Martin Schörle »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

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Inhaltsangabe zu „»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«“ von Martin Schörle

Der kabaretteske Monolog »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist. Mit einer Lesung aus seinem Stück war Schörle 2008 beim Autorenwettbewerb »Perlen vor die Säue« im Literaturhaus Hamburg erfolgreich (2. Platz von acht Finalteilnehmern aus insgesamt rund 100 eingereichten Beiträgen). Das Stück wurde außerdem im Rahmen der »Hamburger Theaternacht« als offizieller Beitrag des Hamburger Sprechwerks von »Caveman« Erik Schäffler auszugsweise gelesen. - »Einladung zum Klassentreffen« In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war. Die gemeinsame innige Zeit ist für sie längst Vergangenheit, ein Früher. Aber an Carstens Gefühlen hat sich anscheinend nichts geändert. Sein Anruf weckt auch bei Marina Erinnerungen. Das unverfänglich begonnene Telefonat führt beide in ein Wechselbad der Gefühle ... Inhaltlich eine Liebesgeschichte wagt das Stück den Spagat zwischen Komik & Tragik, Lachen & Weinen. »Einladung zum Klassentreffen« wurde vom Publikum beim Wettbewerb »Stücke Schießen - Neue Dramatik. Neue Autoren. Neue Theatertexte« der Theaterliga zum Gewinnertext gekürt und erreichte bei der Spielplanwahl 2012/2013 des Thalia Theaters Hamburg den 8. Platz.

Es war toll zu lesen und hat mir gut gefallen. Ist eine lese Empfehlung

— CorinaPf

Zwei humorvolle, unterhaltsame, gekonnt geschriebene Theaterstücke!

— Wedma

Bei beiden Geschichten: Absolute Leseempfehlung, 5 Sterne

— JuergenRath

Wahnsinn toller Wortwitz- Insbesondere im 1. Teil. Der 2. Teil überzeugte im Dialog zwischen "Er" und "Sie". Man fühlt richtig mit.

— Kingoftheapplerings

Ein Interessantes Buch, das abwechslung bringt.

— Himmelsblume

Unterhaltsame Stücke, bei denen das Lachen auch schon mal im Halse stecken bleibt ...

— Wolfgang_Gogolin

zwei sehr unterschiedliche Geschichten, die sowohl amüsieren als auch anrühren. Meine Empfehlung, auch+gerade für kleine Theater

— kladirisch

Zwei Kurz Geschichten

— Mattder

Zwei tolle Theaterstücke die Spass machen..

— buecherwuermli

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    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    CorinaPf

    21. January 2018 um 08:05

    Inhalt:Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten:Hans Fredenbek ist ein Beamter. Ein scheint voll und ganz nur für seinen Beruf zu leben. Er regt sich über kleine Sachen auf wie man am Anfang gleich bemerkt, da ist nämlich gleich mal sein Radiergummi weg. Er verliert sich in einem Monolog. Er beschreibt den Leser, welcher Radiergummi der beste ist und kommt dann auf leichte sexuelle Anspielungen, die auf den Radiergummi zurück zu führen ist. Er lebt scheinbar nur für seinen Arbeit, denn nach und nach erzählt uns Hans Fredenbeck, über sein Privatleben und dies scheinbar vernachlässigt er sehr. Einladung zum Klassentreffen:Mariana wird im Zug von einem alten Schulfreund Carsten angerufen, dies lädt sie herzlich zum 1 Klassentreffen ein. Durch das Telefonat werden alte Erinnerungen wach und sie erinnern sich dass sie beiden mal eine Liebesbeziehungen hatten. Doch Mariana erzählt auch von einigen Schicksalsschlägen die sie in den letzten Jahren getroffen haben. Carsten versucht ihr Halt, durch das Telefon zu geben und langsam aber sicher werden durch das Telefonat bei Carsten alten Gefühle wach, denn Mariana konnte er nach all den Jahren nicht vergessen. Wie geht es dabei Mariana?Schreibstil:Die erste Geschichte war voller Witz, doch die geschachtelten Sätze machten es mir am Anfang etwas schwerer hinein zu kommen. Doch nach und nach wurde es besser. Mit Hans Fredenbek werde ich im meinen Privatleben nicht gerade Freundschaft schließen, aber so zum Lesen war er ein toller Charakter. Die zweite Geschichte hat mir um einiges besser gefallen, da ich mich gleich an den Schreibstil gewöhnen konnte. Ich mochte gleich beide Charaktere. Auch die anderen Zugpassagiere fand ich lustig. Und zum Ende war es ganz nach meinen Geschmack, lustig romantisch und mit einem Happy End. FazitIm großen und ganzen ein tolles Buch. Ab und an lese ich ein Theaterstück, es ist immer wieder eine Freude etwas neues auszuprobieren und dann gefällt es einen. Die erste Geschichte war gut    doch die zweite hat mir besser gefallen. Ich empfehle das Buch weiter und gebe dem 4 Sterne 

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  • Humorvoll, tiefgründig und unterhaltsam!

