Martin S. Burkhardt Ausradiert

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Inhaltsangabe zu „Ausradiert“ von Martin S. Burkhardt

Wie fühlt sich jemand, der auf einen Schlag für die gesamte Welt unbekannt geworden ist, an den sich weder die eigene Freundin noch die Kollegen erinnern? Genau das passiert Moritz. Als er kurz darauf von nebulösen Erscheinungen angegriffen und beinahe getötet wird, ist das erst der Anfang eines schrecklichen Albtraumes. ----------------------------------------------------------------- »Ich bin von diesem Buch sehr begeistert und empfehle es weiter. Es lohnt sich zu lesen!« [Amazon Leser] »Insgesamt hat mir Ausradiert gerade aufgrund der durchdachten und tiefergehenden Story sehr gut gefallen, was mich veranlasst eine uneingeschränkte Lese-Empfehlung auszusprechen und es mit 5 Sternen zu bewerten.« [Amazon Leser] »… lesenswerter Fantasy-Thriller, mit einzigartigem Inhalt! Überraschungen sind vorprogrammiert …« [Amazon Leser]

Interessantes Thema, das mich aber leider nicht überzeugen konnte...

— Virginy
Virginy

Interessante Idee und spannende Umsetzung

— Nenatie
Nenatie

Eine fulminante Story, die den Verstand anregt und eine Menge Inhalt bietet.

— Annabel
Annabel

Ein Buch, welches anders daher kommt, als man zunächst erwartet!

— Kaisu
Kaisu

Das Buch würde ich als "Gruselfantasy" betiteln. Gute Geschichte, bei der mir aber auch etliches fehlte. 3,5 Sterne habe ich aufgerundet.

— Sommerleser
Sommerleser

Spannender Mix aus den Bereichen Horror, Thriller und Fantasy...

— MissNorge
MissNorge

Sehr originell, spannend und etwas philosophisch mit einem Hang zum Übernatürlichen.

— AberRush
AberRush

Eine perfekte Mischung aus Thriller und Fantasy in der heutigen Zeit.

— kleinwitti
kleinwitti

Eine stets spannende, fesselnde Geschichte mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und einem grandiosen Finale!

— Diana182
Diana182

Horror, der spät kommt, dann aber voll zuschlägt

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ausradiert...

    Ausradiert
    Virginy

    Virginy

    01. January 2017 um 23:38

    Von einem Tag auf den anderen geht Moritz Leben den Bach runter.Erst wird er zu Hause von einem seltsamen Wesen angegriffen, dann erkennen ihn seine Kollegen nicht mehr und seine Freundin schlägt dem vermeintlich Fremden die Tür vor der Nase zu.Der Wohnungsschlüssel passt nicht mehr, der Geldautomat schluckt die Karte, die Polizei zieht seinen Ausweis ein und als er seine Geschichte erzählt, legt man ihm einen Besuch beim Psychiater nahe.Nur auf Tobias, seinen neuen Nachbarn, kann er sich verlassen, denn der hilft ihm immer wieder aus der Patsche.Als Moritz sich nicht mehr zu helfen weiß, nimmt er den Termin beim Seelenklempner wahr, der hilft ihm zwar nicht weiter, aber er trifft auf Birte, der dasselbe passiert ist.Auch Carsten, ein Obdachloser gesellt sich noch zur Gruppe, die sich gemeinsam daran macht, herauszufinden, was in ihrem Leben schiefgelaufen ist..."Ausradiert" von Martin S. Burkhardt startet spannend, auch wenn mir der geheimnisvolle Angriff schon etwas zu viel des Guten war.Leider wird die Geschichte im Laufe der Zeit immer unglaubwürdiger und so gibts von mir nur 2,5 von 5 Sternen...

