Martin S. Burkhardt Auf Leben und Tod

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Inhaltsangabe zu „Auf Leben und Tod“ von Martin S. Burkhardt

In einem der spektakulärsten Entführungsfälle der USA hielt Phillip Garrido ein Mädchen 18 Jahre lang gefangen. Während dieser Zeit missbrauchte der Entführer Jaycee Lee Dugard und zeugte mit ihr zwei Kinder. Natascha Kampusch war das Opfer der längsten Freiheitsentziehungen der neueren Geschichte Österreichs. Die damals zehnjährige Österreicherin wurde 1998 vom Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in Wien entführt und länger als acht Jahre in seinem Haus gefangen gehalten. Wenn man eine Person ohne Probleme über viele Jahre gefangen halten kann, muss das auch für mehrere Personen gelten, vorausgesetzt man hat entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung und ist besessen von diesem Gedanken. Henry, ein gewalttätiger, kaputter Mann, besitzt geeignete Räume. Er fängt Frauen und Männer ein und zwingt sie in seinen unterirdischen Katakomben zum Sex. Eine neue Generation wächst heran, die das Tageslicht niemals gesehen hat. Bereits von klein auf müssen die Kinder lernen, sich zu behaupten. Henry ist ein Fan von brutalen Ultimate-Kämpfen und möchte diese Kämpfe zum Mittelpunkt seines unterirdischen Reiches machen. Aus den Kindern werden im Laufe der Jahre Jugendliche. »Einfache« Kämpfe reichen Henry nicht mehr aus. Von nun an geht es auf Leben und Tod.

Holprig geschrieben und voller Fehler.

— WendyAleina
WendyAleina

Eine spannende Geschichte über Freundschaft, Wut und Macht!

— Gizmo_DO
Gizmo_DO

Das Grundgerüst hat viel geniales Potential, allerdings hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen.

— Annabel
Annabel

Nichts für Menschen mit schwachen Nerven ...

— MissNorge
MissNorge

Sehr brutal und hart, aber überzeugender Lesestoff

— zusteffi
zusteffi

Absolut schockierender Thriller der nichts für schwache Nerven ist.

— kleinwitti
kleinwitti

Gelungene und grausame Abhandlung über die Entstehung eines Soziopathen und die Welt die er sich aufbaut.

— AberRush
AberRush

Die Thematik ist interessant, aber fehlende Identifizierung mit den Charakteren und ausbleibende Spannung.

— Litis
Litis

Schockierendes Buch, definitiv nichts für schwache Nerven!

— GrOtEsQuE
GrOtEsQuE

Wow!!! Schonlungslos brutal inkl. der traurigen Vorgeschichte des selbsternannten "Königs". Opfer und Täter in einem. Krank? Oder, möglich?

— Sommerleser
Sommerleser

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    Auf Leben und Tod
    WendyAleina

    WendyAleina

    13. June 2017 um 08:38

    Entführung alá Natascha Kampusch! Mann hält jahrelang Leute in ausgebautem Keller gefangen und zwingt sie zu blutigen Kämpfen!Was schön und interessant genug klang, dass ich mir das Buch in der nächsten Bibliothek ausgeliehen hab, hatte mit den Anpreisereien rasch kaum noch etwas zu tun. Bereits auf den ersten Seiten überrascht das Buch mit ungelenken, holprigen Formulierungen, die sich alles andere als flüssig lesen. Unterbrochen wird der krückige Erzählstil im Regelfall mehrfach pro Seite von allergröbsten Komma-, Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Diese sind nicht mal durchgängig. Wenn ich inständig schon falsch als "innständig" schreibe, dann doch bitte durchgehend und nicht Seiten später wieder richtig. Wenn ich "jemand ist Gold wert" schon falsch schreibe als "goldwert", dann sollte ich auch das durchziehen und nicht etwas später plötzlich "Goldwert" schreiben.Hier war der verantwortliche Lektor eindeutig betrunken, gleichgültig oder der deutschen Sprache nicht mächtig. Wie schwer kann es sein, sich die Regel einzubläuen, wann vor einem "als" ein Komma stehen muss und wann nicht?Ich erkläre es mal kurz. Wird "als" zeitlich verwendet, sollte prinzipiell ein Komma erfolgen. Bei einem Vergleich NICHT.Es heißt also NICHT: "Ich war größer, als Tom". Es heißt allerdings schon: "Ich war traurig, als Tom nicht anrief."Allein an diesen Grundlagen scheitert es nicht nur ab und zu, sondern wirklich mindestens einmal pro Seite.Es kommt kein Lesefluss auf und ich habe mich ausschließlich aufgeregt.Dazu wird gleich nach wenigen Seiten der brutale "König" der Gefangenenschaft verklärt - er hatte nämlich eine ganz, ganz böse Kindheit mit superfiesen Eltern. Na klar, da muss man ja gestört werden und Leute im Keller foltern.Der Roman strotzt vor Ungereimtheiten und auch Themen, die in irgendeiner Form einen Vergleich mit dem Fall Kampusch rechtfertigen, vermisse ich gänzlich. Stockholm-Syndrom, Gegenwehr gegen Vergewaltigungen, Erpressungen.Ein Haufen Erwachsener und Teenager lebt hier ohne jegliche Gegenwehr unter dem merkwürdigen Regiment des Königs, niemand revoltiert, alle finden das in Ordnung. Warum sollte sich auch eine Gruppe Erwachsener, die im Gegensatz zu den Teenies ja doch "oben" aufgewachsen ist und nicht reingeboren wurde in die Situation, zusammentun gegen einen dusseligen Kerl um ihn eventuell zu überwältigen und sich zu befreien?Das Buch hat inhaltlich ganz interessante Ansätze, wird aber völlig falsch online angepriesen. Mich wundern auch die zahlreichen lobenden Rezensionen. Die Folterszenen sind ordentlich beschrieben, hier lässt der Autor Fantasie walten. Der Rest der Geschichte ist aber recht lieblos hinerzählt. Die Charaktere sind eindimensional, durchleben keine nennenswerte Weiterentwicklung. Habe ich eine unlektorierte Erstveröffentlichung in den Händen, die nun korrigiert wurde und sich hundertmal besser liest? Man weiß es nicht. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass so gut wie niemand auch nur ein Wort über die wirklich massiv häufigen, sehr groben Fehler verliert, denn die ruinieren das Leseerlebnis gänzlich.Katastrophe.

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  • Kämpfe um deine Freiheit

    Auf Leben und Tod
    Gizmo_DO

    Gizmo_DO

    18. January 2017 um 14:02

    Martin S. Burkhardt nimm uns mit in die Vergangenheit eines Königs, um genau zu sein  als dieser noch Henry hieß und auf dem Hof seiner Eltern leben musste. Und dann ist da noch ein Bunker, in dem Menschen um ihr Leben kämpfen, weil ein König das so befielt.Ein tolles Buch und von der ersten bis letzten Seite spannend geschrieben. Je mehr man in die Geschichte eintaucht um so mehr erklärt es warum der König sich sein Reich geschaffen hat. Doch ist es wirklich so gut, Menschen ihrer Freiheit zu berauben.Ich finde dieses Buch, die Geschichte und auch die Protagonisten richtig toll und gebe volle 5 Sterne! 

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  • Ich bin ein Wenig enttäuscht...

    Auf Leben und Tod
    Annabel

    Annabel

    21. October 2016 um 11:01

    Dieses Buch beginnt bereits sehr grausam. Henry ist noch ein Kind, wird regelmäßig von seiner Mutter missbraucht, von seinem Vater auch nicht besser behandelt. Dadurch bekommt er schon in seiner Jugend einen gewaltigen Knacks in seiner Psyche und zeigt erste Ansätze seiner späteren Persönlichkeit. Da die einzelnen Kapitel immer zwischen den Zeiten wechseln - Also seiner Jugend und seiner Regentschaft als „König“- kann man genaue Bezüge sehen, wie sich Erlebnisse in der Vergangenheit auf sein selbstgeschaffenes Königreich ausgewirkt haben. Und deswegen wirkt auch diese Welt, die er mit seinen irren Regeln beherrscht, wie die kranke Fantasie eines gestörten Kindes. Ich muss dazusagen, dass dieses Buch eher eine sehr krasse Was-Wäre-Wenn-Situation beschreibt und keinen realen Horror. Man sollte die Idee, eine eigene Welt unter der Erde zu erschaffen, nicht allzu ernst nehmen, sondern es eher als einen skurrilen und abstrusen Einfall auffassen. Zwar haben in der Geschichte der Menschheit grausame Leute ähnliche Taten vollbracht, aber „Auf Leben und Tod“ spitzt das Ganze nochmal auf eine ganz eigene Art sehr zu. Henry ist meiner Meinung nach nie wirklich erwachsen geworden. Es wird beim Lesen sehr deutlich, wie er sich von einem gequälten Jungen in ein krankes und gefährliches Schwein verwandelt, geistig aber nie über maximal 13 Jahre hinauswächst. Es tut mir sogar richtig leid um den lieben Jungen, der er anfangs noch ist. Allerdings werden nach und nach immer schlimmere und ekelhaftere Themen angeschlagen und ich, als absolute Tierliebhaberin, habe mir größte Mühe gegeben, über einige Stellen schnell hinwegzulesen. So habe ich auch aus der Zuneigung, zu dem kleinen unschuldigen Jungen eine starke Abneigung gegen das entwickelt, was er geworden ist. Die Bewohner, also die „Untertanen“ Henrys sind bunt gemischt. Manche von ihnen hat er viele Jahre zuvor auf der Erdoberfläche gefangen, andere sind dort unten geboren und haben nie Tageslicht gesehen. Aber sie alle wissen ganz genau, wo sie leben. Jedoch haben die Kinder nie erfahren, wie es „dort oben“ aussieht und dass sie eigentlich Gefangene sind. Aufgefallen ist mir, dass sie alle so ziemlich das gleiche Vokabular haben: Nicht besonders weit entwickelt und anstandslos. Worauf das zurückzuführen ist, kann man sich denken. Zwar klingt das alles bisher sehr schlimm, doch hat der Autor auch dafür gesorgt, sympathische Figuren in die Geschichte einzubinden: Aldiana und Alona. Die beiden Kinder führen den Leser durch die spätere Welt, die Henry erschaffen hat und bringen immerhin hin und wieder Lichtblicke. Die beiden scheinen die Einzigen zu sein, die nicht vollkommene Freaks geworden sind. Da ich bereits „Ausradiert“ von Martin S. Burkhardt kenne, war ich etwas enttäuscht, da ich dieses Buch wirklich super fand. Natürlich habe ich eine ganz andere Geschichte erwartet, aber auch sein fesselnder Schreibstil fehlt in „Auf Leben und Tod“ irgendwie. Es lässt sich trotzdem leicht und schnell lesen, doch hat es auf mich immer so gewirkt, als wäre er als Autor nicht ganz bei der Sache gewesen. Erschwerend kam hinzu, dass es nie wirklich spannend wurde. Als Leserin habe ich kein Ziel gesehen, auf das das Buch hinarbeitet und nie wirklich mitfiebern können. Vielleicht lag hier der Fehler aber auch an mir, da ich durch die Leseprobe auf Amazon bereits unfreiwillig das Ende kannte. Ich muss aber zugeben, dass ich die Geschichte auch nicht aufregender gefunden hätte, wenn ich das Ende nicht bereits gewusst hätte. Aus dem Finale hätte man auch mehr machen können. Es plätschert eher unaufregend dahin, als in einem großen Knall zu enden, wie es eher gepasst hätte. Fazit: Das Grundgerüst hat viel geniales Potential, allerdings hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen. Vielleicht bin ich einfach nicht für diese Art von Buch gemacht.

