Martin Pistorius Als ich unsichtbar war

(116)

Lovelybooks Bewertung

  • 105 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 7 Leser
  • 26 Rezensionen
(45)
(42)
(20)
(8)
(1)

Inhaltsangabe zu „Als ich unsichtbar war“ von Martin Pistorius

Gefangen im eigenen Körper Martin Pistorius war gerade zwölf geworden, als eine rätselhafte Erkrankung ihn seines bisherigen Lebens beraubte. Elf Jahre blieb er vollständig gelähmt, und seine Umwelt ging davon aus, dass er praktisch hirntot war. Er konnte sich in keiner Weise verständlich machen - und war doch innerlich hellwach. Elf Jahre lang blieb er Gefangener seines gelähmten Körpers, bis eine Therapeutin erstmals eine Reaktion wahrnahm und ihn endlich befreite. Martin entpuppte sich als wahres Computergenie, konnte schnell mittels neuer Programme kommunizieren und endlich ausdrücken, dass er als stiller Beobachter alles mitbekommen hatte, was um ihn herum geschehen war. Sein Buch ist der faszinierende Einblick in ein scheinbar finsteres Dasein und ist tief berührend mit seiner Weisheit, seinem Humor und seiner Dankbarkeit dem Leben gegenüber.

Sehr bewegend...

— Perse

Allem in Allem ein gutes Buch mit viel Inhalt, was aber hätte 100 Seiten kürzer sein können, ohne das dabei Inhalt verloren gegangen wäre.

— Diezwinkerlinge

Ein Augen öffnendes Buch, das die Sicht auf die Welt und auf Menschen mit Behinderung verändert. Einziges Manko: Der Untertitel.

— ReadingUnicorn

Welch ein beeindruckendes Buch über eine unglaubliche Lebensgeschichte eines mutigen, starken Jungen bzw. Mannes.

— ErleseneBuecher

Dieses Buch erinnerte mich daran, wie kostbar selbst die kleinsten Dinge im Leben sind

— JanineT

Eine berührende Erzählung - vom Abstellgleis zurück ins Leben.

— NicolasDierks

Ein bewegendes Buch über ein einmaliges Schicksal ...

— Samuel_Pickwick

Bewegendes Buch über die Wiederkehr eines verloren geglaubten Menschen. Ein Wunder der Natur; streckenweise nichts für schwache Nerven!

— Beyond

Ein unglaublich tolles, berührendes, aber auch schockierendes Buch über den Kampf zurück in ein normales Leben.

— JulesWhethether

Aus der Sicht einer Person, die ihre Gefühle und Wünsche aufgrund einer Behinderung nicht ausdrücken konnte

— MgPbg

Stöbern in Biografie

Wir hier draußen

Ein sehr "spezielles" Thema mit einer für mich befremdlichen Umsetzung

Klusi

Nachtlichter

ein absolut lesenswertes Buch

eurydome

Ein deutsches Mädchen

Ein informativer Erfahrungsbericht, der unter die Haut geht und mehr als nachdenklich stimmt.

seschat

Dichterhäuser

Ein farbenprächtiger Bildband, der Appetit macht, sich mit der Lebens- und Arbeitsumgebung deutschsprahiger Dichter zu beschäftigen

Bellis-Perennis

Heute hat die Welt Geburtstag

Ein durchaus gelungenes und unterhaltsames Buch mit interessanten Einblicken hinter die Kulissen einer deutschen Band

Buchraettin

Der Lukas Rieger Code

Lukas Rieger über seinen Aufstieg leider weniger über sein Leben - keine Biografie

blaues-herzblatt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Spring in eine Pfütze" von Viktoria Sarina

    Spring in eine Pfütze

    Knorke

    Diese Leserunde ist für die Mitglieder der Challenge "Zukunft vs. Vergangenheit".  Monatsgenre "Biografie und Sachbuch" Zu Beginn soll das hier einfach ein kleiner Test sein und wir schauen mal, wie es uns gefällt oder was uns noch fehlt. Auf jeden Fall hoffe ich, dass wir ins Gespräch kommen über unsere Bücher, aber gerne auch über andere Dinge. Und falls sich eine Leserunde bildet, ist das natürlich auch sehr schön :)(Und da ich das hier nicht am Handy erstelle, verzichte ich auf schöne Emoticons und Symbole :D)