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  • Abgedreht

    Ausradiert
    Annabel

    Annabel

    31. August 2016 um 21:36

    Moritz, die Hauptfigur, ist Kameramann... Bzw. er war es, bis er aus dieser Welt gelöscht wurde. Er ist eine sympathische Figur, allerdings auch in seinem Wesen recht einfach gestrickt und nie so wirklich ehrlich fröhlich. Ein eigenartiger Einbrecher wirft außerdem viele Fragen auf, da es sich dabei um keinen Menschen gehandelt hat, Moritz aber auch felsenfest davon überzeugt ist, dass er sich die Kreatur aus Rauch und mit glühenden Augen nicht eingebildet hat. Er baut eine fragwürdige Beziehung zu Alkohol auf und steht nun hilflos allein in der Welt da, in der ihn weder seine Kollegen oder Freunde, noch seine Partnerin Amy, wiedererkennen und in der ihm seltsame grausame Wesen nach dem Leben trachten. Um Nachforschungen anstellen zu können wirft sich Moritz also in ein Abenteuer, das schwer an Matrix erinnert, genauso das Hirn strapaziert und auf die gleiche Art und Weise mitreißt. Dabei verbündet er sich mit ein paar Menschen, deren Leben, genauso wie seines, am seidenen Faden hängen. Und wie spröde und dünn dieser Faden ist, wird immer wieder deutlich, wenn sich die Kreaturen ein weiteres Opfer holen... Überraschenderweise hat es Martin S. Burkhardt geschafft, einen Thriller voller Horror zu schreiben, ohne literweise Blut fließen zu lassen. (Wie ich es zumindest von den meisten Thrillern kenne.) Er hat seiner Kreativität offenbar einiges abverlangt, wenn nicht sogar alles, um dieses Buch zu schreiben, denn nahezu kein Schritt ist vorhersehbar in dieser abgedrehten Geschichte. Lediglich eine Sache, die ich von Beginn an fragwürdig fand, hat sich tatsächlich auf das Ende ausgewirkt. Diesen Punkt möchte ich hier aber nicht verraten, da es sich auch um einen Zufall handeln könnte. Die Story beginnt recht einfach und in einer simpel gestrickten Welt, in der jedoch mehr und mehr steckt, je weiter man liest. Die letzten Kapitel waren bemerkenswert fantasylastig im Vergleich zu den vorhergehenden, was ich persönlich allerdings weder als störend noch unpassend empfand. Etwas am Ende hat mich trotzdem gestört. Ich kann es nicht genau benennen, das ich sonst zu viel verraten würde, aber so viel kann ich sagen: Die Handlung tröpfelt erst nur noch dahin, dann überschlägt sich alles auf einmal und schon ist es vorbei. Letztendlich habe ich dieses Buch aber nicht mehr aus der Hand legen können, bis es zu ende war. Der Autor eröffnet das Buch mit einer packenden Szene, und zieht alle Register, damit die Spannung ebenso erhalten bleibt, wie der Drang danach, endlich alles aufzuklären. Trotz der aufgewirbelten Fragen bleibt der Schreibstil des Autors jedoch immer ruhig, überschlägt sich nie und hetzt auch nicht voran, obwohl die Kapitel nur so dahinfliegen. Fazit Eine fulminante Story, die den Verstand anregt und eine Menge Inhalt bietet. Einen solchen Thriller hatte ich schon eine ganze Weile nicht mehr in den Händen. Für das Ende hätte sich der Autor zwar noch etwas Zeit nehmen können, aber das ist wohl Geschmackssache.

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  • Moritz wird "ausradiert"

    Ausradiert
    Kaisu

    Kaisu

    27. August 2016 um 12:27

    Wie fühlt sich jemand, der auf einen Schlag für die gesamte Welt unbekannt geworden ist, an den sich weder die eigene Freundin noch die Kollegen erinnern? Genau das passiert Moritz. Als er kurz darauf von nebulösen Erscheinungen angegriffen und beinahe getötet wird, ist das erst der Anfang eines schrecklichen Albtraumes. Meine Meinung: Wenn man den Inhalt so liest, geht einem erst einmal das Offensichtliche durch den Kopf: Eine Identität kann man heute vor allem über das Internet zerstören und auslöschen. Man kann einen Menschen durch Falschaussage zu Fall bringen und sein Umfeld durch bestimmte Hinweise durchaus zum Zweifeln bringen. Dann werden es nur noch die engsten Freunde sein, die zu einem halten oder wie man so schön sagt „Dann trennt sich die Spreu vom Weizen“. Doch Martin S. Burkhardt schlägt einen anderen Weg ein, wie ich ihn so nicht erwartet habe. So ist unsere Hauptfigur Moritz nicht irgendein besonderes hohes Ross, sondern der Mann von nebenan, der gern auf der Couch herumlungert und sich ein Bierchen abends gönnt. Er hat einen geregelten Job als Kameramann, den er sehr liebt und lebt ein normales Leben, wie man es aus seinem eigenen Umfeld vielleicht sogar kennt. Nun ja, bis eben diese Nebel in seiner Wohnung auftauchen und jemand versucht ihn zu ermorden. Was er zunächst für einen bösen Albtraum hält, verwandelt sich bald in bittere Realität. Nicht nur, dass man ihn umbringen will, bis auf seinen Nachbarn, scheint ihn keiner mehr zu kennen. Weder seine Kollegen, noch seine Familie oder gar Freundin. Moritz versteht die Welt nicht mehr und zieht sich immer mehr zurück. Bis er jemanden trifft, der ein ähnliches Problem hat und gemeinsam begibt man sich – natürlich – auf die Lösung eben jenes.   Fazit: Entdeckt habe ich dieses Buch bei Nicole und nach ihrem Lob, war ich einfach neugierig auf das Buch. Als mich dann auch noch der Autor anschrieb und nachfragte, musste ich einfach JA sagen und habe das Buch nach der Zusendung auch direkt verschlungen. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor eben nicht das schreibt, was man erwartet, sondern eine Variante gewählt hat, die ich für absolut gelungen halte. Die Idee die dahinter steckt, fand ich genial, witzig und beängstigend zugleich (für den Fall, dass es so etwas jemals in real geben wird hüst). Wenn man sich darauf einlässt, bekommt man auf knapp 300 Seiten eine interessante Lektüre geboten, die zu unterhalten weiß. Sie ließ sich flott durchlesen und man konnte schnell Figuren finden, die man ins Herz schloss oder eben auch nicht. Nicht alle Züge waren für mich nachvollziehbar und zeitweise etwas übertrieben (vor allem eine Szene gegen Ende der Handlung). Trotzdem, auch wenn ich rasch wusste, was manche Charaktere aushecken, nahm mir das nicht die Spannung am eigentlichen Ende. Randnotiz: Das Buch ist nicht umsonst im Luzifer Verlag erschienen. Ganz brav und harmlos geht es natürlich nicht zur Sache.

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  • Die Akten des Lebens

    Ausradiert
    MissNorge

    MissNorge

    12. August 2016 um 12:17

    Kurz zur Geschichte:Moritz, 30 Jahre, lebt in Hamburg und arbeitet als Kameramann beim Fernsehen. Er hat eine Freundin, Amy und lebt ein normales Leben, bis ihm nebulöse Gestalten erscheinen die ihm nach seinem Leben trachten. Nach diesen Erscheinungen erkennen seine Arbeitskollegen und seine Freundin ihn nicht mehr, zudem ist sein Name auf wichtigen Dokumenten plötzlich "ausradiert". Wo ist sein Leben hin? Was ist passiert und vor allem, wie bekommt er es wieder zurück? Meine Meinung:Dies ist mein erstes Buch des Autor Martin S. Burkhardt und eigentlich bin ich nicht so der Fantasy-Fan, aber dieser Teil der Geschichte konnte auch mich in seinen Bann ziehen. Von Anfang an geht es gleich richtig los, es steigert sich von Seite zu Seite und beim Lesen zogen mich die unvorhergesehen Wendungen in ihren Bann. Das Finale mit einer ungeheuren Dramatik musste ich dann in einem Rutsch lesen, um zu wissen, wie es nun wirklich endet. So richtig "nah" und extrem sympathisch kam mir keiner der Charaktere vor, aber das ist meine persönliche Empfindung beim Lesen gewesen.Alles in allem ein spannendes Buch, mit einem gut zu lesenden Schreibstil und wer Bücher mit einem Genre-Mix aus Thriller, Fantasy und etwas Horror mag, wird mit diesem Buch seine Freude haben. 

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  • Ausradiert

    Ausradiert
    Thrillertante

    Thrillertante

    20. July 2016 um 08:06

    Moritz Heber hat einen guten Job als Kameramann, mit Amy eine Feundin, die er sehr liebt und sein Leben gefällt ihm so wie es ist. Eigentlich könnte alles perfekt sein! Plötzlich scheint ihn allerdings niemand mehr zu kennen. Mysteriös ist auch, dass weder sein Wohnungsschlüssel noch seine Bankkarte funktioniert. Selbst auf Fotos ist er nur unklar zu erkennen. Er scheint im wahrsten Sinne des Wortes ausradiert zu sein. Einzig sein Nachbar Tobias hilft ihm und im Laufe der Zeit erkennt Moritz, dass sein Schicksal noch mehrere Menschen teilen... Martin S. Burkhardt führt den Leser durch eine mysteriöse Geschichte mit Gänsehautfaktor. "Ausradiert" erzählt von einem jungen Mann, der sein Leben nach und nach zu verlieren scheint. Der Autor legt mit "Ausradiert" einen hochspannenden Thriller mit Fantasy-und Horrorelementen vor, dem man sich nur schwer entziehen kann. Moritz` Leben scheint komplett aus den Fugen zu geraten. Kollegen, Freunde, selbst seine Freundin scheinen ihn nicht mehr zu kennen und zu allem Übel bekommt Moritz auch noch Besuch von einem seltsamen und nebulösen Wesen, was mir mehr als einmal eine Gänsehaut über den Rücken jagte! Zur Story selbst möchte ich gar nicht so viel sagen, denn Überraschungsmomente gibt es in dem Buch zur Genüge und spoilern wäre mehr als unfair. Zu den Protagonisten: die Charaktere in "Ausradiert"sind Menschen wie du und ich, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Martin S. Burkhardts bildhafter Schreibstil sorgt dafür, dass man bald das Gefühl hat mittendrin zu sein und so fliegt Seite um Seite bis zum grandiosen und für mich überraschenden Finale nur so dahin. Es hat großen Spaß gemacht "Ausradiert" zu lesen und einmal mehr ( ich durfte bisher fast alle Romane des Autors lesen ) konnte mich der Autor mit seinem Roman überzeugen und mausert sich Buch für Buch zu einem meiner Lieblingsautoren! Absolute Leseempfehlung für Leser, die dem Fantastischen und dem Horror nicht abgeneigt sind!

