Martin Schenk , Michaela Moser Es reicht! Für alle!

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Inhaltsangabe zu „Es reicht! Für alle!“ von Martin Schenk

Die SozialexpertInnen Martin Schenk und Michaela Moser machen in ihrem faktenreichen Plädoyer "Es reicht! Für alle!" deutlich, dass - selbst in Krisenzeiten - genug für alle da ist, dass Armut tatsächlich vermeidbar und die Frage der gerechteren Verteilung des Wohlstands eine der drängendsten politischen Fragen ist. Wollen wir den Aufstand in der Vorstadt dauerhaft verhindern, müssen wir in Zukunftsperspektiven investieren. Anhand von internationalen Beispielen und Best-Practice-Modellen aus unterschiedlichen Ländern zeigen die AutorInnen, was etwa Bildungsoffensiven, gezielte Kampagnen und ein deutlich gewandeltes Verständnis von Arbeit und Arbeitszeit bringen können.

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  • Rezension zu "Es reicht! Für alle!" von Martin Schenk

    Es reicht! Für alle!
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. June 2011 um 12:43

    Unter dem Titel „Es reicht“ hat der Schriftsteller Richard Wagner 2008 eine Streitschrift vorgelegt gegen „den Ausverkauf unsere Werte“, ein Buch, von dem der streitbare Geist Henryk M. Broder sagte: "Solche Sätze von radikaler Klarheit und Einfachheit sind selten geworden in einer Debattenkultur von Intellektuellen, die sich wie Sozialarbeiter gerieren, deren Fürsorge mehr den gedemütigten Tätern als den Opfern einer Untat gilt". Für die beiden Autoren des vorliegenden Buches unter dem gleichen Titel gilt dieses Verdikt sicher nicht, obwohl sie sich einer Bevölkerungsschicht annehmen, die nicht selten den Opferstatus erhält und immer wieder zum Zankapfel zwischen Politik, Gewerkschaften Kirchen und Sozialverbänden geworden ist. Die Rede ist von den Armen in den Ländern Westeuropas, die nach den überzeugenden Berechnungen und Analysen von Martin Schenk und Michaela Moser, beide seit Jahren engagierte Streiter gegen die gesellschaftliche und ökonomisch induzierte Armut von immer breiteren Schichten nicht nur in Österreich, nicht sein müsste. In vielen bewegenden und teilweise erschütternden Beispielen zeigen sie auf, welche Gesichter die Armut hat, wie sie verbunden ist mit Scham und Demütigung. Sie versuchen nachzuweisen, dass selbst in Krisenzeiten genug gesellschaftlicher Wohlstand da ist für eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes im Lande und propagieren diese gerechtere Verteilung als eine der wichtigsten politischen Fragen der Gegenwart. Es ist ein Buch von Aktivisten, geschrieben aus einer klaren und parteiischen Perspektive und vielleicht auch deshalb so erschütternd. Doch wenn man ehrlich Bilanz zieht: seit die beiden ihr Buch geschrieben haben vor etwa zwei Jahren ist nicht viel geschehen. Vielleicht auch deswegen, weil die Armut - und das sind immer konkrete Menschen, Kinder und Familien - kein öffentliches Gesicht hat, keine Sprache und keine Lobby - immer noch nicht.

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