Martin Sonneborn Ich tat es für mein Land

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Inhaltsangabe zu „Ich tat es für mein Land“ von Martin Sonneborn

Daß Martin Sonneborn, Chefredakteur von Titanic, mit seinem Bestechungsfax die Fußball-WM 2006 nach Deutschland geholt hat, ist mittlerweile unstrittig: Die Tagesthemen, die FAZ, ja selbst Rudi Völler haben das inzwischen bestätigt. Und natürlich Charles Dempsey, der neuseeländische FIFA-Vertreter, der am Vorabend der Abstimmung in seinem Hotelzimmer in Zürich ein Fax aus der Titanic-Redaktion unter der Tür durchgeschoben bekam und sich daraufhin – ganz gegen seine Anweisungen – der Stimme enthielt: „This final fax broke my neck!“ In diesem Buch wird erstmal alles offengelegt: Die Enstehungsgeschichte des Bestechungsfaxes, das angebotene Bestechungsgeschenk („A fine basket with specialities from the Black Forest, including some really good sausages and – hold on to your seat – a wonderful KuKuClock“), die Beschimpfungen der Bild-Leser, die von ihrer Zeitung aufgefordert wurden, in der Titanic-Redaktion anzurufen und „ihr die Meinung zu sagen“, die weltweiten Pressereaktionen und das bizarre Verhalten des DFB.

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  • Rezension zu "Ich tat es für mein Land" von Martin Sonneborn

    Ich tat es für mein Land
    BRB-Jörg

    BRB-Jörg

    08. December 2009 um 20:59

    Dass es dieses Buch gibt, ist eigentlich ein Skandal. Denn nur dem gefaketen Fax der Redaktion der Titanic, bekanntlich ein deutsches Satire-Magazin, ist die Story überhaupt zu verdanken. Mit eine Bierkrug, Schwarzwälder Schinken und einer "wundervollen Kuckucksuhr" wollte man den Neuseeländischen FIFA-Abgeordneten bestechen, der seine Stimme Südafrika versprochen hatte, sich aber letztlich durch dieses Fax unter Druck gesetzt sah, was letztlich die ausschlaggebende Stimme für Südafrika zu wenig war und die Fußball-WM 2006 nach Deutschland holte. Die Chronologie des Skandals wird in diesem Buch nachgezeichnet. Und dies mit der bekannten Portion Humor sowie reich bebildert, was aber zugleich das große Manko des Buchs ist. Der eigentlichen Handlung ist mit 63 Seiten ohnehin schon sehr wenig Platz eingeräumt, der Textanteil dürfte sicherlich weniger als 50 Seiten umfassen, die dann auch noch "sehr großzügig layoutet" wurden - viel Platz zwischen den Artikeln, relativ große Schrift usw. Hinzu kommen 35 Seiten (!!!) Beschimpfungen von Bild-Lesern (per Telefon oder Fax) als Echo auf die Titanic-Faxaktion sowie etwa 15 Seiten überflüssiger Exkurs zur Spaßpartei "Die Partei", die Chefredakteur Martin Sonneborn zum Bundeskanzler machen sollte. Alles in allem also eine richtig gute Story, die aber nur durch zuviel überflüssiges Beiwerk derart gestreckt wird, damit man das ganze überhaupt als (dünnes) Buch herausbringen kann. Die 12,90 € kann man also bei weitem besser investieren.

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