Martin Page Die besten Wochen meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Die besten Wochen meines Lebens“ von Martin Page

Virgile, erfolgreicher und attraktiver Pariser Junggeselle mit Hang zur Hypochondrie, ist fassungslos: Clara hat ihm per Anrufbeantworter die Liebe gekündigt. Was ihn völlig irritiert: Er kann sich nicht an die Frau erinnern. Ein Streich? Oder leidet er mit dreißig schon an Demenz? Die sympathische Stimme der Anruferin im Ohr, begibt er sich auf die Suche nach der Unbekannten und entdeckt schließlich das Wunderbare in seinem Leben.

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  • Rezension zu "Die besten Wochen meines Lebens" von Martin Page

    Die besten Wochen meines Lebens

    milasun

    30. June 2012 um 17:17

    Virgile, ein neurosengeplagter, dreißigjähriger Junggeselle wird per Nachricht auf seinem Anrufbeantworter von einer Frau namens Clara verlassen. Keine Seltenheit in Virgiles bisherigem Leben, "aber im vorliegenden Fall erfuhr Virgile, dass er von einer Frau verlassen worden war, die er gar nicht kannte und mit der er - das lag wohl auf der Hand - niemals eine Beziehung gehabt haben konnte." Fortan macht er sich - bestürzt "von dem Schlag, sich als Objekt einer zurückgewiesenen Liebe zu fühlen" auf die Such nach der geheimnisvollen Clara. Und wir leider Gottes mit ihm! Angelockt von dem bezaubernden Titel, habe ich selten ein Buch gelesen, das mich dermaßen gelangweilt hat und dessen Protagonist so wenig Mitgefühl bei mir hervorgerufen und mich so genervt hat. Mit "Woody Allen trifft Amélie" wird das Buch angepriesen - mir kam es eher so vor, als hätte sich der gelangweilte Holden Caulfield in die Ausweglosigkeit von Kafkas "Der Prozess" verirrt. Eine echte Enttäuschung!

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  • Rezension zu "Die besten Wochen meines Lebens" von Martin Page

    Die besten Wochen meines Lebens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. June 2011 um 19:53

    Virgile, Junggeselle, dreißig Jahre, schreibt ausschließlich mit orangefarbenen BIC-Kulis, würde nie ohne Marc Aurels Selbstbetrachtungen verreisen, fürchtet sich vor Exhibitionismus beim Einkaufen im Supermarkt und arbeitet in einer Pariser Werbeagentur. Er ist ein liebenswerter Hypochonder mit eher tragikomischen Liebesbeziehungen, die er gerne mit seiner Analytikerin bespricht.Mit anderen Worten: Virgile ist ein Mann, der oft verlassen wird. Doch als ihm eines Tages Clara auf dem Anrufbeantworter den Laufpaß gibt, ändert sich alles. Virgile kennt keine Clara, da ist er sich ganz sicher. Ein Streich? Ein Anfall von Frühdemenz? Bestürzt (wie krank ist er wirklich?), verwirrt (seine Ex-Freundinnen rufen ihn an, um ihn wegen Clara zu trösten!) und überaus verwundert (warum besichtigen fremde Leute seine Wohnung?) sucht Virgile nach Erklärungen. Er findet keine. Und als er beschließt, die Frau zurückzuerobern, die er gar nicht kennt, weiß er noch nicht, daß dies die beste Entscheidung seines Lebens ist ... Virgile ist ein Hypochonder und ein sehr eigentümlicher Kauz. Obwohl erst Anfang Dreißig machte er auf mich den Eindruck eines mindestens zehn Jahre älteren Mannes, der in aller Ruhe seine Ticks hatte reifen lassen können. Claras Anruf erschüttert in zutiefst und so ist er sofort überzeugt, sterbenskrank zu sein, was ihn zu einigen Kurzschlusshandlungen hinreissen lässt. Es ist sehr interessant ihn durch die veschiedenen Phasen seiner Trennung von der unbekannten Clara zu begleiten, obwohl ich es manchmal als ein wenig viel des Guten empfand. Sehr schön erzählt, erinnert das Buch sofort an Woody Allen und seine Fime. Ein skurriler Charakter, der mit einer gewissen Selbstironie seinen Weg durchs Leben sucht. Fazit: Liebhaber von Woody Allen Filmen, werden ihre Freude an diesem Buch haben.

