Martin Olczak

 3.9 Sterne bei 65 Bewertungen
Autor von Die Akademiemorde, De academiemoorden / druk 1 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Martin Olczak

Martin OlczakDie Akademiemorde
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Akademiemorde
Die Akademiemorde
 (65)
Erschienen am 08.02.2016
Martin OlczakDie Akademiemorde: Roman
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Akademiemorde: Roman
Die Akademiemorde: Roman
 (0)
Erschienen am 09.06.2014
Martin OlczakDe academiemoorden / druk 1
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
De academiemoorden / druk 1
De academiemoorden / druk 1
 (0)
Erschienen am 26.09.2014

Neue Rezensionen zu Martin Olczak

Neu
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Akademiemorde" von Martin Olczak

Serienmord rund um den Literatur-Nobelpreis
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Oje, schon wieder ein skandinavischer Krimi mit einem Serienmörder – das war mein erster Gedanke, Skepsis inklusive. Doch wegen des interessanten Umfelds, nämlich der Nobelpreisakademie, habe ich den Krimi dann doch näher betrachtet.

Inhalt:


Am Abend des 14. Mai 2012 wird Hubert Rudqvist, Vorsitzender der Akademie und Festredner bei der Feier zum 100. Todestag des Autors August Strindberg, auf dem Nachhauseweg mit einem altertümlichen Revolver erschossen. Rudqvist wird nicht das einzige Opfer bleiben. Nach und nach werden weitere Mitglieder der Akademie ermordet.
Die Polizei steht von einem Rätsel, da die wenigen Zeugenaussagen sich deutlich widersprechen. Der eine will Strindberg gesehen haben, ein anderer eine alte Frau.

Claudia Rodriguez, eine toughe Ermittlerin, macht sich so ihre eigenen Gedanken. Die sind bei den Kollegen nicht so gerne gesehen. Sie gerät ins Schussfeld von Kompetenzgerangel und persönlichen Animositäten zwischen ihren Vorgesetzten. Also wirft man sie aus dem Team. Doch niemand rechnet mit dem Ehrgeiz und der Verbissenheit mit der Claudia diesen Fall weiterverfolgt. Gemeinsam mit ihrem alten Freund, dem Antiquar Leo Dorfman, ermittelt sie eigenmächtig weiter.

Natürlich lösen die beiden das Mysterium rund um August Strindberg und den Serienmörder…

Erzählstil/Spannung:

Abweichend von sonst üblichen tristen Erzählstil der Skandinavier liest sich das Buch leicht und flüssig. Als besonderes Zuckerl bietet der Autor einen kleinen Einblick in die Welt des Komitees: zu Beginn jedes Kapitels pickt er ein Jahr heraus, nennt den Träger oder die Trägerin des Literatur-Nobelpreises. Ein Auszug aus der Begründung der Jury, warum ausgerechnet diesem Schriftsteller der Preis zugesprochen wird, darf auch nicht fehlen. Dann folgt noch die kurze Anmerkung ob der Geehrte den Preis angenommen hat oder nicht (wie z. B. J. P. Sartre)

Die Spannung steigert sich von Mord zu Mord.

Als Leserin hätte ich die Streithanseln in der Mordkommission mehrfach beuteln können. Privater Zoff, kindische Streitereien und Kompetenzgerangel haben bei einer solchen Mordserie nichts zu suchen. Wo bleibt da das Innenministerium, das hier ordnend eingreift? Dass ausgerechnet eine gute Mitarbeiterin aus dem Team fliegt, erscheint mir sehr unwahrscheinlich. Die sollten doch froh sein, stichhaltige Lösungsansätze zu bekommen. So muss Claudia den Umweg über alte Seilschaften nehmen.
Die Polizisten sind hier ein wenig Frauen verachtend dargestellt. Das und die Streitereien kosten zwei Sterne.

Fazit:

Martin Olczak ist ein Autor, den ich mir merken werde. 

Kommentare: 1
25
Teilen
Katjuschkas avatar

Rezension zu "Die Akademiemorde" von Martin Olczak

Die Akademiemorde
Katjuschkavor 2 Jahren

Ich habe das Buch vor 4 Monaten gelesen, jetzt endlich die Rezi: 

Nach der Feier zum 100. Todestag von August Strindberg wird der Oganisator des Festes auf dem Heimweg ermordet.

Aber das ist der nur der Beginn einer Mordserie, bei der immer mehr Mitglieder der schwedischen Akademie ermordet werden.
Ein Motiv liegt für das Ermittlerteam um Claudia Rodriguez zuerst völlig im Dunkeln.
Und immer ist der Täter der Poizei einen Schritt voraus!
Die restlichen Akademiemitglieder müssen jetzt unbedingt beschützt werden bis der Täter gefasst ist!
Hat Strindberg etwas mit Täter und Motiv zu tun?
Die schwedische Akademie selbst scheint bei der Lösung des Falles der Schlüssel zu sein....

Die Personen sind klasse beschrieben, die Handlung ist stimmig und spannend bis zum Schluss.

Über jedem Kapitel stehen Zitate verschiedener Literatur-Nobelpreisträger.
Manche kannte ich - manche nicht. Interessant und hat mit gut gefallen!

Kommentieren0
55
Teilen
j125s avatar

Rezension zu "Die Akademiemorde" von Martin Olczak

Ich habe mehr erwartet
j125vor 2 Jahren

Inhalt:
In Stockholm wird der Ständige Sekretär der Schwedischen Akademie ermordet. Die Umstände des Mordes erscheinen mysteriös und bald darauf gibt es weitere Morde. Wieder sind es Mitglieder der Akademie. Hat der Mord möglicherweise etwas mit dem Literaturnobelpreis zu tun, für dessen Verleihung die Schwedische Akademie zuständig ist?

Meine Meinung:

Mich hat das Thema Literaturnobelpreis total angesprochen, weshalb ich das Buch gleich auf meine Wunschliste gesetzt habe. Leider bin ich eher mit der Erwartung eines Thrillers an das Buch herangegangen, anstatt einen Roman zu erwarten, wie es auf dem Cover steht. Vielleicht war ich deshalb etwas enttäuscht.

Die Aufmachung ist mir sofort positiv aufgefallen. Die Kapitel werden durch Informationen über Literaturnobelpreisträger und die Begründung der Auswahl eingeleitet. Der Leser erhält so interessante Fakten.

Die Handlung hat mir leider nicht so gut gefallen. Es war ziemlich langweilig und ich habe die ganze Zeit auf spannende Höhepunkte gewartet. Leider gab es die nicht so wirklich. Die Protagonisten haben mir ebenfalls nicht so gefallen, was sicher auch dazu führte, dass ich die Handlung langweilig fand. Ich hatte einfach kein Interesse an den Personen, von denen es übrigens recht viele gab. Viele Namen zumindest. Ermittlerin Claudia Rodriguez war mir einfach nicht sympathisch und auch nach über 400 Seiten ist sie mir irgendwie fremd. An dem Antiquar Leo Dorfman ist nur seine Leidenschaft für Bücher interessant. Die anderen Protagonisten benehmen sich frauenfeindlich oder anderweitig ekelig, also war auch dort niemand dabei, den man gern mag.

Am Ende nahm die Geschichte zwar an Fahrt auf, aber der Zufall spielte hier doch eine große Rolle. Der Fall ist zwar gelöst, aber etwas anderes bleibt einfach offen. Das ist zwar realistisch, schließlich weiß auch ich nicht, wie mein Tag morgen aussehen wird, aber ich finde da wird ein Faden einfach fallen gelassen. Vielleicht hätte man auf diesen lieber ganz verzichtet.

Fazit:
Die Idee bzw. das Thema hat mich sehr angesprochen, aber die Umsetzung war leider nicht so toll. Ich habe wirklich mehr erwartet. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 121 Bibliotheken

auf 13 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks