Martin Olden Frankfurt Ripper

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Inhaltsangabe zu „Frankfurt Ripper“ von Martin Olden

Klaus Scholz könnte Ihr Nachbar sein. Der freundliche, ältere Herr mit dem Cord-Sakko, der höflich grüßt, wenn er die Mülltüten rausträgt. Doch wissen Sie, was er darin aufbewahrt? Klaus Scholz lebt in einem Frankfurter Einfamilienhaus, ist zwangsweise im Vorruhestand und besucht seine demente Mutter im Pflegeheim. Sein neues Lebensziel: Er will Deutschlands bekanntester Serienmörder werden. Seine Opfer wählt Scholz danach aus, welche ihm die fettesten Schlagzeilen einbringen. Unter dem Pseudonym „Frankfurt Ripper“ bloggt er im Internet über seine Taten und gewinnt viele Anhänger. Bald zieht sich sein blutiger Pfad durch facebook und Youtube – und es scheint, als mache er vor nichts halt. Wie wird ein Spießer zum Serienmörder? Was weckt die Bestie hinter der Maske des Biedermanns? „Frankfurt Ripper“ ist das Psychogramm eines krank gewordenen Geistes und eine Satire auf eine ruhmsüchtige Gesellschaft, die sich mit aller Gewalt an den Rand des Abgrunds twittert.

Ein Thriller der für Menschen mit starken Nerven und einem robusten Magen geeignet ist. Wenn nicht, dann ...

— MissNorge
MissNorge

... ich habe gerade das Buch beendet und bin immernoch leicht baff und verstört.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Traum: Auf der Bestenliste der Serienkiller

    Frankfurt Ripper
    Lina94

    Lina94

    28. June 2017 um 21:25

    Klaus Scholz, ein älterer Herr, ist Rentner – und nebenbei Mörder. So wird im Buch sehr detailreich beschrieben, wie er verschiedene Menschen umbringt und wie er überhaupt an seine Opfer kommt. Wichtig ist für ihn dabei, möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Er möchte, dass sich die Leute an ihn erinnern und schaut dafür auch auf Serienkillerlisten nach, auf welchem Rang er sich gerade befindet. Auch der tägliche Kauf der BILD-Zeitung, um die Artikel auf eine Erwähnung seiner Taten zu überprüfen, gehört für ihn dazu. Auf seinem Weg z. B. zum Kiosk trifft er verschiedene Menschen, die ihm ihre Sorgen und Beschwerden erzählen und dabei stets betonen, wie toll es doch wäre, wenn jeder so wäre wie Klaus Scholz, der von außen auf jeden nur wie der friedliche, freundliche und hilfsbereite Nachbar von nebenan wirkt. Auch wenn die Morde nicht gerechtfertigt sind, erfährt man durch eingeschobene Sprünge in die Vergangenheit seine Gründe für die Taten und obwohl er derjenige ist, der praktisch der Böse ist, fühlt man allerdings auch mit ihm mit. Teilweise war das Buch ein bisschen zäh, wirklich Spannung kam nur selten auf und sie entstand vor allem erst nach einer Weile, als die Rückblicke anfingen, denn so wirkte die Hauptfigur greifbarer. Einen großen Abstrich gibt es dafür, dass das Buch eigentlich so abrupt endet. Gerade als es mich wirklich interessiert hat, wie es ausgeht, ob er sozusagen seinen Plan umsetzen kann, da war das Buch plötzlich vorbei.

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  • Gute Nerven sind ein MUSS bei diesem Thriller

