Martin Pristl Gebrauchsanweisung für Griechenland

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Inhaltsangabe zu „Gebrauchsanweisung für Griechenland“ von Martin Pristl

Tempel, Kykladen und Kafenía, Gastfreundschaft und Großfamilie – Klischees über Hellas gibt es mehr, als ein Olivenbaum Früchte trägt. Martin Pristl zeigt uns das echte Leben dort und verrät, was es neben Kreta und Akropolis, Rhodos und Mykene, tiefblauem Wasser und weiß gekalkten Häuschen außerdem zu entdecken gibt. Er erzählt, wie es in dem Land der dreitausend Inseln zwischen Orient und Okzident, zwischen Mythen, Göttern und Moderne wirklich zugeht. Wie Sie sich für eine Hauptstadt wappnen, in der sich die Hälfte aller Griechen tummeln. Und wie Sie einer Spezies begegnen, die die älteste Weltsprache spricht, ein paranoides Verhältnis zur Türkei pflegt und selbst am Rande zum Staatsbankrott die Unbekümmertheit als oberste Lebensmaxime verteidigt.

kurzweilig, augenzwinkernd, sprachgewandt. Wie die Griechen selbst.

— Ulenflucht

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    Gebrauchsanweisung für Griechenland

    fraeulein_lovingbooks

    25. October 2016 um 16:03

    Inhalt Kreta, Delphi und Athen, tiefblaues Wasser, weiß gekalkte Häuschen, der Esel im Olivenhain und Säulen im Gegenlicht: Jeder meint Griechenland zu kennen. Martin Pristl zeigt das echte Leben und erzählt, wie es in dem geschichtsträchtigen Landzwischen Orient und Okzident, zwischenMythen, Göttern und Moderne zugeht. Wie Sie sich für den Kontakt mit einer Spe-zies wappnen, die den lieben langen Tag Kaffee schlürft, die höchsten EU-Zuschüsse kassiert und die wenigsten Steuern zahlt. Die sich von Bauernsalat ernährt, die älteste Weltsprache spricht, ein paranoides Verhältnis zur Türkei hat und ihre Kinder bei der Taufe schier ersäuft. Die die Unbekümmertheit zur Lebensmaxime erhoben hat und sich täglich als Meister der Improvisation beweist.(Quelle: Amazon )Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Piper Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Das Buch beginnt meinem Vorwort, das sich in viele kleine Zitate unterteilt, die in den Jahren von 2004 bis 2016. Es ist ziemlich lustig, wie unterschiedlich die Meinungen über dieses Land am Mittelmeer sind.Danach folgen 14 Kapitel, die verschiedene Themen behandeln wie z.B. „Willkommen in Sacramento“, „Deutsch zahlen“ oder „Nein heißt ja und übermorgen nie“. Bei einigen Abschnitten habe ich Tränen geweint und bei anderen war ich bedrückt. Besonders die Landflucht der jüngeren Generationen hat mich sehr berührt. Auch das Thema „Grexit“ (Schuldenkrise Griechenland) wird nicht totgeschwiegen, sondern ausführlich behandelt und man bekommt nochmal einen neuen Blickwinkel, den man in der Presse nicht bekommt. Ebenfalls werden die verschiedenen Gefolgenheiten der Leute anschaulich und interessant dargestellt. Der Autor ist voller Herzensblut für seine zweite Heimat und erzählt seine Geschichte sehr passioniert und man denkt automatisch darüber nach, das man vielleicht irgendwann doch mal Urlaub in dem Land machen sollte. Bisher hat es mich noch nie gereizt, aber nach dieser Lektüre könnte ich es mir irgendwann einmal vorstellen. Auch wenn der Autor nicht immer nur positive Geschichten erzählt. Aber jedes (Uralubs)Land hat seine unschönen Seiten und manchmal kann man sie einfach nicht schön reden. „Gebrauchsanweisung für Griechenland“ ist kein Sachbuch oder ein Ratgeber, sondern eine indirekte Liebeserklärung an das Land am Mittelmeer, auch wenn er nicht immer ein gutes Haar an dem Land lässt. Man erhält nützliche Tipps und Tricks für seinen (Erst)Urlaub  und mit Sicherheit auch ein paar Überraschungen für Griechenlandkenner. Klae Lese- und Kaufempfehlung.Schönstes Zitat gab leider keins  Sterne

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Griechenland" von Martin Pristl

    Gebrauchsanweisung für Griechenland

    awogfli

    08. March 2012 um 18:38

    kuder Die Rezension habe ich 2010 geschrieben und die Situation stimmt noch immer :D Aus aktuellem Anlass ist es grad sehr gebeten, dieses Buch zu lesen, denn es wurde kurz nach dem Erreichen der Euro-Konvergenzkriterien geschrieben und vom Autor dahingehend kommentiert, dass entweder mit den Konvergenzkriterien etwas nicht stimmt oder mit den Griechen. Ex-post betrachtet wissen wir ja nun die Wahrheit. Ein gutes Buch, das dem Touristen augenzwinkernd die wahre griechische Mentalität abseits und auch gemäß der Klischees offenbart. Insofern ist es sehr gut gelungen, den manche Geschichten sind so schonungslos authentisch und gerade für in der deutschen Kultur aufgewachsene Leser so überraschend abstrus, dass einem die Spucke wegbleibt. Was ich ein bisschen vermisse ist erstens mal die Tiefe der Analyse und zweitens mal das Fehlen von bissigem Humor und Satire - lustig ist das Buch schon aber eben zu zahm. Der deutsche Autor geht meiner Meinung nach gewollt viel zu respektvoll mit der griechischen Mentalität um, was ein humoristischer Grieche(in) mit Hang zur Selbstkritik (jaja die gibt es wirklich - sind keine Einhörner) oder ein motzender Österreicher mit Griechenlandaffinität nicht machen würde. Fazit: Leichte Lektüre lustig und lesenswert.

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