Martin Schleske

 4.6 Sterne bei 8 Bewertungen

Alle Bücher von Martin Schleske

Der Klang

Der Klang

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Erschienen am 04.10.2010
KlangBilder

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Erschienen am 21.11.2011
Herztöne - Das kleine Buch

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Erschienen am 27.08.2018
Der Klang

Der Klang

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Erschienen am 04.06.2015

Neue Rezensionen zu Martin Schleske

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Smilla507s avatar

Rezension zu "Herztöne - Lauschen auf den Klang des Lebens" von Martin Schleske

überaus wertvoll und inspirierend
Smilla507vor 2 Jahren

„ ... ein Musikinstrument ist eine von den Händen des Himmels geformte Schale, in die sich die Seele eines Menschen ausgießen darf.“ (S. 76)

Am Liebsten würde ich das ganze Buch zitieren! Als ich das Buch in der Vorschau entdeckte, wusste ich schon, dass es ein besonderes sein würde. Es flüsterte mir zu. Und dann las ich es und war überrascht von der Intensität, der Tiefe, von den kraftvollen und zugleich einfühlsamen, fast schon poetischen Worten. Ich konnte immer nur wenige Seiten auf einmal lesen, weil ich so viel Input bekam, dass ich darüber nachsinnen musste.

Das Thema Musik und Geigenbau ist, wie man dem Cover entnehmen kann, stark im Vordergrund. Ich fand es faszinierend, wie Martin Schleske über seine Arbeit als Geigenbauer erzählt und den Bogen zu Glaubensthemen spannt. Schleske schreibt sehr persönlich und so, wie er seine Geigen schnitzt und schleift, gibt er auch dem Leser den „Schliff“. Formgebend, tiefgehend, streichelnd, Mut und Hoffnung gebend, voller Weisheit. Und nicht zuletzt unglaublich inspirierend!!

Es ist ein Buch, das Raum und Zeit braucht, um sich entfalten zu können. Kein Buch, das man nebenher liest. Für mich wurde es einen Zeitraum lang beinahe ein Andachtsbuch, aus dem ich täglich ein wenig las. Die meisten Kapitel sind zwar recht lang, aber es gibt viele Zwischenüberschriften.

Nicht zu vergessen die Aufmachung des Buches: Der Schutzumschlag bedeckt nur ca. die Hälfte des Buches, darunter befinden sich die Buchdeckel und Vorsatzblätter in Holzoptik!! Man kann die Maserung fühlen – ist das nicht genial? Darauf geprägt steht: „Mehr entstehen lassen als das, womit man rechnen kann.“ Und dies fasst das Buch sehr gut zusammen. Schlagen Sie das Buch auf, machen sie einen Doppelpunkt und lassen Sie sich verändern.
Innen befinden sich Fotos, die Martin Schleske und seine Arbeit als Geigenbauer zeigen, aber auch Drucke von seinen Holzschnitten, die den Leser ebenfalls innehalten lassen. Ein Lesebändchen vervollständigt die Austattung.

Fazit: Ein absolut wertvolles und inspirierendes Buch – ich würde ihm mehr als 5 Sterne geben, wenn ich könnte!

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Traeumerin109s avatar

Rezension zu "Herztöne - Lauschen auf den Klang des Lebens" von Martin Schleske

Pure Inspiration
Traeumerin109vor 3 Jahren

In acht Kapiteln erfahren wir viel über Gemeinsamkeiten zwischen einer Geige, ihrem Klang und ihren Harmonien und alldem auf der einen Seite und unserem Herzen, unserem Leben, unserer Beziehung zu Gott und unserer Liebe auf der anderen Seite. Immer wieder kommt der Autor dabei auf seine eigene gelebte innige Gemeinschaft mit Gott zu sprechen, einem Gott, der nahezu überwältigend liebevoll ist. Aber er erzählt uns auch viel von der Musik, die er so liebt, und wie wichtig und heilsam sie sein kann. Ebenso geht es immer wieder auch um die Liebe, nicht in ihrer romantischen Ausprägung, sondern als eine allumfassende, unser ganzes Leben prägende Einstellung.

Dies sind nur einige der Themen, die Martin Schleske anspricht, aber er hat ein in seiner Gesamtheit unvergleichlich sanftes und einfühlsames „Bild“ erstellt, in dem er all dies und noch viel mehr miteinander verknüpft. Dabei wirkt er nicht nur ehrlich, sondern zutiefst authentisch in seiner Liebeserklärung an die Musik und an Gott. Denn das war es für mich, das ganze Buch – seine Art, die Liebe zu seinem Beruf, zur Musik, zu Gott, zu seinem Leben und überhaupt allem miteinander zu verbinden. Und er hat es geschafft, auch mich als Leser mit auf die Reise zu nehmen, und mich unterwegs immer wieder „anzustupsen“. Das gesamte Buch hat mich von Anfang an berührt, auch aufgewühlt, zum Nachdenken gebracht und immer wieder hoffnungsvoll gestimmt.