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  • Der Weg zur Selbstfindung

    Ausradiert
    AberRush

    AberRush

    04. July 2016 um 09:41

    „Ausradiert“ ist das neuste Buch des deutschen Autors Martin S. Burkhardt. Diesmal ist es eine Mischung aus Thriller, Fantasy und irgendwie auch Philosophie. Ich weiß gar nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Es geht um den Hauptprotagonisten Moritz, der seine Identität verliert. Nicht nur im übertragenem Sinne, sondern tatsächlich. Sein Leben ändert sich von jetzt auf gleich und niemand kann sich an Moritz erinnern, egal ob Freunde, Arbeitskollegen oder die Freundin, für sie alle ist er auf einmal ein Fremder. Er begibt sich nun auf einen Trip der Selbstfindung, dabei wird er von Dämonen heimgesucht, die ihn komplett auslöschen wollen. Zum Glück muss er diese Bürde nicht alleine tragen, denn er trifft auf Menschen, die das gleiche Leid teilen. Es beginnt eine spannende und aufregende Suche nach sich selbst und der Ursache des Persönlichkeitsverlusts. Dabei analysiert der Autor das Phänomen des Schicksals. Gibt es das Schicksal? Und wenn ja, wer bestimmt es? Wer hat den Plan des Lebens? Diese interessanten Fragen sind verpackt in einer mitreisenden Odyssee voller Gefahren, Überraschungen und Erkenntnisse. Die Figuren haben mir sehr gut gefallen, ich konnte mitfühlen und habe auch genau wie die Protagonisten der Aufklärung entgegen gefiebert. Es gab sowohl Passagen zum Lachen, sowie zum Schaudern. Es wurde auch mal etwas eklig und brutal. Und genau die Mischung macht es, die mich hat über die Seiten fliegen lassen. Ich mochte den Plot und die Aufklärung war auch schlüssig und machte die Geschichte rund. Ein paar kleine Sachen waren mir etwas zu zufällig und wirkten leicht konstruiert, ich möchte nicht auf die einzelnen Stellen eingehen, da würde ich bloß zu sehr spoilern. Aber insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen und ich werde die Geschichte so schnell nicht vergessen. 4,5 Sterne und damit eine absolute Leseempfehlung.

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  • Wenn du für die Gesellschaft aufhörst zu existieren

    Ausradiert
    Kerry

    Kerry

    30. May 2016 um 00:14

    Moritz Heber ist sehr zufrieden mit seinem Leben. Er hat einen Job als Kameramann bei einem gut laufenden TV-Magazin und in Amy die Frau fürs Leben gefunden. Eigentlich läuft alles perfekt für ihn, es sind immer nur Kleinigkeiten, die stören, aber damit kann er leben. Was ihn allerdings irritiert ist die Tatsache, dass die Sonnenstrahlung in letzter Zeit deutlich schwächer geworden ist bzw. wer die Welt wie durch einen Nebel wahrnimmt. Wie gesagt, es ist irritierend, aber nicht weltbewegend für Moritz - doch die Tatsache, dass sein Name im Abspann der Reportage als Kameramann nicht mehr auftaucht, das ist weltbewegend für den jungen Mann! Immerhin hat mein seiner Arbeit Tribut zu zollen! Als er seinen Chef telefonisch zur Rede stellt, geht dieser von einem Versehen aus, doch es wird noch schlimmer. Als er zu einer Redaktionskonferenz (wie immer zu spät dran) will, tut plötzlich die Assistentin so, als würde sie ihn nicht kennen, ja schlimmer noch, er wird des Büros verwiesen! Das einzig positive an diesem Tag ist definitiv die Bekanntschaft mit seinem neuen Nachbarn Tobias, mit der er voll auf einer Wellenlänge zu liegen scheint. Dennoch, der Tag ist eigentlich im Eimer und nicht mehr zur retten. Doch nicht mehr lange und Amy kommt von ihrer Dienstreise zurück - dann wird sich das makabere Spiel schon aufklären. Doch auch Amy erkennt Moritz nicht, als dieser mit Frühstück vor der Tür steht. Als auch noch sein Name auf offiziellen Dokumenten verschwindet, weiß Moritz, das irgendwas ganz gewaltig im Argen liegt. Hilfe findet er tatsächlich in Form eines Obdachlosen, der sich ihm zu erkennen gibt, denn auch seine Identität ist nach und nach verschwunden, ebenso die Erinnerungen an ihn in der Gesellschaft. Doch das ist noch nicht einmal das schlimmste! Immer wieder werden die Männer angegriffen, von Wesen, die wie ein Nebel erscheinen, doch tödliche Waffen anstelle von Händen ihr eigen nennen und nur eines wollen - sie töten. Daran zumindest lassen sie keine Zweifel und sie kommen immer öfter und ein jeder neue Angriff schwächt die Männer. Doch was hinter allem steckt - das ist noch nicht ganz klar. Erstaunlicherweise finden sie Hilfe in der Psychiatrie ... Wenn du für die Gesellschaft aufhörst zu existieren! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Idee, dass die Spuren einer Person nach und nach verschwinden, nicht durch Diebstahl oder Löschung der Daten, sondern durch schlichte Nicht-Existenz ersetzt werden und wie die Figuren es schaffen, diesem Mysterium auf den Grund zu kommen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Beeindruckt zurückgelassen hat mich die Figur des Moritz, auch wenn dieser alles andere als ein Sympathieträger ist! Tatsächlich verhält es sich eher so, dass Moritz ein Mensch zu sein scheint, der mehr als nur eine Schwäche hat und dennoch ist er nicht gewillt aufzugeben, bis er das Rätsel des Verschwindens seiner Existenz gelöst hat. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch packende Lesestunden bereitet hat.

