Martin Page An Weltuntergänge gewöhnt man sich

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Inhaltsangabe zu „An Weltuntergänge gewöhnt man sich“ von Martin Page

Dieser dritte Roman des Woody Allen der jungen französischen Literatur handelt vom Ende der Liebe, dem zweifelhaften Versuch, eine neue zu verhindern, von einer Karriere im freien Fall und der schlingernden Suche nach der eigenen Person. Geistreich, eigenwillig und poetisch erzählt Martin Page die kleinen, schrägen oder auch tragischen Geschichten seiner Figuren. Ein fein beobachteter, sehr pariserischer Roman über den Wunsch nach dem wirklichen Leben.

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  • Rezension zu "An Weltuntergänge gewöhnt man sich" von Martin Page

    An Weltuntergänge gewöhnt man sich

    mezzomix

    11. June 2009 um 17:53

    Tolles Buch über die schmerzhafte Selbstfindung eines Filmproduzenten - hat mir sehr gut gefallen!

  • Rezension zu "An Weltuntergänge gewöhnt man sich" von Martin Page

    An Weltuntergänge gewöhnt man sich

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. May 2009 um 14:01

    Dieses Buch war wieder einmal ein richtiger Genuss. Martin Page wird langsam aber sicher zu einem meiner Lieblingsautoren. In diesem Roman ist Elias die Hauptfigur (schon mal so ein schöner Name). Er ist ein richtig herzensguter Mensch, eigentlich viel zu lieb für diese Welt; erst recht für die Welt, in der er lebt. Er ist Filmregisseur, jedoch nicht gerade vom Glück verfolgt. Seine Freundin hat ihn verlassen, nachdem er sich liebevoll um sie gekümmert hat, als sie alkoholkrank war. Sein bester Freund und Kollege schnappt ihm seinen Film weg und fliegt hierfür nach Afrika, worauf Elias sich schon sehr gefreut hatte und er wird auch noch von seinem Chef grundlos zusammengeschlagen. Martin Page versteht es meiner Meinung nach sehr gut, interessante Persönlichkeiten zu entwerfen. Ich mag diesen französischen Autur und seinen Intellekt sehr gern. Schon "Antoine und die Idiotie" fand ich klasse. Hoffentlich gibt es bald noch mehr von ihm.

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  • Rezension zu "An Weltuntergänge gewöhnt man sich" von Martin Page

    An Weltuntergänge gewöhnt man sich

    emeraldeye

    20. April 2009 um 18:00

    An Weltuntergänge gewöhnt man sich. Ein lakonischer Titel, bei dem man das Achselzucken des Helden und aller anderen Figuren, die in diesem lesenwerten Roman vorkommen, schon ahnt. Doch dieses gefühlsmäßige, verbale und körperliche Achselzucken hält nicht an. Elias Carnel ist mit seinen 28 Jahren schon ein erfolgreicher Filmproduzent. Er lebt für seine Filme und sein Leben läuft ab wie ein Film. Immer wieder ertappt er sich dabei, dass er sich selbst und seine Umgebung wie durch ein Kameraobjektiv betrachtet und besondere Dinge für eine mögliche Filmeinstellung im Kopf abspeichert. Er bezeichnet Menschen als Freunde, aber gleichzeitig stellt er fest, dass die meisten von ihnen keine Freunde sind, sondern eher Rivalen oder Mittel zum Zweck. Da ist Victor, ein Kollege, der ständig seine Frau betrügt und sich wie ein Raubtier alles nimmt, was er will, auch die Erfolge von Elias. Und natürlich Clarisse, Alkoholikern, potentielle Selbstmörderin und Furie, die Elias vor sechs Jahren an den Ufern der Seine sturzbetrunken getroffen und kurzerhand unter seine Fittiche genommen hat. Er glaubt, dass es die große Liebe ist, sie muß es sein, denn in jedem romantischen Film gibt es sie auch. Und Elias lebt in einem Film. Dabei ist er, bei aller Ziellosigkeit, ein herzensguter, bescheidener Mensch, der für alle anderen ein Retter in der Not ist. Er nimmt es hin, belogen und betrogen zu werden, ohne sich zu wehren. Er versucht immer, das Beste daraus zu machen. Er geht durch die Tage und Nächte wie ein Schlafwandler. Erst als ihn ein bekannter Regisseur, mit dem er in Afrika drehen wollte, ohne Grund und ohne Vorwarnung zusammenschlägt, ändert sich alles. Die Welt, wie er sie sich zurechtgerückt hat, geht unter. Und dann begegnet ihm wirklich die Liebe, die er zuerst wie einen Feind bekämpft.... Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Großartige Sprache, ungewöhnliche Charaktere, seltsame Situationen und eine ganz feine Komik. Und dabei ganz nah dran an der Lebenssituation der heutigen Mittdreißiger. Viele lose Enden, die sich doch immer wieder zu erstaunlichen Lösungen zusammenfinden. Ein echter Geheimtip!

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