Es ging mir nicht in allen Kapiteln oder Abschnitten so, der eine oder andere Teil hat sich ein bisschen hingezogen, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich hierbei sowieso nicht um ein Buch handelt, welches einfach so runtergelesen werden kann. Aber trotzdem schwingt die ganze Zeit etwas mit, was mich eingefangen hat bis zum Schluss.

Auch die Fragen, die gestellt werden, kenne ich größtenteils sehr gut und halte sie für ziemlich wichtig in meinem Leben: Was soll sich durch mich erfüllen? Wie will ich dem Leben meine Liebe zeigen? Und so weiter… Unwissentlich hat der Autor es also geschafft, mich direkt anzusprechen, jedoch denke ich, dass das kein Einzelfall war. Es wird bestimmt nicht nur mich auf meinem Weg inspirieren.

Ich möchte euch dieses Buch sehr ans Herz legen, von mir bekommt es die beste Bewertung, die ich vergeben kann!

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M

Rezension zu "KlangBilder" von Martin Schleske

Rezension zu "KlangBilder" von Martin Schleske
michael_lehmann-papevor 7 Jahren

Mit verdichteten Gedanken durch die Jahre

„Kalendertagebuch“ nennt Martin Schleske seine verdichtete Zusammenfassung und in eine andere, konzentrierte, Form gebrachte Darlegung seiner Gedanken aus seinem letztjährigen Buch „Der Klang“. Die Zusammenschau von persönlichem Glauben, Musik, Geigenbau, handwerklich-künstlerischer Arbeit und Lebensansichten und –Einsichten. Eine Form innerer Lebensschau, die Schleske nun konzentriert und in den einzelnen Gedanken auf das Wesentliche reduziert als Kalenderbuch vorlegt.

Ein Kalender, der, arbeitet man geschickt mit ihm und den Daten, durchaus einen Zeitraum von sieben Jahren umfassen kann. Eher aber als die Stichworte „Kalender“ oder „Tagebuch“ trifft es der Untertitel, den Schleske dem Buch selber gegeben hat: „Werkstattgedanken“. Ein Begriff, der wie ein Wortspiel zum einen die Gedanken Schleskes in sich trägt, die er sich gut in seiner Werkstatt bei seiner filigranen, künstlerischen und langwierigen Arbeit des Geigenbaus hat machen könne. Die in diesen Stunden in Teilen sicher fast wie nebenbei gekommen sind und sich verdichtet haben. „Werkstattbuch“ aber auch für den Leser. Ein Buch wie eine „Werk-Statt“, eine Möglichkeit der Meditation, Kontemplation, vor allem aber der ruhigen Reflektion über den eigenen Weg.

Sicher macht Schleske an keiner Stelle einen Hehl aus seiner tiefen Verwurzelung im christlichen Glauben und das mag den ein oder anderen eher kritischen Leser zunächst fast sogar abstoßen. Andererseits, macht man sich die Mühe, die Formulierungen an manchen sehr frommen Stellen ein wenig zur Seite zu rücken, hält das Buch vieles an einfach ganz praktischen, ethischen, richtungsweisenden Gedanken bereit, die eines ruhigen Besinnens durchaus wert sind.

Dass die Wahrheit (die spitze, klare, direkte, auch noch so wahre) wenig bewirkt und eher auf Ablehnung stößt, so s0 sie nicht mit spürbarer Güte einhergeht (oder auch einer gnädigen Haltung, einer respektierenden, den anderen wertschätzenden Haltung), dass ist einfach wahr, egal, wie man es formuliert.

Einzelne Sätze hier und da, längere Abschnitt an anderer Stelle, beides hält das Buch bereit. Gedanken, die durchaus erkennbar um den Kern des „Miteinanders“ kreisen. Ein Kreisen in Gleichnissen, kann man konstatieren, die verständliche und nachhaltig im Sinn bleibende Bilder in sich tragen. Das da, wo der Geigenbogen die Saite berührt, der Klang entsteht, aber gerade auch an dieser Stelle die „verletzbare“ Stelle des Geigenspiels ist. Ein ebenso treffendes Bild für das Leben und das Miteinander samt der „verletzlichen Kontaktpunkte“, die einerseits die Erfahrungen des jeweiligen Lesers durchaus ansprechen, aber auch Möglichkeiten der Veränderung, der Einsicht, in sich tragen.

Wie gesagt, weitestgehend in einem als getragen zu bezeichnenden Sprachhall. Brachialen Humor findet man im Buch nicht, ein ironisches Augenzwinkern auch eher sehr selten. Anstöße für eine eigene Zeit der Besinnung täglich, die allerdings finden sich in Hülle und Fülle und so lädt Schleske in ganz eigener Form, durchaus aber erfolgreich, den Leser zur Arbeit mit diesem Buch ein. Ein „Wertstattbuch“ eben, aus der Werkstatt für die Werkstatt des Lebens. In bester Form fast meditativ bebildert durch Donata Wenders „Impressionen aus der Werkstatt“.

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