Martin Schuster Fotos Sehen, Verstehen, Gestalten

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Inhaltsangabe zu „Fotos Sehen, Verstehen, Gestalten“ von Martin Schuster

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte und mit dem Fotoapparat ist es leicht, sich ein oder auch viele Bilder zu machen. Martin Schuster spürt den psychologischen Aspekten der Fotografie nach: Welche Motive werden gewählt? Was verbindet Fotografen und Fotografierte? Was erleben wir beim Betrachten eigener und fremder Fotos? Er zeigt, wie Fotos genutzt werden können, um die Vergangenheit wieder lebendig zu machen und wie Presse- und Werbefotografen mit Fotos an unsere Wünsche und Sehnsüchte appellieren. Hinweise zur Alltagsfotografie ermuntern dazu, ungeachtet künstlerischer Ambitionen die Fotografie für das eigene Leben intensiver und persönlicher zu nutzen. Die völlig überarbeiteten und aktualisierte Auflage wurde um ein Fotopraktikum erweitert, das Anregungen für Motive gibt, bei denen der Fotograf fotopsychologische Kenntnisse umsetzen kann. Ein ausführliches Kapitel zur digitalen Fotografie rundet die Neuauflage ab.

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    Fotos Sehen, Verstehen, Gestalten

    buchwanderer

    04. December 2016 um 20:04

    „Die Fotografie »demokratisiert« das visuelle Wissen von der Welt.“ (S.175) Zum Inhalt: Bereits im ersten Kapitel macht Martin Schuster klar, worum es ihm bei der Betrachtung – im wahrsten Sinne des Wortes – der Thematik des fotografischen Bildes geht: um Fotopsychologie. Er steckt das Feld anfangs historisch-gesellschaftlich ab, wobei er technisches nur insofern streift, als dass es für das Verständnis seiner Argumentationsketten notwendig erscheint. Der Frage inwiefern Fotografie ein weibliches oder männliches Hobby darstellt, geht er in einem eigenen Unterkapitel nach. Besonders ausführlich wird der Bereich Fotografie und (deren) Wahrnehmung bearbeitet. Fragen sind hierbei u.a., wie läuft visuelle Wahrnehmung ab und wie hat die Fotografie diese in der Historie verändert / beeinflusst, wie verhält es sich mit der Begrifflichkeit der Ästhetik in Bildern und Fotos, welche unterschiedlichen Anforderungen stellte und stellt die Fotografie an die Wahrnehmung, sowohl physiologisch, als auch psychologisch? Darauf aufbauend extrapoliert der Autor in welchem Maße die Fotografie Erinnerung prägt (Stichwort: retrival cue), wie Basales unseres Wesens geleitet wird und welchen Ansatz die moderne Fototherapie im Rahmen der praktischen Anwendung dieser Erkenntnisse verfolgen kann. Neben den persönlich fokusierten Schauplätzen, wie z.B. jenem der Porträtfotografie, deckt der Text auch interessante Zusammenhänge und Hintergründe in puncto Presse, Werbung, Propaganda, oder – allgemein formuliert – der überindividuellen Rückwirkung der fotografischen Bilderflut auf. Den Abschluss des Buches bilden 2 fotopsychologisch orientierte Interviews, sowie ein ausführlicher, weiterführender Literaturnachweis. Fazit: Der Text stammt in seiner 2. Auflage aus dem Jahr 2005 und ist, was die (digital)fotografische Technik angeht nicht mehr ganz aktuell. Dies stört jedoch nicht im geringsten, sondern hat eher den positiven Effekt, dass sich der Leser einfacher auf die wesentlichen Kerninhalte zu konzentrieren vermag: wie sehen wir Fotos, welche Werkzeuge des Verstehens kann man sich erarbeiten, wie werden eben diese Erkenntnisse in die Gestaltung von Bildern miteinbezogen. Gleichermaßen für Fotografierende, wie Betrachtende finden sich profund dokumentierte und recherchierte Zusammenhänge anschaulich und solide dargelegt. Verstreut im Text finden sich immer wieder sogenannte Fotopraktika in denen der Leser Aufgaben gestellt bekommt, anhand derer er die Theorie meist ohne großen Aufwand, aber mit interessanten Aha-Effekten in die Praxis umsetzen und somit festigen kann. Rückblickend und in Lichte von Medien wie Instagram, Facebook u.ä. welche in hohem Maße von Fotos und deren Wirkung leben stellt das Buch einen hochinteressanten und lesenswerten Einsteig in die Thematik dar.

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