Martin Suter

 4 Sterne bei 4.592 Bewertungen
Autor von Die dunkle Seite des Mondes, Lila, Lila und weiteren Büchern.
Martin Suter

Lebenslauf von Martin Suter

Der Meister der eleganten Feder: Der 1948 in Zürich geborene Martin Suter lebt heute mit seiner Familie in Spanien und in Guatemala. Bevor er sich für eine Karriere als Schriftsteller entschied, arbeitete er als Werbetexter und als Creative Director. Internationale Erfolge erzielte Martin Suter unter anderem mit seinem Roman „Elefant“, seinen „Business Class“-Geschichten und seiner „Allmen“-Krimiserie. Mehr als 10 Jahre lang schrieb er die wöchentliche Kolumne „Business Class“, die anschließend in Buchform veröffentlicht wurde. Darin geht es um das Leben in den Management- und Chefetagen. Als ehemaliger Werbeprofi und langjähriger Präsident des Art Directors Club kennt sich Martin Suter in diesem Milieu gut aus. Die Riten, Eitelkeiten, Intrigen und Ängste derer „da oben“ hat er hautnah erlebt. In seinen Büchern gelingt es ihm, diese auf hervorragende Weise satirisch zu beschreiben. Seine Romane verbindet die Gemeinsamkeit, Schweres leicht erscheinen zu lassen. Neben seinen Romanen arbeitet Martin Suter an Drehbüchern und Theaterstücken. Zusammen mit dem Popmusiker Stephan Eicher („Eisbär“) brachte er 2017 das „Song Book“ mit Liedern über Liebe, Aufbruch und Einsamkeit auf Berndeutsch auf den Markt. Dieses mit einer CD erhältliche Buch beinhaltet zahlreiche kleine Anekdoten aus der Zusammenarbeit des Schriftstellers Martin Suter mit dem Popmusiker Stephan Eicher. ´

Neue Bücher

Cheers

 (7)
Neu erschienen am 28.11.2018 als Taschenbuch bei Diogenes. Es ist der 11. Band der Reihe "Business Class".

Alle Bücher von Martin Suter

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Die dunkle Seite des Mondes

Die dunkle Seite des Mondes

 (617)
Erschienen am 30.11.2001
Lila, Lila

Lila, Lila

 (512)
Erschienen am 10.11.2009
Small World

Small World

 (450)
Erschienen am 17.12.2014
Der Koch

Der Koch

 (443)
Erschienen am 27.09.2011
Ein perfekter Freund

Ein perfekter Freund

 (400)
Erschienen am 31.10.2003
Der letzte Weynfeldt

Der letzte Weynfeldt

 (319)
Erschienen am 22.09.2009
Der Teufel von Mailand

Der Teufel von Mailand

 (328)
Erschienen am 23.10.2007
Allmen und die Libellen

Allmen und die Libellen

 (232)
Erschienen am 27.03.2012

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Martin Suter

Neu

Rezension zu "Small World" von Martin Suter

Über das Leben eines Alzheimer Patienten
catlyvor einem Monat

Inhalt

Konrad Lang, der seine Vergesslichkeit bislang dem Alter zugeschrieben hatte, fällt seiner Umgebung immer mehr dadurch auf, dass er selbst Grundlegendes zu vergessen beginnt. Nicht lange dauert es, bis die Erkrankung Alzheimer ihren Lauf nimmt..
Er wuchs als "Bruder" und Nebenbuhler von Thomas Koch, dessen Mutter Elvira ein florierendes Unternehmen betreibt, auf. Doch nach und nach kommen Konrads Kindheitserinnerungen wieder hoch. Dies beunruhigt Elvira stark. Was versucht sie zu verbergen?

Meine Meinung
Der Einstieg ins Buch fiel mir leicht. Der Autor beherrscht einen ruhigen, bildreichen Sprachstil. Langsam lernen wir die Personen, ihre Beziehungen untereinander sowie ihre Umgebung kennen. Dabei bedient sich der Autor langer Passagen, in denen nicht viel geschieht. Doch dies störte mich überhaupt nicht. Dadurch tauchte man wiederum tiefer in die Welt des Konrad Lang und seine Geschichte ein. Das Geheimnis, welches Elvira zu bewahren versucht, schwebt ständig mit und hält so die Spannung bis zum Schluss aufrecht.
Sehr eindrücklich und nachvollziehbar wird die Welt eines Alzheimer Patienten beschrieben. Teilweise wie sie seine Umgebung wahrnimmt, teilweise auch aus seiner eigenen Sicht. All dies absolut realistisch, einfühlsam und authentisch.
Auch der Titel wurde absolut passend gewählt - Small World, nicht nur einer Phrase der sich Konrad bedient, um über seine Unwissenheit hinwegzutäuschen, sondern im Laufe des Buches wird auch die Welt um Konrad wie er sie wahrnimmt kleiner.