    Mehr
    • 100
  • Rezension zu Als ich unsichtbar war

    Als ich unsichtbar war

    KruemelGizmo

    18. February 2017 um 09:01

    Inhalt: Martin Pistorius war gerade zwölf geworden, als eine rätselhafte Erkrankung ihn seines bisherigen Lebens beraubte. Elf Jahre blieb er vollständig gelähmt, und seine Umwelt ging davon aus, dass er praktisch hirntot war. Er konnte sich in keiner Weise verständlich machen – und war doch innerlich hellwach. Niemand merkte, dass sein Gehirn sich nach einigen Monaten wieder vollständig erholt hatte. Von nun an musste er hilflos ertragen, dass er wie ein Baby behandelt wurde. Doch sein Geist löste sich von dieser Existenz, begab sich auf abenteuerliche Reisen, sah, hörte und spürte, wie die Welt um ihn herum sich wandelte, und wie die Menschen, die er liebte, sich veränderten, entwickelten, verliebten, zerstritten und wieder versöhnten. Elf Jahre lang blieb er Gefangener seines gelähmten Körpers, bis eine Therapeutin erstmals eine Reaktion wahrnahm und ihn endlich befreite. Martin entpuppte sich als wahres Computergenie, konnte schnell mittels neuer Programme kommunizieren und endlich ausdrücken, dass er als stiller Beobachter alles mitbekommen hatte, was um ihn herum geschah. Sein Buch ist der faszinierende Einblick in die dunkle Welt der Wachkoma-Patienten, der in einem erstorbenen Körper Gefangenen, es gewährt Einblick in eine Welt der scheinbaren Finsternis und ist tief berührend in seiner Weisheit, seinem Humor und seiner Dankbarkeit dem Leben gegenüber. Als ich unsichtbar war – die Welt eines Jungen der 11 Jahre als Hirntod galt ist die Biografie von Martin Pistorius. Diese Biografie beginnt wirklich berührend und man verfolgt als Leser wirklich die erschreckenden Erlebnisse des Jungen der durch eine bis heute nicht diagnostizierter Erkrankung ins Koma bzw. Wachkoma fällt (und nicht wie der Titel besagt Hirntod war). Nach einiger Zeit regeneriert sich sein Hirn und er wacht in einem Körper, den er nicht kontrollieren kann auf. Martin Pistorius leidet über Jahre am Locked-In-Syndrom, bei dem er seine Umwelt wahrnimmt, er aber keinerlei Möglichkeit hat mit der Außenwelt zu kommunizieren. Während dieser Zeit wurde er abends und am Wochenende von seinen Eltern betreut, tagsüber fristete er sein Dasein in einer Pflegeeinrichtung oder zu Urlaubszeiten auch in einem Pflegeheim. Der Umgang mit den Patienten dort war oftmals erschreckend  gleichgültig oder auch schon mal gewalttätig. Aber durch eine sehr bemühte Pflegekraft, die der festen Überzeugung ist das Martin Reaktionen zeigt, bekommt er die Chance zur Untersuchung in einem Kommunikationszentrum und von da an ändert sich sein Leben grundsätzlich. Dieser Kampf zurück in ein kommunizierendes Leben, der einen großen Teil dieser Biografie ausmacht, ist zuerst sehr interessant, aber leider entwickelte sich das Buch ab diesem Zeitpunkt für mich oftmals in eine gefühlte Aneinanderreihung von Wiederholungen, die ein Gefühl der Langatmigkeit bei mir auslöste. Auch empfand ich, dass das zeitliche Hin- und Her-Springen des Autors immer schwerer zu verfolgen und einzuordnen war und was es manchmal ein wenig mühselig machte beim Lesen. Zum Ende hin kommt dann noch eine Liebesgeschichte, die mich für den Autor wirklich freut, mir persönlich aber viel zu kitschig erzählt war um mich für sich einzunehmen.   Mein Fazit Ein Buch, das mich berühren konnte, aber bei der Umsetzung für mich doch einige Schwächen aufwies.