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    Wedma

    09. January 2018 um 22:55

    Die zwei Theaterstücke von Martin Schörle „Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten“ und „Einladung zum Klassentreffen“ habe ich gern gelesen. Von der Bühne, von tollen Schauspielern vorgetragen, wie ich es mir beim Lesen leicht vorstellen konnte, wären sie bestimmt ein lang anhaltendes, beeindruckendes Erlebnis. Aber auch als Lesestoff sind sie eine sehr gute, kluge, bereichernde Unterhaltung, die einen zum Nachdenken anregt und das eine oder andere Lächeln dabei entlockt. Diese Mischung aus der guten Prise Humor, Selbst-Ironie, die manchmal ins Tragische hinübergleiten, angereichert mit Gesellschaftskritik und Unmöglichkeit, etwas an dem Ganzen zu ändern, mit der die Geschichten gewürzt sind, ist schon an sich beeindruckend. Noch beindruckender ist aber das wohl ersichtliche Können des Autors, das Ganze in einem Theaterstück mit einer Leichtigkeit zu präsentieren, dass man darin versinkt und voll in dieser Welt aufgeht. So sieht man das schöne, wohl geübte Zusammenspiel des Talents und der handwerklichen Fertigkeit, das imstande ist, die Leser, bzw. die Zuschauer, in Staunen und Verzauberung zu versetzten. Besonders gern habe ich das zweite Theaterstück, „Einladung zum Klassentreffen“ gelesen. Auch das hätte ich gern mal von der Bühne vorgetragen gesehen. Einfach großartig. Die Form und der Inhalt passen wunderbar zusammen und erzählen eine Geschichte, die eigentlich aus Lebensgeschichten mehrerer Beteiligten besteht, die insg. auf viele Menschen unserer Zeit zutrifft, i.e. der Generation um die vierzig den Spiegel vors Gesicht hält, zum Nachdenken anregt und doch so besonders und aufregend wie bei diesen beiden ist. Da unterhalten sich schlicht ein Mann und eine Frau, ehemalige Klassenkameraden, über ihre halb gelebten Leben. Klingt vordergründig so unspektakulär, doch wenn man dieses Theaterstück liest, gewinnt das Ganze an Tiefe und Bedeutung. Eine Prise der Selbstironie schwingt da auch mit. Im Klappentext liest man: „…Inhaltlich eine Liebesgeschichte, wagt das Stück den Spagat zwischen Komik & Tragik, Lachen& Weinen.“ Und ich sage, sie wagt den Spagat nicht nur, dieser ist auch ganz hervorragend gelungen. Es war mir ein Vergnügen, diese beiden Figuren kennenzulernen. Fazit: Die zwei Theaterstücke von Martin Schörle habe ich gern gelesen und kann sie gut weiterempfehlen. Vllt wären sie auch etwas für Theatertruppen, die aus ambitionierten Freizeitschauspielern bestehen. Unterhaltsam, tiefgründig, wären sie eine Bereicherung für die Bühne, auch sehr unterschiedlich vom Thema und von der Stimmung her. Ich wünsche Martin Schörle in seinem künstlerischen Schaffen viel Erfolg und dass er seine Leser/Zuschauer mit vielen tollen Theaterstücken auch weiterhin erfreut.

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  • Nichtalltägliches

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    abetterway

    29. October 2017 um 15:10

    Inhalt:"Der kabaretteske Monolog »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist"Meinung:Ich habe beide Geschichten sehr interessant gefunden obwohl mir das Nichtalltägliche aus dem Leben eines Beamten sehr viel besser gefallen hat. Warum? Keine Ahnung. Mit der zweiten Geschichte bin ich nicht wirklich warm geworden, der Funke wollte nicht über springen. Fazit:Beide Geschichten sind empfehlenswert zu lesen.