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  • Wenn ein Opfer zum Täter wird

    Auf Leben und Tod
    MissNorge

    MissNorge

    15. October 2016 um 10:33

    Kurz zur Geschichte:Henry herrscht als König seiner eigenen unterirdischen Welt und hält Männer, Frauen und deren dort aufgewachsene Kinder gefangen. Sie müssen sich in brutalen Ultimate-Kämpfen beweisen. Wie der kaum passendere Titel sein könnte: Auf Leben und Tod.Meine Meinung:Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Erzählsträngen, welche aber beim Lesen sehr gut zu unterscheiden sind durch die Angabe der Jahreszahlen.Man begleitet den kleinen Jungen Henry wie ihm in seinem Leben, auf dem Hof seiner Eltern, nichts Gutes widerfährt und wie er sich so langsam zu dem Herrscher und König entwickelt, der er später sein wird. Man könnte auch kurz und knapp schreiben: Wie ein Opfer zum Täter wird, denn so habe ich das beim Lesen empfunden. Anfangs tat Henry mir noch leid, er konnte seinem Vater nichts recht machen und wurde vermöbelt, seine Mutter bot auch keinen Schutz, denn sie belästigte ihn sexuell. In dieser Zeit beherrschte Henry immer mehr der Wunsch und der Gedanken über andere Menschen zu bestimmen, sich Folterungen auszudenken und seine Macht auf diese auszuüben, sich als König aufzuspielen. Diese kindlichen Gedanken arten später so extrem aus, wie man es sich kaum vorstellen kann. Diesen Übergang vom Traum zur brutalen Realität ist dem Autor sehr gut gelungen. Allerdings, und deswegen gibt es von mir keine volle Sternenanzahl, haben mich die Kapitel mit den so detaillierten Kämpfen im Untergrund etwas gelangweilt. Die kleine Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen die dort "unten" leben, konnte das leider nicht rausreissen. Sehr viel interessanter fand ich dagegen wieder das Ende, welches ich so nicht erahnt hatte.Alles in allem ein gutes Grundthema welches mich aber durch die Kämpfe, die zwar auch Teil der Geschichte sind und dort berechtigt Erwähnung finden, nicht richtig in einen durchgehenden Lesebann ziehen konnte. Die alleinigen Kapitel über Henry´s Leben, haben mich aber begeistert.

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  • Auf Leben und Tod

    Auf Leben und Tod
    lenar

    lenar

    14. October 2016 um 11:50

    Da ich ich momentan viel im Horrorgenre bewege, musste ich natürlich auch den Luzifer Verlag testen und habe mich für dieses Buch entschieden, da es sich unheimlich spannend und gut anhörte.Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, zum einen in der Gegenwart und zum anderen in der Vergangenheit. In der Gegenwart erfährt man was Henry erschaffen hat und wie es den Frauen ergeht, die dort leben. Es geht viel um die Kämpfe, um die Ängste der Frauen und um das Leben generell dort. In den Kapiteln zur Vergangenheit erfährt man, wie Henry zu dem geworden ist, der er ist. Gerade der Anfang hat mich sehr schockiert, vor allem was die Mutter angeht, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe.Das Buch ist kein extremer oder blutiger Horror, aber definitiv guter Horror. Denn die Geschichte ist definitiv nicht ohne.Henry ist ein sehr interessanter Charakter. Seine Entwicklung war unheimlich spannend mit anzuschauen und zusehen wie er so geworden ist. Zu Beginn der Geschichte hat er mir richtig leid getan. Doch dann wurde er immer schlimmer, aber da man wusste wieso ging es.Die Idee, die Martin S. Burkhard hatte war super. Es war was neues und wirklich spannend. Auch die Umsetzung war toll und ist ihm super gelungen.Fazit:"Auf Leben und Tod" ist super Horrorbuch. Die Idee ist klasse und besonders gut fand ich, dass man so viel zum Hintergrund und zur Entstehung erfahren hat. Ein klasse Buch, auch für Einsteiger in das Genre, da es nicht zu brutal und blutig ist.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. October 2016 um 18:18
  • Das brutale Leben unter König Henry