    Frankfurt Ripper
    MissNorge

    MissNorge

    14. February 2016 um 16:09

    Kurz zur Geschichte:Klaus Scholz, 60 Jahre, Rentner, wohnhaft in einem Stadtteil von Frankfurt am Main, will als Serienkiller Berühmtheit erlangen. Er will der Beste der Besten sein und so viele Morde begehen, damit die ganze Welt ihn kennt und er auf der Serien-Killer-Hitliste ganz oben steht. Er tötet wahllos Menschen, die keinem bestimmten Muster zu Grunde liegen. Erst außerhalb seiner vier Wände, bis er irgendwann die ahnungslosen Opfer zu sich nach Hause bestellt.Noch vor Ort, direkt nach der Tötung twittert er schnell was er getan hat um danach daheim in Ruhe alles haargenau auf seinem Blog zu veröffentlichen.Schaut her: Frankfurt Ripper TagebuchMit Bildern, die nichts für Kinder sind und für Menschen die kein Blut sehen können.Wird die Polizei ihm irgendwann auf die Spur kommen?Verrät er sich vielleicht irgendwann von selbst?Oder hat die Geschichte ein ganz anderes Ende parat? Meine Meinung:Klaus Scholz, die Hauptperson, ist ein hervorragender Schauspieler.Einerseits schlachtet er seine Opfer bestialisch ab, andererseits kümmert er sich liebevoll um seine Mutter, die an Demenz erkrankt ist und in einem Heim wohnt. Zudem hilft er oft seiner älteren Nachbarin, gibt deren Enkel Mathe-Nachhilfe und plaudert täglich mit dem Inhaber des Kiosks, in dem er morgens immer die Zeitung mit den vier großen Buchstaben kauft, um zu sehen was über seine Morde darin steht und auf welche Seite es seine Tat gebracht hat. So könnte man denken, ein netter, älterer, alleinstehender Mann, der niemandem was Böses will. Bis wieder der Drang in ihm durchkommt, berühmt zu werden und mit bekannten Serienmördern in einem Atemzug genannt zu werden.Die ICH-Schreibform bringt das ganze Tun und Denken von Klaus einem noch näher. Es gibt kaum mal 3-4 Seiten auf denen kein Mord geschieht, was das Buch noch atmosphärischer macht und mir als Leserin kaum Zeit ließ um das gerade gelesene zu verdauen. Man gelangt in einen Strudel des Mordens und des unbedingt weiterlesens, wozu sich der Schreibstil von Herrn Olden hervorragend eignet.Wer also gute Nerven hat, einen robusten Magen, wer mit vielen Morden klar kommt die extrem detailliert beschrieben werden, der kommt mit diesem Thriller (Horror?) auf seine Kosten.Man muss dieses Genre schon mögen, sonst könnte man das Buch als eine Aneinanderreihung von sinnlosen Tötungen sehen, also nicht für Jede/n geeignet.

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  • Wow...

    Frankfurt Ripper
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. November 2015 um 02:10

    ... ich habe gerade das Buch beendet und bin immernoch leicht baff und verstört. baff weil mich die Story, der Schreibstil und die Charaktere schnell, fast zu schnell in den Ban zogen, verstört weil das abrupte Ende für mich wie ein Faustschlag war. Ich kann an dieser Stelle nur hoffen das der Autor mit dem Gedanken spielt ein "Bonuskapitel" zu veröffentlichen. man wird von Anfang an, mit einigen Zeitsprüngen, mit straffem Tempo in die Beweggründe und Ideen des Knipser-Klaus, auch "bekannt" als Frankfurt Ripper oder den Jahrhunderthallen-Killer, hineingeführt und man begleitet ihn auf seinen Touren. Trotz der schrecklichen Dinge die er plant und ausführt, fiel es mir als Leser nur sehr schwer ihn zu verurteilen. Was im nachhinein etwas verwunderlich ist. Auch hier bestätigt sich wohl, das Serienkiller auf eine Art Podest gestellt werden, während die Opfer schnell in Vergessenheit geraten. Zudem finde ich die Idee, die Morde auf Twitter, einem Blog und Facebook zu veröffentlichen aufregend bis tollkühn. Jedoch wurde mir nach einer weile klar, das bei anfangs so wenig Followern natürlich nicht zu rechnen ist das eine Anzeige erstattet wird, geschweige denn das die Polizei auf einen Blog aus dem WWW aufmerksam wird. Einen Stern habe ich abgezogen. Für meinen Geschmack war mir die Ausschmückung der Tötungen, dass heißt der "blutigen" Stellen in dem Buch, einfach zu viel und brutal.