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  • Eine mysteriöse, verrückte Geschichte

    Ausradiert
    themagicalworldofbooks

    themagicalworldofbooks

    20. May 2016 um 14:50

    Moritz, hauptberuflich Kameramann bei einem örtlichen Fernsehsender, jagt täglich Sensationen hinterher. Doch als er eines Abends vom Job nach Hause kommt, greift ihn plötzlich aus dem Nichts, im eigenen Wohnzimmer, eine nebulöse Kreatur mit scharfen Krallen an und versucht ihn zu killen. Erst denkt er das er träumt, doch dann stellt sich heraus, das seine ganze Existenz langsam verschwindet und ihn plötzlich niemand mehr erkennt. Allein sein neuer Nachbar scheint ihn noch wahr zu nehmen und hilft ihm ohne Gegenleistung zu verlangen. Er versucht den Dingen auf den Grund zu gehen und trifft dabei auf Menschen, denen die gleichen Kreaturen begegnet sind. Zusammen versuchen sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Es ist ein Spiel auf Zeit, denn bald werden sie komplett ausgelöscht sein. Das war mein zweites Buch das ich von Martin S. Burkhard gelesen habe. Leider konnte mich diese, etwas andere Stilrichtung nicht so hundertprozentig überzeugen. Dieses Buch geht eher in Richtung Mystery-Fantasy-Thriller, so würde ich es zumindest einordnen. Die kleinen Horror-Elemente sind kaum der Rede wert.  Das Buch war sehr angenehm zu lesen, jedoch bin ich nicht mit allen Protagonisten so wirklich warm geworden.  In Moritz, den Hauptprotagonisten konnte ich mich noch ganz gut hinein versetzen, wobei ich ihn persönlich etwas zu lasch fand. Am besten hat mir der Obdachlose gefallen, dessen Handeln ich sehr gut nachvollziehen konnte. Die anderen Protagonisten haben mir zu schnell zu allem „Ja und Amen“ gesagt, was ich anfangs überhaupt nicht verstanden habe. Am Schluß wird natürlich noch einiges aufgeklärt, und dann kommt der „AHA-Effekt“.  Immer wieder tauchen in dem Buch erotische Anspielungen auf, das hat meiner Meinung nach überhaupt nicht in die Geschichte hinein gepasst. Zuviel Genremix für mich. Ich vergebe leider nur drei Sterne aus folgenden Gründen: -zuviel Genre-Mix -langweilige Protagonisten (außer dem Horror-Element) -ich finde die Idee für den Schluss leider nicht einzigartig genug und kenne das schon so ähnlich aus einem anderen Buch (Jugend-Fantasy)    Die Betonung liegt auf ähnlich und heißt im Klartext, das es nicht das Gleiche ist! Kann ja durchaus bei Millionen von Bücher vorkommen. Mein Fazit, kein schlechtes Buch, jedoch wirklich Geschmacksache. Was mir persönlich nicht gefällt, findet vielleicht ein anderer Leser gerade deshalb gut.  Einen Blick ist es auf jeden Fall wert. PS: vielleicht bin ich doch eher die Horror-Tante :D Bianca von The magical world of books

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  • Und auf einmal kennt dich keiner mehr

