Martin Schemm

 3.7 Sterne bei 3 Bewertungen

Neue Bücher

Tod im Mariendom

Neu erschienen am 06.11.2018 als Taschenbuch bei hansanord.

Alle Bücher von Martin Schemm

Der Goldschatz der Elbberge

Der Goldschatz der Elbberge

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Erschienen am 01.08.2010
Das Geheimnis des goldenen Reifs

Das Geheimnis des goldenen Reifs

 (1)
Erschienen am 01.09.2013
Tod im Mariendom

Tod im Mariendom

 (0)
Erschienen am 06.11.2018
Karwendelgold

Karwendelgold

 (0)
Erschienen am 05.08.2014
Das Heidenloch

Das Heidenloch

 (0)
Erschienen am 01.04.2001
Todeskontakt

Todeskontakt

 (0)
Erschienen am 02.12.2005

Neue Rezensionen zu Martin Schemm

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lord-byrons avatar

Rezension zu "Das Geheimnis des goldenen Reifs" von Martin Schemm

Eine Mischung aus Historie und Fantasy
lord-byronvor 5 Jahren

König Heinrich IV hat sich bei den Sachen sehr unbeliebt gemacht. Er nimmt ihnen ihren Besitz und ihre Titel, baut ihnen Burgen vor die Nase und besetzt sie mit seinen treuen Untertanen und er zwingt sie zu einem Treueeid. Die sächsischen Fürsten möchten sich das nicht länger gefallen lassen und rüsten zum Kampf. Helfen soll ihnen ein goldener Armreif namens Wurdbouga, der Zauberkraft besitzt und von den Schwarzelben geschmiedet wurde. Der Reif gelangt in die Hände von Pfalzgraf Friedrich von Gozeka, der die Sachsen im Kampf anführen soll und auf die Zauberkräfte des Armbandes vertraut. Wenn er denn rechtzeitig herausfindet wie er sie sich zu nutze machen kann.
Zur gleichen Zeit macht sich der Wechselbalg Lindfell auf den Weg, den Reif zu suchen und wieder dahin zu bringen, wo er vor langer Zeit gestohlen wurde. Ihm zur Seite stehen 2 Mönche und eine junge Frau. Werden sie das Armband rechtzeitig finden? Wird es Krieg geben zwischen den Sachsen und König Heinrich IV? Und was hat es mit dem Gang nach Canossa auf sich?

Die Vorstellung einen gut recherchierten historischen Roman mit Fantasyelementen zu lesen übte einen großen Reiz auf mich aus. Von der Regentschaft Heinrichs IV ist mir, außer der Gang nach Canossa nicht viel bekannt, und so war das die beste Gelegenheit, mein Wissen zu erweitern. Die Fantasyelemente, dachte ich mir, lockern die Geschichte bestimmt super auf.

Natürlich habe ich mich vor dem Lesen des Buch erst einmal über diese Zeit informiert und so kann ich sagen, dass das Buch wirklich sehr gut recherchiert ist. Auch die verschiedenen Charaktere, ob geschichtlich oder erfunden, haben mir sehr gut gefallen. Aber trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern. Es war gut zu lesen, aber teilweise zog es sich ganz entsetzlich und war sehr langatmig. Endlose Landschaftsbeschreibungen, Beschreibungen der Personen oder Burgen nahmen der Geschichte leider sehr viel von ihrer Spannung. Die unglaublich vielen Figuren sorgten zudem, gerade am Anfang, für sehr viel Verwirrung bei mir.

Inzwischen weiß ich, dass das Buch hoch gelobt wurde, was mir leider zeigt, dass es einfach das Falsche für mich war. Ich war nämlich wirklich froh, als ich es beendet hatte. Es wurde zwar ab der Hälfte etwas spannender, aber viel geändert hat das für mich auch nichts mehr. Der Schreibstil hingegen war wunderbar plastisch und die Landschaften und Personen zogen wie in einem Film an meinem geistigen Auge vorbei. Mir fällt es sehr schwer, dieses Buch gerecht zu bewerten. Einerseits die tollen Charaktere und die bildhafte Sprache, andererseits die Unmenge an Personen, die vielen, endlosen Beschreibungen und die Langweile. Ich habe lange darüber nachgedacht und mich entschlossen das Buch mit 3 von 5 Punkten zu bewerten. Aber wer Interesse an König Heinrich IV hat und von phantastischen Elementen in einem historischen Roman nicht abgeschreckt wird sollte es unbedingt selbst lesen. Bildet euch einfach eure eigene Meinung.

