Martin S. Burkhardt Hinter dem Tor: Fantasy

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Inhaltsangabe zu „Hinter dem Tor: Fantasy“ von Martin S. Burkhardt

Die 15-jährige Lara kommt auf ein Internat an der Nordsee. Eines Tages entdeckt sie in einem abgesperrten Flügel der Schule ein geheimnisvolles Tor. Der Raum dahinter erscheint seltsam verzerrt. Mutig wagt sie einen Schritt durch das Tor. In einem kargen Krankenhaus kommt sie wieder zu sich. Langsam begreift sie: Sie befindet sich in Alea, einer Stadt in einer anderen Dimension. Und dort warten eigenartige Wesen auf sie - gute wie böse. Das größte Abenteuer ihres Lebens nimmt seinen Anfang …

Eine interessante Internat Geschichte

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

Das Beste daran ist das Cover. Mehr kommt leider dann nicht mehr.

— dominikschmeller
dominikschmeller

Die Story ist ja mal voll von Einfallsreichtum und Fantasie, aber irgendwie ist sie zerschrieben....

— TanteGhost
TanteGhost

Das klingt megaspannend und ist so mein Typ!Ich lese gerne sachen mit anderen Welten und raum und der titel und das aussehen sieht gut aus!

— adw
adw
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  • Eine interessante Internat Geschichte die mit jeder Seite spannender wird

    Hinter dem Tor: Fantasy
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    29. November 2015 um 15:01

    Ich habe dieses Ebook mit einem etwas dunklerem Cover aus dem Gmeiner Verlag angefragt da mir die Leseprobe und das Cover zugesagt hat und ich schon gespannt war wie denn das Buch ist. Am Anfang war ich noch etwas skeptisch aber als ich beschlossen hatte erst noch ein paar Seiten zu lesen bevor ich es dann evtl doch abbreche. Aber nachdem ich etwas weiter gelesen hatte wurde es immer interessanter und auch spannender und ich konnte mit dem Lesen nicht wirklich aufhören und habe es durch lesen müssen. Meine Meinung: Man sollte fast jedem Buch eine Chance geben und nicht gleich zu Beginn wieder aufhören ansonsten könnte es passieren das man einem guten Buch keinerlei Chance gibt. Ich bin froh das ich diesem Buch eine Chance gegeben habe denn es wird mit der Zeit immer interessanter und auch spannender. Ich finde das es ein Buch für Fans von Internats Geschichten was sein könnte.

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  • Man muss nicht durch jedes Tor gehen.