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  • Zwei Theaterstücke von Martin Schörle

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    JuergenRath

    20. October 2017 um 13:43

    „Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten«   Die Geschichte beginnt mit dem Lamento eines frustrierten Beamten über die Unzulänglichkeit der Welt, seiner Kollegen und des Chefs. Doch schnell wird klar, dass dies nur äußerlich den Beamten Fredenbek ausmacht. Man merkt, dass unter der spröden Fassade ein Mensch steckt, der sich tiefe Gedanken über sein Umfeld macht. Er kommt von der Jungfräulichkeit eines Radiergummis zu erotischen Gedanken bezüglich einer Kollegin und den weniger erotischen, seine Frau betreffend. Seinen Bürofrust arbeitet er im Urlaub dadurch ab, dass er die einzige öffentliche Toilette gegen die anderen Bedürftigen erfolgreich blockiert. Dabei ist der Monolog Fredenbeks nur selten slapstickhaft, er ist vielmehr feinsinnig, humorvoll, verschmitzt und zuweilen sogar lyrisch. Allerdings beschleicht den Leser immer häufiger das Gefühl, dass es da noch eine andere Ebene gibt. Eine, zu der Fredenbek keine direkten Hinweise gibt, die aber unterschwellig mitschwingt, um schließlich zum Ende des Monologs furios in den Vordergrund zu treten. Was beim Leser zu der Erkenntnis führt: Siehste, hab ich’s mir doch gleich gedacht!     „Einladung zum Klassentreffen“   Die Protagonistin sitzt im Pendlerzug auf dem Weg nach Hause. Ihr Telefon klingelt. Auf der anderen Seite ist ein ehemaliger Mitschüler, der sie zum Klassentreffen einlädt. Das erste nach 20 Jahren. Zunächst plaudert man an der Oberfläche, doch dann kommt die berüchtigte Frage: Was hast du denn so gemacht in den letzten zwanzig Jahren? Sie: Geschieden, keine Kinder, weil sie auf die Karriere ihres Mannes Rücksicht genommen hat. Und jetzt ist es eh zu spät für den Nachwuchs … Er: Nie verheiratet gewesen, aber trotzdem ein Kind, das bei seiner Mutter lebt. Der Anrufer hat neben der Einladung zum Klassentreffen aber noch ein weiteres Anliegen: Er will die Vertrautheit wieder herstellen wie damals, als sie beide noch in der Schule waren. Entweder hat er nicht begriffen, dass Frauen gemeinhin nicht an früheren Liebschaften interessiert sind, oder er weiß es, es interessiert ihn aber nicht. Es entspinnt sich ein vorsichtiger, aber auch emotional berührender Dialog, dem sich die anderen Fahrgäste nicht entziehen können (mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden). Als die Protagonistin das Gespräch im Aussteigen weiterführt, verlassen auch ihre Mitreisenden den Zug, weil sie das Ende der Geschichte erfahren wollen.   Dem Autor ist eine glaubhafte Szene gelungen, die berührt, die aber auch nicht frei von Situationskomik ist. Wir, die Lesenden, sind jedoch gegenüber den Mitreisenden im Vorteil: Wir brauchen nicht auszusteigen, um das Ende der Geschichte zu erfahren.

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    • 2
  • Zwei Theaterstücke - mehr davon

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    Kingoftheapplerings

    08. October 2017 um 16:55

    Beim Lesen von "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" war ich, trotz des patenten Aufbaus der Erzählstruktur, durchaus das eine oder andere Mal gezwungen nachzulesen. Das hat allerdings dem Lesefluss keinen Abbruch getan, sondern beim Vertiefen nur noch mehr Freude & Lacher bereitet. Genau so stelle ich mir eine reine "Beamtenseele" vor. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber das Nachvollziehen der einzelnen Aspekte ist wirklich das reinste Vergnügen. In jeder Facette. Und schön das zum Ende die SHz noch aufgelöst wird. Das 2. Stück "Einladung zum Klassentreffen" war, wenn auch in anderer Form, ebenso unterhaltend. Das dieser Dialog überwiegend am Telefon stattfindet spielt in der Leseform keine entscheidende Rolle. Das man sein Gegenüber nicht sieht hat aber auch seinen Witz in den Gesichtszügen, die einem beim Verstehen von Sarkasmus, nicht zur Verfügung stehen. Es wird sehr emotional auf die letzten 20 Jahre - zumindest in Teilaspekten - eingegangen. Marina und Carsten sind die beiden Protagonisten die entweder jeder von uns kennt oder mit denen wir uns gut identifizieren können. Das macht Beide sehr sympathisch und ich fiebere dem Ende entgegen, was dann doch ein wenig offen bleibt. Fortsetzung - im Kopf - nicht ausgeschlossen. Aber die "Verfolger" haben ja auch eine eigene Story in petto.Für mich sind beide Stücke in dieser From absolut lesenwert und gehören auf die Bühne. Der Erzählstil macht Lust auf mehr.

