Martin Schenk

 3,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor*in von Es reicht! Für alle!, Brot und Rosen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Martin Schenk, geboren 1970 in Wien, Studium der Psychologie, Sozialexperte der Diakonie und Mitbegründer des Anti-Armut-Netzwerks "Die Armutskonferenz" (Österreich). Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen und schreibt regelmäßig für verschiedene Tageszeitungen (u.a. Furche, Standard und Presse). Im Deuticke Verlag sind erschienen: Es reicht! Für alle! Wege aus der Armut (2010) und Die Integrationslüge (2012).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Martin Schenk

Cover des Buches Es reicht! Für alle! (ISBN: 9783552061149)

Es reicht! Für alle!

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Erschienen am 07.02.2010
Cover des Buches Brot und Rosen (ISBN: 9783902968975)

Brot und Rosen

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Erschienen am 15.02.2024
Cover des Buches Die Integrationslüge (ISBN: 9783552061859)

Die Integrationslüge

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Erschienen am 26.02.2012
Cover des Buches A Small Dark Place (ISBN: 0553479202)

A Small Dark Place

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Erschienen am 01.11.1997

Neue Rezensionen zu Martin Schenk

Cover des Buches Es reicht! Für alle! (ISBN: 9783552061149)
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Rezension zu "Es reicht! Für alle!" von Martin Schenk

Rezension zu "Es reicht! Für alle!" von Martin Schenk
WinfriedStanzickvor 13 Jahren

Unter dem Titel „Es reicht“ hat der Schriftsteller Richard Wagner 2008 eine Streitschrift vorgelegt gegen „den Ausverkauf unsere Werte“, ein Buch, von dem der streitbare Geist Henryk M. Broder sagte: "Solche Sätze von radikaler Klarheit und Einfachheit sind selten geworden in einer Debattenkultur von Intellektuellen, die sich wie Sozialarbeiter gerieren, deren Fürsorge mehr den gedemütigten Tätern als den Opfern einer Untat gilt".

Für die beiden Autoren des vorliegenden Buches unter dem gleichen Titel gilt dieses Verdikt sicher nicht, obwohl sie sich einer Bevölkerungsschicht annehmen, die nicht selten den Opferstatus erhält und immer wieder zum Zankapfel zwischen Politik, Gewerkschaften Kirchen und Sozialverbänden geworden ist.
Die Rede ist von den Armen in den Ländern Westeuropas, die nach den überzeugenden Berechnungen und Analysen von Martin Schenk und Michaela Moser, beide seit Jahren engagierte Streiter gegen die gesellschaftliche und ökonomisch induzierte Armut von immer breiteren Schichten nicht nur in Österreich, nicht sein müsste.

In vielen bewegenden und teilweise erschütternden Beispielen zeigen sie auf, welche Gesichter die Armut hat, wie sie verbunden ist mit Scham und Demütigung. Sie versuchen nachzuweisen, dass selbst in Krisenzeiten genug gesellschaftlicher Wohlstand da ist für eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes im Lande und propagieren diese gerechtere Verteilung als eine der wichtigsten politischen Fragen der Gegenwart.

Es ist ein Buch von Aktivisten, geschrieben aus einer klaren und parteiischen Perspektive und vielleicht auch deshalb so erschütternd. Doch wenn man ehrlich Bilanz zieht: seit die beiden ihr Buch geschrieben haben vor etwa zwei Jahren ist nicht viel geschehen. Vielleicht auch deswegen, weil die Armut - und das sind immer konkrete Menschen, Kinder und Familien - kein öffentliches Gesicht hat, keine Sprache und keine Lobby - immer noch nicht.

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