Martin Schäuble Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina

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Inhaltsangabe zu „Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina“ von Martin Schäuble

Ob Backpacker, Bildungsreisende oder Expats – Israel und Palästina sind mit ihrer landschaftlichen Fülle und ihren kulturellen Wurzeln für jeden eine Reise wert. Martin Schäuble, der in beiden Ländern gelebt hat, verrät, wo Sie innerhalb von 24 Stunden in den Bergen Ski fahren, Süßwasserfische angeln und in der Wüste übernachten können. Was der Filmemachers Hany Abu-Assad auf die Frage nach seinem Nahost-Friedensplan antwortet. Wen Sie mit »Schalom« und wen besser mit »Salam« grüßen. Warum sich Sicherheitskräfte am Flughafen nach Ihrer Zahnpasta erkundigen. Und wie Sie reagieren, wenn Sie nach dem Holocaust gefragt werden. Ein packender und aufschlussreicher Band über das Heilige Land, in dem trotz Zerrissenheit die Herzlichkeit seiner Bewohner regiert.

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  • Beim Reisen die unlösbaren Konflikte verstehen lernen

    Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina

    WinfriedStanzick

    25. July 2016 um 13:34

    Im April dieses Jahres, kurz bevor ich das vorliegende neue Buch von Martin Schäuble „Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina“ auf den Schreibtisch bekam, las ich das neue Buch des in Israel sehr bekannten Schriftstellers Edgar Keret, „Die sieben guten Jahre“.In einer Rezension schrieb ich zu diesem sehr persönlichen Buch:„Zwischen ernsthafter Tiefsinnigkeit, die den Leser im Innersten berührt, wechselt Keret oft auf derselben Seite zur Komik und Groteske, die dem zuvor Tragischen etwas Leichtes und Schwebendes zu geben vermag.Vielleicht kann man heute in Israel auch nur so leben ohne zynisch und verbittert zu werden – oder auszuwandern.  „Die sieben guten Jahre“ ist ein Buch voller Liebe und Hoffnung.“Martin Schäuble hat lange in dem Land gelebt, über das er jetzt schreibt und unzählige Gespräche mit Menschen geführt, die er dort erwähnt. Ich kenne kaum jemand, der so engagiert und leidenschaftlich sich in den Konflikt, er dort schon seit Jahrzehnten herrscht, persönlich und intellektuell hineinbegeben hat und darüber auch geschrieben hat:Die Geschichte der Israelis und Palästinenser 2007 (Neuauflage bei DTV 2016)Zwischen den Grenzen. Zu Fuß durch Israel und Palästina, 2013Das neue Buch will auch dazu helfen, Israel und Palästina zu verstehen, dient aber hauptsächlich für Backpacker und Touristen als eine durchaus unterhaltsame Anleitung für ein Reisen, das der Region und den Menschen dort angemessen ist. Es ist ein Buch, in dem viele Polaritäten zur Sprache kommen. Martin Schäuble hat zu viel gesehen und gelernt in diesem Land, als dass er pauschale Bewertungen vornehmen würde. Er bleibt relativ neutral, vermittelt aber doch fast auf jeder Seite dem Leser die hohe und unlösbare Komplexität dieses Landes und seiner Bewohner.Schäubles Buch kann keine eigene Reise in das Land ersetzen, es kann aber jemanden wie den Rezensenten, der diesen Plan für dieses Leben abgeschlossen hat, auf eine wunderbare Weise entschädigen. Für mich war das Buch eine ideale Ergänzung all der zahlreichen Romane (zuletzt Kerets „Sieben Tage“ und Grossmanns  „Kommt ein Pferd in die Bar“, die ich den letzten Jahren aus Israel gelesen habe. Er erzählt viel über den normalen Alltag und die Kultur und die Lebensgewohnheiten der Menschen. Man merkt, dass Schäuble lange dort gewohnt hat. Seine Schilderung ist unverkrampft. Er schlägt sich auf keine Seite, weil er nicht den Anspruch hat  den Konflikt zu lösen oder zu wissen wie es geht. Er wird nicht lösbar sein.

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  • 'Im Nahen Osten gilt: kein Angriff ohne Gegenangriff [...].'

    Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina

    sabatayn76

    04. March 2016 um 22:20

    'Im Nahen Osten gilt: kein Angriff ohne Gegenangriff, kein Gegenangriff ohne Revanche, keine Revanche ohne Racheaktion.' Inhalt: Martin Schäuble erzählt in seiner 'Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina' von Krieg und Vertreibung, Armeedienst und Selbstmordattentätern, Siedlungsbau und Kibbuz, Hamas und Fatah, Kino und Theater, Westjordanland und Gazastreifen, Homosexualität und Zwangsehe, Falafel und Schweinefleisch, Wasserpfeife und Joint, Schabbat und Ramadan, halal und haram, Arrak und Wein, Tel Aviv und Ramallah, Mauer und Museum, Negev und Beduinen, Drusen und Samariter, Rotes Meer und Totes Meer, Klagemauer und Felsendom, Ölberg und Damaskustor, Befindlichkeiten und Tacheles, Fusha und Ammiya, Katjuscharaketen und Warnsystem, Holocaust und Yad Vashem, Friedensgesprächen und Wasserverteilung. Mein Eindruck: Ich habe mich schon sehr intensiv mit Israel und Palästina beschäftigt, sehr viel über den Nahostkonflikt gelesen, war aber selbst noch nie in der Region unterwegs. Die 'Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina' ist sehr unterhaltsam geschrieben und hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Der Autor konnte mich zudem stets an den Ort des Geschehens versetzen und bietet eine Fülle an Informationen zur Region. Sehr gut gefallen hat mir, dass er dabei recht neutral bleibt (soweit das bei diesem Thema möglich ist), dass er versucht, die beiden Seiten nicht pauschal zu bewerten, dass er dem Leser die Komplexität des Konflikts vermitteln kann. Martin Schäuble bietet zudem Einblicke in verschiedene Facetten der Region und berichtet aus unterschiedlichen Perspektiven. Und selbstverständlich berichtet er auch über negative Aspekte, was sich beim Thema Nahost gar nicht vermeiden lässt, aber er relativiert auch viele der Befürchtungen, die man mit Nahost verbindet. Dabei verharmlost er nichts, aber er hat durch seine besondere Art, von Israel und Palästina zu erzählen, etwas Bemerkenswertes geschafft: Für mich ist es eines der ersten Bücher zum Thema, das mir nicht nur zeigt, wie faszinierend die Region ist, und mir Lust auf eine Nahostreise macht, sondern eines, das mir tatsächlich auch meine Angst vor einer solchen Reise genommen hat, meine Befürchtungen in den richtigen Kontext bringen konnte, es ermöglicht hat, Wahrscheinlichkeiten besser einschätzen zu können. Mein Resümee: Ein Buch, das unterhaltsam, witzig und sehr informativ ist und die Befürchtungen, die man mit der Region verbindet, etwas relativiert. Diese Tatsache macht es zu einem meiner Lieblingsbücher über Israel und Palästina, und ich wünsche dem Buch demnach viele (begeisterte) Leser. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was jedoch keinen Einfluss auf meine Bewertung hat.

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