Martin Schenk , Michaela Moser Es reicht! Für alle!

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Es reicht! Für alle!“ von Martin Schenk

Die SozialexpertInnen Martin Schenk und Michaela Moser machen in ihrem faktenreichen Plädoyer "Es reicht! Für alle!" deutlich, dass - selbst in Krisenzeiten - genug für alle da ist, dass Armut tatsächlich vermeidbar und die Frage der gerechteren Verteilung des Wohlstands eine der drängendsten politischen Fragen ist. Wollen wir den Aufstand in der Vorstadt dauerhaft verhindern, müssen wir in Zukunftsperspektiven investieren. Anhand von internationalen Beispielen und Best-Practice-Modellen aus unterschiedlichen Ländern zeigen die AutorInnen, was etwa Bildungsoffensiven, gezielte Kampagnen und ein deutlich gewandeltes Verständnis von Arbeit und Arbeitszeit bringen können.

Stöbern in Sachbuch

Leben lernen - ein Leben lang

Eine großartige Verbindung von Philosophie und Lebenskunst. Zeitlos und inspirierend.

Buchgespenst

Adele Spitzeder

Die Geschichte von einer bemerkenswerten Frau, die lügt und betrügt und kaum einer bemerkt es.

rewareni

Planet Planlos

Klare Leseempfehlung für jeden einzelnen!

skiaddict7

Das geflügelte Nilpferd

...ein Ratgeber, der locker ist und einem wirklich mal weiterhilft!

romi89

Heilkraft von Obst und Gemüse

Essen Sie sich gesund! Ein wunderbares Buch für alle, die sich bewusst ernähren wollen.

BookHook

Das verborgene Leben der Meisen

Ein gelungener, toll gestalteter, Meisen-Führer.

Flamingo

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Es reicht! Für alle!" von Martin Schenk

    Es reicht! Für alle!

    WinfriedStanzick

    18. June 2011 um 12:43

    Unter dem Titel „Es reicht“ hat der Schriftsteller Richard Wagner 2008 eine Streitschrift vorgelegt gegen „den Ausverkauf unsere Werte“, ein Buch, von dem der streitbare Geist Henryk M. Broder sagte: "Solche Sätze von radikaler Klarheit und Einfachheit sind selten geworden in einer Debattenkultur von Intellektuellen, die sich wie Sozialarbeiter gerieren, deren Fürsorge mehr den gedemütigten Tätern als den Opfern einer Untat gilt". Für die beiden Autoren des vorliegenden Buches unter dem gleichen Titel gilt dieses Verdikt sicher nicht, obwohl sie sich einer Bevölkerungsschicht annehmen, die nicht selten den Opferstatus erhält und immer wieder zum Zankapfel zwischen Politik, Gewerkschaften Kirchen und Sozialverbänden geworden ist. Die Rede ist von den Armen in den Ländern Westeuropas, die nach den überzeugenden Berechnungen und Analysen von Martin Schenk und Michaela Moser, beide seit Jahren engagierte Streiter gegen die gesellschaftliche und ökonomisch induzierte Armut von immer breiteren Schichten nicht nur in Österreich, nicht sein müsste. In vielen bewegenden und teilweise erschütternden Beispielen zeigen sie auf, welche Gesichter die Armut hat, wie sie verbunden ist mit Scham und Demütigung. Sie versuchen nachzuweisen, dass selbst in Krisenzeiten genug gesellschaftlicher Wohlstand da ist für eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes im Lande und propagieren diese gerechtere Verteilung als eine der wichtigsten politischen Fragen der Gegenwart. Es ist ein Buch von Aktivisten, geschrieben aus einer klaren und parteiischen Perspektive und vielleicht auch deshalb so erschütternd. Doch wenn man ehrlich Bilanz zieht: seit die beiden ihr Buch geschrieben haben vor etwa zwei Jahren ist nicht viel geschehen. Vielleicht auch deswegen, weil die Armut - und das sind immer konkrete Menschen, Kinder und Familien - kein öffentliches Gesicht hat, keine Sprache und keine Lobby - immer noch nicht.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks