Martin Schoeller Close Up

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  • Rezension zu "Close Up" von Martin Schoeller

    Close Up
    metalmel

    metalmel

    15. November 2007 um 22:31

    Nahaufnahmen aus den Jahren 1998 – 2005. Und damit meine ich wirkliche Nahaufnahmen. So nah wie es nur irgend geht. Entstanden sind Bilder, die unter die Haut gehen. Die einen gefangen nehmen und nicht mehr loslassen. Manchmal erschauert man ob dieser unabwendbaren Nähe. Man möchte sich gerne wieder etwas Abstand verschaffen, aber es geht nicht. Unweigerlich bleibt man an den Gesichtern hängen. Martin Schoeller nennt seine Aufnahmen „Big Heads“ und es gibt keinen Begriff, der passender wäre. Er porträtiert Prominente und No Names, aber alle seine Bilder in diesem Buch sind von einer Eindringlichkeit, wie ich sie noch nie gesehen habe. Manche verursachen mir Beklemmungen und ich muss schnell weiterblättern. An anderen bleibe ich lange hängen, wie an dem Bild von Angelina Jolie. Ich finde sie eigentlich nicht besonders hübsch, aber sie ist von einer Echtheit, die man heute selten bei Hollywoodstars findet. Und doch schafft es Schoeller immer wieder, hinter die Fassaden aus Glanz und Glamour zu blicken. Jack Nicholson ist auf dem Cover. Ein Mann, der für sein dämonisches Grinsen bekannt ist. Hier grinst er nicht. Auch das Teuflische fehlt wie ich finde. Aber man sieht dem Gesicht das Leben an und die vielen Erfahrungen. Auch Bill Clinton findet sich im Buch. Damals war er noch Präsident der USA und das sieht man auch. Das Porträt strahlt viel Macht, aber auch viel Milde aus. Da ist ein Mann, der ganz genau weiß, was er will, was er erreichen kann und was er geschafft hat. Einer, der weiß, dass er gut ist in dem was er tut. Und dann natürlich das letzte Bild im Buch. Ich glaube, es hat einen Grund, warum es sich ganz am Ende befindet. Ich weiß nicht welchen, aber mir hat dieses Bild Gänsehaut gemacht, wie keines zuvor. Abgebildet ist Christopher Walken. Ich habe noch nie ein Gesicht gesehen, das mehr Intensität ausstrahlt. Walken ist ein großer Schauspieler, der sich in Hollywood vor allen Dingen als Bösewicht einen Namen gemacht hat. Schon, wenn ich ihn im Kino sehe, beschleicht mich leichtes Unbehagen, aber dieses Foto jagt mir wahrhaftig Angst ein. Wer Zeit hat, sollte wirklich in einer Buchhandlung vorbeischauen und in dem Buch blättern, denn nur so spürt man die Kraft und macht dieses Bilder. Immerhin ist der Band stolze 35 cm groß. Es lohnt sich.

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