    Mehr
    • 8
  • Hochachtung vor dem Autor

    Als ich unsichtbar war

    Diezwinkerlinge

    04. November 2016 um 17:03

    Was ich vorab erwähnen möchte, bevor ich mich wage ein solches Buch zu rezensieren. Egal wie ich dieses Buch bewerte, möchte ich daraufhinweisen, dass ich vor dem Autor, als derjenige der es erleben musste eine Hochachtung habe. Ich habe größte Wertschätzung, wie er sein Leben gemeistert hat und davor, was er alles erleben musste. Ich ziehe meinen Hut vor so einem Menschen, von dem wir alle sehr viel lernen können. Meine Meinung zum Buch:Die Meinung zum Buch zu beantworten ist schwierig, wenn man so ein Buch wie dieses hatte. Es ist sehr vielschichtig und reicht von Whow, über ohhh zerrig, gleichgültiges dahin lesen bis hin zu dem Gefühl einen tollen Liebesroman in den Händen zu halten. Es ist anstrengend seinem Leben und seinen Geschichten zu folgen, da er in den Zeitspannen hin und her springt, wo mir nach dem Kapitel oft gar nicht klar war, in welchem Lebensabschnitt er sich gerade befand oder es wurde mir so spät klar, dass ich das Kapitel, um es zu verstehen, erneut lesen musste. Es ist wie ein Puzzle was man versucht zusammen zu setzten, aber das richtige Teil nicht oder erst spät findet. Informationen die ich mir gewünscht hätte, blieben aus oder wurden nur am Rande erwähnt und dann wiederum gab es Inhalte die sich oft wiederholten, was vor allem die Mitte des Buches betraf. Am Anfang dachte ich: "Ohh das Buch ist ja echt schön geschrieben und man erfährt Dinge über die man noch gar nicht so nachgedacht hat." In der Mitte kamen Gedanken wie:"Das habe ich jetzt schon so oft gehört, die letzten 60 Seiten hätte der Autor aber auch echt in 10 zusammenfassen können ." Das glich dann eher dem dahin lesen und am Ende musste ich mir klar machen, dass ich noch immer das Selbe Buch lese und keinen Liebesroman. Meine Emotionen reichten von Glücklich über Hoffnung, Wut bis hin zu  Ungeduld. Aber die Emotionen waren nur schwach zu spüren. Da das Buch sich so unrund lesen lassen hat, man viel nachdenken musste, um es zu sortieren oder die Motivation an den langatmigen Stellen fehlte weiter zu lesen. Schade eigentlich. Was ich schön fand am Anfang, war die Schilderung, wie er seinen Alltag und die Eindrücke erlebte,verarbeitete und welche Sinne er dafür besonders einsetzte und welche Vergleiche er anstellte z.B. bei den Gesprächsinhalten der Frauen und Männer. Dies war sogar lustig und man fühlte sich in der Realität. Auch wie er viele Dinge auffasste und erlebte. Man Erfuhr viel über Wünsche, Träume und wie sie sich änderten. Es wird auch deutlich wie Ärzte, Pfleger und andere Menschen über kranke, behinderte Menschen denken und wie sie mit ihnen umgehen.Mehr erfahrt ihr hier: http://www.zwinkerlingsbibliothek.de/2016/11/rezension-jule-als-ich-unsichtbar-war.html

