Martin Rees

 4.3 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Unsere Zukunft, Vor dem Anfang und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Martin Rees

Sir Martin Rees, geboren 1942, britischer »Astronomer Royal« und emeritierter Professor für Astronomie in Cambridge, ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der kosmischen Evolution, der Schwarzen Löcher und Galaxien. Er ist Mitglied zahlreicher britischer und internationaler Akademien.Literaturpreise:Bower Award and Prize in Science des Franklin Institute

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Martin Rees

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Cover des Buches Unsere Zukunft (ISBN: 9783806239706)

Unsere Zukunft

 (4)
Erschienen am 01.03.2020
Cover des Buches Vor dem Anfang (ISBN: 9783596308484)

Vor dem Anfang

 (2)
Erschienen am 15.12.2015
Cover des Buches Das Rätsel unseres Universums (ISBN: 9783423343312)

Das Rätsel unseres Universums

 (1)
Erschienen am 01.08.2006
Cover des Buches Das Universum (ISBN: 9783831009466)

Das Universum

 (1)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Unsere letzte Stunde (ISBN: 9783442153190)

Unsere letzte Stunde

 (0)
Erschienen am 01.02.2005
Cover des Buches Universum (ISBN: 9783831019915)

Universum

 (0)
Erschienen am 23.09.2011
Cover des Buches BEFORE THE BEGINNING (ISBN: 9780743230995)

BEFORE THE BEGINNING

 (0)
Erschienen am 02.09.2002
Cover des Buches Our Cosmic Habitat (ISBN: 0691114773)

Our Cosmic Habitat

 (0)
Erschienen am 03.03.2003

Neue Rezensionen zu Martin Rees

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Rezension zu "Unsere Zukunft" von Martin Rees

Unsere Zukunft bietet Chancen
foxydevilvor 8 Monaten

Ich wurde auf das Buch aufmerksam da die Zukunfts- und Umweltdebatte im  Anthropozän derzeit in aller Munde ist.
Jeder hat eine Meinung aber wenige Aussichten werden global betrachtet und umgesetzt.
Ich war neugierig was mir dieses Buch offenbaren würde.

Aus dem Inhalt:

Der Kosmologe und königliche Astronom Martin Rees hat sich mit den derzeit aktuellen Umweltthemen aus seiner Sicht für unsere Zukunft beschäftigt.
Themen wie Klimawandel, die Zerstörung unserer Umwelt, die wachsende Weltbevölkerung und viele mehr werden als Themen aufgegriffen und Möglichkeiten aufgezeigt welche darüber entscheiden in welche Richtung die Menschheit in der Zukunft geht.
Perspektiven und Chancen welche z.B. die Biotechnologie oder Künstliche Intelligenz bieten, welche Veränderungen sie nach sich ziehen und durch ein Aufgreifen durch Politik und Wirtschaft gesteuert werden können.
Der Autor ist ein Optimist und vertritt die Meinung, dass ein gemeinschaftliches Vorgehen unter Einbezug der Wissenschaft, dem Menschheit eine Zukunft bietet.

Meine Meinung:

Mir war klar das dieses Buch seine Lesezeit benötigt, aber ich habe dann doch etwas länger gebraucht.
Einesteils weil ich mir meine eigenen Gedanken dazu machen wollte und auch weil der Autor mit seinem Wissen über Kosmologie bei mir einen bisher wenig beachteten Punkt aufgegriffen hat.
Was mir gut gefallen hat ist das ich keine Verständnisprobleme hatte.
Ebenso gefällt mir, dass hier mal neue Gedanken als die die man sonst so kennt einfließen.
Bei der Frage wie es weitergehen kann eröffnen sich neue Gedankenkonstellationen wenn man etwas zugänglich dafür ist.
Schön ist es das es nicht nur aus der Sicht des Wissenschaftlers ist!
Hier ist eine Symbiose von Natur, Wissenschaft, Technik gefunden die bei mir einen Zugang zu dem Thema gefunden hat.
Die Risiken dabei finden ebenfalls eine Betrachtung.
Da das Buch vor Corona geschrieben wurde, wird einem bei der Betrachtung schon komisch in der Magengegend.
Natürlich nimmt die Kosmologie einen Punkt ein und ich fand die Betrachtung Mensch – Universum mit Blick auf die Zukunft gut.
Bei den philosophischen Passagen also auch Glaubensfragen musste ich schon etwas innehalten denn ich tu mich etwas schwer darüber zu sinnieren ob der Mensch das alles fassen kann oder ob er künstliche Intelligenz benötigt oder ob es Gott gibt.
 Das Werk bietet Stoff um miteinander zu diskutieren um somit auch Aufmerksamkeit zu bekommen und das ist bei diesem Thema nötig!

Fazit:

Interessantes und nachvollziehbares wissenschaftliches Buch - absolut lesenswert!

Die Zukunft unserer Welt liegt in unserer Hand und daher empfehle ich das Buch gern weiter und vergebe 5 Lesesterne!

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Rezension zu "Unsere Zukunft" von Martin Rees

Von Chelsea-Traktoren und Pandemien
lielo99vor 8 Monaten

Dieses Buch „Unsere Zukunft“ forderte mich heraus. Ich konnte und wollte es nicht „mal eben so“ weg lesen sondern jeden Abschnitt verinnerlichen. Zu kostbar waren mir die Gedanken des Autors. Und ja, es verlangte mir einiges an Konzentration ab, da Herr Rees Wissenschaftler ist und sein Stil dem entspricht.