    Hinter dem Tor: Fantasy
    dominikschmeller

    dominikschmeller

    03. September 2015 um 14:11

    In »Hinter dem Tor« folgen wir der jungen Lara durch ein Tor in ihrem Internat und betreten die Welt Alea. Die Geschichte beginnt mit einem Klischee und bleibt leider leblos. Meine Videorezension: Welt: Die Welt Alea – eine Parallelwelt zu unserer Erde – ist vollkommen mit Wald bewachsen. Alles Interessante scheint sich in der riesigen Stadt Alea abzuspielen, die jedoch von Soldaten drangsaliert wird. Diese Schutztruppen sind eigentlich dazu da, die Menschen in der Stadt vor den Gefahren aus dem Wald zu schützen. Doch einerseits scheinen diese Gefahren kaum zu existieren und andererseits leiden die Bewohner von Alea mehr unter der Herrschaft durch die Soldaten, als durch die Gefahr von außen. In diese Welt stolpert die 14-jährige Internatsschülerin Lara. Ist sie auserkoren, die Retterin dieser Welt zu sein? Aber natürlich ... Hier wird auch gleich das erste Problem des Buches klar: Vieles entstammt Klischees oder ist zu vorhersehbar. Der Grund dafür, dass Lara überhaupt auf das wundersame Internat geschickt wird, ist die Scheidung ihrer Eltern. Zu allem Überfluss spielt aber weder die Scheidung noch einer der beiden Eltern im weiteren Buch eine Rolle. Warum also, wird uns von der Scheidung überhaupt erzählt? Soll es den Charakter von Lara verdeutlichen? Wenn ja, warum denkt dann Lara kein einziges Mal später an diese dramatische Scheidung? Dies ist nur ein Beispiel für viele Punkte, die in diesem Buch ähnlich gehandhabt werden. Alles wird immer dann aus dem Ärmel geschüttelt, wenn es gerade nötig ist. Doch nichts hat wirklich Einfluss, kein Ereignis scheint von dauerhafter Relevanz zu sein. Charaktere: Die Personen, allen voran die Hauptperson Lara (ebenfalls die einzige POV), bleiben leider sehr flach. Nichts bindet den Leser emotional an die Figuren. Leider schafft es der Roman nicht, die Gefahren, die die Charaktere durchstehen müssen, wirklich aufregend und relevant zu schildern. Nicht einmal die Charaktere selbst scheinen wirklichen Anteil an dem Geschehen zu haben. So wirken die Hauptcharaktere nach dem großen Finale so, als kämen sie gerade von einer Teeparty. Zitat einer der Figuren: »Das war ja viel besser, als ich erwartet habe«, sagte er zufrieden. Handlung: Die Verbindung der Erde mit Alea durch ein Tor im Internat ist eigentlich völlig austauschbar. Für die Geschichte ist es vollkommen ohne Belang, ob Lara von der Erde kommt oder nicht. Für die Lösung des letzten Konflikts greift die Geschichte sogar auf die Erklärung zurück, dass Laras Vorfahren vielleicht einmal aus Alea stammten. Richtig unglaubwürdig wird es, als Lara dieses Tor nach Alea entdeckt. Es steckt in einem Raum am Ende eines für jeden zugänglichen (lediglich für Schüler verbotenen) Ganges. Der Zugang zu diesem Raum ist unverschlossen und das Tor, das wie ein Garagentor geformt ist, lässt sich einfach öffnen, wenn man einen roten Knopf drückt. Ist ja nicht so, dass ein Tor in eine andere Dimension hier auf der Erde so viel wert wäre, dass dafür Kriege ohne Ende geführt würden ... Die Erzählstimme des Romans wirkt sehr kindlich und damit für einen erwachsenen Leser etwas naiv, wohingegen die Handlung stellenweise ganz schön brutal wird. Von der Intensität liest es sich wie ein Kinderbuch, von der Handlung will es ein Buch für Erwachsene sein. Deshalb passt es für keinen von beiden. Sprache: Leider ist die Erzählweise platt und konnte mich beim Lesen überhaupt nicht packen. Vor allem hat mich gestört, dass offenbar nicht genug Mühe darauf verwendet wurde, treffend zu formulieren. Detailarmut und Substantivismus lassen die Sprache unhandlich und lieblos erscheinen. Fazit: Leider eine leblose Geschichte, die mich nicht packen konnte. Einen Stern extra gibt es nur für die Handvoll spannender Ideen, die der Autor eingebaut hat. So fand ich das Waldwasser und die Raubwehre ganz cool (siehe meine Videorezension).

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  • Eine gute Story, die irgendwie zerschrieben wirkte

    Hinter dem Tor: Fantasy
    TanteGhost

    TanteGhost

    06. January 2015 um 15:52

    Die Geschichte: Lara ihre Eltern trennen sich. Und um Lara trotzdem ein konstantes Leben bieten zu können, soll sie auf ein Internat. Schon am Tag der Anreise kann sie Bekanntschaft mit ihrer Zimmernachbarin machen. Ein nettes Mädchen mit einer faszinierenden Tätowierung. Doch weitere Sachen sind komisch. Lara hat die Aufnahmeprüfung der Schule eigentlich nicht bestanden und wurde doch aufgenommen. Auf einem Streifzug durch die Schule stößt Lara auf eine Art Portal. Es ist nicht sehr gut verstckt, fast so, als sollte Lara darauf stoßen. - Sie tritt hindurch und landet in Alea. Eine Stadt mit mittelalterlichen Zügen, in der die Soldaten fast die Herrscher zu sein schienen. Harmlose Waldmensch werden scheinbar grundlos verfolgt und eingesperrt und ermordet. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft wird mit ihnen experimentiert. Lara landet in einer Art Widerstandsgruppe. Doch bei einer Versammlung wird der Raum gestürmt und Lara gerät in Gefangenschaft und kommt in ein Arbeitslager. Lara und die Leute aus ihrem Zelt können einem Angriff entkommen und suchen Schutz bei den Waldmenschen. Doch auch der Aufstand ist noch nicht beendet. Lara trifft Leute aus dem Internat wieder und kann am Ende ein seltsames Rätsel aufdecken und nicht nur Alea helfen. Der erste Satz: „Sie fuhren seit vier Stunden auf der Autobahn“ Der letzte Satz: „Es würden die längsten 24 Stunden ihres Lebens werden.“ Fazit: Die Story ist ja mal voll von Einfallsreichtum und Fantasie, aber irgendwie ist sie zerschreiben... Wenn man das Buch in zwei Teile aufteilt, dann ist der erste, im Internat, richtig gut. Die Handlung geht zügig voran und ich war gefesselt, habe den Alltag und die Welt um mich herum vergessen und konnte nicht vom Buch lassen. Doch der zweite Teil fließt nur zäh voran. Die Erklärungen sind so ausführlich, dass sie die Handlung überladen und stellenweise ganz zum Stillstand bringen. Das ist schade, denn an Fantasie mangelt es nicht. Sie ist nur so stark erklärt, dass dem Leser praktisch alles vorgekaut wird... Deswegen lief wohl auch kein Film in meinem Kopfkino ab. Das Lesen habe ich nur all zu gern unterbrochen und am Ende viel zu lang für die gerade mal 211 Seiten gebraucht. Der Autor selber war mir bis dato kein Begriff. Und nun tue ich mich schwer, ihm eine weitere Chance zu geben. Im Buch selber wurde man ja mit der Nase auf das neue Werk dieses Manns gestoßen. Ich würde gern, traue mich so recht aber nicht. Mit den vergebenen vier Sternen honoriere ich in dem Fall das Potential. Aber, wie gesagt, das geht auch spannender!