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    • 2
  • Nichtalltägliches Buch.

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    Himmelsblume

    22. September 2017 um 21:58

    ***Danke das ich an dieser Leserunde teilnehmen dürfte. Das Buch ist mit abstand das außergewöhnlichste was ich bisher gelesen haben. Es enthält zwei "Theaterstücke" mit dem Thema: Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten & Einladung zum Klassentreffen. Das Buch habe ich an zwei Abenden gelesen. Dabei fing ich mit dem Stück "Einladung zum Klassentreffen an". Hierbei verfolgen wir zum Anfang ein Gespräch am Telefon, das mir recht bekannt vorkam. Auch bei meiner letzten und ersten Einladung verlief das Gespräch so ähnlich. Die Gespräche zwischen den Figuren sind einfach, aber Real. Es wurde auf Großes schnick schnack und herumgerede verzichtet, was ich ganz gut fand. Schon bei diesem Stück, habe ich mich sehr Unterhalten gefühl und fand die Abwechslung mal sehr erfrischend. Doch so sehr, wie ich das zweite Stück mochte, umso schwieriger tat ich mich mit dem Text des "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten". So fand ich den Einblick recht interessant, aber so richtig warm geworden bin ich hierbei leider nicht. Womöglich kommen die Dialoge auf der Theaterbühne auch ganz anderes rüber und Emotionen werden viel deutlicher gezeigt. Am Ende gebe ich dennoch 4 Sterne, weil das Buch mir viel Freude bereitet hatte und mir eine tolle Abwechslung anbot. Die einfache Lektüre bringt auch die Leseflaute einem wieder zurück zum lesen.

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    • 2
  • Unterhaltsam und nachdenklich

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    Wolfgang_Gogolin

    22. September 2017 um 11:34

    Habe ich sehr gern gelesen, das Büchlein - einerseits ausgesprochen unterhaltsam, andererseits doch sehr zum Nachdenken anregend. Vermutlich eher nichts, was das Theaterpublikum in Scharen anlocken würde, aber ganz sicher etwas für, sagen wir: Literaturgourmets.Eine Mischung aus sprachlich gelungenen Feinheiten, manchmal derb-kraftvollem Witz und gelegentlich, besonders im ersten Stück »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten«, schlichtem Wahnsinn.Das zweite Stück »Einladung zum Klassentreffen« empfand ich als deutlich emotionaler, allerdings wird diese Emotionalität durch quasi satirische Einlagen immer wieder ein wenig konterkariert. Vermutlich wirken die Dialoge und die Ansprachen ans Publikum auf der Bühne anders, direkter, so dass der Zuschauer sich besser auf die Gefühlswelt der Protagonisten einlassen kann.

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  • Radiergummi und Mobiltelefon, was sie für uns sein können

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    kladirisch

    20. September 2017 um 21:28

    Phantasie, und daraus resultierende Kreativität, sind keine Attribute, deren gesellschaftsfördernde Impulse von der Bevölkerung den BeamtINNen zugesprochen werden. Sie werden von diesen (der Beamtenschaft) ja auch nicht per Gesetz oder Erlass explizit gefordert. Es lebe der Vorgang. Dass insbesondere aber die Phantasie sich bei Beamten ihre mehr oder weniger geheimen Ausbrüche sucht –oft auch während der Dienstzeit-- ist seit Martin Schörles Theaterstück „ Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten„ nun kein Geheimnis mehr. Zeigt es doch, wozu Beamte (auch Beamtinnen ?) fähig wären, wenn man sie nur ließe. Und dass sie über Allgemeinbildung durchaus verfügen, kann der geneigte Leser / Zuhörer an den vielen, im Stück eingeflochtenen, geschichtlichen und aktuellen Bezügen erkennen. Ein Theaterstück im wahrsten Sinne der / des Worte(s), das es verdient hätte, nicht nur gelesen sondern auch auf einer ‚lieblos und funktional‘ gestalteten Bühne aufgeführt zu werden. Das braucht aber einen außergewöhnlich guten Schauspieler und voll konzentrierte Theaterbesucher. Klassentreffen Auf solch einen Anruf habe auch ich sehr lange gehofft. Und wäre auch nur meine Teilnahme an diesem Klassentreffen daraus resultiert. Ich hätte mich sehr gefreut. Die eigene Hintergrundgeschichte ist sehr unterschiedlich zu der von Carsten und Marina, aber vielleicht hätte ich, wie Carsten, die Chance genutzt, meiner Liebestragödie ein spätes Kapitel ‚Erfüllung‘ hinzuzufügen. Schade. Schön, wenn Leben über ‚Umwege‘ zu seiner eigentlichen Bestimmung und Erfüllung findet. Eine sehr anrührende, nachdenklich machende Geschichte. Nicht jeder Mann wäre imstande, wie Martin Schörle, tiefe Emotion und Humor, gerade aus einer weiblichen Perspektive, derart glaubwürdig miteinander zu verknüpfen.