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  • Ein Serienkiller-Blog

    Frankfurt Ripper
    NiWa

    NiWa

    Es geht um einen Mann, der ein ruhiges Leben führt. Er ist weder verheiratet noch lebt er im Schoß einer Familie, hat keine Freunde und als einzige soziale Kontakte dienen ihm die schon etwas senile Nachbarin, deren Enkel, der Trafikant und der Postbote. In Frühpension geschickt, denkt er gar nicht dran, den Lebensabend in gewohnter Eintönigkeit ausklingen zu lassen, sondern möchte nun doch noch etwas in seinem Leben bewirken. Sein Ziel: er will sich unter die Top 100 Serienmörder der Geschichte einreihen. Und wie er das zu bewerkstelligen gedenkt, kann man in seinem Blog nachlesen, im Blog des Frankfurt Rippers. Die Idee zu dieser Geschichte hat mich sofort angesprochen. Das „Serienmörder-Phänomen“ können wir ja schon jahrelang beobachten: Bücher, Dokumentationen, Berichte von Profilern - der Serienkiller-Stoff ist überall. Warum sollte nicht jemand auf den Gedanken kommen, als ausgefuchster Serienmörder berühmt zu werden? Genau das hat nun der Frankfurt Ripper vor. Er schreibt seinen Blog, eröffnet eine Facebookseite und kündigt seine Morde auf Twitter an. Doch in der Flut der Masse wird er weder wahr- noch ernstgenommen, sondern sogar Urheberrechtsverletzungen bezichtigt. Was sich der Frankfurt Ripper dann einfallen lässt, um doch noch zu seiner Stunde Ruhm zu gelangen, muss man aber schon selbst in Erfahrung bringen. Obwohl mir der thematische Rahmen sofort gefallen hat, konnte ich mich mit der Umsetzung leider gar nicht anfreunden. Der Autor versucht viel Gesellschaftskritik in das Buch zu packen, was zwar löblich ist, für meinen Geschmack aber zu viel des Guten war. Es wird kaum eine Wirtshausparole ausgelassen: auf die deutsche Bundeskanzlerin geschimpft, die Emanzipation der Frauen angeklagt, Fremdenfeindlichkeit in üblich salopper Form thematisiert und beispielsweise auch die Betreuung der Kinder und Versorgung der Alten auf’s Parkett gebracht. Diese verschiedensten Perspektiven werden großteils von unbeteiligten Nebenfiguren vorgebracht, die ich überwiegend als deplatziert empfunden habe. Es hat einfach nicht zur Handlung gepasst. Obwohl das Buch nur gute 200 Seiten misst, wird nicht nur in Blogform berichtet, sondern es kommen noch diverse Rückblenden, Kindheitserinnerungen und Alltagshandlungen hinzu, die dem knappen Rahmen nicht gewachsen sind und dadurch den Leser ruckartig von Szene zu Szene stolpern lassen. Erzählt wird aus der Perspektive des Frankfurt Rippers selbst, dem ich mit einer Mischung aus Mitleid und Verwunderung gegenüberstand und nur wenig abgewinnen konnte. Er hat mich weder verblüfft noch erstaunt und noch weniger aufgeregt oder schockiert. Für mich war er ein kleines armes Männchen, das mit seiner lebenslangen Unbedeutsamkeit zu kämpfen hat. Erwähnenswert ist auf jeden Fall der Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und in seiner nüchternen Formulierung ausgezeichnet zur Handlung passt. Im Nachhinein denke ich noch immer, dass es eigentlich eine gute Geschichte ist, die vielleicht besserer Ausarbeitung bedurft hätte.

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    • 10
  • Frankfurt Ripper: Aus dem Leben eines Serienkillers von Martin Olden

    Frankfurt Ripper
    Rinnerl

    Rinnerl

    Klaus Scholz, 60 Jahre, unscheinbarer Programmierer im Ruhestand, liebender Sohn, hilfsbereiter Nachbar und brutaler Serienmörder. Scheinbar ein Widerspruch in sich, aber nicht in diesem Fall. Klaus besucht regelmäßig seine demente Mutter im Pflegeheim, hilft bei Bedarf der Nachbarin und gibt deren Enkel Nachhilfeunterricht und hier und da einen guten Rat. Ein durch und durch netter, unauffälliger Nachbar. Doch Klaus Scholz hat es sich in den Kopf gesetzt, als jemand abzutreten, von dem man spricht. Sein Ziel ist es, ein berühmter Serienmörder zu werden und in der Serienkillerhitliste aufzusteigen. Um das zu verwirklichen twittert, blogged und Youtubed er unter dem Namen „Frankfurt Ripper“ drauflos. Mit Resonanz. Zunehmend drastisch und detailliert schildert das, aus der Ich-Perspektive geschriebene Buch, seine Morde und die Reaktion der Social Networks auf deren Verbreitung. Für Leute mit schwachen Mägen und/oder Nerven würde ich das Buch nur bedingt empfehlen, für alle anderen, greift zu! Dem Autor gelingt ein mitreißendes Portait über einen kranken, psychisch gestörten Mann in der Verkleidung eines Normalbürgers, der geschickt die heutigen Medien einsetzt um Popularität zu erlangen. Fast dezent, immer die brutalen Verbrechen im Vordergrund, geht es dabei auch um Kritik an aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen, den populären sozialen Netzwerken und dem Umgang damit. Ein Buch, das mich zum nachdenken gebracht hat und eine definitive Leseempfehlung.

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    • 5
  • Frankfurt Ripper

