Martin Suter Abschalten

(34)

Lovelybooks Bewertung

  • 25 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 10 Rezensionen
(5)
(14)
(8)
(5)
(2)

Inhaltsangabe zu „Abschalten“ von Martin Suter

Sie arbeiten im mittleren Management mehr oder minder bedeutender Unternehmen, sie tragen so klingende Namen wie Hunold, Huber, Lindner oder Glaser, und sie sind schrecklich erschöpft von all den Synergien, Strategien, Hierarchien, Gehaltsforderungen, Terminkollisionen und Verteilungskämpfen am Kaffeeautomaten. Dann ist es so weit: endlich Ferien! Und was machen sie daraus? Die Ferien managen oder die eigene Familie oder das Hotelpersonal, bis allen der Kragen platzt. Oder einen Weg finden, nicht in die Ferien zu fahren.

Stöbern in Romane

Drei Tage und ein Leben

Ein beklemmendes Buch, stellenweise schwer zu verdauen. Negativ: unerträglicher Protagonist.

Lovely_Lila

Zeit der Schwalben

Eine spannende und berührende Familiengeschichte

SarahV

Die Schlange von Essex

Von der Handlung her hätte ich mir gern mehr Tiefe gewünscht, aber von der Versinnbildlichung bin ich mehr als begeistert.

herrzett

Mein dunkles Herz

Super schönes Cover, aber vom Inhalt bin ich leider nicht überzeugt.

Janinezachariae

Töte mich

großártig wieder eine echte nothomb

mirin

In einem anderen Licht

Wie viel gutes muss man tun, um Vergangenes wieder gut zu machen? - Eine bewegende Geschichte über Verrat und Trauer

lillylena

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Abschalten

    Abschalten
    Anne1984

    Anne1984

    14. December 2014 um 18:48

    Mit einem gesunden Maß an Ironie und Satire schreibt Martin Suter über das Leben von Top-Managern die versuchen zu entspannen.

    In fast schon sympathischen Stil erkennt der Leser das selbst diese Gattung der arbeitenden Bevölkerung mit ganz  normalen Alltagssituationen zu kämpfen hat.

    Entspannend für zwischendurch als guter Lesestoff geeignet.

  • Nur 13 neue Kolumnen

    Abschalten
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    Alle machen Ferien. Selbst die Business Class. Naja, jedenfalls ein wenig. Schließlich ist man ja unentbehrlich in der Firma und so gut organisiert, dass ein paar Tage Quality-Time mit den Kindern reichen, um sie zu erziehen. Mehr Familienleben ist einfach nicht drin, wenn man ein viel beschäftigter Manager ist. Da müssen Frau und Kinder eben den größten Teil der Ferienreise allein verbringen. Was sie mit Freuden tun. Denn ein Manager, der plötzlich auf Familie macht, ist eher störend, und die Quality-Time wird leicht zur Qual-Time, besonders für die Kinder. So sind also alle froh, wenn die gemeinsamen Ferien auf ein Mindestmaß beschränkt werden, weshalb auch alle Seiten versuchen, das mit allen zur Verfügung stehenden Tricks zu erreichen. Martin Suters satirische Kolumnen lesen sich gewohnt gut, bissig und lebensnah. Allerdings, und das finde ich ärgerlich, sind in dieser Sammlung etliche schon – mehrfach – erschienene Kolumnen abgedruckt. So gut man sie auch immer mal wieder lesen kann, hätte ich mir von einer Neuerscheinung (bzw. der Taschenbuchausgabe einer Neuerscheinung) mehr erwartet. Nämlich mehr Neues. Neu sind lediglich 13 der Kolumnen - für den happigen Preis ist das eine Frechheit.

    Mehr
    • 2
  • Manager, die sich vor der Familie drücken...

    Abschalten
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    14. June 2014 um 23:58

    Alle machen Ferien. Selbst die Business Class. Naja, jedenfalls ein wenig. Schließlich ist man ja unentbehrlich in der Firma und so gut organisiert, dass ein paar Tage Quality-Time mit den Kindern reichen, um sie zu erziehen. Mehr Familienleben ist einfach nicht drin, wenn man ein viel beschäftigter Manager ist. Da müssen Frau und Kinder eben den größten Teil der Ferienreise allein verbringen. Was sie mit Freuden tun. Denn ein Manager, der plötzlich auf Familie macht, ist eher störend, und die Quality-Time wird leicht zur Qual-Time, besonders für die Kinder. So sind also alle froh, wenn die gemeinsamen Ferien auf ein Mindestmaß beschränkt werden, weshalb auch alle Seiten versuchen, das mit allen zur Verfügung stehenden Tricks zu erreichen. Martin Suters satirische Kolumnen lesen sich gewohnt gut, bissig und lebensnah. Allerdings, und das finde ich ärgerlich, sind in dieser Sammlung etliche schon – mehrfach – erschienene Kolumnen abgedruckt. So gut man sie auch immer mal wieder lesen kann, hätte ich mir von einer Neuerscheinung (bzw. der Taschenbuchausgabe einer Neuerscheinung) mehr erwartet. Nämlich mehr Neues.