    Auf Leben und Tod
    zusteffi

    zusteffi

    28. September 2016 um 20:38

    Zum Inhalt: Henry sucht sich einen Weg aus seinem realen Leben und baut sich ein eigenes Königreich auf. Regiert wird diese Welt alleine von ihm und den von ihm aufgestellten Regeln. Menschenkämpfe, Brutalität und absolute Gehorsam gehören zum Alltag seiner Untertanen. Meine Meinung: Ich lese gerne blutige Thriller, in denen es hart zu geht. Aber die Brutalität dieses Buches hat mich doch überrascht. Die Härte und rohe Gewalt ist eine andere, als ich sie bisher in Büchern kennengelernt habe. Man muss damit umgehen können, um sich mit diesem Buch anzufreunden und sich darauf einlassen. Zu Beginn hatte ich meine Zweifel, ob ich bis zum Ende durchhalten würde, aber ich die Geschichte hat mich überzeugt. Der Schreibstil war gut zu lesen und leicht verständlich. Durch die Sprünge zwischen Henrys Königreich und seinem "normalem" Leben erhält man parallel einen sehr guten Eindruck von beiden Weltenund es entstehen keine Längen. Das Ende war für mich vorhersehbar, aber die Geschichte insgesamt konnte mich überzeugen und war die Lesezeit definitiv wert. Mein Fazit: Wer mit Brutalität umgehen kann ist mit diesem Buch sehr gut bedient!

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  • Ich baue mir ne Welt, wie sie mir gefällt

    Auf Leben und Tod
    kleinwitti

    kleinwitti

    11. June 2016 um 14:21

    Mit dem Thriller "Auf Leben und Tod" hat uns Martin S. Burkhardt ein wirklich schockierendes Buch beschert, wo aber auch die Frage aufkommt ob sowas wirklich passieren kann. Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, im oberen Teil das blutverschmierte Gesicht einer Frau und im unteren Teil ein anscheinend verlassener Hof im nirgendwo. Es wirkt auch sehr düster und das gefällt mir, denn es lässt auf eine tolle Geschichte hoffen.In dem Buch bewegen wir uns mit Henry, einem meiner Meinung nach völligen Pychopathen, der sich eine Welt erschaffen hat in der er der "König" ist und er die Regeln vorgibt.Henry ist ein Psychopath wie man ihn sich vorstellt. Er wurde in seiner Kindheit von seinem Vater nur erniedrigt  und geschlagen, was auch zum Teil bestimmt an der Alkoholsucht des Vaters lag, aber auch von seiner Mutter wurde er geschlagen und missbraucht, sowas geht an Niemanden spurlos vorbei. Nach dem Tod seiner Eltern erschafft er sich seine unterirdische Welt, in die er selbstverschleppte und auch gekaufte Menschen steckt und sie hält wie Tiere. Er nimmt sich alles was er will unter anderem auch die Mädchen und lässt die Bewohner seiner Unterwelt gegeneinander bis zum Tod kämpfen. Henry ist meinen Augen ein kranker Mensch der in seiner eigenen Welt lebt.Aldiana ist ein Mädchen der zweiten Generation in der Unterwelt und in Alona verliebt, welcher ihre Gefühle auch erwidert. Sie scheint einen Sonderstatus zu haben bei Henry, der auch noch aufgelöst wird im Verlaufe der Geschichte. Sie trainiert sehr hart und schafft es sogar die vermeindlich beste Kämpferin in einem Kampf zu töten. Für mich ist Aldiana eine sehr selbstbewusste Person für ihr Alter, die weiß was sie will und nie aufgibt eine Lösung zu finden.Auch die anderen Charaktere die in dem Buch vorkommen passen sich sehr gut in die Geschichte ein und sind ihrer Wichtigkeit nach gut ausgearbeitet. Sie haben Hintergrund den man mal mehr oder weniger erfährt, aber die Informationen reichten mir völlig aus.Die Handlungsorte waren am Anfang für mich eher schwer vorstellbar, da es sehr verwirrend war, aber mit der Zeit hat man sich dran gewöhnt man fand sich sogar in der unterirdischen Welt zurecht.Der Schreibstil von Martin S. Burkhardt ist einfach nur toll, das Buch liest sich sehr flüssig und die Kapitel sind nicht zu lang oder zu kurz. Es gibt kaum verschachtelte Sätze oder zu mindestens kam es mir nicht so vor und es wurde auch auf zu viele Fremdwörter verzichtet, was das lesen zu einem Genus macht. Ich fand den Schreibstil sehr entspannend und die Seiten flogen nur so dahin, man merkte garnicht wie schnell das Buch zu Ende gelesen war.Alles in allem kann ich dieses Buch allen empfehlen, die gerne etwas schockierendes lesen wollen was nicht ganz alltäglich ist, aber widerum einem zum nachdenken bringt. Ich stelle mir echt die Frage ob es das wirklich geben kann. Sind manche Menschen echt so manipulierbar das sie anderen alles glauben und ihnen hörig sind ?