    Ausradiert
    kleinwitti

    kleinwitti

    15. May 2016 um 08:49

    Mit dem Buch "Ausradiert" hat uns Martin S. Burkhardt eine richtig geniale Mischung aus Thriller und Fantasy mit einem Hauch von Horror beschert, Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, es ist ziemlich dunkel gehalten, fällt aber irgendwie aus dem Rahmen und auch der Klappentext verrät nicht zu viel, macht einen aber neugierig.In dem Buch bewegen wir uns anfangs mit Moritz, den anscheinend niemand mehr kennt, weder auf der Arbeit noch sonst wer aus seinem alten Bekanntenkreis kennt ihn. Dieses Schicksal teilt er aber mit anderen so ergibt es sich das er sich mit Carsten, Birte, Tobias und später auch Isabella auf die Suche nach den Akten ihrer Leben macht. Es kommt zum großen Showdown auf Island mit vielen Überraschungen.Moritz ist ein Kameramann der sein Auskommen hat, sein Leben verläuft in gesunden Bahnen, er hat eine Freundin und Spass am Leben und Job. Im Verlaufe der Geschichte aber ändert er sich und wird abgeklärter, mitunter entwickelt er auch eine Art Verruchtheit. Auch verliebt er sich in Birte, die ihn aber auch ganz schön den Kopf verdreht. Er ist mir sympathisch und ich mochte ihn von Anfang an.Birte ist eine Leidensgenossin von Moritz, da auch sie das gleiche Schicksal ereilt hat wie ihn. Nur ihr können die Hüter der Akten nichts anhaben. Sie ist ziemlich abgeklärt und auch sehr mutig. Mit ihren Reizen spielt sie sehr gerne und durch ihre Fähigkeiten weiß sie genau wie sie Moritz verrückt machen kann. Carsten war früher einmal Mitarbeiter einer Bank und teilt wie sollte es auch anders sein das gleiche Schicksal wie Moritz und Birte. Er ist der Haudegen in dieser Gruppe und nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Sein Mut ist seine Waffe, genauso wie seine große MagLite seine Waffe gegen die Hüter ist. Ich mochte ihn sehr und war richtig traurig wo er sich für die Gruppe geopfert hat, aber das ist ja leider meistens so das der Haudegen alle durch seinen Freitod rettet.Es gab noch viele weitere Charaktere die sich alle super in das Buch passen. Sei es Tobias (Moritz neuer Nachbar) oder auch Dr. Steiner aus dessen Fängen Birte befreit wurde. Die Personen passten und auch Beschreibungen. Ich hatte imer ein passendes Bild vor Augen. Die Handlungsorte waren alle sehr gut gewählt, vorallem Hamburg fand ich gut beschrieben, da ich mich nun viel beruflich in Hamburg aufhalte konnte ich mich gut zurecht finden. Auch bei allen anderen Orten hatte ich immer ein passendes Bild vor Augen und fand mich schnell zurecht.Der Schreibstil von Martin S. Burkhardt ist einfach nur toll. Das Buch liest sich richtig angenehm, was auch den kurzen Kapiteln geschuldet ist, wodurch mal eine kleine Pause möglich ist, aber auch wenn man vorblättert sich sagt "ach das eine Kapitel geht noch" etc und schwups ist man mit dem Buch durch. Auch fand ich das kaum Fremdworte oder ähnliches genutzt wurde, wodurch natürlich der Lesefluss nicht unterbrochen wurde. Positiv empfand ich auch das die Beschreibungen im Buch nicht ausuferten und dadurch der Lesespass nicht verdorben wurde, denn ich bin der Meinung das zu genaue Beschreibungen von Orten oder Personen den Lesespass trüben und ein Buch langweilig machen, davon mal abgesehen das die Spannung dann auch leidet. Der Autor hat es auch wunderbar verstanden ein Mix aus Thriller und Fantasy mit einem Hauch von Horror perfekt zu kombinieren und dann spielt die Geschichte auch noch in der heutigen Zeit, was mir noch zusätztlich sehr gefiel.Alles in allem kann ich dieses Buch nur allen ans Herz legen, die mal gerne einen Mix aus Thrill und Fantasy mit einer Spur Horror, was mal in der heutigen Zeit spielt, lesen wollen. Ich bin vom dem Buch einfach nur begeistert und werde bestimmt noch andere Bücher dieses Autors lesen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
    kubine

    kubine

    08. May 2016 um 13:51
  • Ausradiert - oder Die Islandakte

    Ausradiert
    Diana182

    Diana182

    07. May 2016 um 19:59

    Das Cover ist in dunklen Farben gehalten. Erst auf den zweiten Blick sieht man kleine, alte Schubfächer großer Aktenschränken. Auch ein Gesicht ist hier ehr nur Schattenhaft zu erkennen. Dieses Bild macht auf den ersten Blick neugierig. Erst später wird deutlich, wie gut dieses Cover zum Buch passt! Die Buchbeschreibung ist anregend formuliert, lässt den Leser aber noch etwas ahnungslos zurück - Gut so! So hat man nämlich nur einen kleinen Hauch einer Ahnung, welch spannende Geschichte hier verborgen ist! Meine Meinung zum Buch:Die Geschichte beginnt direkt spannend. So fällt der Einstig ins Buch auch sehr einfach. Denn schon hier werden die ersten Fragen aufgeworfen, welche geklärt werden wollen! Nach und nach lernen wird die Hauptperson kennen. Moritz führt ein einfaches, aber eigentlich glückliches Leben. Er wird gut charakterisiert und mit dem Voranschreiten des Buches immer menschlicher. Und schon sieht man die Welt durch seine Augen und fiebert mit... Die Grundstimmung ist hier stets sehr spannungsgeladen. Der Leser ist genauso ahnungslos wie die Mitwirkenden und hat so nicht wirklich eine Ahnung, was als nächstes geschehen könnte. So kommt es zu viele, sehr gelungenen Wendungen, welche die Neugier stets aufrecht erhalten. Was lauert auf der nächsten Seite- man weiß es nicht und wird hier stets überrascht. Bis zuletzt war für mich nicht klar, wie die Geschichte ausgehen würde.Sollte es ein Happy End geben oder eher nicht? Alles wäre möglich gewesen! Dies gefiel mir hier wirklich sehr gut! Weiterhin sehr gelungen: Die kurzen Kapitel unterstützen den angenehmen Lesefluss und halten die Spannung aufrecht. So legt man das Buch nur sehr schwer wieder zu Seite- denn wer weiß, was schon auf der nächsten Seite passieren könnte! Mein Fazit:Wieder eine sehr gelungene, spannende Geschichte des Autors.Wer gerne Horrorbücher ala Sephan King liest, kommt auch hier auf seine Kosten. Sets unvorhersehbare Wendungen mit einem nicht absehbaren Ende sprechen für dieses Buch!

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  • Spannend, schaurig, gruselig.