    Mehr
  • Pflegeheim, Perfect Paul & Salz

    Als ich unsichtbar war

    ErleseneBuecher

    21. July 2016 um 11:42

    Welch ein beeindruckendes Buch über eine unglaubliche Lebensgeschichte eines mutigen, starken Jungen bzw. Mannes. Martin wird als Kind plötzlich krank und fällt in eine Art Koma. Aber nach einigen Jahren erwacht er wieder Stück für Stück, aber er hat keinerlei Kontrolle über seinen Körper und kann keinem mitteilen, dass er seine Umgebung wieder wahrnimmt. Erst nach einigen Jahren erkennt eine Pflegerin, dass ein wacher Geist in dem Körper wohnt. Mit einigen Test gelingt ein erstes Kommunizieren. Schritt für Schritt nimmt Martin mehr Kontakt auf… Es ist ein bewegendes Schicksal, das man sich kaum vorstellen kann. Man bekommt alles mit, kann sich aber nicht bemerkbar machen. Es fängt mit kleineren Dingen an, dass es einfach langweilig ist, man das Fernsehprogramm nicht ändern kann…. Außerdem verhalten sich die Pflegekräfte oftmals so, als ob er eben nicht da wäre oder sie erzählen ihm ihre intimsten Gedanken. Aber leider passieren auch entsetzliche Dinge, so wird Martin von weiblichen Pflegerinnen sexuell missbraucht. Er kann nicht um Hilfe rufen oder seiner Familie signalisieren, was mit ihm passiert. Furchtbar, wie Menschen die Hilflosigkeit anderer ausnutzen und ihre Menschenwürde mit Füßen treten. Allerdings hat das Buch ein Happy-End. Er lernt Joanna kennen und lieben. Sie heiraten und fühlen sich beieinander Zuhause. Etwas Schwierigkeiten hatte ich mit dem zeitlichen Ablauf der Geschehnisse, da Martin viel hin und her springt und ich nicht immer folgen konnte. Aber einen viel schaleren Nachgeschmack hatte für mich ein wenig die Beziehung zu seinen Eltern vor allem zu seiner Mutter. Sehr sensibel erzählt er von ihrer Tortur. Sie hatte ihn schon aufgegeben und sich von ihm abgewandt, um irgendwie mit dem Schicksal umzugehen. Allerdings hat er ihr verziehen und später hat sie sich umso mehr für ihn eingesetzt. Mir ist nicht so ganz klar geworden, wie er nun wirklich zu ihr bzw. seinen Eltern steht. Er ist oft darauf bedacht, sie gut darstehen zu lassen und alles verständlich darzustellen, aber dann gerade gegen Ende verstehe ich einiges nicht mehr. Joanna verlangt, dass er sich von ihnen löst. Das erscheint mir so abrupt und schnell. Wie sollen sie damit umgehen? Und irgendwie erscheint mir Joanna anfangs auch etwas suspekt. Aber anscheinend ist das nur seine Darstellungsweise, die mich stört, da beide auch jetzt nach Jahren noch glücklich liiert sind und das sei ihnen von Herzen gegönnt. Bewertung: 4 von 5 Punkten

    Mehr
  • Ich habe mehrmals geheult

    Als ich unsichtbar war

    JanineT

    30. June 2016 um 21:43

    Martins Geschichte ist so erschütternd und beängstigend, dass ich es kaum begreifen kann. Was für eine Hölle es gewesen sein musste, fast zehn Jahre lang völlig stumm und unbeweglich zu sein, und noch schlimmer: dass kein einziger Mensch erkennt, dass Martin nur körperlich behindert war, sein Verstand aber kerngesund ist. Eine Hilflosigkeit, Frustration und Verzweiflung, wie sie in diesem Ausmaß wohl nur wenige Menschen erfahren haben. In diesem Buch teilt Martin all seine tiefsten Ängste, schlimmsten Erfahrungen in den Pflegeheimen, seine Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit. Aber er erzählt auch von der Güte der Menschen, die Aufopferung seiner Familie und allem voran: er erinnert daran, wie kostbar das Leben ist und dass wir selbst die kleinsten Dinge nicht als selbstverständlich hinnehmen dürfen. Dass ich immer für meine Mobilität, Freiheit und Gesundheit dankbar bin. Danke Martin, dass du deine Sicht auf das Leben mit der Welt Teilstück. Deine Geschichte ist eine echte Bereicherung!

    Mehr
  • Als ich unsichtbar war

    Als ich unsichtbar war

    KymLuca

    25. May 2016 um 20:50

    Martin ist ein ganz normaler Junge - bis ihn mit 12 Jahren auf einmal eine mysteriöse Krankheit befällt und seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten sich immer weiter zurück entwickeln bis davon fast nichts mehr übrig bleibt und er auf den Stand eines Babys zurückgefallen ist. Doch mit 16 Jahren fängt er langsam an zu erwachen und sein Geist sich zu erholen, bis dieser wieder vollkommen hergestellt ist. Doch sein Körper streikt weiterhin und so weiß niemand, dass er jetzt wieder alles mitbekommt, bis zu einem Test, der zeigen soll, ob er nicht doch in der Lage ist zu kommunizieren...Der Autor erzählt hier seine eigene, zum Teil verstörende Geschichte. Doch sie zeigt auch, dass Heilung auch da möglich ist, wo Ärzte schon längst aufgegeben haben.Sehr bewegend!