    Mehr
  • Bitterböse = supergut

    Abschalten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. July 2013 um 13:20

    Satire vom Feinsten, ideale Lektüre nicht nur zur Ferienzeit, allerbeste Laune garantiert! 

  • Rezension zu "Abschalten" von Martin Suter

    Abschalten
    marion_gallus

    marion_gallus

    01. February 2013 um 20:38

    Die Business Class macht Ferien. Die Manager und Führungskräfte sind alle so ausgelaugt und erschöpft von ihrer anstrengenden Arbeit, den vollen Terminplanern, den Kämpfen um Macht und Hierarchie, dass sie unbedingt auch mal Urlaub brauchen. Pause, abschalten, Erholung, Zeit mit der Familie. Doch wollen Sie das auch? Können sie es überhaupt? Halten sie das aus? Nicht in der Firma sein? Nicht gebraucht werden? Keinen Stress zu haben? Nichts zu tun, was unheimlich wichtig ist? Was dabei herauskommt sind Führungskräfte, die später zur Familie am Urlaubsort dazustoßen, früher wieder abfahren, weil sie ja eben nicht länger entbehrlich sind. Und in der Zeit dazwischen, in der sie mit ihren Lieben Urlaub machen gehen sie eben diesen sowas von auf die Nerven, dass die froh sind, dass Mann/Papa „leider“ nicht die gesamten Ferien mit ihren verbringen kann. *** Ich mag Martins Suters Schreibstil sehr gerne. Er hat einen wunderbaren Humor und er schafft es, den Leser zu fesseln, zu begeistern und sehr oft zum Schmunzeln zu bringen. So war es hier in diesem kleinen Buch auch. Das Buch ist recht dünn, aufgebaut in kurzen Kapiteln, die eher Kurzgeschichten sind. Die Schrift ist sehr groß gehalten, sodass das Buch sehr schnell gelesen ist. Es ist wohl als Urlaubslektüre angelegt. Und die nicht nur für Führungskräfte. Ich als „niederes Fußvolk“ hatte meinen Spaß dabei zu lesen, was die Großen und Mächtigen eigentlich für „Probleme“ haben. Es geht los mit der Wahl des Urlaubsortes, der nicht zu hochtrabend und auch nicht zu einfach sein darf. Das führt alles zu Gerede in der Firma. Weiter geht es mit den Familien, denen es eigentlich davor graust, wenn Vater/Ehemann nicht arbeitet und ihnen allen eigentlich nur auf die Nerven fällt, weil sie nämlich zum einen versuchen die Familie zu managen, wozu sie im Alltag aber auch keine Zeit haben und zum anderen, dass sie glauben, die verlorene Zeit mit den Liebsten nun aufholen zu müssen. Ich habe als Leser jede Menge Begriffe der Business Class gelernt, die ich vorher niemals gehört habe. Da gibt es z.B. für Manager „Family Quality Time“ oder die „Work Life Balance“. Klingt wichtig, oder? Die Texte wurden zum Teil den Büchern Business Class I und II entnommen und in diesem Werk um einige noch nicht veröffentlichte ergänzt. Ich für mich habe aus dem Buch den Schluss gezogen, dass es mir als einfache, arbeitende Bevölkerung absolut prima geht und ich diese Sorgen der Chefetage im Leben nicht haben möchte. Wobei hier Sorgen ein Begriff der Ironie ist, da diese Herren sich eben diese nur allzu gerne einbilden. Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für eine kurzweilige, humoristische Lektüre über das Urlaubs- und Entspannungsverhalten der Führungskräfte. Martin Suter bringt den Leser zum Schmunzeln und zeigt auf, dass wahrscheinlich eine Menge davon genauso abläuft, so unglaublich es sich auch liest :-) © Buchwelten 2013