    Ausradiert
    NiWa

    NiWa

    Wie würde es einem gehen, wenn sich die eigene Identität aufzulösen beginnt? Wenn einen plötzlich niemand kennt, das Namensschild von der Haustür verschwindet und der Schlüssel nicht mehr ins Schloss passt? Genau das passiert Moritz. Der anfangs noch an einen bösen Scherz seiner Arbeitskollegen glaubt, es aber dann mit der Angst zutun bekommt, als ihn auch noch bedrohliche Wesen jagen. Moritz verschwindet nach und nach aus seinem eigenen Leben, seine Identität scheint sich irgendwie auf wundersame Weise aufzulösen. Es beginnt mit Kleinigkeiten. Ein fehlender Name da, ein merkwürdiges Gespräch dort, ein Urlaubsfoto, das er eigentlich anders in Erinnerung hatte, doch spätestens als ihn die eigene Freundin nicht mehr erkennt, wird ihm angst und bange. Als ihm auch noch summende Erscheinungen nach dem Leben trachten kriegt er es richtig mit der Angst zutun. Mir hat von Vornherein diese Normalität gefallen, die Protagonist Moritz ausströmt. Denn abgesehen von diesen horrormäßigen Entwicklungen ist er eigentlich ein ganz normaler Typ, der gern auf seiner Couch lungert, sich dabei ein Bierchen gönnt und sich im Großen und Ganzen des Lebens erfreut, natürlich nur solange, bis er sich aufzulösen beginnt. Weniger gefallen hat mir, dass der Protagonist über die gesamte Handlung hinweg ein ausgeprägtes Verlangen nach alkoholischen Getränken hat. Das fand ich etwas übertrieben und bei dem Alkoholkonsum ist es meiner Ansicht nach nicht verwunderlich, dass man früher oder später mal mit Erscheinungen zu kämpfen hat. Wobei diese Eigenschaft eventuell bewusst eingesetzt wurde, um den Leser zu verwirren oder ihn auf’s Glatteis zu führen. Jedenfalls habe ich diesen Teil an Moritz nicht gemocht und sogar öfter an seinem Verstand gezweifelt. Denn dadurch weiß man lange Zeit nicht genau, wie man Moritz’ Erfahrungen einordnen soll. Hat es tatsächlich die Hölle auf ihn abgesehen oder ist er einfach nur ein Spinner, der den Folgen des Alkoholismus zu erliegen beginnt? Die Handlung selbst ist realistisch aufgebaut, was sich bei einer Rezension zu einem Horror-Roman vielleicht merkwürdig lesen mag. Aber in dieser relativ alltäglichen Existenz des Protagonisten, entspringt ein Schrecken, der sich zu einem wahren Horrortrip ausweitet und auch hier nach wie vor eine gewisse Glaubhaftigkeit beibehält. Daraus entwickelt sich Spannung, ich wurde neugierig, und musste einfach erfahren, was da mit Moritz passiert. Diese Hintergründe gehen wahnsinnig in die Tiefe, wie ich es gar nicht erwartet hätte und sämtliche Erklärungen haben mir gut gefallen, weil sie auf interessanten Überlegungen basieren und sogar noch in mysteriös zerkluftete Landschaften führen, die ich gern mit Moritz erkundet habe. Obwohl es sich um einen Horror-Roman handelt, weist die Erzählung einen sehr realistischen Kern auf, der einen auch ohne das Übernatürliche das Fürchten lehrt: Was wäre, wenn unsere Identität einfach aus dem System gelöscht wird? Wenn der Führerschein eingezogen, die Bankomatkarte gesperrt ist und man sich nirgends mehr ausweisen kann? Wären wir dann nicht auch wie Moritz geradezu aus dem Leben radiert? Alles in allem ist „Ausradiert“ eine fabelhafte Horror-Story, die richtig gut zu lesen ist. Spannend, schaurig, gruselig, und mit ausgefeilten Ideen hinterlegt, an denen man als Leser seine Freude hat.

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  • Buchverlosung zu "Ausradiert" von Martin S. Burkhardt

    Ausradiert
    NiWa

    NiWa

    Zum Weltbuchtag 2016 gibt es „Ausradiert“ von Martin S. Burkhardt auf meinem Blog Zeit für neue Genres zu gewinnen.

    Weitere Informationen zum Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen sind hier zu finden:

    http://zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at/2016/04/gewinnspiel-weltbuchtag-2016.html

    (Auf meinem Blog werden ausschließlich neue Bücher verlost, meine Exemplare gebe ich sicher nicht her. ;-) )

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    Siko71

    Siko71

    29. April 2016 um 19:10
  • „Ausradiert“ ist für mich ein wahrer Geheimtipp

    Ausradiert
    Kendra

    Kendra

    25. April 2016 um 10:13

    „Ausradiert“ von Martin S. Burkhardt ist ein packender, spannender und sehr genial konstruierte Roman, der mich wirklich mitreißen konnte.Hier kam niemals Langeweile auf , außerdem war der Schreibstil richtig klasse.Das Buch beginnt schon recht schnell sehr temporeich, da wir gleich zu Beginn der Story miterleben, wie Moritz von einem merkwürdigen nebelumworbenen Wesen angegriffen wird. Ab da beginnt für ihn ein wahrer Spießrutenlauf in seinem Leben, als ihn plötzlich weder Kollegen auf der Arbeit, noch seine Freundin wiederzuerkennen scheinen. Es ist  als wäre er aus ihren Gedächtnisse ausradiert worden^^  Einzig und alleine sein neuer Nachbar Tobias wird für ihn der Rettungsanker in dieser verwirrenden und frustrierenden Zeit.Doch erst die schicksalshafte Begegnung mit einem merkwürdigen Penner , der Carsten heißt, bringt endlich Antworten auf seine Fragen.  Denn dieser ist genauso wie er , ebenfalls ein Opfer dieser merkwürdigen „Situation“. Diese Tatsache verbindet die beiden „Identitätslosen“ und zusammen versuchen sie sich vor den Angriffen , der immer wieder auftauchenden Wesen zu schützen, die ihnen ihre Lebensenergie aussaugen wollen. Lange bleiben sie jedoch nicht zu zweit, denn mit Birte finden sie sogar noch eine weitere Betroffene. Diese hat sogar eine ganz besonders nützliche Fähigkeit, die sie auch auf die Fährte bringt, nach Island zu reisen , um dort direkt gegen das Übel anzukämpfen. Denn dort scheinen die Hüter der Ordnung zu leben, die nach ihrem Leben trachten, da anscheinend ihre Lebensakten durcheinandergeraten sind..Zusammen machen sich die Gefährten auf die Reise, und treffen während dieser auf eine weitere Frau, die ebenfalls in Gefahr  schwebt  und sich ihnen kurzerhand anschließt.  In Island kommt es schließlich zum finalen Showdown.Doch der Kampf ihr Leben zurückzubekommen geht nicht ohne Verluste daher…Können sie ihr Schicksal wirklich ändern und eine neue Seite in einem leeren Buch aufschlagen? Oder ist ihr Ende bereits unumgänglich geschrieben worden , ohne Chance auf eine Korrektur?Auch der Epilog ist einfach genial und lässt mich atemlos nach Luft schnappen! Ein Buch dass ich bis zum Ende geliebt habe, da ich mit den Figuren mitgekämpft und mitgelitten habe. Nicht nur Action und Spannung war vorhanden, sondern auch Tragik. „Ausradiert“ ist für mich ein wahrer Geheimtipp, den man wirklich nicht vergessen bzw versäumen sollte^^

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  • Wenn dein Leben vor deinen Augen zerbricht

    Ausradiert
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. April 2016 um 10:43

    Moritz arbeitet als Kameramann beim Fernsehen, ist glücklich liiert und eigentlich ein ganz normaler Typ. Bis er eines Abends entdeckt, dass sein Name im Abspann einer Reportage fehlt. Ein Missgeschick, denkt er sich und marschiert am nächsten Morgen in die Produktion. Doch dort erkennt ihn niemand. Noch total verwirrt fährt er zu seiner Freundin, die ihn direkt an der Tür abweist mit dem Hinweis, was er sich denn als Fremder einbilde. Was ist da los? „Ausradiert“ war mein erster Roman von Martin S. Burkhardt und lässt mich zwiegespalten zurück. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir irre schwer, der Protagonist ist ein kleiner Choleriker, aber die Spannung nach der Einführung hat mich weiterlesen lassen. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man aber nur Moritz und dessen Erkenntnis, dass ihn auf einmal keiner mehr kennt. Von einem Tag auf den anderen verliert er sein komplettes soziales Leben, seinen Job und wird auch noch von einer Erscheinung heimgesucht, die ihn an den Kragen will. Diese Idee fand ich herausragend und auch interessant. Denn ich stellte mir beim Lesen selbst die Frage: was würde ich tun, wenn mich auf einmal niemand mehr kennt? Jedoch macht es Martin S. Burkhardt es seinen Leser mit Moritz echt nicht einfach. Denn die Hauptfigur ist weder entspannt noch rational vorgehend. Klar, wie könnte man das auch, wenn einem die eigene Existenz abhanden kommt? Jedoch reagiert Moritz teilweise so unsympathisch, dass ich nicht mit ihm gefühlt, sondern eher gehässig gedacht habe, dass ihm das mal ganz recht geschieht. Zudem hat der Protagonist einen Hang zu Alkohol, der für mich zu oberflächlich in den Roman eingebaut wurde. Hier hätte ich mehr Tiefe bei der Charakterisierung toll gefunden, denn so bleibt Moritz für mich einfach ein unsympathischer, zum Trinken neigender Sturkopf. Das und auch der schwierige Einstieg machten es mir schwer durchzuhalten. Ab der Mitte wurde ich mit einer gut durchdachten, ab und an grusligen und spannenden Story belohnt. Bis dahin war der Weg jedoch steinig und ich stand an so mancher Seite davor das Buch in die Ecke zu feuern. Am Ende bin ich froh, es nicht getan zu haben. Denn Martin S. Burkhardt konnte mich mit klugen Winkelzügen und einer guten Geschichte überzeugen. Toll! Der Stil des Autors ist gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist direkt und wirkte ab und an so, als ob er direkt neben mir sitzt und mir die Geschichte schildert. Eine tolle Mischung. Fazit: Ausradiert macht es dem Leser erst nicht einfach und belohnt ihn dann. Daher kann ich das Buch nur Lesern empfehlen, die gern mal fighten!

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