    Mehr
  • Umwerfend gut geschildert, sehr interessant mit einem kleinen Manko

    Als ich unsichtbar war

    D-E-J-A-V-U

    02. October 2015 um 15:44

    Herr Pistorius ist ein wahrer Überlebenskünstler und nebenbei ein guter Schriftsteller. Er hat das Wichtigste sehr gut und detailliert beschrieben, sodass man jede Kleinigkeit sehr gut nachempfinden kann. Schade finde ich es nur, dass er die Spätfolgen seiner Misshandlungen/Vergewaltigungen nicht erläutert hat. Man kennt das Ende von allem aber nicht wie er gelernt hat mit den Vergewaltigungen umzugehen, wie er therapiert wurde etc. Jedenfalls kann ich euch sehr raten dieses Buch zu lesen! lg Slavi

    Mehr
  • Ein Buch das zeigt, dass es sich lohnt zu kämpfen

    Als ich unsichtbar war

    Wildcat

    19. March 2015 um 15:29

    Kurzbeschreibung lt. amazon: Martin Pistorius war gerade zwölf geworden, als eine rätselhafte Erkrankung ihn seines bisherigen Lebens beraubte. Elf Jahre blieb er vollständig gelähmt, und seine Umwelt ging davon aus, dass er praktisch hirntod war. Er konnte sich in keiner Weise verständlich machen - und war doch innerlich hellwach. Niemand merkte, dass sein Gehirn sich nach einigen Monaten wieder vollständig erholt hatte. Von nun an musste er hilflos ertragen, dass er wie ein Baby behandelt wurde. Doch sein Geist löste sich von dieser Existenz, begab sich auf abenteuerliche Reisen, sah, hörte und spürte, wie die Welt um ihn herum sich wandelte, und wie die Menschen, die er liebte, sich veränderten, entwickelten, verliebten, zerstritten und wieder versöhnten. Elf Jahre lang blieb er Gefangener seines gelähmten Körpers, bis eine Therapeutin erstmals eine Reaktion wahrnahm und ihn endlich befreite. Martin entpuppte sich als wahres Computergenie, konnte schnell mittels neuer Programme kommunizieren und endlich ausdrücken, dass er als stiller Beobachter alles mitbekommen hatte, was um ihn herum geschah. Sein Buch ist der faszinierende Einblick in die dunkle Welt der Wachkoma-Patienten, der in einem erstorbenen Körper Gefangenen, es gewährt Einblick in einer Welt der scheinbaren Finsternis und ist tief berührend in seiner Weisheit, seinem Humor und seiner Dankbarkeit dem Leben gegenüber. Meine Meinung zum Inhalt: Martin Pistorius beschreibt sehr ausführlich sein Leben als "Wachkoma"Patient. Während die Welt denkt, er würde nichts mitbekommen und sein Hirn wäre quasi "tot", ist es doch tatsächlich so, dass sein Verstand hellwach ist und er alles mitbekommt was um ihn herum geschieht. Etwas Schlimmeres kann ich mir persönlich kaum vorstellen. Hilflos ist er allen Leuten ausgeliefert, was von manchen Menschen leider auch sehr oft ausgenutzt wurde. Am schlimmsten fand ich es, das manche Menschen wirklich der Meinung waren die Situation von Martin Pistorius ausnutzen zu müssen und so erlebte er nicht nur körperliche Gewalt sondern auch viel Schlimmeres. Umso bemerkenswerter ist es, dass er es dennoch geschafft hat aus dieser Welt zu fliehen in welcher er nicht bemerkt wurde und es mit Hilfe moderner Elektronik geschafft hat, sich seiner Umwelt mitzuteilen und mehr noch als das.  Dieses Buch gibt Anlass zur Hoffnung und bringt auch dazu, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zudem zeigt es, dass man fast alles erreichen kann wenn man nur daran glaubt und hart genug dafür kämpft. Fazit: Ein Buch das bewegt und welches man gelesen haben sollte.

    Mehr
  • Unbedingt lesen

    Als ich unsichtbar war

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich bringe diesem Autor jede Menge Respekt entgegen, wie er sich wieder zurück ins Leben kämpfte.
    Da ich auch mit einem Tetraspastiker zusammenarbeite und er ähnlich fühlt wie hier der Autor schildert, kann ich nur sagen, große Klasse und das sollte in die ganze Welt hinaus geschrien werden.