    Frankfurt Ripper
    Saralonde

    Saralonde

    Klaus Scholz ist ein gänzlich unauffälliger Mann um die 60. Seine Nachbarn mögen ihn. Doch tatsächlich ist Klaus Scholz ein Serienmörder mit dem Ziel, als solcher berühmt zu werden. Er postet Beschreibungen seiner Opfer im Blog http://frankfurtripper.wordpress.com/ und auch auf Twitter. Martin Olden erzählt in seinem neuen Roman die Hintergründe und die Karriere des Serienkillers. Die Idee, ein Buch mit einem tatsächlich existierenden Blog in Verbindung zu bringen, finde ich zunächst einmal genial. Das war auch der Grund, warum ich, die ich ja nicht gerade eine begeisterte Krimileserin bin, mich entschieden habe, dieses Buch zu lesen. Dieser Aspekt des Buches zeigt auf erschreckende Art auf, wie stark unsere Gesellschaft vom Internet inzwischen geprägt und ja, verändert, wird. Hinter der Anonymität einer Online-Identität kommen die übelsten Dinge zum Vorschein, Fantasien und Meinungen, die diejenigen wahrscheinlich im direkten Gespräch nie offen äußern würden. Klaus Scholz nutzt das Medium, um sein Ziel zu erreichen, als Serienmörder berühmt zu werden, er möchte es in die Top 10 der Mörder mit den meisten Opfern schaffen und malt sich schon die Interviews aus, die er geben wird, die Bücher, die über ihn geschrieben werden, die Filme, die über ihn gedreht werden. Der Hintergrund von Scholz ist zunächst einmal einer, wie man ihn sich bei einem Mörder vorstellen kann, natürlich liegt die Wurzel des Übels in seiner Kindheit: ein dominanter und herrischer Vater, Mobbing in der Schule, vorzeitige Entlassung aus seinem Job in einer Firma, in der er Jahrzehnte gearbeitet hat, Klaus Scholz fühlt sich abgelehnt, erniedrigt, machtlos, sexuell frustriert und bei seinem ersten, eher zufälligen Mord erlebt er plötzlich ein Gefühl von Macht und Überlegenheit, das er nicht mehr missen will. Ich wollte hier kurz einhaken, denn natürlich wird man wegen Mobbings und dominanter Eltern nicht gleich zum Killer, doch so einfach macht es Olden sich auch nicht, man erfährt weitere Details, so hat Scholz schon als Kind auf eine Hänselei mit ungewöhnlicher Aggressivität reagiert. Was die Morde angeht: Sie sind grausam und ihre Grausamkeit steigert sich bis ins Maßlose. Die Beschreibung des letzten Mordes fand ich unerträglich, ich musste sehr schnell darüberlesen, weil ich es wirklich kaum ausgehalten habe. Ich kann nachvollziehen, warum Olden die Beschreibungen so drastisch und plastisch gestaltet hat, denn es geht ja auch um die Reaktionen, die er im Internet damit erreichen will. Dennoch: Für mich sind diese Szenen zu heftig und ich kann das Buch auch nur Lesern mit starken Nerven empfehlen. Das Ende dürfte für manche Leser ein wenig frustrierend sein, aber ich fand den Zeitpunkt gut gewählt. Unmittelbar nach dem Beenden der Lektüre habe ich dem Buch nur 3 Sterne gegeben, vor allem wegen seiner Grausamkeit. Mit etwas Abstand erhöhe ich die Wertung jetzt auf 4 von 5 Sternen, denn das Buch ist gut lesbar geschrieben und wirklich spannend und interessant, da wäre es unfair, gleich 2 Sterne abzuziehen. Ich bedanke mich noch einmal ganz herzlich bei Gerd Fischer vom mainbook Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    • 2
    Arun

    Arun

    20. April 2014 um 14:46
  • Leserunde zu "Frankfurt Ripper: Aus dem Leben eines Serienkillers" von Martin Olden

    Frankfurt Ripper
    MartinOlden

    MartinOlden

      Liebe LovelyBooks Leserinnen und Leser, ich möchte euch herzlich einladen zur Leserunde meines frisch erschienenen Romans „Frankfurt Ripper – Aus dem Leben eines Serienkillers.“ Der mainbook Verlag stellt 20 Taschenbücher (wahlweise E-Books) zur Verfügung, die unter den Teilnehmern verlost werden. Anmeldeschluss ist der 15. November 2013. Es ist meine erste Leserunde und ich freue mich auf eure Kommentare und Fragen, die ich soweit wie möglich beantworten werde. Zum Inhalt des Buchs: Klaus Scholz könnte Ihr Nachbar sein. Der freundliche, ältere Herr mit dem Cord-Sakko, der höflich grüßt, wenn er die Mülltüten rausträgt. Doch wissen Sie, was er darin aufbewahrt? Klaus Scholz lebt in einem Frankfurter Einfamilienhaus, ist zwangsweise im Vorruhestand und besucht seine demente Mutter im Pflegeheim. Sein neues Lebensziel: Er will Deutschlands bekanntester Serienmörder werden. Seine Opfer wählt Scholz danach aus, welche ihm die fettesten Schlagzeilen einbringen. Unter dem Pseudonym „Frankfurt Ripper“ bloggt er im Internet über seine Taten und gewinnt viele Anhänger. Bald zieht sich sein blutiger Pfad durch facebook und Youtube – und es scheint, als mache er vor nichts halt. „Frankfurt Ripper“ ist das Psychogramm eines krank gewordenen Geistes und eine Satire auf eine ruhmsüchtige Gesellschaft, die sich mit aller Gewalt an den Rand des Abgrunds twittert. Hier noch ein Video-Trailer zum Buch: Liebe Grüße Martin Olden (alias Marc Rybicki)

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    • 321
  • Frankfurt Ripper

