Martin Riesen Aussergewöhnliche Automatons

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Inhaltsangabe zu „Aussergewöhnliche Automatons“ von Martin Riesen

Offenburg, 1874, in einer alternativen Vergangenheit ... Die sechzehnjährige Johanna findet eine Anstellung als Gehilfin beim Automatonhersteller Professor Geich. Schnell erkennt er ihr aussergewöhnliches Talent für die Herstellung von Lochkartenprogrammen, mit denen diese beliebten Maschinen gesteuert werden. Als Johanna einem Automaton ein Programm stanzt, das es ihm ermöglicht, zu lernen, ahnt sie nicht, welche Ereignisse sie damit in Gang setzt ... Aussergewöhnliche Automatons ist der erste Band der Steampunk-Reihe Steamforged Empires, die geschickt viktorianische Historienromane mit Science-Fiction verbindet.

Guter Erstling, der sehr spannend ist und Lust auf die Fortsetzungen macht

— dieBuecherkatze
dieBuecherkatze

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  • Ein spannender Erstling, der Lust auf Fortsetzungen macht

    Aussergewöhnliche Automatons
    dieBuecherkatze

    dieBuecherkatze

    28. August 2014 um 10:33

    Aussergewöhnliche Automatons ist ein Roman, der im deutschen Offenburg in einer alternativen Vergangenheit spielt. Die sechzehnjährige Johanna ist die Hauptperson, die sich dank ihres ausserordentlichen Talents im Stanzen von Lochkartenprogrammen, die für primitive Roboter, Automatons genannt, verwendet werden, in allerlei Schwierigkeiten bringt. Das Buch ist definitiv dem immer populärer werdenden Steampunk-Genre zuzurechnen, wobei zu betonen ist, dass der Autor auf magische Elemente, abgedroschene Allgemeinplätze des Genres und stereotypische Charaktere verzichtet, was dem Buch sehr förderlich ist. Leider gibt es bereits zu viele Geschichten in diesem Genre, die man als Fantasy und nicht als Science Fiction definieren muss. Alles in allem ist die Welt, die der Autor erschafft, recht nah an unserer Welt und man kann daher leicht den Zugang dazu finden. Schon das professionell aussehende Cover lässt eine grosse Liebe zum Detail beim Autor vermuten, was später im Buch auch bestätigt wird. Der Autor schafft elegant den Spagat zwischen zu komplizierten Beschreibungen der Technik, die einen technisch nicht bewanderten Leser schlicht überfordern würden, und fehlenden Beschreibungen. Er liefert passende Beschreibungen an den Stellen, wo sie nötig sind, damit man sich das komplexe Universum, das der Autor erschaffen hat, gut vorstellen kann, ohne sich in ellenlangen hochkomplexen technischen Darlegungen zu verlieren. Von der ersten Seite an bringt der Autor seine Charaktere in Schwierigkeiten, die dank gut durchdachtem Spannungsbogen die Geschichte flüssig vorantreiben. Teils kann man das Buch kaum aus der Hand legen, weil man wissen will, wie es weitergeht. Die Charaktere sind allesamt gut durchdacht, handeln nachvollziehbar; vor allem die junge Johanna leidet nicht an dem weit verbreiteten Syndrom des jugendlichen Charakters, der wie ein Dreissigjähriger handelt. Das Buch liest sich flüssig, es werden keine literarisch versagenden Versuche in Sachen Perspektive unternommen: das Buch beschränkt sich auf wenige wichtige Perspektiven und ist in der dritten Person gehalten. Nie muss man überlegen, aus wessen Perspektive gerade erzählt wird. Ausserdem wird schon auf den ersten Seiten klar, dass das Buch, obwohl es bei Books on Demand erschienen ist, einem professionellen Lektorat unterzogen worden ist. Der gelegentliche einzelne Tippfehler ist da problemlos verzeihbar, da die Gesamtqualität stimmt. Es ist alles in allem ein spannendes Buch, dass sicher männliche wie auch weibliche Leser anspricht; es liest sich gut, flüssig und spannend und macht Lust auf mehr! Wann kommt endlich die Fortsetzung auf den Markt, damit ich weiss, wie es mit Johanna und den anderen Charakteren weitergeht?

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