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  • Reise nach Alea

    Hinter dem Tor: Fantasy
    Kerry

    Kerry

    11. May 2014 um 21:42

    Bis vor vier Wochen war die Welt der 15-jährigen Lara Steppmann noch in Ordnung. Sie besuchte die 8. Klasse eines Gymnasiums und wenn sie auch nicht unbedingt zu den besten Schülern gehörte, verlief ihr Leben doch in geordneten und relativ ruhigen Bahnen. Das änderte sich schlagartig, als ihre Eltern ihr offenbarten, dass sie sich trennen werden. Um Lara weiterhin ein stabiles Umfeld zu gewähren, beschließen ihre Eltern, sie auf das Nordsee-Internat zu schicken. Wirklich begeistert ist Lara nicht von dieser Idee, fügt sich jedoch in ihr Schicksal. Gleich am ersten Tag lernt sie ihre Zimmernachbarin Vivian kennen, eine Schülerin, die aus Amerika stammt. Die beiden Mädchen verstehen sich sehr gut und Lara ahnt, dass es doch nicht so schlimm werden wird auf dem Internat, wie befürchtet. Die jungen Frauen unternehmen viel miteinander und so auch eine nächtliche Aktion, in der sie sich, zusammen mit zwei Mitschülern, Einblick in ihre Prüfungsergebnisse verschaffen, immerhin wollen sie wissen, in welche Kurse sie gehen werden, wenn die Schule für sie offiziell anfängt. Mit Entsetzen muss Lara feststellen, dass sie laut Unterlagen die Aufnahmeprüfung überhaupt nicht bestanden hat - wieso ist sie dennoch auf dem Internat? Hierbei muss es sich einfach um ein Missverständnis handeln, denn immerhin ist Lara ja vor Ort. Doch kaum hat die Schule begonnen, merkt Lara, dass sie durchaus einige Defizite hat. Nichts desto trotz versucht sie das Beste aus der Situation zu machen und erkundet weiterhin das Internat. In einem Lagerraum, der für Schüler nicht zugänglich ist, entdeckt sie etwas Seltsames. Anscheinend schließt sich an diesen Raum ein anderer Raum an. Als Lara diesen betreten will, fällt sie in Ohnmacht. Als sie wieder zu sich kommt, muss sie ziemlich schnell feststellen, dass sie sich nicht mehr im Nordsee-Internat befindet, sondern in Alea, einer Stadt in einer anderen Dimension. Zur Seite steht ihr der 16-jährige Terzio, Hauptschutzmeister der örtlichen Schutztruppe, mit der Lara ziemlich schnell Bekanntschaft macht. Auch Wehras, ihr behandelnder Arzt, ist ihr sehr sympathisch, doch die Nachricht, dass sie, wenn sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten will, die nächsten 3 Monate in Alea verbringen muss, nimmt sie mit gemischten Gefühlen auf. Doch als Vivian ihr einen Besuch abstattet, muss sie feststellen, dass es gar nicht so schlimm sein wird, denn immerhin ist sie nicht allein und ihre Freundin kann sie besuchen. Doch ziemlich schnell muss Lara feststellen, dass sich Alea entschieden von der Erde unterscheidet und ehe sie es sich versieht, gerät sie in einen Strudel von Ereignissen, der alles ändern könnte ... Reise nach Alea! Der Plot wurde durchaus spannend und abwechslungsreich erarbeitet, jedoch blieben aus meiner Sicht am Ende des Buches noch einige Fragen offen, sodass ich sehr hoffe, dass es zu dieser Geschichte noch einen weiteren Teil geben wird, der diese offenen Fragen klärt. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Ich muss gestehen, von der Entwicklung der Figur der Lara war ich positiv überrascht, ich hätte nicht gedacht, dass sie so aus sich rauskommt und bereit ist für das einzustehen, woran sie glaubt, koste es, was es wolle. Die Figur des Terzio blieb mir jedoch, auch zum Ende des Buches, nach wie vor rätselhaft. Warum kümmerte er sich ohne jede Veranlassung um Lara, was bezweckte er damit? Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen und ich kann abschließend sagen, dass mir diesen Buch schöne Lesestunden bereitet hat, mich jedoch einige offene Fragen nach wie vor beschäftigen, sodass ich hoffe, dass es hier einen Nachfolgeband geben wird.