    • 3

    Marion22

    17. October 2014 um 23:29
  • Gefühle pur

    Als ich unsichtbar war

    Sonnenbluemchen67

    13. August 2014 um 09:51

    Inhalt: 11 Jahre in völliger Stille seinerseits und dann kam die Erlösung. Martin lernte sich wieder am Leben zu beteiligen und zu verständigen und das nur, weil ihn jemand nicht als Ding ansah und ihm half…                                                         Mein Fazit: Dieses Buch bekam ich von meiner  Nachbarin geliehen und wieder war es eine Biografie, wie bereits mit „Das ganze Leben umarmen“ von Bettina Eistel.  Erst war ich eher skeptisch, aber je weiter ich das Buch lass umso faszinierender war ich, wie Martin seinen Weg ins „normale“ Leben zurück fand. Hier bestätigt sich mal wieder,  mit Zielstrebigkeit und Ausdauer kann man alles erreichen. Martin hatte auch Hilfe, nicht nur durch seine Eltern, die sich aufopfernd um ihn kümmerten, sondern auch von einer seiner Therapeutinnen. Diese brachte ihn mit den richtigen Leuten zusammen und heute ist er sogar verheiratet und arbeitet. Dies hatte er sich selbst wohl nicht träumen lassen.   Ich bin total fasziniert, wie er es geschafft hat und deshalb habe ich auch mal in Netz nach ihm gegooglet und diese Seite von ihm gefunden: Martins Homepage. Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen und wer sich nun durch meine kleine Rezension angesprochen fühlt, der schaut doch einfach mal bei Amazon rein und kauft es sich dort.

    Mehr
  • Gefangen im eigenen Körper

    Als ich unsichtbar war

    makama

    08. June 2014 um 17:31

    Mit 12 Jahren befällt Martin eine merkwürdige Krankheit.  Er kann nicht mehr sprechen und verliert almählich sämtliche Körperfunktionen und ist vollkommen hiflos. In dieser Zeit muss er unvollstellbare Torturen über sich ergehen lassen ... Niemand bemrkt, dass sein Geist langsam wieder erwacht und es dauert viele Jahre bis es einer Betreuerin auffällt. Langsam findet Martin in seinen Körper zurück, doch er wird immer schwer behindert bleiben.. TRotzdem lebt er heute ein erfülltes Leben.

    Mehr
  • Es ist nicht einfach...

    Als ich unsichtbar war

    Sutaho

    03. April 2014 um 00:17

    Es ist eine bewegende Geschichte eines Menschen, der mal kern gesund war sich aber nicht mehr daran erinnern kann. Am anfang zieht es sich doch letzt endlich, wenn man weiter lies bemerkt man schnell worauf es im leben ankommt! 

  • Interessant, aber kein Hammer !

    Als ich unsichtbar war

    M1208

    20. March 2014 um 20:11

    "Als ich unsichtbar war" handelt von einem Jungen, der elf Jahre lang praktisch in seinem Körper gefangen war. Seine motorischen, sowie allgemein körperlichen Fähigkeiten nahmen ab, bis er nur noch eine ins Lehre starrende, atmende und sabbernde Person war. In seiner Geschichte beschreibt Martin, wie er auf einmal aufgewacht ist. Plötzlich war er geistig wieder anwesend, und entwickelte sich weiter. Im Laufe der Zeit lernt er sich bemerkbar zu machen und willkürliche Armbewegungen zu steuern. Niemand hat je an ihn geglaubt, niemand wusste, dass er geistig anwesend ist und niemand hat geglaubt, dass er alles mitbekam, was in den Jahren über ihn und in seiner Gegenwart gesprochen wurde.  Glücklicherweise wird er von einer seiner Pflegerin "entdeckt" und lernt zu kommunizieren. Später findet er sogar eine Freundin, heiratet und studiert.  Was ich schön finde ist, dass der Autor seine persönliche Geschichte in seinem Roman beschreibt und mit uns teilt. Ich denke aber, dass man bemerkt, dass der Autor des Buches eigentlich kein richtiger Auto ist, sondern nur ein Mensch, der seine Geschichte erzählt, was keinesfalls schlecht ist. Man merkt halt einfach, dass dem Autor ein paar Kenntnisse über das Verfassen eines Buches fehlen, was das Buch an manchen Stellen einfach nur aufgepeppt hätte ;)  Das Buch ist an manchen Stellen sehr eintönig, aber an anderen wiederum sehr emotional und abwechslungsreich.  Was man sagen kann ist, dass das Buch definitiv interessant und natürlich auch berührend ist.  Als kleine Lektüre für zwischendurch ist es zu empfehlen, aber wenn man nach einem Weltklasse-Roman sucht, sollte man sich vielleicht wo anders umschauen.  Trotzdem ein großes Lob an den Autor, denn seine Geschichte ist bewegend !  

