Martin Suter

 4 Sterne bei 4,571 Bewertungen
Autor von Die dunkle Seite des Mondes, Lila, Lila und weiteren Büchern.
Martin Suter

Lebenslauf von Martin Suter

Der Meister der eleganten Feder: Der 1948 in Zürich geborene Martin Suter lebt heute mit seiner Familie in Spanien und in Guatemala. Bevor er sich für eine Karriere als Schriftsteller entschied, arbeitete er als Werbetexter und als Creative Director. Internationale Erfolge erzielte Martin Suter unter anderem mit seinem Roman „Elefant“, seinen „Business Class“-Geschichten und seiner „Allmen“-Krimiserie. Mehr als 10 Jahre lang schrieb er die wöchentliche Kolumne „Business Class“, die anschließend in Buchform veröffentlicht wurde. Darin geht es um das Leben in den Management- und Chefetagen. Als ehemaliger Werbeprofi und langjähriger Präsident des Art Directors Club kennt sich Martin Suter in diesem Milieu gut aus. Die Riten, Eitelkeiten, Intrigen und Ängste derer „da oben“ hat er hautnah erlebt. In seinen Büchern gelingt es ihm, diese auf hervorragende Weise satirisch zu beschreiben. Seine Romane verbindet die Gemeinsamkeit, Schweres leicht erscheinen zu lassen. Neben seinen Romanen arbeitet Martin Suter an Drehbüchern und Theaterstücken. Zusammen mit dem Popmusiker Stephan Eicher („Eisbär“) brachte er 2017 das „Song Book“ mit Liedern über Liebe, Aufbruch und Einsamkeit auf Berndeutsch auf den Markt. Dieses mit einer CD erhältliche Buch beinhaltet zahlreiche kleine Anekdoten aus der Zusammenarbeit des Schriftstellers Martin Suter mit dem Popmusiker Stephan Eicher. ´

Neue Bücher

Cheers

 (7)
Erscheint am 28.11.2018 als Taschenbuch bei Diogenes.

Allmen und die Erotik

 (9)
Neu erschienen am 26.09.2018 als Hardcover bei Diogenes. Es ist der 5. Band der Reihe "Allmen".

Allmen und die Erotik

 (1)
Neu erschienen am 26.09.2018 als Hörbuch bei Diogenes.

Alle Bücher von Martin Suter

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Die dunkle Seite des Mondes

Die dunkle Seite des Mondes

 (615)
Erschienen am 30.11.2001
Lila, Lila

Lila, Lila

 (511)
Erschienen am 10.11.2009
Small World

Small World

 (446)
Erschienen am 17.12.2014
Der Koch

Der Koch

 (442)
Erschienen am 27.09.2011
Ein perfekter Freund

Ein perfekter Freund

 (399)
Erschienen am 31.10.2003
Der letzte Weynfeldt

Der letzte Weynfeldt

 (319)
Erschienen am 22.09.2009
Der Teufel von Mailand

Der Teufel von Mailand

 (326)
Erschienen am 23.10.2007
Allmen und die Libellen

Allmen und die Libellen

 (229)
Erschienen am 27.03.2012

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Martin Suter

Neu
Phoetrys avatar

Rezension zu "Elefant" von Martin Suter

Von rosaroten (Alb)träumen
Phoetryvor einem Tag

„Elefant“ ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat. Einerseits erlaubt es tiefe Einblicke in das Leben der Aufgegebenen und Sichselbstaufgegebenen, den Obdachlosen. Kein Wunder, schließlich hat Martin Suter nur für das Buch in der Zürcher Obdachlosenszene recherchiert. 

Andererseits wirft es Fragen zur Ethik, Moral und Verantwortung des Einzelnen auf, wenn es um Gentechnik geht. Im Kern der Handlung steht jedoch eine Frage, die Suter einer der Hauptfiguren, Schoch, an passender Stelle in den Mund legt:

"Doch mit der Frage, wie unethisch man zur Verhinderung von etwas Unethischem vorgehen durfte, hatte er sich noch nicht weiter beschäftigt."

Meine ganze Rezension findet ihr auch hier: http://www.phoetry.at/martin-suter-elefant/ 

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MilaWs avatar

Rezension zu "Elefant" von Martin Suter

rosa Elefanten in Zürich
MilaWvor 3 Tagen

Ein kleiner, leuchtend rosa Elefant versetzt Zürich in Aufruhr. Das Leben des Obdachlosen Schoch, des Elefantentrainers Kaung, der Tierärztin Valerie und des Genforschers Roux werden auf den Kopf gestellt. Denn das Genexperiment funktioniert nicht so, wie es geplant war.

Suter beweist mit diesem Roman mal wieder, dass er sehr gut schreiben kann. Die Geschichte entwickelt sich über sorgfältig gesetzte Rückblenden und die Personen (zumindest die "Guten") werden detailgenau charakterisiert.

Die Konstruktion ist spannend, ohne dass es zu übermäßigem Blutvergießen und bestialischen Morden kommt. Stattdessen wird viel über Moral und Lebensziele diskutiert. Die Handlung spielt in der Züricher Obdachlosenszene, im Zirkus und der "Welt der skrupellosen Wissenschaftler" (um es etwas platt auszudrücken). Daraus ergeben sich interessante Denkanstösse. Was ist moralisch richtig? Was ist glückliches Leben? Was ist heilig? Schließen sich Evolution und Schöpfung wirklich aus?