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  • Rezension zu "Die besten Wochen meines Lebens" von Martin Page

    Die besten Wochen meines Lebens

    Clari

    16. June 2010 um 21:00

    Virgile ist ein armer Tropf. Voller Selbstzweifel, Ängste und eingebildeter Krankheiten zieht er durch Paris, immer auf der Suche nach seinem Wohl. Seine Psychoanalytikerin versucht ihr Bestes, er aber bleibt verfolgt von seinen Zwängen und immer auf der Suche nach Bestätigung. Als er eines Tages auf dem Anrufbeantworter eine Frau mit Namen Clara hört, die mit ihm Schluss machen will, ist es ganz um ihn geschehen, denn er kennt überhaupt keine Clara, von einer Beziehung ganz zu schweigen. In seiner Werbeagentur ist er fleißig und zuverlässig. Dort ist sein Tag in einem fest gelegten Zeitrahmen strukturiert, so dass er sich sicher und geborgen fühlt. Als ihm eines schönen Tages ein Aufstieg mit einer Gehaltserhöhung in der Agentur angekündigt wird, lehnt er das Angebot ab. Er hält es mit Marc Aurel: „ Man muss im Leben gleichermaßen danach trachten, nicht zu verlieren und nicht zu gewinnen.“ Das ist ein schwieriges Unterfangen, das von Gegensätzen bestimmt wird. Wir erleben einen Virgile, der gescheit, witzig und mit Selbstironie ausgestattet seinen Weg im Leben sucht immer bedroht von seiner Hypochondrie. Mit Witz und Humor erzählt Martin Page von einem Helden, der einem Woody Allen gleich durchs Leben marschiert. Geistreich und überbordend kreiert der Autor immer neue Einfälle, mit denen er den Leser begeistert. Die Analytikerin trägt den symbolträchtigen Namen Zetkin, der an die bekannte sozialistische deutsche Frauenrechtlerin und ihr Wirken zu Beginn des 20. Jahrhunderts erinnert. Dass der Held seine Kindheit ausgerechnet in einem Wanderzirkus verbracht hat, gibt der Geschichte eine besondere Note. In Bezug auf die merkwürdige Liebe zu Clara sagt Virgile den denkwürdigen Spruch:“ Wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, diejenigen zu verlieren, die wir lieben könnten, gibt es nur ein einziges Mittel: Wir dürfen sie nicht in unser Leben hineinlassen“. Fantasie und Wirklichkeit vermischen sich bei ihm zu irrwitzigen Auswüchsen. Man darf sich amüsieren und erfreuen an einem Helden, der sich auf die Suche nach der vermeintlich nicht existierende Clara begibt. Paris mit einer Mischung aus Freiheit, Kunst und gutem Leben wird hautnah spürbar. Teils als Hypochonder und teils als verliebt - ängstlichen und doch klugen und durchaus anziehenden Toren erlebt man den Helden der Geschichte. Das Ende wird überraschen! Martin Page ist ein erfolgreicher französischer Autor, der bereits mit zahlreichen Romanen von sich reden machte. Seinem ersten Roman „ Antoine oder Idiotie“ war gleich ein großer internationaler Erfolg beschieden. Dieses Buch reicht an seinen ersten Erfolg nicht ganz heran glänzt jedoch auch mit Witz und Einfallsreichtum.

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  • Rezension zu "Die besten Wochen meines Lebens" von Martin Page

    Die besten Wochen meines Lebens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. April 2010 um 21:40

    das buch "die besten wochen meines lebens begannen damit, dass eine frau mich verließ, die ich gar nicht kannte" ist sehr seltsam, aber auch sehr wunderbar! ein unglaublich schrulliger typ, virgile, hat auf seinem anrufbeantworter eine nachricht von clara, in der sie mit ihm schluss macht. er kann sich aber überhaupt nicht daran erinnern, je mit ihr zusammengewesen zu sein und kennt sie auch gar nicht. und so streift er durch paris, zwischen werbeagentur, bordell, knast und sogar der wohnung von claras bruder, um zum schluss zu kommen, dass clara sein leben verändert hat. toll!

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