    Frankfurt Ripper
    Blaustern

    Blaustern

    13. January 2014 um 19:59

    Klaus Scholz lebt in Frankfurt und ist mit seinen 60 Jahren in den Vorruhestand gegangen. Er ist ein netter und hilfsbereiter Nachbar, der sogar Nachhilfeunterricht gibt, und jeden Tag besucht er seine demenzkranke Mutter im Pflegeheim. Aber er ist nicht nur ein netter Junge. In seinem Inneren wütet etwas ganz anderes, die Sucht nach Anerkennung, denn die fehlt ihm von klein auf an. Um endlich Ansehen zu erlangen und nach seinem Tode noch bekannt zu sein, beschließt er, der Serienkiller Nr. 1 zu werden. Wahllos mordet er, Hauptsache die Schlagzeilen stimmen, denn jede Zeile seines grausamen Vorgehens postet er im Internet in den sozialen Netzwerken alias „Frankfurt Ripper“. Und damit seine Mutter auch endlich mal stolz auf ihn ist, berichtet er ihr ebenfalls von seinen furchtbaren Taten. Sie kann ihn ja nun nicht mehr ans Messer liefern. „Frankfurt Ripper“ ist ein knallharter Thriller und nichts für schwache Nerven. Die Gräueltaten des Mörders werden detailliert und präzise beschrieben, sodass es einem kalt über den Rücken läuft. Noch dazu wird dieser Thriller aus der Perspektive des Mörders erzählt. Hier wird ein psychisch kranker Mann lebendig dargestellt, der einem im täglichen Leben nett und freundlich begegnet, was einen auch zum Nachdenken bringt. Weitere versteckte aktuelle Themen tragen ebenfalls dazu bei, wie der Anstoß an Gesellschaft, Politik und sozialen Netzwerken.

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  • Blutige Gesellschaftskritik

    Frankfurt Ripper
    Miss_Sunshine

    Miss_Sunshine

    12. January 2014 um 15:03

    Klaus Scholz ist der typisch nette Nachbar von nebenan. Im unfreiwilligen Vorruhestand besucht er regelmäßig seine Mutter im Pflegeheim, hilft seiner älteren Nachbarin und gibt deren Enkel Nachhilfeunterricht. Doch in seinem Inneren brennt der Wunsch berühmt zu sein, kein Niemand mehr zu sein. Er möchte Deutschlands größter Serienmörder werden. Unter seinem Pseudonym „Frankfurt Ripper“ bloggt er über seine Taten und wählt seine Opfer danach aus, welche ihm die größten Schlagzeilen bringen. Die Zahl seiner Fans steigt täglich… Frankfurt Ripper hat einen wirklich tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich möchte voraus schicken, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist. Bei manchen Stellen musste ich das Buch kurz weglegen, weil mein Kreislauf nicht mehr mitmachen wollte (Ich bin aber sehr empfindlich was blutige Beschreibungen und Szenen angehen). Hier ein kleiner Auszug: “Nach zwei, drei Minuten entferne ich die Tesa-Streifen, nehme die Harke in die Hand, setze sie an Mandys linkem Oberschenkel an und reiße ihr die Haut bis zum Knie in Fetzen. Sie wirft den Kopf wild hin und her und ist krebsrot im Gesicht. Noch weiß sie nicht, was echte Schmerzen sind.” S.162 Der Schreibstil von Martin Olden ist angenehm flüssig und die Beschreibungen sehr plastisch. Die Geschichte erzählt der Protagonist Klaus Scholz selbst. Es werden momentane Geschehnisse beschrieben, Erinnerungen aus Scholz Kindheit und die jeweiligen Blogeinträge und Kommentare zu den einzelnen Morden. Der Leser kann seinen Werdegang und seine innere Logik sehr gut nachvollziehen und versteht warum der Protagonist so ist, wie er ist. Martin Olden ist hier ein großartiges Psychogramm gelungen. Im Buch wird nichts beschönigt, weder die Morde noch die Reaktion der Internetgemeinde. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert, man merkt, dass der Autor sich intensiv mit der Thematik beschäftigt hat. Er spricht vieles an, das in unserer Gesellschaft verkehrt läuft. Fazit: Dieser Thriller schwingt nach und beschäftigt einen lange. Frankfurt Ripper ist eine Gesellschaftskritik, die keinen Leser kalt lässt. Für alle über 18: unbedingt lesen!