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  • Die Erschaffung einer eigenen Welt

    Auf Leben und Tod
    AberRush

    AberRush

    15. May 2016 um 09:18

    „Auf Leben und Tod“ hier ist der Name Programm. Dieses Buch ist verstörend, sehr intensiv und abgrundtief grausam. Damit sei gesagt, auf was man sich beim Lesen einlassen muss. Die Geschichte über ein machtbesessenen und psychisch kranken Protagonisten und seine kleine Welt in der alles möglich ist. Da fragt man sich die ganze Zeit, wie gestört kann ein Mensch eigentlich sein? Durch die Hintergrundbeleuchtung der Figuren, wird einem das Verhalt dann plausibel. Warum aus einem ursprünglich gesunden Menschen, durch Hass und Gewalt geschürt, ein Soziopath werden kann? Ich weiß nicht ob ich die Darstellung ganz so realistisch finde, wie es uns vermittelt wird. Teils ist es Effekthascherei und die Dinge sind übertrieben dargestellt. Ich habe mich manchmal gefragt, warum sich niemand dagegen währt. Wenn eine Person es schafft viele Menschen in seiner Gewalt zu haben und das über einen so großen Zeitraum und immer wieder kommen Menschen zu tote, dann muss doch automatisch eine Gegenbewegung entstehen. Wieso nimmt das jeder hin? Klar die Figuren sind eingeschüchtert und viele sind auch auf die Seite des psychisch gestörten Übermenschen gewechselt, aber trotzdem verstehe ich die Resignation manchmal nicht. Das ist meiner Meinung nach das größte Manko des Buches. Aber es ist halt nicht mehr, als was es ist, nämlich eine Geschichte und sie hat mich durchgehend gefesselt. Dieses Buch ist so spannend, dass ich es nicht geschafft habe es lange aus der Hand zu legen. Die Figuren sind alle sehr eindimensional gezeichnet, aber in der Umwelt in der sie Aufwachsen, ist es ja auch kein Wunder. In anderen Büchern hätte es mich gestört, in diesem hätte eine andere Darstellung hingegen gar keinen Sinn gemacht. Ob gewollt oder nicht, trifft das Verhalten der Figuren genau den Nerv und ist für mich immer nachvollziehbar. Die Sprache ist überaus bildhaft und ich konnte vor meinem Auge immer genau sehen, wo ich mich gerade befinde und wer mit dabei ist. Dieser Aspekt hat mich gerade so über die Seiten fliegen lassen. Solltet ihr starke Nerven besitzen, nicht alles hinterfragen, auf megaspannende Unterhaltung und krasse Geschichten stehen, dann müsst ihr dieses Buch lesen. Ich habe lange nicht mehr ein so gutes Buch aus dem Bereich Psycho-Horror gelesen. Abseits des Mainstream und damit auch eine ganz klare Leseempfehlung.

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  • Die Tierquälerei war meine Grenze