Fazit
Ein absolut empfehlenswertes Buch für Angehörige von Alzheimer Patienten oder auch für medizinisches Personal. Für mich ein absolutes Highlight in diesem Bereich und ein Autor, den ich definitiv für mich entdecken konnte.

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Rezension zu "Elefant" von Martin Suter

Von rosaroten (Alb)träumen
Phoetryvor 2 Monaten

„Elefant“ ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat. Einerseits erlaubt es tiefe Einblicke in das Leben der Aufgegebenen und Sichselbstaufgegebenen, den Obdachlosen. Kein Wunder, schließlich hat Martin Suter nur für das Buch in der Zürcher Obdachlosenszene recherchiert. 

Andererseits wirft es Fragen zur Ethik, Moral und Verantwortung des Einzelnen auf, wenn es um Gentechnik geht. Im Kern der Handlung steht jedoch eine Frage, die Suter einer der Hauptfiguren, Schoch, an passender Stelle in den Mund legt:

"Doch mit der Frage, wie unethisch man zur Verhinderung von etwas Unethischem vorgehen durfte, hatte er sich noch nicht weiter beschäftigt."

Meine ganze Rezension findet ihr auch hier: http://www.phoetry.at/martin-suter-elefant/ 

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Rezension zu "Elefant" von Martin Suter

rosa Elefanten in Zürich
MilaWvor 2 Monaten

Ein kleiner, leuchtend rosa Elefant versetzt Zürich in Aufruhr. Das Leben des Obdachlosen Schoch, des Elefantentrainers Kaung, der Tierärztin Valerie und des Genforschers Roux werden auf den Kopf gestellt. Denn das Genexperiment funktioniert nicht so, wie es geplant war.

Suter beweist mit diesem Roman mal wieder, dass er sehr gut schreiben kann. Die Geschichte entwickelt sich über sorgfältig gesetzte Rückblenden und die Personen (zumindest die "Guten") werden detailgenau charakterisiert.

Die Konstruktion ist spannend, ohne dass es zu übermäßigem Blutvergießen und bestialischen Morden kommt. Stattdessen wird viel über Moral und Lebensziele diskutiert. Die Handlung spielt in der Züricher Obdachlosenszene, im Zirkus und der "Welt der skrupellosen Wissenschaftler" (um es etwas platt auszudrücken). Daraus ergeben sich interessante Denkanstösse. Was ist moralisch richtig? Was ist glückliches Leben? Was ist heilig? Schließen sich Evolution und Schöpfung wirklich aus?

Leider löst sich alles zu konfliktlos auf und gerade am Ende sind mir zu viele Sprünge in der Handlung. Hier wirkt es eher wie ein Märchen, dazu passt dann der sorgfältig recherchierte Hintergrund nicht. Zusammengefasst eine Geschichte, die auf die Gefahren von Wissenschaft ohne ethische Grundsätze hinweist und die Frage stellt, wofür es sich wirklich zu leben lohnt. Leider versanden aber viele gute Ansätze gegen Ende.  

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Gespräche aus der Community

Neu
A
warum seh ich hier bei Lovelybooks nur zwei Martin Suter?
A
Letzter Beitrag von  angelina39vor 7 Jahren
Die Antwort hat mir sehr geholfen - Danke
Zum Thema
HAI___-das Buch "DER KOCH" hat mir sehr gut gefallen!Habt ihr ähnlich gute Buchvorschläge für mich..?Kochen,Gewürze,Düfte,das alles in einer guten Story..Danke.
Letzter Beitrag von  Matzbachvor 8 Jahren
Montalbano
Zum Thema
L
Kennt jemand schon das neue Buch von Martin Suter "Allmen und die Libellen"? Ist das ein typisches Martin Suter-Buch? Mich hat es ein bißchen irritiert, dass in der Inhaltsangabe steht, dass es sich bei dem Buch um eine neue "Krimi-Reihe" handelt. Eigentlich bin ich ein totaler Suter-Fan.
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Martin Suter wurde am 29. Februar 1948 in Zürich (Schweiz) geboren.

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in 3.059 Bibliotheken

auf 328 Wunschlisten

von 79 Lesern aktuell gelesen

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