Martin Schuster Besser Lernen

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Inhaltsangabe zu „Besser Lernen“ von Martin Schuster

Ein Lernratgeber für alle. Verständlich und leicht nachvollziehbar erläutern die Autoren ihre wissenschaftlich fundierten Lerntechniken anhand von Beispielen. Neben den Techniken behandeln sie Motivations- und andere auftretenden Probleme. Viele echte Lernsituationen (z.B. Klausuren, Examen, Abitur) zeigen, wie Leser die geschilderten Techniken individuell anpassen und umsetzen. Ein Lernkompass ordnet die jeweilige Lerntechnik der Anforderung zu und führt Leser direkt zum relevanten Textabschnitt. Wie Sie für neue Stoffe eigene Lerntechniken entwickeln und Motivationsprobleme lösen. Plus: Kapitel zu Lernprodukten und -hilfen im Internet.

Einer der besten, weil umfassendsten Lernratgeber mit großem Augenmerk auf Motivationsfindung

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

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  • Rezension zu "Besser Lernen" von Martin Schuster

    Besser Lernen
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    30. November 2014 um 20:34

    Leider tendieren Ratgeberbücher mitunter selbst bei der Erklärung von Freizeitaktivitäten, die man freiwillig und gern ausüben möchte, aus Unkenntnis oder fehlgeleiteter Motivation des Autors heraus dazu, unzugänglich und frustrierend zu sein. Wie schwer wiegt die Versäumnis erst bei ohnehin brisanten und emotionalen Themen wie dem Erwerb von Wissen. Umso angenehmer hebt sich dieser Band von mancher Tristesse weckenden Lektüre ab, verbindet er doch das umfassende Wissen eines Experten auf dem Gebiet der Lernpsychologie mit den Erkenntnissen eines Psychotherapeuten mit dem Schwerpunkt auf Lernschwierigkeiten. Diese optimale Zusammensetzung des Autorenduos merkt man dem Werk durch und durch an und sieht anschaulich, wie sich aus der Zusammenarbeit ein großer Lehrmehrwert akkumulieren lässt. So werden mögliche Hindernisse und Widrigkeiten in Form von Motivationsmangel, mangelndem Selbstvertrauen und negativer Autosuggestion, die mitunter zu sich selbst bewahrheitenden Rückschlägen eigentlich gut vorbereiteter Prüflinge führen kann, durch die Erklärung verschiedener Lerntherapien leichter überwunden als durch noch mehr falsche und nicht mehr zeitgemäße Didaktik, die leider immer noch häufig Anwendung findet. Eigentlich für Laien nur schwer verständliche Erkenntnisse aus dem Themenkreis der Kognitionspsychologie werden in eine verständliche Sprache übersetzt und in effektive Lern- und Lehrkonzepte integriert. Allein das kleine ABC des Lernens als Einstieg ist eine kreative Glanzleistung, die nicht nur umfassend informiert, sondern auch Angst nimmt und Interesse an weiterführenden Lerntechniken weckt. Ein Kapitel widmet sich gänzlich der Zweifel und Sorgen von Schülern und Studenten, um sie, kaum dass sie erwähnt wurden, mit Eleganz zu zerpflücken und sinnvolle Alternativen zu Frust darzureichen. Sowohl gut informiert als auch zu allem entschlossen motiviert findet sich der Leser dann beim Kern der Angelegenheit in Form von verschiedenen Arten des Lernens für die jeweils gefragte Prüfungssituation und Art des zu erwerbenden Wissensstoffes wieder. Auswendiglernen von Aufzählungen, Listen, Gliederungen, Namen, Zahlen, Gedichten, Vokabeln, der Erwerb von Sprachkenntnissen, sinngemäßes Widergeben am Beispiel von geschriebenen und gesprochenen Texten, das Lernen für verschiedene Abfrageformen wie Multiple Choice, mündliche Prüfungen, Aufgaben und Verfassen von Texten und Erinnerungshilfen werden erläutert. Über kurz oder lang werden sich diese neuen, schülerfreundlichen Konzepte, die Spaß statt Frust am lernen wecken, durchsetzen. Bis dahin muss man sich fragen, warum nicht nur die zum Lernen zu animierenden jungen Menschen, sondern sogar die Lehrenden nicht einmal während ihres Studiums ausreichend mit den erdrutschartigen Veränderungen, die moderne Hirnforschung und Neuropsychologie mit sich bringen, ausreichend konfrontiert werden, sondern im Gegenteil antiquierte und nachweislich unsinnige Methoden anwenden, die noch auf Maximen fußten, angesichts derer es selbst dem verbohrtesten Konservativen heute sämtliche Haare aufstellt. Es ist die immense Verschwendung an Potential, Zeit und Geld, die mit dieser Narretei einhergeht und die durch Lektüre und Weiterempfehlung des Werks und einen hoffnungsvollen Blick nach Norden auf das skandinavische Schulsystem gemindert werden kann. Wo man Schüler nicht mehr als zu indoktrinierende Kostenfaktoren betrachtet, die notdürftig in das Korsett einer oberflächlichen, sinnlosen Bildung gepresst auf das eintönige, unterbezahlte Roboti Roboti eines mit schlechten Bildungssystemen einhergehenden tristen Berufslebens vorkonditioniert werden, sondern gemäß ihrer individuellen Begabung und Einzigartigkeit die Würdigung und Förderung ihrer Fähigkeiten erhalten, die eigentlich in allen halbwegs zivilisierten Staaten obligat sein sollte.

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