Der Autor Martin Rees ist Kosmologe und seine Gedanken fortschrittlich. Nicht ohne Grund favorisiert er unter anderem die Künstliche Intelligenz oder die Biotechnologie als Fortschritte, die uns am Leben erhalten können. Sprich, die Schäden des Klimawandels aufhalten oder zumindest abschwächen. Nie war der Mensch mit so viel Wissen ausgestattet wie jetzt. Aber auch niemals so angreifbar in all seinem Fortschritt. Leider ist es aber doch so, dass die Erkenntnisse der Wissenschaftler und viele Erfindungen, nie dem Allgemeinwohl zugänglich gemacht werden. Es sind oft nur einige Wenige, die auf diese Weise noch mehr Geld sammeln können.


Unsere Zukunft wurde weit vor der Korona-Pandemie geschrieben und veröffentlicht. Umso erstaunlicher war es für mich, wie klar Herr Rees bereits hier auf die Gefahr einer Pandemie einging. Für mich sah es so aus, als hätte er die Katastrophe vorausgesehen. Ja, er wies eindeutig auf das drohende Unheil hin. Das hat mich wirklich beeindruckt. Aber nicht nur das war für mich schlüssig. Es gibt einige Beispiele, wie die Politik auf ihre Wähler zugehen könnte und wie sich das Berufsleben zum Schutz der Menschen dauerhaft ändern sollte. Selbst die Möglichkeit, dass ein Leben außerhalb der Erde in Betracht gezogen wird, beschreibt Herr Rees nachvollziehbar. 


Kein Buch für den Strandkorb oder das Schwimmbad. Dafür ist es auch zu schade, denn es ist gebunden und das Cover gefällig. Es regt zum Um- und Nachdenken an und bringt viel Stoff für Diskussionen mit. Ein Buch, welches immer mal wieder gelesen werden kann und auch als Nachschlagewerk brauchbar ist.

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Rezension zu "Unsere Zukunft" von Martin Rees

Was bringt unsere Zukunft und welche Rolle spielt dabei die Wissenschaft?
annluvor 10 Monaten

*Das Wohlergehen der wachsenden Weltbevölkerung hängt davon ab, wie klug wir Wissenschaft und Technik nutzen.*


Wachsende Weltbevölkerung, die Spanne zwischen armen und reichen Ländern, Klimawandel und Umweltverschmutzung, neue Technologien und ihr Missbrauch – rasche Veränderungen haben die letzten Jahrzehnte geprägt und die Menschheit an einen Punkt gebracht, der danach schreit sich die Frage zu stellen: Wie soll es weitergehen? Martin Rees versucht die Frage zu beantworten – aus Sicht eines Wissenschaftlers, als Bürger und „Angehöriger der Spezies Mensch“.



Was ist es eigentlich, das uns Sorgen bereiten sollte? Mit diesem Thema steigt Marin Rees ins Buch ein. Neben den großen Themen wie die wachsende Weltbevölkerung (und wie sie ernährt werden soll) und der Klimawandel kommen bei ihm auch spezielle Ängste zur Sprache, wie nukleare Bedrohungen und das Risiko von einem Kometen getroffen zu werden. Er sieht in den (Natur-)Wissenschaften samt Technik und Ingenieurwesen eine große Chance für die Menschheit. 


Chancen sind immer auch mit Risiken verbunden. So geht das zweite Kapitel darauf ein, welche wissenschaftlichen Errungenschaften in nächster Zukunft möglich sind. Dabei werden ethische Dilemma ebenso angesprochen, wie ein eventueller Missbrauch. Wenn er (im Original bereits 2018) über die hohe Wahrscheinlichkeit einer weltweiten Pandemie spricht, lässt ihn das in Coronavirus-Zeiten fast schon prophetisch wirken. Auch die weiteren Ausführungen zur Biotechnologie, Robotik, künstlicher Intelligenz, dem Wandel zukünftiger Arbeitsplätze aber auch die Anfälligkeit weltweiter Netzwerke für Fehler und Angriffe überzeugen dadurch, dass sie vom Ist-Zustand in die Zukunft blicken.


In den nächsten zwei Kapiteln geht Rees auf sein Spezialgebiet – die Kosmologie/Astronomie – ein. Er stellt den Mensch in Bezug auf die Entwicklung des Universums, blickt nun weiter in die Zukunft und macht sich Gedanken über die Möglichkeit eines menschlichen Evolutionsschrittes, technischer Errungenschaften, die die Raumfahrt revolutionieren aber auch die Entdeckung außerirdischen Lebens. Klingt dies für einige vielleicht schon nach Science-Fiction, so wirkt das vierte Kapitel „Grenzen und Zukunft der Naturwissenschaften“ noch fantastisch-philosophischer. Hier wird darüber nachgedacht, ob der Mensch überhaupt fähig ist, das Komplexe (das sich auch auf ihn selbst bezieht) zu verstehen oder ob wir dazu eine höher entwickelte künstliche Intelligenz brauchen, ob das Universum als solches nicht nur ein Teil etwas Größeren (im Sinne von Paralleluniversen) ist und ob Gott existiert. 


Das Schlusswort betrachtet die Zukunft der Wissenschaften, die Rolle die heute alternde Forscher einnehmen können aber auch die von jüngeren Wissenschaftlern und Interessierten. 


Fazit: Beim Thema des Titels habe ich sofort an die gerade viel diskutierten Themen wie den Klimawandel und Nachhaltigkeit gedacht. Diese kommen allerdings nur als Teil sehr vielfältiger Betrachtungen vor. Das Buch nimmt einen deutlichen Drift in Richtung Naturwissenschaften/Kosmologie – da ich mich dafür sehr interessiere fand ich es ansprechend. 

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