Leider löst sich alles zu konfliktlos auf und gerade am Ende sind mir zu viele Sprünge in der Handlung. Hier wirkt es eher wie ein Märchen, dazu passt dann der sorgfältig recherchierte Hintergrund nicht. Zusammengefasst eine Geschichte, die auf die Gefahren von Wissenschaft ohne ethische Grundsätze hinweist und die Frage stellt, wofür es sich wirklich zu leben lohnt. Leider versanden aber viele gute Ansätze gegen Ende.  

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W

Rezension zu "Allmen und die Erotik" von Martin Suter

Mit hintersinnigem Witz und Humor eingelesen
WinfriedStanzickvor 7 Tagen


 

Das hier vorliegende  Buch „Allmen und die Erotik“  ist der mittlerweile fünfte Band einer Serie von Martin Suter, einem extrem vielseitigen Schriftsteller. Johann Friedrich von Allmen ist eigentlich kein richtiger Adliger. Im neuen Buch erzählt er an einigen Stellen von seiner Kindheit auf einem Bauernhof. Doch irgendwie hat er es zu großem Reichtum gebracht, der ihm aber durch seinen aufwendigen und verschwenderischen Lebensstil immer wieder unter den Fingern zerrinnt. So musste er vor längerer Zeit schon seine große Villa verkaufen und sich ein lebenslanges Wohnrecht in dem zur Villa gehörenden Gartenhaus sichern.

 

Dort lebt er auf relativ engem Raum zusammen mit seinem Diener Carlos, einem illegal in der Schweiz lebenden Guatemalteken und dessen Partnerin Maria. Carlos ist für Allmen unersetzbar und mittlerweile zum Teilhaber der Firma Allmen International Inquiries aufgestiegen, einer Agentur, deren Spezialität es ist, wertvolle Kunstgegenstände wieder zu beschaffen. Dass sie diese nicht selten vorher selbst auf unterschiedlich phantasievolle Weise entwendet und in ihren Besitz gebracht haben, ist unverzichtbarer Bestandteil des Geschäftsmodells der Firma.

 

Im neuen Buch ist Allmen wieder einmal pleite. Beim Diebstahl eines kleinen Faberge-Eis wird er von einem Kunsthändlerkollegen namens Krähenbühler gefilmt und dann von diesem erpresst. Es geht um eine große Sammlung erotischer Porzellanstücke, die der ehemalige Antiquar Sterner nach seinem Eintritt in eine Sekte in einem Lagerhaus eingelagert hat.

 

Allmen und Carlos sollen sich dort Zutritt verschaffen, vorher das Vertrauen des für Sterner sprechenden Sektenchefs erschleichen und dann die gestohlenen wertvollen Skulpturen an Hehler verkaufen. Selbstverständlich streicht Krähenbühler die Hälfte des Erlöses ein.

 

Allmen und Carlos gelingt der Coup recht gut. Die ebenfalls im Haus der Sekte lebenden Tochter des alten Sterners, den bald das Zeitliche segnet, hat es Allmen angetan. Er will ihr näher kommen, doch er wird sich über die junge, so unschuldig daherkommende Frau noch wundern. Der Titel hat dieses Mal eine Doppelbedeutung. Zum einen geht es um erotische Figurinen aus dem Rokoko, zum anderen um die erotische Anziehung, die die zwanzig Jahre jüngere Jasmin auf Allmen ausübt.

 

Auch in diesem Band kommen der nüchterne Carlos und der verschwenderische Allmen in heikle Situationen, die ihren finanziellen Erfolg immer wieder gefährden. Doch schließlich scheint sogar, wie beim letzten Mal, ein ganz schöner Batzen für die beiden dabei herauszuspringen, aber ein wirklich überraschender Schluss zwingt den von Suters witziger Sprache faszinierten Leser, den nächsten erscheinenden sechsten Band unbedingt zu lesen.

 

Vielleicht überrascht uns Martin Suter aber auch zunächst mal wieder mit etwas ganz anderem.

 

Wie schon die anderen Allmen Bände hat Gert Heidenreich auch den neuen fünften Band mit hintersinnigem Witz und Humor eingelesen. Ihm gelingt es, mit seiner Stimme den schillernden Charakter des gaunernden Lebemannes Allmens wunderbar zu erfassen und zur Geltung kommen zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gespräche aus der Community

Neu
A
warum seh ich hier bei Lovelybooks nur zwei Martin Suter?
A
Letzter Beitrag von  angelina39vor 7 Jahren
Die Antwort hat mir sehr geholfen - Danke
Zum Thema
bonds avatar
HAI___-das Buch "DER KOCH" hat mir sehr gut gefallen!Habt ihr ähnlich gute Buchvorschläge für mich..?Kochen,Gewürze,Düfte,das alles in einer guten Story..Danke.
Matzbachs avatar
Letzter Beitrag von  Matzbachvor 8 Jahren
Montalbano
Zum Thema
L
Kennt jemand schon das neue Buch von Martin Suter "Allmen und die Libellen"? Ist das ein typisches Martin Suter-Buch? Mich hat es ein bißchen irritiert, dass in der Inhaltsangabe steht, dass es sich bei dem Buch um eine neue "Krimi-Reihe" handelt. Eigentlich bin ich ein totaler Suter-Fan.
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Martin Suter wurde am 29. Februar 1948 in Zürich (Schweiz) geboren.

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auf 328 Wunschlisten

von 81 Lesern aktuell gelesen

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