Martin Schäuble Zwischen den Grenzen

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Inhaltsangabe zu „Zwischen den Grenzen“ von Martin Schäuble

Martin Schäuble hat Israel und Palästina zu Fuß von den Golanhöhen bis ans Rote Meer durchquert. In seinem großen, lebendigen Reisebericht erzählt er, wie sich die Menschen dort ihr Leben unter ständiger Bedrohung im Nahost-Konflikt eingerichtet haben. Er sprach mit orthodoxen Juden und verzweifelten Palästinensern, beobachtete die Protestbewegung in Tel Aviv und wanderte eine Etappe mit David Grossman. Unter großen Schwierigkeiten gelang ihm ein Abstecher in den Gaza-Streifen. Schäuble bringt uns nicht nur den Alltag der Israelis und Palästinenser näher, er hilft auch zu verstehen, wie hier auf engstem Raum unterschiedliche Lebensweisen, Interessen und Ansprüche aufeinandertreffen.

Extrem interessant und authentisch

— JuliaAndMyself

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  • Extrem interessant und authentisch

    Zwischen den Grenzen

    JuliaAndMyself

    06. March 2018 um 17:54

    Im Buch ist man mit Martin Schäuble unterwegs durch Israel, Palästina und den Gazastreifen. Der Autor schreibt einen Reisebericht über das Leben der Menschen, die in dieser konfliktreichen Region leben. Ungeschönt und authentisch beschreibt er seine Erfahrungen und Begegnungen. Man bekommt Lust selbst eine solche Reise zu unternehmen und gleichzeitig Respekt vor der Gefahr, die den Autor auf der Reise stets begleitet hat. Das Buch kommt zudem ganz ohne Lösungsansätze  und erzwungene Diskussionen über Politik aus. Der Autor sammelt lediglich Eindrücke und Meinungen der Menschen, die dort leben und beschreibt dadurch den Istzustand. Das Buch ist besonders aufgrund seiner Aktualität zu empfehlen. Nur an die Schreibweise muss man sich gewöhnen.

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  • Ein Reisebericht aus einem, zerrissenen Land

    Zwischen den Grenzen

    WinfriedStanzick

    12. April 2013 um 11:45

    Zusammen mit Noah Flug hatte Martin Schäuble schon 2007 in dem beispielhaften Buch „Die Geschichte der Israelis und der Palästinenser“ ein geteiltes und zerrissenes Land beschrieben. Damals schrieb ich dazu: „Der Konflikt um ‚Erez Israel’, wie es die Juden nennen, oder ‚Palästina’, wie es die Palästinenser bezeichnen, ist uralt. Es vergeht kaum ein Monat, wo nicht dieses umstrittene und umkämpfte Gebiet und die Menschen, die dort leben und arbeiten, oft über mehrere Tage hinweg Thema in unseren Nachrichten sind. Manches Mal gibt es auch Hintergrundsendungen oder Talkshows, doch auch hier wird immer nur das wiederholt, was alle schon kennen, häufig verbunden mit der Einschätzung, dass dies eben ein alter Konflikt sei, der wohl nie gelöst werden wird. Dennoch mühen sich die Administrationen der großen Mächte dieser Erde immer wieder, die Beteiligten an diesem unendlichen Konflikt an einen Tisch zu bringen und auch die Achsenmächte mit einzubeziehen. Sie tun dies nicht, weil sie dieses Land so lieben würden. Deutschland tut es aus geschichtlicher Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk, andere tun es aus Machtinteresse. Und dennoch braucht dieses durch zahllose Kriege gebeutelte Land und die miteinander verfeindeten Bevölkerungsteile nichts mehr als Frieden. Denn diese Weltgegend ist nicht nur aus vielfältigen historischen Gründen ein Pulverfass. Gelingt es nicht, dort die Konflikte wenigstens einzudämmen, könnte daraus ein großer, letztlich weltumspannender Konflikt katastrophalen Ausmaßes werden.“ Damals gelang es Schäuble, der mittlerweile mit seiner Familie in Ramallah wohnt, auf beispielhafte Weise, die betroffenen Menschen zu Wort kommen zu lassen, und über diese persönlichen Zeugnisse aus Vergangenheit und Gegenwart dem jugendlichen und auch erwachsenen Leser einen profunden geschichtlichen und politischen Überblick zu geben.   Danach hat er sich lange mit seinem Black Box Dschihad Projekt befasst, und kehrt mit dem vorliegenden Buch wieder nach Israel und Palästina zurück. Er hat sich auf eine ungewöhnliche Reise begeben, nur mit Rucksack ausgestattet. Zwischen den Grenzen bewegt er sich(nicht immer) zu Fuß durch ein Land, das er zwar gut kennt, das er aber auf diese Weise in seinen Widersprüchen und mit seinen schier unlösbaren Konflikten noch einmal ganz neu kennenlernt. Er lässt  in seinem Reisebericht den Leser teilhaben an den unterschiedlichsten Begegnungen mit Menschen und Situationen. Aus den vielen Notizen, die er unterwegs gemacht hat, komponierte Martin Schäuble einen sehr anschaulichen Bericht über den Alltag von Israelis und Palästinensern. Ein Buch ist entstanden, das hautnah begreifen lehrt, wie hier auf engstem Raum ganz unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen und völlig inkompatible Interessen und Machtansprüche aufeinander treffen.   Ähnlich wie in dem erwähnten Buch von 2007, nur noch einmal viel aktueller und drängender wird klar, daß es für diesen „ewigen“ Konflikt keine Lösung geben kann, bei der sich einer durchsetzt.      

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