Leser nicht dumm sterben, denn Arno spricht immer Hochdeutsch und man kommt gut mit. Es macht einfach Spass mit Arno auf Tour zu sein. Sehr schön fand ich auch wieder seine Chefin, einfach herrlich die Zwei. Also lesen, lohnt sich und ich freue mich auf den nächsten Teil, mal schauen wo Arno diesmal reingerät.

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  • Rezension zu "Seelenschacher" von Martin Mucha

    Seelenschacher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. June 2011 um 18:41

    Arno Lindner ist zurück! Der schlecht bezahlte Universitätslektor steckt mal wieder in finanziellen Schwierigkeiten. Seine Wohnung hat einen Wasserschaden und nun lebt er heimlich in der Uni. Dass das seiner Chefin nicht schmecken wird, ist irgendwie schon vorher klar. Vielleicht kann aber Arnos Bruder aushelfen! Sein Bruder, der sich Gott verschrieben hat, arbeitet für einen wichtigen Kardinal. Und als diesem ein Kreditbüro auffällt, dass als Pfand die Seelen nimmt, ergibt eins das andere. Arno soll ermitteln! Und die Aussicht, wieder flüssig zu werden, animiert Arno natürlich auch - bis er dann so richtig in der Klemme sitzt! Arno, der zwielichtige Lektor, hat den Leser schon im Papierkrieg in seine Schattenwelt gezogen. Ein "Ermittler", der so gar nicht ins typische Bild passt. Auch hier ist er wieder mit seinem ganz eigenen Charme unterwegs und das gefällt. Auch der zweite Teile von Martin Mucha, ist wieder spannend zu lesen. Diesmal nimmt er sich eben ein wenig die Religion zur Brust und die Vorstellung, dass ein Kreditbüro Seelen annimmt, hat schon etwas faszinierendes. Was machen sie damit? Was ist ihr bestreben? Und vor allem, wie kommt Arno da heil raus? Diese Fragen werden einen nur durch die eigene Lektüre beantwortet. Und wie für jeden guten Krimi muss es auch einen Mord geben, zum Glück hat Martin Mucha auch dafür gesorgt, sodass Arno nicht ohne ein Treffen mit der Polizei davonkommen wird. Es ist also alles drin im "Seelenschacher" ! Wer diesen Antihelden noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen!

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  • Rezension zu "Seelenschacher" von Martin Mucha

    Seelenschacher
    hproentgen

    hproentgen

    16. February 2011 um 09:56

    »Ich verbrachte also den Sommer damit, in meinem Büro zu sitzen und an meiner Habil zu basteln. Während der langen, einsamen Stunden kann man förmlich zusehen, wie die angenehme Kühle des Morgens der brütenden Hitze des Mittags weicht, um im Laufe des Nachmittags in drückende Schwüle überzugehen. An guten Tagen beginnt es um halb vier zu regnen. In großen, schweren Tropfen. Wer dann keine brauchbare Tasche hat, dem verläuft auf dem Nachhauseweg die Tinte der Manuskripte und ein ganzer Tag voller Arbeit ist dahin. Ist mir schon passiert, seitdem kleidet ein Plastiksackerl vom Hofer meine alte Ledertasche von innen aus. Hässlich, aber zweckmässig. An jenem Mittwoch kletterten die kleinen Celsiusse fleißig nach oben, bis zum Mittag war es noch ein Stücken Zeit. Ich hatte mir gerade eine neue Tasse Tee eingeschenkt, die Füße seitlich auf den Schreibtisch gelegt und weidete mich am Anblick der mumifizierten Topfpflanzen, die mir mein Vorgänger hinterlassen hatte, als es an der Tür klopfte. Den Blumenmumien ging es besser als mir.« Ein alter Bekannter besucht Arno Lindner, der mit Lektoratsaufträgen mehr schlecht als recht sein Leben fristet. Erich, ein Dominikanermönch. Mittlerweile ist er Sekretär des Bischofs. Und hat ein Problem. Ein Kredithai, hat die heilige katholische Kirche auf Umwegen erfahren, kauft Seelen auf. Eigentlich eher absurd, aber das hat die Hardcore Theologen aufgeschreckt, es könnte ja vielleicht doch his satanic majesty dahinter stecken? Natürlich glauben wir nicht daran, oh nein, aber wir müssen als Kirche natürlich sichergehen. Das Seelenheil unserer Schäfchen ist uns wichtig. So bekommt Arno wieder einen neuen Auftrag nach dem [[ASIN:3839210542 Papierkrieg]]. Bald taucht eine wunderschöne junge Journalistin auf, die auf einen echten Wiener Namen hört und äthiopische Vorfahren hat. Arno geht mit ihr essen und hat am nächsten Morgen die Kiberer, die Kripo am Hals. Denn er war der Letzte, der die Dame lebendig gesehen hat. Wieder nimmt uns der Autor mit auf eine Reise durch Wien, diesmal ruhiger als der actionreichere Papierkrieg, aber genauso spannend. Spinner, die die Nazitheorie von der Hohlwelt beweisen wollen, Nurflügler, mit denen die Nazis den Krieg gewinnen wollten, ein pensionierter Einbrecherkönig, ein geschickter Spekulant mit Regierungsgeldern auf den Caiman Inseln und natürlich Seelenbrecher der ganz eigenen Art tauchen auf. Mucha stellt uns ein buntes Panoptikum von Figuren vor, denen man nur in Wien begegnen kann, schildert uns verschiedenste Plätze der k.u.k. Metropole ohne je zu langweilen oder wie ein Reiseführer zu klingen und liefert einen schrägen Krimi der besonderen Art ab. Nichts für Krimi-Realisten, die ihr Herz an Spurensicherung und möglichst realistische Morde verloren haben, aber etwas für alle, die eine schräge GEschichte, einen guten Tee und dazu einen guten Blues zu schätzen wissen. Und natürlich einen guten Wiener Schmäh. Leseprobe: leider keine Leseprobe Seelenschacher, Krimi, Martin Mucha, Gmeiner, Februar 2011 ISBN-13: 978-3839211335, Tb, 371 Seiten, Euro 11,90

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