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  • Fantasy abseits des Mainstreams

    Hinter dem Tor: Fantasy
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2014 um 10:32

    Cover: Ich finde das Cover sehr gelungen, da es geheimnisvoll wirkt und neugierig macht, was sich hinter den Mauern des Gebäudes und hinter dem im Titel erwähnten Tor verbirgt. Meinung: Ich erhielt die Pressemail bezüglich des Buches und da ich mich momentan wieder mehr dem Genre Fantasy widmen möchte, passte das sehr gut, weswegen ich beim Verlag das Ebook anfragte. Lara hat es momentan nicht sehr leicht. Ihre Eltern wollen sich vorübergehend trennen und damit Lara einen festen Bezugspunkt hat, soll sie ins Internat geschickt werden. Darüber ist sie wenig begeistert und als sie mit ihrem Vater dort eintrifft, bewahrheiten sich ihre Befürchtungen zuerst. Doch dann lernt sie Vivian kennen und schließt schnell Freundschaft mit ihr. Als sie jedoch in den verbotenen Gang geht und dort ein Tor findet, durch das man in eine andere Welt gelangt, beginnt das wahre Abenteuer erst. Ich fand den Einstieg sehr gelungen, da man durch die Entscheidung von Laras Eltern sofort Sympathie für sie hegt und möchte, dass es ihr auf dem Internat gut geht. Als sie dort ankommt und das Tor findet, ging mir die Handlung jedoch zu schnell vonstatten. Man kann sich kaum richtig im Internat einleben und weiß nicht genau, was es damit auf sich hat, da verlässt Lara unsere Welt und gelangt nach Alea. Vivian umgibt ein Geheimnis und auch Lara scheint einen besonderen Status in der Schule zu genießen, was recht plötzlich kam, dafür, dass man diese Dinge bis zum Ende des Buches erst einmal hinter sich lassen musste. Als Lara in Alea ankommt, akzeptiert sie sehr schnell, dass sie sich in einer anderen Dimension befindet, wo nichts so ist, wie sie es gewöhnt ist oder kennt. Auch dieser Prozess ging mir etwas zu schnell. Hier hätte ich mir ein paar mehr Rückfragen gewünscht, auch etwas Protest ihrerseits, da ich nicht glaube, dass man solche Informationen lässig entgegennehmen kann, vor allem nicht, wenn man durch den Wechsel der Welten etwas schwach ist, da der Körper sich deswegen erst erholen muss. Fand ich diese beiden wichtigen Szenen und den schnellen Einstieg etwas holprig, gefiel mir die Darstellung Aleas umso besser. Der Autor entwirft eine Welt, von der ich vorher in dieser Art noch nie etwas gelesen habe und das hat mir sehr gut gefallen. Zwar fand ich diesen Weltenentwurf teilweise etwas befremdlich, da Militär, Grausamkeiten und Unterdrückung diverser Bevölkerungsgruppen eine wichtige Rolle spielen, was ich so nicht erwartet habe. Aber ich denke, dass man diese Dinge bis zu einem gewissen Grad gut auf die Realität übertragen kann, wodurch sich für mich eine sehr interessante Komponente ergab. Ich möchte nicht verraten, wodurch und warum Lara plötzlich in eine überaus gefährliche Situation gelangt, jedoch hat mir ihr Einsatz für das Gute hier sehr gefallen. Anfangs war sie etwas blass, das stille Mäuschen, sie entwickelt sich aber während des Handlungsverlaufes weiter, wird mutiger, steht für ihre Interessen ein und ist vor allem überaus loyal, was ich toll fand. Denn so etwas gibt es meiner Meinung nach viel zu wenig in Jugendbüchern. Das Ende fand ich hingegen wieder etwas schnell erzählt, das Finale wurde auf wenigen Seiten abgehandelt und man erfährt nur eine bruchstückhafte Erklärung dafür, der Rest wird offengelassen. Ich denke, dass jüngere Leser, an die sich das Buch hauptsächlich richtet, damit zufrieden sein werden, da ich jedoch etwas anspruchsvoller in Bezug auf Tiefe und Komplexität bin, konnte mich das Finale leider nicht vollständig überzeugen. Fazit: Die Idee, dass sich in einem Internat das Tor zu einer anderen Welt befindet, fand ich klasse. Auch die Welt Alea mit ihren Begebenheiten konnte mich nach anfänglicher Skepsis überzeugen und in den Bann ziehen. Lara entwickelt sich von einer recht unscheinbaren Figur zu einer mutigen und loyalen Protagonistin; die Entwicklung hat mir viel Freude bereitet. Lediglich der sehr schnelle Einstieg und das schnell erzählte Finale konnten mich nicht allzu sehr begeistern. Dennoch handelt es sich hierbei um ein ungewöhnliches Fantasybuch, was sich vom Mainstream abhebt. 

