Martin Schöne Wolf hetzt die Meute

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Inhaltsangabe zu „Wolf hetzt die Meute“ von Martin Schöne

'Philip ist verschwunden!'
Diese drei Worte brannten sich augenblicklich in mein Bewusstsein. Es wiederholte sich. Vor 24 Jahren verschwand Philips Vater, mein bester Freund. Ohne jede Spur. Ich setzte alles daran, ihn zu finden. Krempelte die DDR um und später den gesamten Westen. Wegen ihm bin ich Zielfahnder geworden. Einer der besten! Ich habe sie alle aufgespürt – alle, nur Peter nicht … Und jetzt verschwindet sein Sohn. Nur deswegen bin ich nach Berlin zurückgekommen. Meine Karriere bei der Polizei hatte ich schon vor Jahren an den Nagel gehängt. Ich werde Philip finden – das bin ich ihm schuldig. Niemand wird mich dieses Mal aufhalten. Niemand!

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  • Buchverlosung zu "Wolf hetzt die Meute" von Martin Schöne

    Wolf hetzt die Meute

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2016 um 01:20

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  • blutig, unernst, hammerhart

    Wolf hetzt die Meute

    Anne-Kuhlmeyer

    Sie da! Ja, Sie!  Lesen da mal rein! Schon der Bildung wegen. Es erwarten Sie nützliche Tipps, wie Sie z.B. eine fremde Wohnung effizient durchsuchen oder einen Schlagstockangriff elegant abwehren. Aber auch falls Sie das schon können, wird Wolf, der Ex-Zielfahnder und Privatier, Sie ansprechen. Nämlich direkt. Und er fackelt nicht lange, sondern kommt direkt auf den Punkt. Sein Ziehsohn Philip wird vermisst, wie schon dessen Vater und Wolfs Freund Peter 24 Jahre zuvor. Lange und mit allen Mitteln hatte Wolf so intensiv wie erfolglos nach dem Freund gesucht. Peter verschwand in der Nacht des Mauerfalls und tauchte nie wieder auf. Wolf glaubt, seiner unerfüllten Liebe Anke, Philips Mutter, etwas schuldig zu sein. Er reist von seinem Exil in Malta zurück nach Berlin, klinkt sich in Philips Job als Wachmann in einer Sicherheitsfirma, die sich „Heimat“ nennt, ein und bewacht den DDR, den Dritten Deutschen Rundfunk (!). Das Gebäude ist ein kleeblattförmiges Monstrum mit fünf Untergeschossen, einige davon ungenutzt und heruntergekommen in ödem DDR-Design samt Stasi-Vergangenheit. Weitere Mitarbeiter des DDR sind seit Monaten verschwunden, wie sich zeigt. Die Stadt will Personal abbauen und letztlich die Schließung des Senders erzwingen. Niemand berichtet über die Vermissten. Wolf ermittelt under cover in der „Heimat“-Truppe, er entdeckt einen Schemen im Untergrund, getrocknetes Blut und verschlossene Türen ... Man könnte meinen, es handele sich um einen von den bis zum Gähnen durchdeklinierten Serienkillerblödsinnsromanen. Aber so ist es nicht. Wolf ist ein Typ. Arrogant, gewitzt, idiotisch, verletzlich, risikobereit, schlau, analytisch, feige und gefühlslegasthenisch. Irgendwas zwischen James Bond, Phillip Marlow und Merlin. Rasant entwickelt Martin Schöne seinen ersten Roman, an manchen Stellen noch ein wenig plakativ, okay. Aber die Satire auf Verschwörungstheorie- und Serienkillertrashliteratur ist gelungen. Auch das Fernsehen bekommt sein Fett weg, und zwar von einem Insider, denn Martin Schöne ist als Redakteur bei 3sat Kulturzeit tätig. Wunderbar persifliert ist auch die DDR-Nostalgie, ohne zu übersehen, dass die Menschen die einst unter diktatorischen Bedingungen lebten, immer noch da sind, sich neu bestimmen, neu arrangieren, neu orientieren oder ihre festgezurrten Überzeugungen verbergen mussten bzw. müssen. Blutig, unernst und hammerhart ist der Roman ein großer Spaß für Jungs. Und für Mädels, die Jungsspielzeug mögen. Aber er erzählt auch von Bindung und Freundschaft, und von der Angst vor der Liebe.

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    • 3

    Anne-Kuhlmeyer

    12. May 2014 um 08:57
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