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  • Dem Monster so nah

    Frankfurt Ripper
    Pageturner

    Pageturner

    16. December 2013 um 16:33

    Inhalt: Klaus Scholz lebt in Frankfurt ein bisher bescheidenes Leben. Inzwischen im Vorruhestand ist er ein braver und sorgender Sohn einer schwer kranken Mutter, der nette Nachbar, der gern der älteren Nachbarin im Garten hilft, oder dessen Enkel Mathematik-Nachhilfe gibt und zum täglichen Plausch beim Kiosk Besitzer seiner Wahl vorbeischaut. Doch lange schon ist da noch etwas anderes, das ebenfalls zu Klaus Persönlichkeit gehört. Das sprichwörtliche zweite Gesicht, das nun Gestalt annimmt und sich Bann bricht. Als ehemaliger Programmierer will er mit Hilfe der neuen Medien zu Deutschlands bekanntestem Serienkiller werden. Dazu wird eigens ein eigener Blog eingerichtet, um die zukünftige Fangemeinde auf dem Laufenden zu halten.   Meinung: Ein Buch, das von der ersten Seite an fesselt. Die Sprache ist deutlich und klar, der angenehme Schreibstil lässt einen schnell voranschreiten. Die gewählte "Ich"-Form in der Erzählung bringt den Leser dem Täter so nah, dass er Teil hat an seinen Gedankengängen, was gerade bei dieser Figur für Thrillerfreunde ein Leckerbissen ist. Erschreckend, wie skrupellos Herr Scholz ans Werk geht und scheinbar nur unter dem Aspekt, welche Person bringt mir die größte Schlagzeile ein, zu morden scheint. Dem Autor ist ein großartiges Psychogramm eines Killers gelungen, das seinesgleichen sucht. Die Gradwanderung zwischen skrupellosem Killer und hilfsbereitem Nachbarn ist erschreckend, die Abgebrühtheit, mit der der Killer nach einem netten Heimbesuch bei seiner Mutter dann wieder gezielt nach einem nächsten Opfer Ausschau hält, lässt einem schon einen Schauer über den Rücken laufen. Neben der Figur des Killers nimmt auch der erwähnte Kiosk Besitzer eine wichtige Rolle innerhalb der Geschichte ein. Viele sozialkritische und politische Anmerkungen aus seinem Munde fungieren als Spiegel der Gesellschaft. Fazit: Dieses Buch ist ganz sicher nichts für schwache Nerven. Es bringt den Leser in die unmittelbare Nähe eines gnadenlosen Serienkillers und lässt aufgrund der detaillierten Beschreibungen und guten Hintergrundrecherchen ein wahres Monster vor unseren Augen entstehen. Die Verknüpfung mit den neuen Medien in Form von Twittern, Blogs und Co. macht es möglich, die ganze Welt an den Gräueltaten Teil haben zu lassen, eine erschreckende Vorstellung, wenn es plötzlich um den Wettstreit um die bessere Positionierung auf der Serienkiller-Hitliste geht. Dieses Buch geht m.E. besonders deshalb so unter die Haut, weil die Charakterstudie Klaus Scholz so gelungen ist. Es geht nicht nur um den grausamen Mörder, vielmehr gewinnt der Leser auch tiefe Einblicke in dessen Vergangenheit, in dessen traurige Kindheit, es gab wenig Anerkennung im Laufe der Jahre und nicht zuletzt ist da die unendliche Liebe der Mutter gegenüber. Wer Geschichten um Serienkiller wie Ted Bundy oder Fritz Haarmann kennt, der weiß, dass diese Gegensätze ganz nah bei einander liegen. Dieses Buch ist für Thrillerfans ein wahrer Hochgenuss und wird von mir mit Fünf Sternen wärmstens empfohlen.

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  • Harter Stoff...

    Frankfurt Ripper
    unclethom

    unclethom

    09. December 2013 um 13:56

    Der Klappentext: Klaus Scholz könnte Ihr Nachbar sein. Der freundliche, ältere Herr mit dem Cord-Sakko, der höflich grüßt, wenn er die Mülltüten rausträgt. Doch wissen Sie, was er darin aufbewahrt? Klaus Scholz lebt in einem Frankfurter Einfamilienhaus, ist zwangsweise im Vorruhestand und besucht seine demente Mutter im Pflegeheim. Sein neues Lebensziel: Er will Deutschlands bekanntester Serienmörder werden. Seine Opfer wählt Scholz danach aus, welche ihm die fettesten Schlagzeilen einbringen. Unter dem Pseudonym „Frankfurt Ripper“ bloggt er im Internet über seine Taten und gewinnt viele Anhänger. Bald zieht sich sein blutiger Pfad durch facebook und Youtube – und es scheint, als mache er vor nichts halt. Wie wird ein Spießer zum Serienmörder? Was weckt die Bestie hinter der Maske des Biedermanns? „Frankfurt Ripper“ ist das Psychogramm eines krank gewordenen Geistes und eine Satire auf eine ruhmsüchtige Gesellschaft, die sich mit aller Gewalt an den Rand des Abgrunds twittert. Quelle: www.lovelybooks.de Der Autor: Martin Olden alias Marc Rybicki wurde 1975 in Frankfurt am Main geboren und studierte Philosophie und Amerikanistik an der Goethe- Universität. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet er als Filmkritiker für das Feuilleton der „Frankfurter Neuen Presse“. Ebenso ist Rybicki als Radio-Moderator sowie als Werbe- und Hörbuchsprecher tätig. Vor seiner Zeit als Autor von Kinderbüchern und Krimis, für die er das Pseudonym Martin Olden benutzt, war Rybicki zudem Pressesprecher des Profi-Basketball Clubs „Frankfurt Skyliners.“ Quelle. www.lovelybooks.de Meine Rezension: Eines vorneweg: U18 ist dieses Buch definitiv nicht geeignet, zu hart sind doch einige Szenen. Es ist mal ein Thriller der ganz anderen Art, einer Art die vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Neben den üblichen Thrillerelementen findet man auch eine gewisse Gesellschaftskritik in diesem Buch. Wer glaubt hier ein Buch in den Händen zu halten, dass man ob seiner nur knapp mehr als 200 Seiten, mal schnell nebenher lesen kann, wird sich sehr schnell eines anderen belehren lassen müssen. Es ist ein Buch, welches nachdenklich macht, ein Buch das einen mit der Nase auf einige Missstände, vor allem auch in den sozialen Netzwerken. Sehr deutlich werden die Taten beschrieben so dass man schon recht hart im Nehmen sein sollte. Dennoch war es ein Buch für mich das mich trotz der raueren Gangart gut unterhalten hat. Ich denke Liebhaber von solch „harten“ Stories kommen sicher auf ihre Kosten, aber vorsichtig. Zart besaitete Leser sollten es sich zweimal überlegen ob sie das Buch lesen wollen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Traue Niemandem

    Frankfurt Ripper
    Susi180

    Susi180

    05. December 2013 um 08:25

    Klaus Scholz könnte Ihr Nachbar sein. Der freundliche, ältere Herr mit dem Cord-Sakko, der höflich grüßt, wenn er die Mülltüten rausträgt. Doch wissen Sie, was er darin aufbewahrt? Klaus Scholz lebt in einem Frankfurter Einfamilienhaus, ist zwangsweise im Vorruhestand und besucht seine demente Mutter im Pflegeheim. Sein neues Lebensziel: Er will Deutschlands bekanntester Serienmörder werden. Seine Opfer wählt Scholz danach aus, welche ihm die fettesten Schlagzeilen einbringen. Unter dem Pseudonym Frankfurt Ripper bloggt er im Internet über seine Taten und gewinnt viele Anhänger. Bald zieht sich sein blutiger Pfad durch facebook und Youtube und es scheint, als mache er vor nichts halt. Wie wird ein Spießer zum Serienmörder? Was weckt die Bestie hinter der Maske des Biedermanns? Frankfurt Ripper ist das Psychogramm eines krank gewordenen Geistes und eine Satire auf eine ruhmsüchtige Gesellschaft, die sich mit aller Gewalt an den Rand des Abgrunds twittert. Der Autor: Nach Gedichten und Kinderbüchern versuchte es Autor Martin Olden als virtueller Serienkiller. In einem Blog berichtet er über seine Taten. http://frankfurtripper.wordpress.com/ Autor Martin Olden heißt mit bürgerlichem Namen Marc Rybicki und hat in seinem Buch eine ganze Menge persönlicher Erfahrungen verarbeitet. „Außer den Morden natürlich“, sagt er schmunzelnd. „Ich will mit meinem Buch nur zeigen, dass man in unserer Gesellschaft mittlerweile schon zu ganz drastischen Mitteln greifen muss, um bekannt zu werden“, sagt Olden. „Und selbst als Serienkiller gilt: Ein Messer als Tatwaffe reicht nicht mehr aus. Es muss schon ein Hammer sein.“ Meine Meinung: Ich war sehr neugierig auf das Buch. Hatte mich auch im Vorfeld schon mit einigen Meinungen beschäftigt und musste bald feststellen, dass diese doch sehr auseinander gehen. Die eine Seite ist fasziniert von dem Buch und die andere ist schockiert. Eins ist jedoch sonnenklar egal zu welcher Seite sie als Leser gehören werden starke Nerven brauchen Sie bei dieser Lektüre auf jeden Fall. Ein Buch was mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Wissen wir wirklich genug über den Nachbarn den wir täglich freundlich grüßen um sagen zu können er würde niemals etwas Böses tun? Verdrauen wir nicht arglos eigentlich einem Fremden den wir in Wahrheit gar nicht kennen? Der Autor rüttelt auf und schreibt über die Tatsache, dass es in der Gesellschaft ganz unscheinbar jeden Tag passieren könnte, das abgrundtief Böse. Oder passiert es vielleicht schon in ihrer Nachbarschaft? Einige Passagen in dem Buch sind schon sehr brutal und nichts für schwache Nerven. Man sollte das Erwachsenenalter erreicht haben und es dann dennoch nur lesen wenn ein Gruselfilm oder Psychothriller einem nicht gleich schlaflose Nächte beschert. Ich mochte das Buch. Der Schreibstil ist trotz des schweren Themas sehr leicht und flüssig. Die Geschichte hat mich persönlich sehr gefesselt und da das Buch mit seinen 212 Seiten nicht sonderlich dick ist kann man es so einfach inhalieren und schon ist es auch wieder vorbei. Denkt man. Denn die Geschichte schwingt nach. Die Gedanken und Fragen kommen immer wieder ans Licht. Man setzt sich mit dem unaussprechlichen auseinander und fragt sich immer und immer wieder „Kann ich meinen Mitmenschen wirklich vertrauen?“ Nach diesem Buch werden Sie wohl niemandem mehr vertrauen außer sich selbst. Eine absolute Leseempfehlung und für Fans der harten Lektüre ein wahrer Genuss.

