Martin Suter Allmen und die Libellen

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Inhaltsangabe zu „Allmen und die Libellen“ von Martin Suter

Allmen, eleganter Gentleman, Lebemann, Kunstsammler und charmanter Hochstapler, hat das Millionenerbe seines Vaters durchgebracht. Das Anwesen musste er verkaufen, er hat sich mit seinem lebenserfahrenen Faktotum Carlos aus Guatemala ins bescheidene Gewächshaus zurückgezogen. So schlecht er mit Geld umgehen kann, so virtuos beherrscht er den Umgang mit Schulden und Gläubigern. Insbesondere die diskrete Geschäftsbeziehung zu einem Antiquitätenhändler hilft ihm immer wieder aus der Bredouille. Anfangs war Allmen guter Kunde, mittlerweile ist er guter Lieferant, erst mit Stücken aus der eigenen Sammlung, dann mit Objekten, über deren Herkunft ein Kavalier besser schweigt. Bis ihn nach einem alkoholseligen Abend Jojo, eine heißhungrige junge Frau, in die Seevilla ihres Vaters abschleppt und er dort eine Sammlung von fünf traumhaft schönen Jugendstil-Schalen entdeckt.

...mich beeindruckt v.a. seine sorgfältigen Szenenbeschreibungen. Die anfängliche Kaffeehausszene ist für mich sprachlich sehr gelungen!

— AntonLeissHuber
AntonLeissHuber

wunderbar gelesen, welch wohlklingende stimme - die handlung hatte eher eine langweilige wirkung!

— radieschen
radieschen

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    Allmen und die Libellen
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    24. July 2013 um 11:20

    Auch hier muss ich zuerst erwähnen, dass ich auch hier die Printversion gelesen habe. Ich habe das Buch via Buchgesichter erhalten und konnte damit allein vom Titel her eigentlich so gar nichts anfangen. Allmen ist ein Lebemann, welcher inzwischen doch recht.. pleite ist. Durch seine Freundin Jojo - die er jedoch lieber Jöelle nennt - kommt er in Versuchung, mti 5 Jugendstil - Schalen, dass große Geld zu machen. Zusammen mit Carlos entdeckt er diese Art der Geldwiederbeschaffung und gerät nicht nur einmal in einen Gewissenskonflikt, wie er schlimmer nicht sein könnte. Der Schreibstil an sich ist recht flüssig, auch wenn ich Anfang gestehen muss, dass ich so gar nicht in das Buch gefunden habe. Es schien etwas langatmig, auch wenn sich das nach einer Weile wieder etwas gegeben hat und ein kleiner, feiner Krimi entstanden ist, der gut für zwischendurch geeignet ist. Ein wenig unschlüssig war es manchmal jedoch schon und meiner Meinung nach, war auch die Art und Weise, wie sich Allmen die Schalen beschafft hat, nun nicht unbedingt die feine englische Art. Auch die Auflösung des "Falls" war ein wenig zu schnell und vielleicht auch teilweise auch nachvollziehbar. Für jeden, der auf einen kleinen Krimi für zwischen, der sich schnell zwischenschieben lässt.

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  • Rezension zu "Allmen und die Libellen" von Martin Suter

    Allmen und die Libellen
    Daphne1962

    Daphne1962

    14. June 2012 um 10:45

    Allmen und die Libellen von Martin Suter, gelesen von Gert Heidenreich. Man kann sich nicht aussuchen, in welche Familie man hinein geboren wird. Die einen müssen sich alles hart erarbeiten, die anderen werden mit einem goldenen Löffel im Mund geboren. Allmen gehörte zur 2. Kategorie. Hätte, mit Verstand und Geschick den Rest seines Lebens nicht mehr arbeiten brauchen, als dieser das Erbe seines verstorbenen Vaters antrat. Nun ist aber nichts mehr da von dem vielen Geld. Johann Friedrich Allmen hat es buchstäblich verprasst und versucht dennoch seinen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Er finanziert es mit Kunstdiebstählen, Hochstapelei und hält seine Gläubiger auf Abstand. Lebt nach dem Verkauf seiner Villa im Gartenhaus, zusammen mit seinem *„Faktotum“ Carlos aus Brasilien. Aber auch weiterhin als Lebemann und hat das Geld zusammen halten immer noch nicht gelernt. Ein Antiquitätenhändler ist ein guter Abnehmer seiner Ware, die er kauft oder stieht. Es lebt sich gut damit. Ist das Haushaltsgeld mal knapp, dann kocht Carlos nur noch Bohnen aus seiner Heimat. Eines Tages wird er von einer reichen Frau „Jojo“ abgeschleppt. Sie lebt mit ihrem Vater in einer Villa. Hier findet er Jugendstil-Schalen in Libellenform. Wie wertvoll sie sind, weiß er zu dem Zeitpunkt noch nicht. *Faktotum (von lat. fac totum „Tu alles!“) ist ein im 16. Jahrhundert[1] aufgekommenes Fremdwort zur Bezeichnung einer Person, die in einem Haushalt, Betrieb oder einer sonstigen Organisation (z. B. Kloster, Schule) eine Vielzahl von Aufgaben wahrnimmt. Eine solche Person wird auch Mädchen für alles genannt. Das Faktotum kann je nach Kontext und Organisationstyp eine unentbehrliche Hilfskraft in einer gehobenen Vertrauensstellung sein oder auch ein Mitglied des Hauspersonals, das alle diejenigen Arbeiten übernimmt, für die keine besondere hauswirtschaftliche Qualifikation angenommen wird. Man muss Allmen nicht besonders mögen, das muss jeder für sich herausfinden, aber die Geschichte ist interessant und spannend. Sein Charakter wird hier sehr gut dargestellt. Carlos ist eher die fast unsichtbare Figur im Hintergrund, aber hilfreich in jeder Situation. So bekommt er mehr mit, als man vermuten kann. Auf die Fortsetzung bin ich jedenfalls gespannt.

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  • Rezension zu "Allmen und die Libellen" von Martin Suter

    Allmen und die Libellen
    Merleperle

    Merleperle

    23. February 2011 um 21:21

    Hab es gelesen und gehört. Beide Male war ich begeistert. Aber das Hörbuch war noch mal das Sahnehäubchen. Herr Heidenreich liest den Text einfach grandios und fängt die Atmosphäre perfekt ein. Wenn ich könne, ich würde 10 Sterne vergeben.