    Mehr
  • So ergreifend!

    Als ich unsichtbar war

    Frl-Jette-Babette

    25. February 2014 um 16:01

    Inhalt: Martin ist zwölf, als ihn eine rätselhafte Krankheit befällt: Er verliert seine Sprache, die Kontrolle über seinen Körper, ist nach wenigen Monaten völlig hilflos. Die Ärzte sagen seinen Eltern, er werde für immer schwerstbehindert bleiben. Was niemand ahnte: Im Kokon seines Körpers verbirgt sich ein schrittweise erwachender Geist und eine zutiefst lebendige Seele. Martin Pistorius erzählt bewegend und absolut authentisch, was ihn in den elf Jahren der Hilflosigkeit am Leben gehalten hat. Meine Meinung: Dieses Buch ist sehr ergreifend und bewegend! "Martin ist 12 Jahre alt, als er durch eine rätselhafte Krankheit zum Pflegefall wird. Nahezu bewegungsunfähig und zu keiner Kommunikation in der Lage, gehen die Ärzte davon aus, dass Martin geistig auf dem Stand eines Babys ist." Aber dem ist nicht so. Er ist bei hellem Verstand und kann durch seine körperliche behinderrung den leuten nciht mitteilen das er alles vollkommen wahrnimmt. Und wie er es trotzdem irgendwie schafft das man es dann doch nach JAHREN bemerkt. Das Buch lässt einen echt manchmal den Atem stocken, man möchte vor so viel Mitgefühl einfach nur noch weinen. Ich bewundere diesen Mann! Was er durchlebte..Warnung: Kapitel 35 (Erinnerungen) und Kapitel 36 (XXX)sind z.B. auch sehr heftig. Und lässt einen nur einen Hass auf die Gesellschaft hochkommen. Ich empfhele jedem dieses Buch! Fazit: Lesen,lesen,lesen!! Ergreifend,Ehrlich,Berührend... Tränen garantiert...

    Mehr
  • Schiksal

    Als ich unsichtbar war

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. December 2013 um 10:24

    Martin ist zwölf, als er schrecklich Krank wird und niemand sagen kann, was genau er hat. Vortan ist er in seinem eigenen Körper gefangen. Liegt erst im Wachkoma doch sein Geist kann keinem Mitteilen, als er wieder erwacht und merkt, sein Körper gehorcht ihm nicht. Martin lebt in einer Hülle, gefangen, einzig seine Fantasie hilft, weiter zu machen. Dieses Buch kann man nicht vergessen. Martin ist für mich der Inbegriff des Kampfes, ich ziehe respektvoll meinen Hut vor ihm und freue mich für ihn, dass er immer wieder Menschen um sich hat und hatte, die an ihn glaubten, ihm halfen langsam aus seiner Hülle heraus zu schlüpfen. Die Zeilen als er sich verliebt, da hatte ich Taschentuch Nöte. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen, dass sein Leben unter einem guten Stern steht. Ein Buch, dass deutlich macht wie wenig wir von kranken Menschen wissen und seine Beschreibung wie er teils in den Heimen behandelt wurde macht einen wütend. Da muss wirklich mehr beobachtet und kontrolliert werden, keiner weiß, wie viele Menschen sich ähnlich gefangen fühlen. Kein Mensch hat das Recht einen anderen zu erniedrigen. Aber alle haben ein Recht auf Hilfe! Dieses Buch sollte eine Pflichtlektüre werden, im Grunde für alle Menschen, wir können sehr viel von Martin lernen!

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks