Martin S. Burkhardt Seelentausch

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Inhaltsangabe zu „Seelentausch“ von Martin S. Burkhardt

Peter Heyde lebt mit seiner Freundin Maren auf dem elterlichen Hof in Schleswig Holstein. Die Atmosphäre zwischen den Familienmitgliedern ist bedrückend. Oft ist ein wortkarger alter Freund der Familie zu Besuch, den Maren seltsam, ja unheimlich findet. Karl Gustav Lackner ist ein Kamerad des verschwundenen Großvaters – zu den Großeltern selbst hat die Familie seit Peters Geburt keinerlei Kontakt mehr. Maren beginnt sich Sorgen um Peter zu machen: Immer öfter bekommt er Visionen von Kriegseinsätzen im Schnee, einem diabolischen Hauptmann und im Kampf erlittenen Verletzungen, die oft noch lange nach den Visionen schmerzen. Als Maren Nachforschungen anstellt, entgeht sie nur knapp einem Mordversuch durch den unheimlichen Lackner, der schließlich die Wahrheit ans Licht fördert: Lackner und Peters Großvater waren als junge Soldaten in einer Höhle in Finnland auf eine Wesenheit gestoßen, die sich von menschlicher Energie ernährt und Seelen in andere Körper verpflanzen kann. Die beiden jungen Männer ließen sich auf einen teuflischen Handel ein: Alle Kameraden ihrer Einheit gegen ein zweites Leben in jungen Körpern. Lange nach ihrer Rückkehr aus dem Krieg machen sich die beiden tatsächlich mit einem Säugling auf den Weg zurück nach Finnland: dem neugeborenen Peter. Seit dem Seelentausch wartet Karl darauf, dass die Seele seines Freundes in Peter zum Vorschein kommt. Peter und Maren machen sich in Lackners Begleitung auf den Weg nach Finnland.

Großartiger Anfang, aber ungefähr ab der Mitte nimmt die Geschichte eine alberne Wendung.

— NiWa

Originell, leider mit Schwächen

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Nicht schlecht für den Anfang

    Seelentausch

    NiWa

    28. December 2013 um 15:40

    Peter wird von erschreckenden Visionen heimgesucht. Immer häufiger findet er sich auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkriegs wieder, liegt verdreckt in Schützengräben und wird sogar an vorderster Front verwundet. Darüber hinaus wirkt alles so realistisch, dass ihm nach dem Aufwachen die Kriegswunden schmerzen. Als sich herausstellt, dass Peters Visionen den Kriegserlebnissen des verschwunden Großvaters entsprechen, macht sich auch seine Freundin Maren Sorgen und kommt einem alten Geheimnis auf die Spur. Der Anfang ist großartig geschrieben und umgesetzt. Peters verstörende Visionen lassen ihn ständig auf Kriegsschauplätzen vergangener Zeiten landen und er beschäftigt sich darauf im Wachzustand mit den Ereignissen des 2. Weltkriegs und der Geschichte des Großvaters. Besonders mit den Übergängen zwischen längst vergangenen Kriegshandlungen und Peters Realität konnte der Autor beeindrucken. Aber ungefähr ab der Mitte nimmt die Geschichte eine alberne Wendung an, von der ich hier nicht zu viel verraten möchte. Jedenfalls hat es auf mich den Eindruck gemacht, als wolle sich der Autor à la Stephen King dem Horrorgenre bedienen, hat aber nicht ganz die Kurve gekriegt und ist ins Lächerliche abgedriftet. Man muss es nicht unbedingt gelesen haben, trotzdem glaube ich, dass Martin S. Burkhardt noch von sich lesen lassen und dabei auffallen wird. Vor allem, wenn er seine teilweise unfreiwillig komischen Wort- und Satzkonstruktionen, wie die aufheulenden Oberschenkel, überwunden hat. (c) NiWa

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  • Tolle Geschichte

    Seelentausch

    lord-byron

    30. August 2013 um 14:18

    Peter Heyde lebt mit seiner Freundin Maren auf dem Bauernhof seiner Eltern und führt ein ganz normales Leben. Bis ihn plötzlich seltsame Visionen überfallen, die ihn mitten in den 2. Weltkrieg katapultieren. Diese Visionen sind so echt, dass er sogar starke Schmerzen spüren kann. Auch noch, wenn er wieder in der Realität angelangt ist. Er macht sich auf zu seiner Oma, mit der die Familie schon seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hat und da wird ihm klar, dass alles mit seinem, vor Jahren verschollenen Opa zu tun haben muss. Und mit dessen Freund Lackner, der sich täglich auf dem Hof seiner Eltern herumtreibt und sich immer seltsamer benimmt. Zusammen mit Maren versucht er herauszubekommen, was mit ihm passiert und vor allen Dingen warum es passiert. Ein ganz herzliches Danke schön an Carmen von Horror and more und den SWB-Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Ohne sie wäre ich wohl niemals auf das unscheinbare Buch aufmerksam geworden und hätte eine tolle Story verpasst. Die Geschichte, die sich Martin S. Burckhardt hier ausgedacht hat ist richtig klasse. Und was ich so gar nicht vermutet hätte, auch ziemlich blutig. Sie führt uns in die Vergangenheit, in die Zeit des 2. Weltkrieges nach Finnland, wo eine kleine Gruppe deutscher Soldaten gemeinsam mit ein paar Finnen gegen die Russen kämpfen. Die Soldaten sind verzweifelt, ausgehungert und verletzt, als sich Peter plötzlich mitten unter ihnen befindet. Die Soldaten kennen ihn und ihm wird irgendwann klar, dass er sich im Körper seinen Großvaters aufhält. Wie und warum? Davon hat er keine Ahnung, aber er versucht es herauszufinden. Ganz besonders gut hat mir der Charakter des alten Lackners gefallen. Absolut unsympathisch und ein richtiger Idiot, aber absolut authentisch. Immer wieder reist man mit Peter in die Vergangenheit und erfährt so nach und nach was vor vielen Jahren in  dem finnischen Wald, nahe der russischen Grenze passiert ist. Was sich dort in einer Höhle versteckt und was das mit Peter und seinem Großvater zu tun hat. Hätte der Autor nicht mit unfreiwillig komischen Wortschöpfungen für Lacher gesorgt, hätte das Buch auch 5 Punkte verdient. Hier mal ein paar Beispiele: Dahinter schlürfte Lackner, dicht gefolgt von Wolfgang, der seinen Blick nicht von Lackners Nacken nahm. (Seite 159) Konnte man seine Eltern mit so einem tollwutsüchtigen Alten allein lassen? (Seite 185) Von der Empfindung her schien sich der Marsch schon den halben Tag dahinzustrecken. Ansonsten ist der Schreibstil flüssig und gut zu lesen und das Buch macht richtig Spaß. Darum vergebe ich 4 von 5 Punkten und hoffe auf weitere Bücher des Autors. © Beate Senft

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  • Originell, leider mit Schwächen

    Seelentausch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2013 um 18:12

    An sich hat mir "Seelentausch" recht gut gefallen. Die Story ist originell und wird besonders zum Ende hin richtig spannend. Allerdings wird im Klappentext schon viel zu viel über den Verlauf der Geschichte verraten, das hat mich sehr gestört. Die Horrorelemente hat der Autor gut beschrieben und die beklemmende Atmosphäre in der Höhle konnte ich mir richtig gut vorstellen. Mit dem Charakter von Maren wurde ich allerdings nicht warm. Sie verhielt sich meiner Meinung nach zu unglaubwürdig, ganz besonders wenn sie mit Peter und seiner Familie zusammen war. Lackner und der Hauptmann hingegen haben mir als Figuren sehr gefallen, während Peter in meinen Augen eher unscheinbar und blass blieb. Größter Minuspunkt dieses Buches: Ich las u.a. von "aufheulenden Oberschenkeln", "Frauen mit Schlafwagenblick" und jemandem, der sich "sicher wie in Gottes Schoß" fühlte. Dies sorgte dann dafür, dass ich an Stellen, wo es sicher vom Autor nicht vorgesehen war, lachen musste. Ich kann nur an den Autor appellieren, das Buch (noch einmal?) lektorieren/korrektorieren zu lassen. Dann würde ich gerne 4/5 Punkten vergeben. Da ich so viele Fehler aber nicht mehr ignorieren kann, vergebe ich 3/5 Punkten. Wen eine oft unglückliche Wortwahl oder falsche Redewendung nicht stört, sollte das Buch trotzdem lesen. Fazit: Originelle Story mit guten Horrorelementen. Leider wurde sie etwas unglücklich umgesetzt.

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  • Gruselig und spannend konnte das Buch überzeugen

    Seelentausch

    Lisbeth76

    22. July 2013 um 17:51

    Für mich ist dieses Buch eine positive Überraschung, soviel wie ich bekommen habe, hab ich vorher nicht erwartet. Die Atmosphäre ist sehr greifbar, besonders während der Visionen von Peter, wenn er quasi im Körper seines Großvaters deren Kriegseinsatz in Finnland aus früherer Zeit miterlebt. Unterschwellig ist immer ein gewisser Gänsehautfaktor dabei, besonders wenn von dem Wesen die Rede ist, welches sich von menschlicher Energie ernährt und dafür töten muss. Seelentausch läßt sich sehr flüssig lesen, die Idee der Geschichte finde ich soweit gut umgesetzt, allerdings habe ich an einigen Stellen die Ausdrucksweise zu bemängeln, was das Lesevergnügen im Ganzen aber kaum schmälert. Ich glaube, dass der Autor Martin S. Burkhardt das Potenzial besitzt noch weitere, gut erdachte und atmosphärisch dichte Grusel-Geschichten zu schreiben, ich bin gespannt! Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der´s gruselig mag und vielleicht auch ein bisschen auf die Bücher von Stephen King steht, denn ab und zu hat mich der Stil etwas an diesen Kult-Horror-Autoren erinnert.

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