    Auf Leben und Tod
    Litis

    Litis

    26. April 2016 um 16:48

    Cover:Das Cover von "Auf Leben und Tod" ist sehr prägnant. Zentral und für den Betrachter sofort ins Auge stechend ist eine Frau mit wutverzerrtem und blutverschmiertem Gesicht. Einem Gesicht, das zu allem fähig scheint. Unterhalb des Titels ist ein altes Haus auf dem Land abgebildet. Der Himmel ist düster. Beide Bilder sind sinnbildlich für dieses Buch und passen daher gut auf das Cover. Die Frau: eine Gefangene aus Henrys "Königreich"; das Haus: sein Elternhaus.Die Story:Im ersten Erzählstrang möchte das Buch dem Leser aufzeigen, was geschehen kann, wenn man als Kind von seinen Eltern seelisch misshandelt wird. Man wird zu jemandem wie Henry. Henry versucht aus seinem Dasein als Prügelknabe auszubrechen und entwickelt sein eigenes kleines Königreich. Nur leider geht dies nicht mehr nur über die Theorie hinaus...Die zweite Handlung zeigt uns, wie Menschen werden können, wenn sie jahrelang eingesperrt sind und nur einem Menschen "gehorchen".Ausnahmen bestätigen in beiden Fällen die Regel, und Herr Burkhardt präsentiert uns hier eher die Ausnahmen. Thematisch durchaus interessant und sicherlich nicht für jedermann etwas - vor allem nicht für die sanfteren Gemüter unter uns. Der Autor spielt hier ausgefallen mit der Frage "Was wäre, wenn...".Nicht ganz schlüssig ist mir allerdings, wieso die ersten richtigen "Bewohner" von Henry keine Fluchtgedanken hatten. Wieso sie sich dem freiwillig ausgesetzt haben. Denn sie hatten, soweit ich das verstanden habe, noch eine Wahl. Daher ist es für mich nicht ganz logisch.Die Charaktere:Henry ist als kleiner Junge neugierig, wissbegierig und intelligent. Wie ein Junge seines Alters sein sollte. Doch die seelischen und körperlichen Misshandlungen seiner Eltern richten ihn zugrunde. Schläge gehören zur Tagesordnung, Pein und Demütigungen ebenso. Seine Mutter vergeht sich sogar sexuell an ihm. Wer kann da noch glauben, dass so etwas keine Narben hinterlässt?Irgendwann wendet sich das Blatt und als er alt genug ist, schlägt er im wahrsten Sinne des Wortes zurück. Er rächt sich nicht nur an seinem Vater, sondern quält auch unschuldige Tiere und - denn darum geht es ja in diesem Buch - Menschen.Die Art und Weise, wie Henry sich entwickelt und die Dinge, die er anderen antut, brachten mich zu der Erkenntnis, dass nicht die Kindheit allein für die Entwicklung eines Kindes verantwortlich ist, sondern dass auch Veranlagung mit hinein spielen muss. Zumindest kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man allein durch frühe Misshandlungen SO werden kann. In diesem Fall stimmt im Kopf von Henry schon etwas grundlegend nicht.Henry ist jenseits von Gut und Böse und ich empfand für ihn nur anfangs eine kleine Spur Mitleid. Seine späteren Taten haben mich davon überzeugt, dass er ein Charakter ist, den man nicht mögen kann. Daher fehlt hier absolut die Identifizierung von Leser zu Hauptprotagonist, die normalerweise vonstatten geht.Es gibt hier allerdings noch einen zweiten Hauptcharakter: Aldiana. Sie ist gefangen in Henrys späterem "Königreich" unter der Erde und seine Tochter. Bei ihr spürt man etwas mehr Menschlichkeit, auch wenn sie, genau wie alle anderen unter Henrys Regime, Kämpfe gegen ihre Mitbewohner ausstehen muss und sie auch vor dem Tod nicht zurück schreckt.Die weiteren Charaktere sind eher blass gezeichnet und besitzen keinen Tiefgang. Das ist bei diesem Buch aber auch nicht notwendig.Schreibstil:Herr Burkhardt hat einen flüssigen Schreibstil, dem man gut folgen kann. Allerdings fehlte für mich der nötige Sog. Es kam keine richtige Spannung auf, wodurch die Geschichte sich eher wie eine Abhandlung/Erzählung las.Positiv fand ich die Aufteilung des Inhalts in 2 Erzählstränge: Henrys Kindheit und das Leben im unterirdischen Bunker. Mit den Geschichten aus Henrys Kindheit wird man nach und nach heran geführt und die beiden Erzählstränge fließen logisch ineinander über.Die Szenen, die der Autor hier einbaut, sind stellenweise echt brutal. Man muss so etwas ertragen können, sonst ist das Buch ein Fehlkauf. Ich habe schon viele harte, eklige und gruselige Bücher gelesen und bin dadurch ganz gut abgehärtet. Dachte ich jedenfalls. Denn der Autor zeigt mir mit "Auf Leben und Tod" eine Grenze auf: Für wen Tierquälerei zu weit geht, der sollte die Finger von diesem Buch lassen. Ich möchte nicht darüber streiten, ob dieses Thema überhaupt in ein Buch gehört, denn das ist absolute Geschmackssache. Ich möchte nur davor gewarnt haben. Ich jedenfalls habe Seiten überblättern müssen (das mache ich sonst nie!), weil es mir echt zu viel wurde.Das Ende:Für mich blieb die entscheidende Dramatik aus, um dem Ende das gewisse Etwas zu verleihen. Der Schluss konnte mich einfach nicht mitreißen.Fazit:Die Thematik ist zwar durchaus interessant, aber durch die fehlende Identifizierung mit den Charakteren und der ausbleibenden Spannung konnte mich das Buch leider nicht begeistern. Auch waren die Szenen über Tierquälerei nicht mein Fall.2 1/2 von 5 Isis'

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  • Schockierend!

    Auf Leben und Tod
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    09. April 2016 um 17:58

    Inhaltsangabe: In einem der spektakulärsten Entführungsfälle der USA hielt Phillip Garrido ein Mädchen 18 Jahre lang gefangen. Während dieser Zeit missbrauchte der Entführer Jaycee Lee Dugard und zeugte mit ihr zwei Kinder. Natascha Kampusch war das Opfer der längsten Freiheitsentziehungen der neueren Geschichte Österreichs. Die damals zehnjährige Österreicherin wurde 1998 vom Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in Wien entführt und länger als acht Jahre in seinem Haus gefangen gehalten. Wenn man eine Person ohne Probleme über viele Jahre gefangen halten kann, muss das auch für mehrere Personen gelten, vorausgesetzt man hat entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung und ist besessen von diesem Gedanken. Henry, ein gewalttätiger, kaputter Mann, besitzt geeignete Räume. Er fängt Frauen und Männer ein und zwingt sie in seinen unterirdischen Katakomben zum Sex. Eine neue Generation wächst heran, die das Tageslicht niemals gesehen hat. Bereits von klein auf müssen die Kinder lernen, sich zu behaupten. Henry ist ein Fan von brutalen Ultimate-Kämpfen und möchte diese Kämpfe zum Mittelpunkt seines unterirdischen Reiches machen. Aus den Kindern werden im Laufe der Jahre Jugendliche. »Einfache« Kämpfe reichen Henry nicht mehr aus. Von nun an geht es auf Leben und Tod. Meine Meinung: Zuerst muss ich sagen, dass ich die Idee hinter dem Buch richtig gut fand. Viel mehr als nur entführen und gefangen halten, gleich mehrere Menschen gefangen halten und diese dazu zwingen Kinder zu machen, damit eine neue Generation heran wächst. Einfach richtig krank. Der Schreibstil von Martin S. Buckhardt hat mir sehr gut gefallen, fesselnd und ausdrucksvoll. Das Buch springt zwischen den Zeiten im Buch, zum einen bekommt man einen Einblick in Henrys Jugend und einen in sein selbst erschaffenes "Königreich". Ich muss hier ganz ehrlich sagen, dass mir die Einblicke in seine Jugend richtig gefallen haben, wobei gefallen ist wahrscheinlich das falsche Wort, bei solchen Eltern ist es kein Wunder, dass aus ihm kein normaler Mensch geworden ist. Die Einblicke in sein "Königreich" fand ich an manchen Stellen nicht so gut, mir ging es hier zu viel um diese Kämpfe. Auch dazwischen haben mir einige Jahre gefehlt. Hier hätte ich mir einige Szenen mehr gewünscht, gerade in den Anfangsjahren in den unterirdischen Katakomben. Ansonsten war das Buch so richtig krass, klare Empfehlung für Horrorfans! Zartbesaitete sollten lieber die Hände davon lassen. Von mir gibt es 4 Sterne für Auf Leben und Tod.

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  • Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

    Auf Leben und Tod
    Sommerleser

    Sommerleser

    08. April 2016 um 12:18

    Das, oder ähnliches muss sich wohl Henry gedacht haben. Nach einer lieblosen u. von Gewalt geprägten Kindheit erschafft er sich sein eigenes Königreich unter Tage. Hier lässt der „König“ zu seinem puren Vergnügen seine Untertanen inkl. der Kinder gegeneinander kämpfen. Kinder? Das sind im „Königreich“ geborene emotional verkrüppelte junge Menschen. Und so, wie die Kinder keine Kinder sind, wurde Henry nicht als sadistischer Tyrann geboren. Wie er dazu wurde, wird in Rückblenden aus seiner Kindheit angedeutet. Trotzdem: Kann man damit Henrys Handlungen erklären oder gar entschuldigen? Es ist kein sinnfreies Horror-Splatter-Buch und doch ist es blutig und brutal. Der Horror liegt hier in der knallharten Geschichte, die erschreckend grausam und schonungslos erzählt wird. Und das ist auch der Grund, warum ich das Buch so besonders fand. Es hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Selbstverständlich hätte ich mich fragen können, ob das „Mitlaufen“ gerade der alten Untertanen logisch ist, aber ich war so fasziniert und gefesselt von der Geschichte, dass es mir schlichtweg egal war. Mein Fazit: Wer sich von dem Cover (ungeschönt u. somit passend) nicht erschrecken lässt, sollte sich diese Horrorgeschichte auch nicht entgehen lassen. Absolut lesenswerte harte Horror-Kost.

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  • Buchverlosung zu "Auf Leben und Tod" von Martin S. Burkhardt

    Auf Leben und Tod
    MSBurkhardt

    MSBurkhardt

    Auf Leben und Tod - Horror-Roman Zum Inhalt: Henry, ein schüchterner und introvertierter Mann, erbt den elterlichen Bauernhof, der über mächtige, unterirdische Tanks verfügt. Um auch mal ein Mädchen abzubekommen, entführt er seine Herzensdame kurzerhand nach dort unten. Was mit Kidnapping beginnt, verselbständigt sich schon bald und wird für Henry zur Passion. Immer mehr Menschen verschleppt er in sein geheimes Reich. Dann führt er Regeln ein. Seine Gefangenen sollen kämpfen, auf Leben und Tod. Worauf Ihr Euch einlasst: „Auf Leben und Tod“ ist sicherlich mein bisher „härtestes“ Buch. Die Hauptfigur ist durchtrieben und kaputt. Die Handlung wird rasant vorangetrieben, ohne sich zu sehr in Einzelheiten zu verlieren. Wer kompromisslosen Horror mag, wird sich unterhalten - alle anderen lieber Finger weg und auf die Verlosung von „Ausradiert“ warten, die im März beginnt. ;-)   Schreibt mir einfach, warum ihr das Buch trotzdem lesen wollt.