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  • Rezension zu "Frankfurt Ripper" von Martin Olden

    Frankfurt Ripper
    tigerbea

    tigerbea

    02. December 2013 um 20:00

    Klaus Scholz, ein Mann mit zwei Gesichtern. Zum einen der freundliche Nachbar, liebevoller Sohn - ein sympathischer Mensch, der so ist wie du und ich. Doch da ist auch das andere Gesicht: das des Serienkillers, der nur ein Ziel kennt, nämlich durch seine Morde berühmt zu werden. Seine Taten macht er durchs Internet bekannt: Facebook, Twitter und Co. sind seine Verbündeten. Auf einem Blog führt er Tagebuch über seine Morde. Die Zahl seiner Fans steigt täglich. Und dann mischt sich jemand ein und stiehlt die Morde... Das Buch ist ein absoluter Knaller. Es liest sich sehr leicht, der Schreibstil ist wunderschön flüssig und verständlich. Man merkt hier sehr deutlich, daß sich der Autor intensiv mit der Thematik beschäftigt hat. Hier hat jede Aussage Hand und Fuß, es wird nichts beschönigt, vor allem nicht die Reaktionen der Internetgemeinde. Es ist erstaunlich und erschreckend, was im Internet ohne Hinterfragen einfach hingenommen wird. Dies hat der Autor ja anhand seines eigenen Blogs sehr gut recherchieren können. Die Morde sind sehr detailreich beschrieben, der Leser wird nicht geschont und bekommt alles sehr bildlich vor Augen geführt - also eindeutig nichts für schwache Nerven. Ansonsten würde ich sagen: unbedingt lesen! 

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  • Ein Serienkiller gegen die Gesellschaft

    Frankfurt Ripper
    Marisa

    Marisa

    29. November 2013 um 15:36

    Das Buch Frankfurt Ripper – Aus dem Leben eines Serienkillers, von Martin Olden, beschreibt im Tagebuchstil  das Innenleben von Klaus Scholz. Er ist 60 Jahre alt und hat beschlossen Serienmörder zu werden. Dabei unterhält er einen Blog, einen Twitter account und später noch eine Facebook Seite. Auf diesen Plattformen beschreibt er unter dem Nicknamen „Frankfurt Ripper“ seine Taten auf, und spickte diese Beiträge später noch mit Bildern. Es ist eine interessante Sicht, die dieses Buch bietet. Einen Serienmörder haut nah zu begleiten, seinem Gewissen zu lauschen und seine Meinung über Gott und die Welt zu hören ist schon sehr ungewöhnlich. Auch das Fehlen jeder anderen Perspektive kommt in Thrillern fast nie vor. Meiner Meinung nach liegt das Hauptaugenmerk dieses Buches nicht darin besonders grausame Taten zu beschreiben (auch wenn das der Fall ist), sondern eher die Gesellschaft zu kritisieren. Sie wird kritisch betrachtet und kommt dabei sehr schlecht weg, das Positive der Gegenwartsgesellschaft wird gar nicht erwähnt. Das Buch konzentriert sich auf das, was das Leben aus Klaus gemacht hat, und wie er zu dem wurde, der er ist. Längere Passagen (größtenteils Monologe) über die aktuellen Rahmenbedingungen und die Menschen sollen die Welt in der Klaus lebt wiederspiegeln. Fazit: Interessant und eigenwillig. Vielleicht nicht jedermanns Fall, aber einen Blick wert. Man sollte nur nicht von einem klassischen Thriller ausgehen, sondern sich auch auf lange Passagen über die Öffentlichkeit einstellen.

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  • hart ,spannend , lebensnah und mitreißend geschrieben

    Frankfurt Ripper
    fladdy

    fladdy

    28. November 2013 um 10:43

    Klaus Scholz wurde in seiner Kindheit oft ausgegrenzt, gehänselt...einmal schlug er zurück. Er wurde dafür anerkannt, doch gleichzeitig auch verachtet. Auch in seinem Beruf fehlt ihm die nötige Anerkennung und noch dazu die Kündigung wegen Sparmaßnahmen sind einfach zu viel. Klaus beginnt einen Blog Frankfurt Killer ins Leben zu rufen und postet dort seine Morde... Er geht immer gezielter vor und plant kleine Details genau. Für seine Nachbarn ist er ein ruhiger, hilfsbereiter Mensch. Er gibt Patrick gern Nachhilfe in Mathe. Dann steht ein anderer für die Morde ein und Klaus ist sein Ruhm genommen...Es ist ein harter Schlag für ihn. Doch erneut findet er einen Weg Anerkennung zu erhalten.... Dieses Buch ist Detailgetreu geschrieben, es ist nichts für zu weiche Gemüter. Doch es zeigt einem deutlich die Wahrheit....das oft manche Menschen mit winzigem Informationen alles zu wissen und doch von gar nichts eine Ahnung haben. ich kann dieses buch nur empfehlen.,

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