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    • 3
  • Kurzweiliges Buch

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    Mattder

    30. August 2017 um 17:04


    Habe das Buch hier gewonnen danke dafür.


    Inder Ersten Gesichte geht um ein Beamten er sein Radiergummi verliert und dadurch in eine sinn Kriese schlieret.
    In der Zweiten Geschichte geht es um ein Einladung zum Klassentreffen und zwei Menschen die zusammen telefonieren und der ganze Zug hört zu.
    Sehr nett Geschrieben.

  • Theaterstücke

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    buecherwuermli

    21. August 2017 um 13:18

    Titel : Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten           Einladung zum KlassentreffenAutor : Martin SchörleSeitenzahl : 117Verlag : Engelsdorfer VerlagKlappentext :Der kabaretteske Monolog »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist.Meine Meinung:Das ist das erstemal das ich Theaterstücke in Buchform lesen. Und ich muss sagen beide Geschichten haben Spass gemacht.Der Schreibstil beider Geschichten war sehr flüssig und leicht zu lesen.Herr Fredenbek fand ich etwas verschroben aber auch Sympathisch. Die Gedanken die er sich in der Einsamkeit seines Büros macht fand ich sehr amüsant. Ich habe beim lesen noch nie so lange über Radiergummis nachgedacht.Die zweite Geschichte fand ich auch sehr unterhaltsam. Zwei Menschen telefonieren wegen eines Klassentreffens und bemerken das sie doch noch etwa füreinander empfinden. Konnte ich wirklich nachvollziehen:-) Das Ende der Geschichte fand ich sehr nett.Fazit:Ein Buch das Spass macht. Mal was anderes

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  • Leserunde zu "»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«" von Martin Schörle

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

    mschoerle

    Einladung zur Leserunde "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und "Einladung zum Klassentreffen" Zwei Theaterstücke Mit der Veröffentlichung des Buches habe ich mir den Traum erfüllt, die beiden von mir verfassten Theaterstücke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Sicherlich sind Theatertexte auf LB eine Rarität. Ich wende mich daher insbesondere an theaterinteressierte Leser, und hier wiederum an jene, denen diese Leseprobe zum ersten Stück gefällt: https://books.google.de/books?id=OWrUDQAAQBAJ&pg=PT2&hl=de&source=gbs_toc_r&cad=2#v=onepage&q&f=false Hier findet ihr auch Angaben zu meiner Person. Der Monolog ist am ehesten dem Genre Comedy/Kabarett zuzuordnen. Für das zweite Stück "Einladung zum Klassentreffen" stelle ich keine Leseprobe zur Verfügung, um nicht zu viel zu verraten. Darum geht es: In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war. Die gemeinsame innige Zeit ist für sie längst Vergangenheit, ein Früher. Aber an Carstens Gefühlen hat sich anscheinend nichts geändert. Sein Anruf weckt auch bei Marina Erinnerungen. Das unverfänglich begonnene Telefonat führt beide in ein Wechselbad der Gefühle ... Inhaltlich eine Liebesgeschichte wagt das Stück den Spagat zwischen Komik & Tragik, Lachen & Weinen.     Unter allen bis zum 14.08.2017 eingehenden Bewerbungen verlose ich 10 Rezensionsexemplare (Print). In der Bewerbung sollte auch  ausgeführt werden, was euch am heutigen Theater besonders reizt. Die kreativsten Antworten haben bei der Auslosung die besten Chancen.      Eine rege Teilnahme an der Leserunde sowie eine spätere Rezension werden vorausgesetzt. Auch ich werde bemüht sein, regelmäßig teilzunehmen und eure Fragen zu beantworten bzw. zu euren Anregungen Stellung zu nehmen. Liebe GrüßeMartin Schörle

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