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    • 46
  • Das Grauen perfekt inszeniert.

    Auf Leben und Tod
    melusina74

    melusina74

    03. April 2016 um 12:36

    Dieses Buch ist nichts für Mimosen. Henry hatte alles andere als eine glückliche wohlbehütete Kindheit.Schon als kleiner Junge lernt er Gewalt und Leiden kennen. Jahre später als erwachsener Mann hält er unter der Erde sein eigenes Königreich versteckt.Dort erleben seine Untertanen das wahre Grauen.Nur wer stark genug ist überlebt.Doch wie lange? Er lässt sie gegeneinander kämpfen und den Verlierer erwartet der sichere Tod. Wow! Dieses Buch ist der faszinierenste Horror Roman den ich je gelesen habe.Es läuft einem während der Lektüre eiskalt den Rücken herunter und man will einfach nur weiterlesen..... Und wird so zum Beobachter dieser faszinierenden Kämpfe. Die dunklen Abgründe kennen kein Limit und das Grauen ist greifbar nah. Ich empfehle allen eingefleischten Horror Fans dieses Buch. Gänsehaut-Effekt garantiert

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  • So lasset die Spiele beginnen... Stephan King bekommt ernst zunehmende Konkurrenz!

    Auf Leben und Tod
    Diana182

    Diana182

    23. March 2016 um 19:27

    Das Umschlag des Buches zeigt erschreckende, düstere Bilder, welche einen kleinen, passenden Vorgeschmack auf die enthaltene Geschichte vermitteln. Sie sind sehr gut gewählt und lassen den interessierten Leser sehr schnell zum Buch greifen. Aber auch der Klappentext verspricht eine spannende, grausame Geschichte! Daher kurz zum Inhalt - der Klappentext:In einem der spektakulärsten Entführungsfälle der USA hielt Phillip Garrido ein Mädchen 18 Jahre lang gefangen. Während dieser Zeit missbrauchte der Entführer Jaycee Lee Dugard und zeugte mit ihr zwei Kinder. Natascha Kampusch war das Opfer der längsten Freiheitsentziehungen der neueren Geschichte Österreichs. Die damals zehnjährige Österreicherin wurde 1998 vom Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in Wien entführt und länger als acht Jahre in seinem Haus gefangen gehalten. Wenn man eine Person ohne Probleme über viele Jahre gefangen halten kann, muss das auch für mehrere Personen gelten, vorausgesetzt man hat entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung und ist besessen von diesem Gedanken. Henry, ein gewalttätiger, kaputter Mann, besitzt geeignete Räume. Er fängt Frauen und Männer ein und zwingt sie in seinen unterirdischen Katakomben zum Sex. Eine neue Generation wächst heran, die das Tageslicht niemals gesehen hat. Bereits von klein auf müssen die Kinder lernen, sich zu behaupten. Henry ist ein Fan von brutalen Ultimate-Kämpfen und möchte diese Kämpfe zum Mittelpunkt seines unterirdischen Reiches machen. Aus den Kindern werden im Laufe der Jahre Jugendliche. »Einfache« Kämpfe reichen Henry nicht mehr aus. Von nun an geht es auf Leben und Tod Nun zu meiner Meinung: Sie lieben Bücher von Stephan King? Dann kann ich auch dieses Buch wärmstens empfehlen - denn hier kommt der Meister der gut durchdachten Horrorgeschichten deutliche Konkurrenz! Denn gut verzweigt ist auch dieses Geschichte! In zwei unterschiedlichen Zeitsträngen lernen wir die einzelnen Mitwirkenden kennen und erfahren so sehr anschaulich, wie alle Charaktere zusammen kommen. Nach und nach finden diese Erzählungen zusammen und ergeben ein sehr stimmiges, erschreckende Gesamtbild. Der Spannungsbogen steigt stetig an und sorgt für eine lange Lesephase. Denn einmal angefangen, legt man dieses Buch nicht mehr zur Seite. Immer wieder las ich über den Tag verteilt einzelne Seiten, da ich unbedingt wissen musste, wie es hier weitergehen würde. Die wechselnden Zeitsprünge sind gut platziert und regen diese Neugier zusätzlich an. Flüssig, anschaulich und detailliert lernen wir hier ein selbst geschaffenes Königreich kennen und wie auch der Klappentext schon zeigt, ist dieses Geschichte nicht mal so unrealistisch, wie man meinen könnte. Bis zuletzt hat man nicht den Hauch einer Ahnung, wie dieses Buch enden könnte.So ist das Finale sehr spannend, nicht vorhersehbar und überraschend. So mag ich Geschichten! Eine gelungene Horrorgeschichte, die auch in ihrer Nachbarschaft spielen könnte. Wer weiß das schon so genau... Meine Meinung: Dieses Buch enthält einige brutale Szenen und sollte daher nicht von zart besaiteten Gemütern gelesen werden. Für mich eine sehr gelungene, fesselnde Geschichte, die volle Punktzahl verdient. Der Autor hat mich überzeugt und ich würde mich über weitere Werke freuen!

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