© Beate Senft

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BlueNas avatar

Rezension zu "Der Goldschatz der Elbberge" von Martin Schemm

Rezension zu "Der Goldschatz der Elbberge" von Martin Schemm
BlueNavor 7 Jahren

Wenn die alten Götter zornig werden…
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Im tiefsten Mittelalter, lange vor den Tagen der Hanse, begeben sich sieben sehr unterschiedliche Männer in die Tiefen des Sollonbergs, nahe der Stadt Hammaburg. Sie sind in einem alten Bergbaustollen im Namen des Erzbischofs Adalbert unterwegs, um einen sagenumwobenen Goldschatz eines Zwergen ähnlichen Volkes, das tief unter der Erde lebt, ans Tageslicht zu bringen. Unter ihnen sind der Mönch Folkwart vom Kloster auf dem Sollonberg, ein heidnischer Skritefinne und Notebald, der Anstifter dieser Mission, sowie der junge Soldat Okke. Nach einem langen Marsch in der Dunkelheit unter Tage, erreichen die sieben Männer den Hort der Schwarzalben, doch das was sie dort finden, hätten sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Was sie dort entfesseln, hätte sich keiner vorstellen können, seit das Christentum Einzug in deutschen Landen gehalten hat…
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„Der Goldschatz der Elbberge“ ist ein sehr interessantes Buch, vor allem, wenn man Historische Romane mit mystischem Einschlag schätzt. Da ich so etwas gerne lese, war dies genau ein Buch nach meinem Geschmack, aber es war kein Buch, das man so locker flockig nebenbei lesen konnte. Der Autor Martin Schemm hat seiner Schreibweise eine historisch angehauchte Note verpasst, die die ganze Geschichte authentischer wirken ließ, aber dadurch auch anstrengender zu lesen war. Die Geschichte selber beruht hauptsächlich auf historisch belegten Fakten und Personen, die mit real existierendem Volkssagengut verknüpft wurde. Somit ist ein sehr informativer und unterhaltsamer Ausflug ins historische Hamburg und Umgebung entstanden, der zu lesen, sich lohnt!
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Der Schreibstil ist nicht ganz einfach zu lesen, da er altertümlich daherkommt, was dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tut, sondern vielmehr zur Stimmung des Buches beiträgt. Man wähnt sich als Leser tatsächlich hautnah bei den Ereignissen rund um den Sollonberg dabei und fiebert dem weiteren Fortgang der Story entgegen. Aber es ist auch ein wenig anstrengend, so dass bei mir manchmal nach 50 Seiten Schluss war und ich eine Pause gebraucht habe. Spannung kommt hauptsächlich bei der Odyssee der sieben Gefährten in den tiefen Stollen unter der Erde auf, der Rest drum herum ist eher nettes Beiwerk um den Kern des Buches.
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Die Figuren sind alle sehr lebendig gestaltet. Man begleitet sehr oft den Pater Folkwart und erlebt die Entwicklung der Dinge aus seiner Sicht. Doch es wird auch zwischen verschiedenen Personen, wie Okke, Notebald oder dem Skritefinnen Thorkil umhergesprungen, so dass man unterschiedliche Perspektiven und Einblicke in die einzelnen Personen erhält. Auch die Wickerin Hedda spielt eine nicht ganz unbescheidene Rolle. Sie ist eine sehr sympathische, junge Frau, mit der ich mich gleich identifizieren konnte.
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Die Gestaltung des Covers ist für mich wenig ansprechend. Es ist ein Bild einer alten, gezeichneten und eingefärbten Landkarte in gedeckten Brauntönen. Mir würde dieses Buch niemals zwischen all den anderen auffallen. Das einzig herausragende ist der in einem Goldton eingefärbte Buchrücken, was ich sehr schön und außergewöhnlich finde.
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Insgesamt lässt sich über „Der Goldschatz der Elbberge“ sagen, dass es ein sehr unterhaltsames Buch war, über dessen Längen ich sehr gut hinweg sehen kann, denn es ist außerordentlich gut recherchiert und man merkt ihm an, dass der Autor sehr viel Herzblut hineingesteckt hat. Mir hat es sehr gut gefallen und ich empfehle es allen History-Fans, die auch gerne mal einen Ausflug in die deutsche Sagenwelt machen wollen!

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