Martin Stumpf Der heimliche Limes

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Inhaltsangabe zu „Der heimliche Limes“ von Martin Stumpf

Erinnern Sie sich noch an die spannenden Abenteuer Ihrer Jugend? Martin Stumpf erzählt von den Ereignissen seiner Kindheit, die dörflich geprägt war und der kindlichen Phantasie unglaubliche Räume schuf. Er berichtet von Hoffnungen, Ängsten und Nöten, die einem Kind auf dem Weg zum Erwachsenwerden begegnen. Er erinnert an lustige und turbulente Spiele mit Kameraden und Freunden, die ihn beim Erkunden der Welt begleiteten. Aber auch die seinerzeit noch gebräuchliche Prügelstrafe als Erziehungsmittel ist ihm voller Abscheu im Gedächtnis und hat den entschiedenen persönlichen Widerstand in ihm dagegen geweckt. Die mal lustigen, mal nachdenklichen, aber immer unterhaltsamen Geschichten werden wahrscheinlich viele Leser in ihre eigene Kindheit zurückführen, die mancher als „die gute, alte Zeit“ wähnt – und die noch gar nicht so lange vergangen ist …

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    Der heimliche Limes
    clausbeese

    clausbeese

    23. November 2013 um 19:05

    Als gereift präsentiert sich Autor Martin Stumpf und sein neues Werk. Schreiben macht ihm Spaß, dem Handwerker aus Amöneburg. Seine Kurzgeschichten entführen den Leser in eine Kindheit, die geprägt ist durch die ländliche Umgebung und die damit verbundenen Erziehungsmethoden. Stumpf schildert eindrücklich die nicht immer einfachen Jungenfreundschaften, das Aufkeimen der Rivalitäten in der Pubertät, die angestrengte Suche nach sich selbst und seiner Rolle in dieser Welt. Eine Kindheit, die abwechselnd die Spannung kindlicher Forscherspiele und das Wohlgefühl der häuslichen Geborgenheit beschreibt. Wie anders waren damals noch die Kindheiten, es wurde in der freien Natur gespielt, nicht mit und am Computer. Wie oft gab es sehr lehrreiche aber schmerzhafte "Erziehungshilfen", von denen man heute abgerückt ist, und gegen die sich der Autor mit aller Vehemenz wendet. "Was ich an Prügel bekam, habe ich eingesteckt, aber niemals an meine Kinder weitergegeben. Gewalt ist ein Ventil, aber niemals eine Lösung." - ist sein Standpunkt. Ein Buch, das aus den bisherigen Veröffentlichungen von Martin Stumpf hervorsticht. Reifer, besser und noch gefühlvoller. Der einzige Wermutstropfen an dem unterhaltsamen Geschichtenbuch ist, dass es nicht dicker ist. Man hätte gerne am Ende des Buches noch ein paar Seiten mehr gehabt.

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  • Die fasst heile Welt

    Der heimliche Limes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2013 um 11:19

    Erneut hat mich der Autor Martin Stumpf mit einem seiner Bücher überzeugt. Er hat mich zurückblicken lassen, in meine heile Welt. In die Zeit, als ich noch Kind sein durfte und so manchen Streich ausheckte, zum Leidwesen meiner Eltern. Gefühlvoll erzählt er von den Abenteuern, die er als heranwachsender auf dem Lande erlebte und erwähnt mit Abscheu die damals noch gebräuchliche Prügelstrafe. Die ein oder andere Geschichte erinnerte mich an den Michel, dessen Leben mich einst fesselte und vor den Bildschirm zwang. Meiner Meinung nach ist es ein gelungenes Buch, dass mit viel Witz und Gefühl eine Kindheit in den siebziger Jahren beschreibt.

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  • Kindheitserinnerungen

    Der heimliche Limes
    diedel

    diedel

    13. April 2013 um 10:04

    Ist es schwierig etwas über ein Buch zu schreiben, zu dem man selber als Gastautor eine kleine Erzählung beigesteuert hat? Manchmal ja; aber in diesem Falle kann ich das für mich verneinen. Ich habe viele der Erzählungen von Martin schon gelesen, bevor sie in diesem Buch veröffentlicht wurden. Das ist der Vorteil, wenn man den Autor kennt, ein wenig über sein Leben weiß und den Menschen hinter dem Buch zu schätzen gelernt hat.  Viele seiner Erzählungen in "Der heimliche Limes" erinnern mich an längst vergangene Zeiten, an Geschichten, die ich selber so oder in ähnlicher Form erlebt habe. Es sind die kleinen "Pannen" im kindlichen Leben, die einem in Erinnerung bleiben. Und es ist nicht leicht, diese so zu erzählen, dass sie den Leser fesseln, ihn zum Nachdenken, zum Lachen und Mitfühlen bringen. Martin schafft das in allen seinen Büchern. Und auch in diesem ist es ihm wieder gelungen, in einer lebendigen und bunten Sprache seine Welt zu beschreiben. Jeder Autor hat seinen eigenen Stil, der ihn unverkennbar macht. Sein Stil ist einmalig und unverkennbar, voller Witz und doch auch mit viel Gefühl und Nachdenklichkeit. Deswegen habe ich auch all jene Geschichten, die ich schon kannte, nochmals gelesen und mich an ihnen erfreut. Und das sage ich ganz unvoreingenommen. Wäre ich nicht von ihm und seinen Geschichten überzeugt: ich hätte meinen kleinen Beitrag nicht geschrieben. So aber war es mir eine Freude.

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  • Die gute alte Zeit

    Der heimliche Limes
    claudia_mech

    claudia_mech

    08. April 2013 um 20:37

    Mit seinen 140 Seiten ist es genau die richtige Lektüre für zwischendurch. Das Cover ist liebevoll gestaltet. Da auch ich auf dem Land aufgewachsen bin und nur allzu gerne meine Freizeit am Bach verbracht habe, sprach es mich sofort an. Ich fange also an zu schmökern und mache dabei unwillkürlich eine Zeitreise zurück in meine Kindheit. Was haben wir nur früher gemacht, so ganz ohne Handy, Computer oder Spielekonsole? Martin Stumpf berichtet in seinen Kurzgeschichten von Streichen, die er mit seinen Freunden ausgeheckt hat. So manches Abenteuer musste bezwungen werden, und oftmals gerieten er und seine Freunde dabei in unausweichliche Schwierigkeiten, die nur allzu häufig mit väterlichen Ohrfeigen endeten. Besonders positiv fiel mir auf, dass Martin Stumpf ausdrücklich von derartiger Bestrafung bei seinen eigenen Sprösslingen Abstand genommen hat. Dabei hat mich so manche Anekdote richtig zum Schmunzeln gebracht. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie die Jungen (und das eine Mädchen) ihre Feldzüge machten. Es war nicht schwer, sich in die Geschichten hineinzudenken. Zwischen den Kapiteln lockern hin und wieder kindliche Gedichte das Buch auf. Auch der Schriftsteller und Buchautor Claus Beese ist hier als Gastautor mit etwas Lyrik vertreten. Wirklich reizend! Da das Buch derart kurzweilig ist, habe ich es in einem Rutsch gelesen. Viel zu schnell war ich am Ende, freute mich noch über eine angehängte lustige Geschichte des Gastautors Klaus-Dieter Welker und klappte das Buch wieder zu. Fazit: Wer einen Zeitsprung in die „gute alte Zeit“ wagen möchte, der ist mit diesem Buch bestens bedient und wird sich sicher auch an eigene Erlebnisse erinnern, die vielleicht längst in Vergessenheit geraten sind.

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