    Mehr
  • Rezension zu "Abschalten" von Martin Suter

    Abschalten
    Nil

    Nil

    19. December 2012 um 12:55

    Martin Suter versammelt hier einmal wieder amüsante Geschichten über furchtbar wichtige Manager, die (versuchen) zu entspannen und in den Ferien das Business Business sein zu lassen. Es geht um die Qualen aller wichtigen und leistungsstarken Manager, die (augenscheinlich) überarbeitet sind und durch ihre Wichtigkeit aber leider Unentbehrlich für den geordneten Ablauf im Betrieb. Da werden Themen wie Burn-out genauso wie das Ferien-Management, die Quality Time und natürlich Fit- & Wellness angesprochen. Martin Suter schafft es wie ein anderer Literat diese "Gattung" Mensch besonders amüsant ins rechte Licht zu rücken. Eine schöne Lektüre, wenn man Abstand zum eigenen Bürowahnsinn gewinnen will und erkennen möchte, dass man den Chefs heutzutage auch nicht alles glauben sollte was sie so von sich geben. Hinweis: Das Werk "Abschalten" mit seinen 58 sehr kurzen Kurzgeschichten ist nicht in Gänze neu, denn die meisten Kurzgeschichten stammen aus älteren Sammelbänden der Kolumne (Business Class I & II sowie Huber spannt aus, Unter Freunden sowie Das Bonus-Geheimnis), nur 13 Geschichten sind neu. Daher sollte man sich überlegen ob man es liest, wenn man die andren Kurzgeschichten Bände schon kennt. Gut sind sie ja trotzdem! Enjoy!

    Mehr
  • Rezension zu "Abschalten" von Martin Suter

    Abschalten
    bogi

    bogi

    02. December 2012 um 23:09

    Es war mir ein Bedürfnis einen Martin Suter zu lesen. Möglicherweise war es der Falsche, vermutlich nichtsdestotrotz aber auch schon mein Letzter. Suter beschreibt in Abschalten eine Vielzahl kurzer Episoden, man kann teilweise fast schon von Dramoletten sprechen, den Versuch von in erster Linie Top-Managern oder Entscheidungsträgern die Unbillen oder Stresssituationen ihres Berufslebens hinter sich zu lassen. Dies geschieht in skuriler, komischer oder durchaus auch mal nachdenklicher Form. Für mich allerdings waren es ausnahmslos belanglose Geschichten. Man hat das alles irgendwie schon mal gehört. Neues, Unerwartbares oder auch nur dem Schreibstil nach Besonderes konnte ich nicht entdecken. Das Buch ist zwar gut und flüssig lesbar und doch schlich sich bei mir der Verdacht ein, Suter wollte oder musste?? unbedingt etwas schreiben. Bei mir hat Abschalten jedenfalls keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, ja ich würde fast schon von einer Enttäuschung sprechen. Aufgrund dieses Buches ist mir der Erfolg von Martin Suter mit seinen letzten Veröffentlichungen schleierhaft. Aber, wie gesagt, vielleicht habe ich mich zielsicher für das Falsche entschieden.

    Mehr
  • Rezension zu "Abschalten" von Martin Suter

    Abschalten
    Guccini

    Guccini

    13. October 2012 um 00:28

    Das ist eher ein Suter zum abgewöhnen. Kennst Du die erste Kurzgeschichte des Buchs, kennst Du alle. Sehr schwaches Werk

  • Rezension zu "Abschalten" von Martin Suter

    Abschalten
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    25. September 2012 um 10:36

    Wer die bisherigen Bücher von Martin Suter mit seinen Kurzgeschichten aus der Business Class gelesen hat, der wird von diesem neuen Band in neuem Taschenbuchformat enttäuscht sein. Nicht über die Qualität der durchweg lustigen und hintersinnigen Geschichten, sondern über die Tatsache, das nur etwa 10 % der Geschichten neu sind. In einem Nachweis am Ende des Buches wird darüber zwar in kleiner Schrift Rechenschaft gegeben, aber die wenigsten Leser werden dies beim Kauf in der Buchhandlung zur Kenntnis nehmen, und wenn sie das Buch online bestellen, haben sie überhaupt keine Möglichkeit, diese kleine Mogelpackung zu erkennen. Deshalb, bei allem Respekt für die Qualität der alten und auch der neuen Geschichten: 14,90 Euro sind für 13 neue Kurztexte zuviel.

    Mehr
  • Rezension zu "Abschalten" von Martin Suter

    Abschalten
    coimbra

    coimbra

    03. September 2012 um 19:29

    ferienlektüre...