Martin Schulz

 3.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Der gefesselte Riese, Island fotografieren und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Martin Schulz

Martin Schulz, geboren 1955 nahe der deutsch-niederländisch-belgischen Grenze, arbeitete lange als selbständiger Buchhändler, war elf Jahre Bürgermeister und wurde 1994 ins Europäische Parlament gewählt. Dort stieg er 2004 zum Vorsitzenden der sozialdemokratischen Fraktion auf. Von 2012 bis Januar 2017 war er Präsident des Europäischen Parlaments. Im März 2017 wurde er zum Kanzlerkandidaten und Vorsitzenden der SPD gewählt.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Island fotografieren

Neu erschienen am 02.04.2020 als Taschenbuch bei dpunkt.

Alle Bücher von Martin Schulz

Cover des Buches Der gefesselte Riese9783871344930

Der gefesselte Riese

 (3)
Erschienen am 08.03.2013
Cover des Buches Was mir wichtig ist9783737100304

Was mir wichtig ist

 (0)
Erschienen am 16.06.2017
Cover des Buches Island fotografieren9783864907678

Island fotografieren

 (0)
Erschienen am 02.04.2020
Cover des Buches Annas Kinder9783837211924

Annas Kinder

 (0)
Erschienen am 01.01.2013

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Rezension zu "Der gefesselte Riese" von Martin Schulz

Überzeugend, aber nicht visionär
bogivor 7 Jahren

Der Präsident des EU-Parlaments und mutmassliche Spitzenkandidat für die Europawahl 2014 der europäischen Sozialdemokraten legt seine Sicht der Dinge der Verfasstheit der EU und der Eurozone dar.
Man merkt an jeder Stelle des Buches, dass es sich bei Schulz um einen in jeder Hinsicht überzeugten EU-Anhänger handelt. Auch darüber hinaus ist dies anhand der Tatsache leicht feststellbar, dass er im Rahmen des EU-Parlamentes schon so ziemlich alle Funktionen innehatte, die es zu besetzen gibt, im nationalen deutschen Rahmen bei wirklich exponierten Positionen aber nie eine Rolle gespielt hat.
Er benennt die EU als einen der wichtigsten Friedens-, Freiheits- und Wohlstandsfaktoren der Geschichte. Er zählt aber auch einige Schwächen und verbesserungswürdigen Sachverhalte auf.
Als politisch Interessierten und überzeugten Europäer hat mich die Darlegung eines wirklich Sachkundigen neugierig gemacht.
Nach der Lektüre ist mein Fazit etwas ernüchtert.
Schulz' Analyse ist sicher stimmig, jedoch eine Aneinanderreihung der nun wirklich sattsam bekannten Betrachtungen, Thesen und Ausblicke aller wohlfeilen Sonntagsreden.
Ich hatte mir auch einen etwas visionäreren Ausblick erhofft.
Z. B. eine ausführliche Betrachtung der Möglichkeit von Vereinigten Staaten von Europa, was mittelfristig unausweichlich erscheint oder als Vorstufe eines Europaparlamentes mit den in jeder Hinsicht ausgestatteten Rechte eines demokratischen Parlamentes.
Kurzum, das Buch bleibt für mich zu sehr an der Oberfläche hängen. Umso unverständlicher, da Schulz durchaus einen Schreibstil hat, der es schaffen würde, den geneigten Leser für mehr Europa zu begeistern.

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