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  • Ein spannendes und fantastisches Abenteuer

    Hinter dem Tor: Fantasy
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2014 um 07:24

    Laras Eltern wollen sich scheiden lassen. Aus diesem Grund wird die 15 jährige auf ein Internat an die Nordsee geschickt. Zunächst scheint alles normal, bis Lara plötzlich in einem abgesperrten Flügel ein geheimnisvolles Tor entdeckt und dieses betritt. Sie landet in der Welt Alea. Eine Welt voller fabelhafter Wesen, gute sowie böse. Laras steht vor einem spannenden Abenteuer in dieser Welt denn sie hat dort eine Aufgabe zu erfüllen. Martin S. Burkhardt beschreibt hier eine fantastische und magische Geschichte, die stellenweise ziemlich düster, gleichzeitig aber auch wunderschön ist. Die Protagonistin Lara sowie fast alle Nebenfiguren in diesem Abenteuer waren mir unheimlich sympathisch. Der Autor lässt seine Charaktere nicht zu blass erscheinen und stattet sie mit verschiedenen Charakterzügen aus. Auch die Welt Alea beweist er sehr viel Liebe zum Detail. Ich fand sie mit all ihren Wesen sehr interessant und konnte mir diese Welt, die sehr antik scheint, richtig gut vorstellen. Im Gegensatz zu der realen Welt ist Alea sehr einfach, fast schon primitiv ohne moderne Technik. So beschreibt der eine Welt, in der es weder Handy noch sonstige moderne Geräte gibt. Diese Welt ist allerdings auch um einiges beklemmender und gewaltsamer. Es herrscht Unterdrückung, Angst und Verzweiflung, die sehr ausgeprägt beschrieben ist. Lara wird förmlich in diese Welt hineingestoßen und versucht mit ihrem intensiven Gerechtigkeitssinn diese Welt zu verändern. Dabei erscheint sie manchmal naiv aber eben auch oft sehr mutig. Während der Autor für dieses Abenteuer einen sehr detaillierten Schreibstil verwendet hat, sie mit wunderbaren und grauenvollen Gestalten ausfüllte, vermisste ich leider einige für mich wichtige Aspekte in dieser Geschichte. So stellte ich mir die Frage, warum Lara ihre Eltern nicht glaubhaft vermisst. Dieses Thema wird zwar kurz angerissen, erschien mir jedoch zu schnell abgekanzelt. Gerade weil die Scheidung der Eltern auch der Grund für ihren Besuch im Internat war, hätte ich erwartet das der Autor bzw. seine Protagonistin sich mit diesem Thema etwas intensiver befasst. So nahm mir Lara diese Welt auch einfach zu schnell als gegeben hin. Sie wird von heute auf morgen in diese fast antike Welt hineingeschubst und scheint ihr normales Leben kaum zu vermissen. Jedoch empfand ich seinen Schreibstil sehr angenehm. Die Dialoge waren oft amüsant und die ganze Geschichte faszinierte mich und ermöglichte einen leichten Lesefluss. Ich wäre gerne noch länger in diesem Abenteuer geblieben und hoffe das der Autor in Zukunft noch einmal an diese Geschichte anknüpft. Das Ende war an sich zwar abgeschlossen jedoch hatte ich das Gefühl, das der Autor sich genug Spielraum ließ, um vielleicht einen weiteren Teil zu schreiben. Fazit: Hinter dem Tor ist eine faszinierende und fantastische Geschichte mit einer lebhaften jungen Protagonistin, die für einigen Wirbel sorgt. Dieses Abenteuer bietet genug Action um die Geschichte spannend werden zu lassen und ich hoffe, dass wir in Zukunft noch mehr von Lara & Alea lesen können. © Michaela Gutowsky

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